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Apple Watch: HomeKit und Apps von Drittanbietern als zusätzliche Erfolgsgaranten

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Der Erfolg der Apple Watch hat für Apple nicht nur wirtschaftliche Bedeutung, am ersten komplett unter seiner Leitung entstandenen Hardwareprojekt dürften auch die Führungsqualitäten von Tim Cook gemessen werden. Verständlich, dass der Konzern alles tut, um die finale Präsentation der Uhr mit Leben zu füllen und potenziellen Käufern die nötigen Argumente zu liefern.

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Neben den von Apple mitgelieferten Standardfunktionen sind sollen insbesondere die Anwendungen von Drittanbietern die Uhr attraktiv machen. Dies ließ sich kürzlich bereits den Aussagen des Apple-Chefs entnehmen, in einem Interview erwähnte Cook auf die „ungeahnten Interaktionsmöglichkeiten“ und „vielseitigen Anwendungen von Drittanbietern“.

Um die eigenen Ansprüche diesbezüglich zu erfüllen, lädt Apple neuesten Berichten zufolge derzeit auch verstärkt Anwendungsentwickler in die Firmenzentrale, um diese bei der Fertigstellung ihrer Apple-Watch-Apps zu unterstützen.

Muss HomeKit auf die Apple Watch warten?

Auch HomeKit könnte von Apple dafür vorgesehen sein, der Uhr einen erfolgreichen Start zu bescheren. Bereits zu Jahresbeginn konnten wir von Anwendungsentwicklern hören, dass ihre Produkte „ready to go“ seien und sie lediglich auf den finalen Startschuss von Apple warten. Dieser lässt jedoch auf sich warten, Apple hat dem Vernehmen nach sogar Entwickleranfragen diesbezüglich zugunsten der Apple Watch zurückgestellt. Dabei könnte die eigentlich schon für Herbst letzen Jahres angekündigte Apple-Heimautomatisierungszentrale laut unserem derzeitigen Kenntnisstand jederzeit in Betrieb gehen, das für die Kommunikation zwischen kompatiblen Geräten und iOS nötige Gateway steht mit Apple TV bei vielen Anwendert bereits zuhause. Gut möglich also, dass Apple mit HomeKit als besonderes Bonbon den Verkaufsstart der Uhr versüßen will. Zumindest dürfen wir diesen Termin im April als spätest möglichen Zeitpunkt für die Einführung von HomeKit betrachten: Die Präsentation einer Heimsteuerung durch Siri am Handgelenk – egal ob bei einem eventuellen zusätzlichen Apple-Watch-Event oder in der Funktionsbeschreibung im Apple Store – wird sich Tim Cook nicht nehmen lassen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein aktuell veröffentlichter Bericht des Wall Street Journal, den wir allerdings mit einer gesunden Prise Skepsis verlinken. Dem zufolge hätte Apple die Uhr ursprünglich mit einer diversen Gesundheitssensoren ausstatten wollen, im Laufe der Entwicklung jedoch erkennen müssen, dass die gelieferten Werte nicht zuverlässig genug sind und die Funktionen daraufhin gestrichen. In der Folge habe Apple nach neuen, attraktiven Funktionen für die Uhr „suchen müssen“.

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Gerüchte um eine umfangreiche Ausstattung der Uhr mit entsprechenden Gesundheitssensoren gab es in der Tat mehrfach, allerdings stellte sich hier von Beginn an die Frage, wie zuverlässig man beispielsweise den Blutdruck mithilfe einer Armbanduhr messen könne. Es scheint kaum wahrscheinlich, dass sich die Apple-Ingenieure derart verrannt haben und auf derartige Funktionen fokussiert waren.

Spannend wird aber allein schon die von Apple beworbene Möglichkeit, mit der Apple Watch die Herzfrequenz zu messen. Die Technik, entsprechende Werte mittels LEDs am Handgelenk abzugreifen, ist keine Apple-Erfindung und bereits längere Zeit verfügbar, die damit erzielte Messgenauigkeit allerdings eher gering und eine konstante Messung zudem mit der Notwendigkeit verbunden, die Uhr straff am Handgelenkt zu tragen. Aber viielleicht überrascht uns Apple hier ja positiv.

Detaillierte Aussagen zum Verkaufsstart der Uhr stehen weiterhin aus. Apple-Chef Tim Cook hat sich unlängst zu der Aussage hinreißen lassen, man liege im Zeitplan für einen Marktstart im April, und damit die einzig bislang halbwegs konkrete Ankündigung diesbezüglich ausgesprochen.

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17. Feb 2015 um 07:54 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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