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Intensivere Planung für die Zeit nach Tim Cook

Apple vor Führungswechsel: Tim Cook könnte schon 2026 abtreten

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49 Kommentare 49

Apple arbeitet an einer strukturierten Vorbereitung für einen möglichen Wechsel an der Unternehmensspitze. Wie die Financial Times berichtet, hat der Konzern seine internen Gespräche über die Nachfolge von Tim Cook deutlich ausgeweitet.

John Ternus Apple

Gilt als klarer Favorit: Hardware-Chef John Ternus

Cook, seit 2011 an der Unternehmensspitze, könnte demnach bereits im kommenden Jahr seine Aufgaben abgeben. Ziel der Planungen ist ein geordneter Übergang, der genügend Vorlauf bietet, um zentrale Entscheidungen und Abläufe stabil zu halten.

Als interner Favorit gilt John Ternus, der seit Jahren den Bereich Hardware Engineering verantwortet. Eine endgültige Entscheidung soll nach dem nächsten Quartalsbericht fallen. Dieser umfasst das für Apple strategisch wichtige Weihnachtsgeschäft. Ein möglicher Wechsel zu Jahresbeginn würde es einer neuen Führung ermöglichen, sich vor den großen Produktpräsentationen im Sommer und Herbst zu positionieren. Gleichzeitig bleibt offen, wie flexibel der Zeitplan ist und ob sich die Bekanntgabe verschieben könnte.

Veränderungen in der Chefetage

Der mögliche Übergang fällt in eine Phase sichtbarer Veränderungen im oberen Management. Mehrere enge Vertraute von Cook haben ihre bisherigen Positionen verlassen oder neu geordnet. Dazu zählen der frühere Finanzchef Luca Maestri und der bisherige Chief Operating Officer Jeff Williams. Dieser aktive Umbau zeigt, dass Apple bereits damit beschäftigt ist seine Führungsstruktur neu auszurichten und sich damit auf die kommenden Jahre vorbereitet.

Jeff Williams 1500

War zuvor als Cook-Nachfolger im Gespräch: Ex-COO Jeff Williams

Parallel dazu steht das Unternehmen unter Druck, neue Produktkategorien zu etablieren und den technologischen Fortschritt im Bereich künstliche Intelligenz stärker voranzutreiben. Die wachsende Bedeutung von Wettbewerbern wie Google, Nvidia und Microsoft hat die Erwartungen an die eigene Entwicklung erhöht. Ein möglicher Wechsel hin zu einem Hardware Spezialisten wie Ternus könnte darauf hindeuten, dass Apple seine technischen Kernbereiche künftig wieder stärker in den Mittelpunkt stellt.

17. Nov. 2025 um 06:44 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    49 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich bin ja Fan von Ternus, doch irgendwie finde ich den Cook an der Spitze momentan gut

    • Nachdem Cook dem orangefarbenen Rassisten so unfassbar peinlich den Hintern geküsst hat, kann er von mir aus gerne schnellstmöglich abtreten.

      • Jetzt verstehe ich:
        Deshalb gibt es die neuen iPhone-Modelle auch in Orange!

      • @ Dingenskirchen: Egal, wer an dieser Stelle gewesen wäre, es wäre sehr ähnlich abgelaufen, selbst Steve Jobs hätte dies gemacht, oder er wäre vorher zurück getreten (ich bin mir da ziemlich sicher).
        Von ganz unten bzw ausserhalb des Apple-Konzerns (der USA) lässt sich leicht darüber „urteilen“, aber wenn du in den USA lebst und dann ein solches Unternehmen leitest, dann „muss“ du solche „Spiele“ mitmachen, ansonsten bist du ganz schnell aufm Abstellgleis. Von hier, also DE aus, hast du keinen Einblick in das, was wirklich hinter den CEO-Türen passiert bzw passieren muss.
        Solange es keinen „organisierten“, aktiven und wirksamen Protest gegen Trump gibt, wird so die kommenden 3 Jahre weitergehen.

      • Ist der Film Change Doku oder Fiktion? Nur Anti ist Anti. Nichts tun oder mitmachen ist die falsche Haltung.

      • Timm war abhängig von Trump. Er musste schliesslich Tim’s Konkurrenz beseitigen. Wie? Das haben wir alle gesehen – einfach Einfuhrverbot! Geht doch auch. Den grund noch schnell erfinden – Datenklau, und das wars schon.

