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Neue Software und mehr iCloud-Speicher

Apples Bildungsoffensive: Umfassende Unterstützung für Schüler und Lehrer

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Begleitend zur Vorstellung des neuen iPad 9,7“ hat Apple verschiedene Neuerungen für den Bildungsbereich angekündigt. So will das Unternehmen unter dem Motto „Everyone Can Create“ einen auf die Arbeit mit iPad und Apple Pencil abgestimmten Lehrplan anbieten, Lehrkräfte mit einer neuen App namens Schoolwork unterstützen und zusätzlichen iCloud-Speicher für Schüler und Studenten anbieten. Zudem wurde eine Mac-Version der Unterrichts-App Classroom angekündigt.

Apple Bildung Klassenzimmer

Apples Lehrplan „Everyone Can Create“

Der Lehrplan „Everyone Can Create" wird von Apple kostenlos angeboten und soll es für Lehrer einfach machen, Themen wie Zeichnen, Musik, Filmemachen oder Fotografie in ihre Unterrichtspläne zu integrieren. Apple will damit die Initiative "Jeder kann programmieren" ergänzen und hat den Lehrplan besonders mit Blick auf die Verwendung des Apple Pencil am neuen iPad konzipiert. Das Angebot soll im Frühjahr in den Apple Stores weltweit starten.

Schoolwork-App für Lehrer

Eine neue App namens „Schoolwork“ soll Lehrer dabei unterstützen, Aufgaben zu erstellen und den Fortschritt der Schüler zu überwachen. Die Anwendung setzt auf Apples Classroom-App auf und wurde Apple zufolge entwickelt, um Lehrer und Administratore dabei zu unterstützen, optimalen Nutzen aus dem Einsatz von Apple-Technologie in Schulen zu ziehen.

Kreativität entfacht bei Schülern ein höheres Maß an Motivation und wir freuen uns, Lehrer dabei zu unterstützen, diese Kreativität im Unterricht zu fördern. Kombiniert man die Leistungsfähigkeit des iPad mit der Kreativität von Apple Pencil, über einer Million iPad Apps im App Store, dem umfangreichen Lehrplan von 'Jeder kann programmieren' und 'Everyone Can Create' sowie die einzigartigen Classroom und Schoolwork Apps, die Schüler unterstützen und Schulen bei der Verwaltung von Technologie im Klassenzimmer helfen, glauben wir, dass wir das Lernen und die Kreativität auf eine Weise verbessern können, wie es nur Apple kann (Phil Schiller, Apple)

Classroom für Mac und mehr iCloud-Speicher

Die bereits für das iPad erhältliche Classroom-App wird künftig auch für den Mac angeboten. Der Lehrassistent soll Lehrer beim Verwalten von Schüler-iPads unterstützen und Schüler durch den Unterricht führen. Apple will die Mac-Version im Juni bereitstellen.

Zugleich hat das Unternehmen angekündigt, Lehrern und Schülern mehr iCloud-Speicherplatz zur Verfügung zu stellen. Von heute an hat jeder Lehrer oder Schüler mit einer über Classroom verwalteten Apple-ID Zugriff auf 200 GB kostenlosen iCloud-Speicher.

Dienstag, 27. Mrz 2018, 18:32 Uhr — Chris
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  • Toll -.- Hatte mich als Student schon auf mehr iCloud Speicher gefreut :( Wird wohl trotz Apple Music Student nix.

  • Wird hier in deutschen Schulen dann irgendwann 2030 eingeführt.

    • Wird hierzulande vermutlich aus Datenschutzgründen gar nicht erst Thema sein.

    • Hahaha träum weiter, so viel Geld für Bildung gibt Deutschland nicht aus :/

      • Also unsere Firma hat letztens knapp 100 iMacs bei einer Schule in NRW aufgebaut. Ist ein Berufskolleg. Aber gebe dir im Grundlegenden Recht, es kommt viel zu schleichend, Deutschland liegt wie immer Lichtjahre hinter den anderen Ländern… Siehe Glasfaserausbau.. Wohnen in einem Nebenort von Köln und haben max. 16.000er seitens dem T mit den Pünktchen….

    • Meine alte Schule verwendet derzeit iPad Pros unter anderem, im Sport- und Kunstunterricht. So unwahrscheinlich ist das also gar nicht.

    • Nein. Wir, die Universität in Erlangen, nutzen School Manager bereits für die Lehre. So wird z.B. an einem Lehrstuhl den Lehrern von morgen die Möglichkeiten hiermit aufgezeigt – Stichwort shared iPads, AR und so weiter. War bzw. ist, für uns Admins auch ein sehr spannendes Projekt. Auch ePrüfungen werden bei uns mittels iPads abgehalten. Und vieles mehr

  • Kann ich mit meinen aktuellen Geräten den Speicher nutzen?

  • Ich finde das wirklich toll!
    Bin auch überzeugt, dass Apple lautere Ziele verfolgt.
    ABER: Wollen wir wirklich die Lernerfolge bzw. den Wissenstand unserer Kinder auf amerikanischen Servern speichern? (Stichwort Patriot Act)
    Wann erlaubt uns Apple unsere iCloud-Daten dort zu speichern, wo wir es wollen? EU DSGVO lässt grüßen.