        Schaut euch mal an, wie weit Huawei ist, Apple kann niemals die Chinesen einholen.
        https://www.youtube.com/watch?v=vG9_5qDq_Bk

        Datenklau betreiben alle. Pest oder Cholera, darum geht es.

        Ich persönlich bin fest der Meinung, dass Huawei und Honor (Mutter&Tochter) in den nächsten Jahren sehr viel Innovatives bringen werden, als es Apple je tun kann.

        Es muss ja nicht immer etwas Neues sein, es geht darum, Innovationen zu zeigen. Apple ist ne Lachnummer, was KI und faltbare Displaytechnik angeht.

        Ich bin nicht mehr gegen einen Wechsel, wie ich es vor 2 Jahren war.

      • Steve Jobs hätte Apple gar nicht in die Lage gebracht, wo er so abhängig vom Wohlwollen des US Präsidenten wäre. Vielleicht wäre der Aktienkurs niedriger. Alles hat 2 Seiten.

      • Woher willst du das denn wissen? Der Mann ist seit VIERZEHN Jahren tot. Da war die Welt eine ganz andere.

        Wann hört ihr denn endlich mal auf, den Mann immer wieder als Ideal herauszustellen? Er hatte so viele negative Seiten, über die bloß nie berichtet wird. Er war kein Heiliger und kein Philanthrop. Er war Visionär, ja, aber auch ohne Woz und seine Mitstreiter wäre aus ihm nicht das geworden, was er war und das ist viel weniger, als ihr immer in ihm zu sehen hofft.

        Auch Steve war Opportunist, das sind alle diese Gründungs-CEOs, egal wer und wann.

      • Californiasun86

        _Knight_ 100% .. Ich kann’s nimmer hören. Steve hier, Steve da …

  • Nächstes Jahr wäre 2026? In der Überschrift steht 2027?

  • Ich denke eine Neuausrichtung unter einem neuen CEO ist überfällig.

      • Weil langfristig eben nicht der kurzfristige Aktienkurs wichtig ist, sondern die langfristige Startegie. Cook setzt vor allen Dingen auf Abo und Services, das eignet sich, um kurzfristig Erfolge auszuweisen und den Kurs zu pushen. Wenn es aber an der langfristigen Prroduktstrategie fehlt und Apple keinen Softwarevorteil mehr bietet, dann fehlen irgendwann die Kunden für Abo und Service.

      • Services laufen seit Jahren bestens und sind die einzigen wesentlichen Wachstumsfelder…wie wenig manche hier mit Fakten arbeiten

      • ….die Zahlen sind doch langfristig entstanden!

      • Man darf halt nicht vergessen: die wenigsten kommen zu Apple weil „Apple Fitness+ ist so geil“ sondern weil das iPhone ein tolles Erlebnis bietet. Das bröckelt mittlerweile aber alles etwas und ohne die Hardware gibt’s halt auch keinen Service Umsatz. Das ist halt auch der Fluch an einem rostigen Käfig. Ich sehe aktuell aber eher Handlungsbedarf bei den OSen anstatt bei der Hardware. Zumindest war der Vista Verschnitt jetzt der Grund für mich, mich gänzlich von Apple zu verabschieden. Was gerade bei der aktuellen Hardware echt schade ist.

      • @Frager: Deine Aussage klingt für ein Unternehmen, welches hauptsächlich auf Hardware ausgerichtet ist aber nicht sehr attraktiv oder vorausschauend: „Services sind….die einzigen wesentlichen Wachstumsfelder“.

      • @Frager Welche Services meinst du denn genau? Welcher Service von Apple ist so herausragend? Fitness+? ATV? AMusic? Die hängen doch alle deren Erwartungen hinterher, weit hinterher. Also bleibt noch? iCloud? Und was liegt dort? Eine Menge Fotos und Videos. Warum? Aus reiner Bequemlichkeit der Menschen. Wie lange noch? Wenn das kippt fällt Apple in ein Loch? Wohl kaum, denn den meisten Umsatz machen die vermutlich nicht mal mit Abos sondern mit Mikrotransaktion von dubiosen App-Anbietern die den Kindern die Taler aus der Tasche ziehen. Und das weiß Tim. Jetzt wo die EU so massiv an den Appstore geht ist die Frage wie lange noch die ganzen China Apps im offiziellen Appstore bleiben werden? Und wenn die weg sind, ist Apple am A. 100%! Das was Tim und darum verdünnisiert er sich. Er hat es einfach nicht geschafft über die Jahre wirklich etwas innovatives zu schaffen. Die Brille ist so ein Witz. Das Air ist ein genauso ein Witz. Und das Glass-OS täuscht eben nicht über die Innovationslosigkeit hinweg. Und die Foldables werden ein noch viel größerer Witz.