    • Wollen wir alternativ vlt endlich mal aufhören neue Steine zu erfinden die man dem Fortschritt in den Weg werfen kann. Die Deutschen sind was neues angeht mittlerweile so verbohrt das wir tatsächlich erst 2030 sowas bekommen werden während uns die anderen Länder voraus rennen!

      • wenn alles was monetariserbar ist 2030 dann auch erledigt ist, dann kommt es :( leider sind wir in D immer an Hewinnmaximierung interessiert..

      • Oder so verblendet, dass man mit Scheuklappen jedem Produkt amerikanische Unternehmen ungefragt hinterher läuft. Das ist ja momentan eigentlich üblich in der Gesellschaft. Man sollte sich mal fragen, warum ein Unternehmen ein Produkt als modern bezeichnet. Sicher nicht, weil es modern ist. Oder will jemand den Kapitalismus anzweifeln?

      • und das werde ich so lange gut finden, wir das europ. Datenschutzrecht eine vernünftige Alternative zur amerikan.-kapitalist. Variante darstellt.
        Steine gehören so lange in den Weg, bis es richtig gemacht wird.
        Dieses ewige Gelaber von „möglichst schnell alles mitmachen können, womit ein amerikan. Konzern Geld verdienen kann“, geht mir gehörig auf die Nerven (und ja: ich bin total technikaffin und freue mich über jede pos. Weiterentwicklung!)

      • Ich bin absolut nicht gegen technischen Fortschritt.
        Und die Möglichkeiten technischer Geräte im Unterricht sind großartig.

        Aber man darf nicht alles kritiklos hinnehmen.
        Sondern muss auch die Nebenwirkungen hinterfragen.
        Auch Datenschutz spielt eine gewaltige, große Rolle.
        Und kommt jetzt nicht mit „ ich hab doch nix zu verbergen“. Glaub kaum dass ihr amerikanischen Gewinnorientierten Unternehmen, Daten über die Gehirne eurer Kinder geben möchtet. Damit diese daraus Gewinn und Macht schlagen.

        Hier ein paar Anregungen
        https://www.rubikon.news/artikel/orwell-3-0

    • Die DSGVO / GDPR läßt die Benutzung zu, da Apple die Model Clauses anwendet, wie es auch zB Microsoft tut.
      „Personal information, relating to Apple services, regarding individuals who reside in a member state of the European Economic Area and Switzerland is controlled by Apple Distribution International in Ireland, and processed on its behalf by Apple Inc. Apple uses approved Model Contractual Clauses for the international transfer of personal information collected in the European Economic Area and Switzerland.“
      Zu finden unter https://www.apple.com/uk/legal/privacy/en-ww/

      Also nicht immer gleich das nachplappern, was irgendwer glaubt zu Wissen.

  • Schön, dass sich Apple um den Bildungsbereich bemüht. Leider sind alle Neuerungen, wie z.B. Schoolwork, die cloudbasiert arbeiten für den Einsatz in Deutschland völlig uninteressant da nicht zulässig! (vgl. auch EU-DSGVO ab Mai!) Statt den 200gb Cloudspeicher wäre eine WebDAV-Integration in der Dateienapp wesentlich sinnvoller!!

    • Das ist auch unser größtes Problem. Wir (IT-Abteilung der Kommune und Herr über die Schul MDM / JAMF) haben noch keine gute Lösung für die Speicherung der Daten gefunden, da die Datenschützer in dieser Beziehung ja ziemlich „Amok laufen“.

      Mir ist es immer noch ein Rätsel was an den Daten von Schülern (ohne Klarnamen etc) so schützenswert ist …

      • und dieses Argument (ich hab nix zu verbergen) gilt nicht mehr seit bigData. Es gibt keine entpersonalisierten bzw. nicht deanonymisierbaren Daten!

      • Sorry wenn ich das so schreibe, aber du bist wirklich der Ansicht, die richtige Position mit deiner Einstellung inne zu haben? Warum beispielsweise hat man nicht seit 20 Jahren endlich mal ein deutsches System entwickelt, das funktioniert? Ich habe übrigens 1994 aktiv Schule ans Netz mit erlebt und fand das damals ziemlich modern. Es verlief nur irgendwie auf der Strecke. Die Aussage, was sei an Schülerdaten schützenswert, lasse ich mal kopfschüttelnd so stehen. Aber jetzt Apple als Lösung zu sehen, würde im Umkehrschluss bedeuten, dass eure Behörde zu nichts im Stande ist und auch nicht mehr gebraucht wird. Ich komme aus der Brosche und weiß, dass es stets ein Fehler ist, sich an ein Unternehmen und ein geschlossenes System zu orientieren. Apple ist alleine deshalb schon der absolut falsche Partner, weil das System ein in sich geschlossenes ist und darauf abzielt, den Nutzer nicht mehr aus dem System zu lassen. Das sind knallhart kommerzielle Absichten und hat nichts mit gutem Willen zu tun. Wenn Apple aber seine Betriebssysteme freigibt und auch anderen Herstellern Chancen eröffnet, gute Produkte zu entwickeln, wäre ich hingegen ganz bei dir. One more singt: Falls du meinen Beitrag nicht verstehen solltest, dann geh mal ganz schnell in den Supermarkt einkaufen. An der Kasse fragst du dich dann, warum man rein zufällig die Süßigkeiten für Kinder in hübschen bunten Verpackungen ganz nach unten platziert hat und ob das eventuell auch ein guter Wille war, damit sich die kleinen gesund ernähren.

      • Zum Beispiel Daten über irgendwelche Krankheiten und Allergien

      • Aus den gleichen Gründen sind auch keine Shared iPads in deutschen Schulen möglich. Sehr schade.

      • @Stephan alles klar soweit? Denke du hast meine Post etwas falsch verstanden.

        Mir ist es ein Rätsel wie ein Bild bzw ein produzierter Song bzw ein Diktat oder von mir aus eine Mathelösung vom Datenschutz abgedeckt wird.

        Ich rede hier weder von Klarnamen, Adresse, Gesundheitsdaten oder sonst was …

        Nenn mir doch mal bitte Daten die Schüler im Unterricht „produzieren“ die vom Datenschutz her schützenswert sind …

        Und mal ganz im Ernst … nenn mir eine alternative Tablets für den Schulbereich mit einem ach so offenen System die dabei Gutes tun und nicht an Ihren Profit denken … sorry aber wo lebst Du bitte?

        Welchen Partner würdest Du denn für den Edu Bereich empfehlen? Google? Microsoft? …???

  • Jetzt müssen nur noch auch die deutschen Papierbunker-Schulen und die liebe Regierung darauf kommen, dass iPads doch viel cooler sind.

  • Und das iPad mini kostet 100€ mehr obwohl es nicht mal den pencil unterstützt..

  • mal gucken, ob ich für meine Familie nicht einen Classroom einrichte… home schooling ist doch im Trend.

  • Nach 5 Minuten anschauen der Veranstaltung wurde mir schlecht und ich habe abgeschaltet. Dieses vorgaukeln der heilen Welt eines Konzerns, dass die größten Gewinne einfährt und deren Produkte sich nicht einmal Arme und einfache Menschen leisten können, das ist einfach richtig dreist. Tim Cook kommt mir inzwischen wirklich vor wie ein Sektenführer, der steht seine Predigt so strikt, in dem er immer andere Menschen Liebes Bekundungen in diesem Falle den Lehrern macht, nur um seine eigene Dreistigkeit zu verstecken. Den Impuls den ich dabei verspüre, hatte ich auch schon bei anderen Unternehmen, alles von Apple einfach nur zu verkaufen. Ich bin nicht manipulierbar und will mich auch nicht manipulieren lassen. Dann gebe ich lieber freiwillig meine privaten Daten an Microsoft und Google her. Die meinen es auch nicht gut mit einem, gucken wir aber nicht immer diese Pseudo Welt vor, in der alles super und toll sei. Ich habe sogar das Gefühl, dass die sich als selbstbewusst darstellenden Apple-Fans die größten manipulierten Nutzer sind, die sich wahrscheinlich auch in ihrem Arbeitsumfeld unbemerkt manipulieren lassen. Der Trick dabei: den Menschen zu etwas bewegen und ihm trotzdem das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Amerikanische Spielregeln, die in der Tat angewendet werden. Mich hat Apple auch begeistert, die ersten 25 Jahre der Firmengeschichte. Seit zehn Jahren allerdings herrschen dort andere Spielregeln, die auch schon Steve Jobs eingeleitet hat. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung und die spontanen Gedanken, die man nicht mit mir teilen muss. Das darf jeder anders sehen und Fans von Tim Cook dürfen gerne applaudieren. Allerdings möchte ich mal zum nachdenken anregen und ermutigen, die ganzen Selbstdarstellungen zweimal zu hören und vor allen Dingen auch zwischen den Zeilen. Und bei jedem Satz zu hinterfragen, warum wurde dieser eigentlich gesagt. Ich weiß, ein Aufwand den sich heute keiner mehr macht, ist ja alles so schön und toll, hat Apple ja auch ganz gut proklamiert.

    • Ich finde deine Gedanken durchaus nachvollziehbar ABER welche Alternativen gibt es? Macht es wirklich Sinn dann lieber MS und Google die Daten und die Kohle hinterzuwerfen? Für mich ist Apple derzeit noch das kleinere aber auch teurere Übel. Denn machen wir uns nichts vor jedes dieser Unternehmen will nur unser Bestes nämlich unser Geld & Daten.

    • Das einzige was mich noch bei dem Verein hält ist leider das OS … das Iphone X habe ich wieder zurückgeschickt, weil es mir mit 1319€ keinen Mehrwert zu meinem altem gebracht hat..
      Apple Pay, ach kein Bock mich über diesen Verein jetzt aufzuregen, aber stimme Stephan voll zu… leider ^^
      wünsch n schönen tag

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