      • Jetzt mal ehrlich, wo hängt Apple Music seinenErwartungen hinterher? Hast du dafür Quellen?

      • Als Aktionär unterstütze ich diese Aussage nur teilweise. Der Kurs ist top, aber als Kunde sehe ich auch die Produkte und die Ausrichtung, die zu diesen Zahlen geführt hat.
        Die Förderung der Umstellung der Apps auf Abomodelle trägt sicherlich einen großen Teil zum Wachstum bei. Oder der Verkauf von Ersatzteilen zum gleichen Preis wie die Reparatur. Das fördert den Neukauf ordentlich.
        Ich hoffe auch auf eine Neuausrichtung.

      • Weil? Weil? Weil Siri?! Weil Fitness+?! Weil ATV?! Weil Homekit?! Weil iPadOS? Weil Smartspeaker?! Weil CarPlay?! Weil AMusic?! Weil EU Beef?! Weil alternative AppStore Beef worldwide?! Weil zu viele offene Baustellen.
        Das Ding fliegt Cook gerade von allen Seiten um die Ohren. Der Typ hat es mächtig verbockt. Kommt mir nicht mit Quartalszahlen und Aktienwerten. Wir wissen alle dass das der Aktienmarkt momentan eine riesige Blase ist die bei weitem nicht die Realtität abbildet und das nicht nur bei Apple. Feuer frei.

      • Sorry, die Hälfte deiner aufgezählten Punkte ist aufgebauschtes Zeug. Und es fehlen die positiven Dinge. Aber so ist es halt, bei manchen ist das Glas immer fast leer.

      • Dem gibts nicht hi zuzufügen.

      • Ok, dann Liste mir doch mal die Hälfte auf. Bin gespannt und hoffe dass es kein typische Phrase deinerseits ist.

      • Wo gibt es denn wirkliche Probleme, die alle stören mit ATV? Mit Fitness+? Mit Apple Music? Mit iPadOS?

        Du hast doch behauptet, das sind alles Desaster? Los bitte.
        Was ist das Desaster von Apple Music? Die Optik? Aha …
        iPadOS? Dass es kein macOS ist? Wow …
        ATV? Dass immer noch kein neues kam? Wozu auch? Zum Streaming?
        Oder meinst du den Dienst? Der ist qualitativ sehr gut. Quantität könnte höher sein, aber dann sinkt meist auch die Qualität.
        Fitness+? Sorry, da liest man kaum Beschwerden. Oder hast du welche?

        AI (incl. Siri), HomeKit, App Store … alles wirkliche Probleme, die auch niemand weg diskutieren kann. Aber bei weitem nicht so viele, wie du behauptest.

        Dafür unterschlägst du komplett alle Produkte, die unter Cook zu Industrie-Benchmarks wurden (ja, nicht komplett unter ihm entwickelt, sondern teilweise schon früher) – Apple Watch, AirPods, M-Chips.

        Bei dem ganzen Meckern kommen einfach alle die guten Dinge absolut zu kurz. Aber meckern ist halt einfacher und bequemer.

      • Es sind Baustellen die Apple seit Jahren nicht in den Griff bekommt um den Wachstum anzukurbeln. Welcher Otto-Normal nutzt Fitness+ ohne das Apple One Abo? Nice to have ja, aber Gamechanger? Nope! Genauso mit AMusic. Gemessen an der Anzahl der iPhone Besitzer und Nutzer von AMusic, sind die Zahlen ernüchternd. ATV? Netflix Killer? Nach etlich Jahren nun immer noch nicht mal der Rede Wert. Somit werden dieses Services nie Apple tragen und machen vermutlich 2-5% des Umsatzes aus im Gegensatz zu In-App Käufen von irgenwelchen Schlumpfbeeren. Homekit ist ein Disaster in meinen Augen, sogar ein sehr großes. Dinge die gestern funktionierten, funktionieren heute nicht um dann morgen wieder zu funktionieren. CarPlay ein noch viel größereres Disaster erst gestern erlebt. Route zu einem Geburtstag gestartet, kurz vor der wichtigen Abfahrt schmiert das Navi ab und ich habe die Ausfahrt verpasst weil CarPlay neu booten musste. Ok, denkste nimmst die nächste Abfahrt und du wirst es nicht glauben wie in einem der schlechtesten Filme überhaupt schmiert mir das Ding wieder kurz vor der Abfahrt ab, doch diesmal hatte ich die Abfahrt auf dem Schirm. Und das abschmieren passiert mir sehr oft, im Audi, Skoda, VW. Beim Abholen des Kindes setze ich mich ins Auto, steige ein, fahre los und tippe währendessen auf den Button Privat um nach Hause gelotst zu werden. Was passiert? Die Route wird geladen, ich stehe aber schon an der Kreuzung und er lädt und lädt und lädt, ich muss mich aber entscheiden und entscheide mich natürlich für die falsche Seite. Geilste Experience ever. Kann doch wirklich nicht wahr sein. In der Stadt, mit besten Empfang überhaupt! Dieses ganze gelade geht mir bei Apple mittlerweile mächtig auf den Keks. Ja, ich habe nicht das neueste iPhone, und? Ist es zu viel verlangt dass es funktionieren soll? Schnell? zuverlässig? Genau dasselbe mit Homekit. Jeden Tag. Immer wird gesucht und geladen. Und nein, es liegt nicht an meinem WLAN, weil ich da schon zog mal rumgedoktert habe nach irgendwelchen Youtube Videos. Its just works war einmal. Aber um die Probleme zu bekommen reicht es auch schon aus ein neues iPhone 16 zu haben. Ständig werde ich von der family gefragt was da los ist und warum das iPhone plötzlich so warm wird, warum der Speicher voll ist obwohl nichts damit gemacht wird, warum es so langsam ist usw usw. Die Probleme spiegeln sich grad überall wieder. Das Ding fliegt Tim um die Ohren. Die Frage ist nur wie geduldig Apple Nutzer „NOCH“ sind. KI? Fange ich erst gar nicht an weil die Mühe es nicht wert ist.
        Apple Watch stammt garantiert nicht aus der Feder von Tim, sondern von Steve. Tim hat das Ding sogar fast an die Wand gefahren mit seiner Mode-Strategie. Die Smartspeaker sind de facto tot. Kein Gamechanger! Apple Brille? Tot! Airpods? Sehen genauso aus wie vor 20 Jahren nur ohne Kabel. Wow. Nicht mal in anderen Farben hat er sich getraut anzubieten so tief ist er noch in der Steve-Blase. M-Chips? Wie lange hat es gedauert mehrere Monitore anzuschliessen? Erklär uns doch mal die Kurzlebigkeit des M2 Chips? Achja, und was kostet noch mal so ein M4 Chip Ultra Pro? Warum gibt es überhaupt diese Steigerungen? Und was ist eigentlich aus dem Mac Pro geworden? Die Liste ist so unendlich lang die Tim einfach verbockt hat.

      • Ich denke, wir einigen uns drauf, dass wir (zu großen Teilen) uns nicht einig sind.

        Deinen Unmut über die Dinge, die du beobachtest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn CarPlay dauernd abschmiert, ist das mehr als ärgerlich. Bis zu iOS26 hatte ich gar keine Probleme mit CarPlay, jetzt mehren sich leider die Fälle, in denen das gesamte Infotainment kurz stockt, bevor es dann wieder wie gewohnt weiterläuft. Ich hoffe, jedoch, dass dies nur temporär ist.

        Aber z.B. zu Apple Music: Aktuell sind es 95 Mio Abos vs 280 Mio bei Spotify. Dabei liegen zwischen Marktstart auch mal eben so 7 Jahre. Was erwartest du? Dass Apple das schließt? Wie denn, wenn Spotify 7 Jahre länger auf ALLEN mobilen Geräten verfügbar war. Das wäre reiner Verdrängungswettbewerb. Fast 100 Mio Abos ist definitiv kein Misserfolg. Wie kann man aus den vorliegenden Fakten so etwas behaupten? Dann könnte man auch Spotify vorwerfen, unerfolgreich zu sein, da der Anteil an Androiden am weltweiten Markt sicherlich sich nicht in den Abozahlen Eins zu Eins widerspiegelt.

        Wie du aber die gesamte M-Chip-Entwicklung einfach so abkanzelst, ist schon arg an der Realität vorbei. Du negierst dabei einfach komplett, dass dieser Umstieg auf ARM ein absoluter Gamechanger erst im Bereich des mobile Computing und mittlerweile auch Desktop-Computing war.
        Was war das Problem des M2? Ja, es kam schneller ein Nachfolger als für den M1. Na und? Läuft der M2 nun schlechter? Warst du etwa persönlich betroffen und fühltest dich nun „betrogen“?
        Schon mal gesehen, wie das bei anderen Herstellern läuft? Mal hat man Glück, mal hat man Pech. Und sind wir ehrlich. 90% der Nutzer reizen selbst den M1 noch nicht aus. DAS ist Apples Problem, dass die Dinger mittlerweile so gut sind, dass kaum jemand upgraded muss.
        Wie man sich dabei an Dingen wie Monitor-Einschränkungen der Basis-Chips und einem fehlenden Update eines absolut Nischen-Produkts wie dem Mac Pro so aufhängen kann, verstehe ich nicht.

        Aber ok, ich verstehe, du misst den Misserfolgen viel mehr Bedeutung bei, als den Erfolgen. Mach ruhig. Ich hoffe nur, du machst das nicht bei allen Dingen in deinem Leben so. Das wäre ein Rezept fürs Unglücklichsein.

      • Ein Gedanke noch dazu (sorry, etwas länger), für den du ein super Beispiel geliefert hast, welches perfekt auf dieses Dilemma passt – Die Apple Watch

        Auf die folgenden Fakten können wir uns wohl einigen:

        – Die Entwicklung der AW startete als Jobs CEO war
        – Sie wurde unter Cook als Mode-Accessoire und weniger als Fitness-Device gelaunched
        – Hardware und Positionierung waren nicht optimal
        – Es erfolgte ein Umschwung zum Fitness-Device und Health-Tracker
        – Sie wurde zum wohl erfolgreichsten Wearable

        Du stimmst zu?

        Was wissen wir nicht?

        – Wie sehr war Jobs in der initialen Entwicklung und Positionierung wirklich noch beteiligt?
        – War es Cook, der es als Mode-Teil positionieren lies?
        – War es Cook, der den Umschwung anordnete?

        Spielt aber auch alles keine Rolle, die jeweiligen Personen waren halt einfach zu der Zeit CEO, somit verantwortlich.

        Du bewertest es nun so, dass Cook sogar fast den Mega-Erfolg Watch verhindert hätte, wenn nicht rechtzeitig umgeschwenkt worden wäre. So schlecht ist der Mann offensichtlich.

        Frage: Konnte man a priori wissen, dass Fitness und Health die Treiber sein werden? Teilweise waren manche Sensoren noch gar nicht entwickelt. Also hat man sich wirklich für den falschen Weg entschieden, weil man es hätte besser wissen MÜSSEN? Und selbst wenn es so wäre und er wider besseren Wissens gehandelt hat (wenn wohl eher wider besserer Ratschläge – weil wenn er weiß, dass es floppt, würde er es wohl nicht absegnen), warum ist seine spätere Revision nichts wert?

        Warum nicht einfach sagen: Oh, man ist falsch abgebogen, aber rechtzeitig hat man das Ruder rumgerissen und dann wurde es ein Mega-Erfolg. Gut gemacht.

        Ehrliche Frage an dich: Hast du jemals ein Projekt oder eine Aufgabe begonnen, die erst die falsche Richtung nahm und es dann später korrigiert und zum Erfolg gebracht? Wenn ja, hast du dich danach als Stümper oder als unfähig bezeichnet, weil es erst in die falsche Richtung ging oder dich dann gefreut und warst stolz, weil du es geschafft und gut beendet hast?

        Das ist u.a. der Grund, warum Deutschland mittlerweile nicht mehr die Innovationskraft ist, die es mal war. Wir messen nur noch Misserfolge. Man darf nie auch nur ein wenig scheitern. 9 von 10 Ideen/Start Ups scheitern, das ist Fakt und damit rechnet zB jeder Investor. Aber in Deutschland zählt man zu den Versagern, selbst wenn man einen zunächst falschen Weg später korrigiert. Warum?

  • Es ist allerhöchste Zeit,das der Focus auf Design und Technik gesetzt wird und nicht auf Aktionäre und Gewinn.Tschüss Cook,werde dich nicht vermissen….

    • Wette: In 5 Jahren werden die aktuellen Kritiker genau die gleiche Kritik über den neuen CEO überall schreiben.

      • Was ja auch nicht schlimm wäre. Wenn nach fünf Jahren eine Neuausrichtung erfolgt ist und nicht mehr Innovation in der Pipeline ist, dann kommt eben ein neuer/eine neue CEO.

      • Genau, weil man einfach immer flott den CEO bei einem der größten Unternehmen der Welt durchtauscht. Das schafft Vertrauen!

      • Wenn Apple mal ein großes Unternehmen wäre…
        Apple ist sehr wertvoll, hat aber vergleichsweise wenig Mitarbeiter.
        Vertrauen entsteht übrigens durch gute Arbeit des CEO und nicht durch krampfhaftes festhalten an Personen.

      • Sicherlich nicht „krampfhaftes“ Festhalten, aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ein dauerndes Wechseln vom CEO kein Vertrauen schafft.

        Und zum Thema „Größe“. Apple hatte Ende 2024 160k Mitarbeiter. Das ist nicht kleine. Natürlich gibt es größere Unternehmen. Aber man muss unterscheiden, zwischen einem Unternehmen, dass seinen Umsatz am Schreibtisch kreiert und welchen, die zB selber produzieren. Apple lässt ja andere produzieren, hat also eher Schreibtisch-Mitarbeiter. Da sind 160k weltweit schon nicht wenig.

        Meine Firma ist die drittgrößte weltweit in ihrem Sektor und wir haben gerade mal 4.000 Mitarbeiter.

      • Die Wette gewinnst du, weil der neue CEO den Schaden den Tim angerichtet hat ganz sicher nicht repariert bekommt. Ternus wird auch nur in der eigenen Suppe schwimmen und ist demnach nur ein Bauernopfer. Es braucht einen komplett frischen Wind von außen, der auch mal die Strukturen dort anpasst und sich mal was traut neue Wege zu gehen.

      • Gut, wenn du es so siehst. Eine zweite Wette: In 5 Jahren wird es Apple mindestens genau so gut gehen, wie jetzt. Da es natürlich auch zu weltweiten Zerwürfnissen (Taiwan, Trump, was auch immer) kommen könnte, die nicht an Apple liegen und die ganze Weltwirtschaft drücken könnten, formuliere ich um:

        In 5 Jahren wird Apple verglichen mit anderen Unternehmen im NASDAQ nicht nennenswert an Wert und Größe (Umsatz, Ertrag, Rendite) verloren haben. Und trotzdem wird weiter über die gleichen Probleme gemeckert werden.

  • Der Wechsel von Tim Cook als CEO markiert einen Einschnitt. Cook war kein schlechter Unternehmenslenker, doch er hatte bei weitem nicht die Strahlkraft und visionäre Aura von Steve Jobs. Seine Amtszeit wirkte oft etwas farblos. Den möglichen Nachfolger John Ternus empfinde ich hingegen als sympathisch – man sollte ihm zunächst eine faire Chance geben, bevor man urteilt.
    Was mich in der Diskussion um CEOs jedoch viel mehr stört, sind die Gehälter und Boni. Wenn ein CEO ein Einkommen bezieht, das dem 3.000‑fachen eines durchschnittlichen Mitarbeiters entspricht, halte ich das für unethisch. Denn es sind die vielen Mitarbeiter – Designer, Konstrukteure und Entwickler – die die Ideen hervorbringen und eine Firma ausmachen. Der CEO allein ist nicht das Unternehmen. Die Verantwortung, auf die sich viele berufen, rechtfertigt kein solches Missverhältnis. Besonders fragwürdig wird es, wenn dieselben Führungskräfte nach dem Steuerzahler rufen, sobald sie das Unternehmen an die Wand gefahren haben.
    Ein weiterer Punkt ist die Lieferkettenpolitik. Wenn einem CEO erst auffällt, dass seine Produkte nicht mehr hergestellt werden können, weil er aus reiner Profitgier sämtliche Teile und Rohstoffe bei einem einzigen chinesischen Zulieferer eingekauft hat, dann ist das schlicht dumm, unethisch und verantwortungslos. Solche Fehlentscheidungen dürfen auf keinen Fall mit hohen Boni belohnt werden.

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