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Kommt das Riesen-Notebook zurück?

Apple vor 10 Jahren: Das Ende der Macworld und ein neues 17″-Notebook

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Mittlerweile ist es zehn Jahre her, seit Apple selbst einen letzten großen Auftritt auf der traditionellen Apple-Messe Macworld in San Francisco hatte. Wenige Jahre später wurde die Messe dann komplett eingestellt. Stephen Hackett erinnert sich an die letzte Apple-Keynote im Rahmen der Messe und bringt dabei ein gerade in diesen Tagen interessantes Detail zur Sprache. Am 18. Januar 2009 wurde auch die letzte und zugleich größte Überarbeitung von Apples 17“ MacBook Pro vorgestellt: Das Riesen-Notebook fand sich erstmals in einem Unibody-Gehäuse und damit auch mit fest verbautem Akku.

Macbook Pro 17 Zoll Phil Schiller

Der neue Akku war deutlich größer und leistungsfähiger. Daher war der Wegfall der Option, einen zweiten Akku für den Tausch unterwegs mitzuführen, für die meisten Nutzer zu verkraften. Apple gab die Akkulaufzeit des MacBook Pro 17“ damals mit bis zu acht Stunden an.

Kommt das MacBook Pro 17″ zurück?

Aktuell ist das Thema mit Blick auf die Spekulationen rund um Apples angeblich geplante Produkte für das aktuelle Jahr. Der wenn es um Apple-Themen geht vielzitierte Analyst Ming-Chi Kuo brachte diesbezüglich auch ein neues Notebook mit 16“ oder gar größerem Bildschirm ins Gespräch.

Sowohl die genannte Bildschirmgröße als auch der Zusatz, „komplett neu“, der auf eine umfassende Überarbeitung hindeutet, lassen aufmerken. Apples 17“-MacBook hatte zweifellos seine hartgesottenen Fans, war aber weniger für die breite Masse interessant. Ein neues Apple-Notebook in diesem Format wäre wohl auch als Zugeständnis an professionelle Nutzer zu werten. Apple hat ja für dieses Jahr zudem einen neuen, „erweiterbaren“ Mac Pro in Aussicht gestellt.

Auch ein überarbeitetes MacBook-Gehäuse würde zum aktuellen Zeitpunkt eher überraschen. Der derzeitige Formfaktor der Pro-Notebooks ist eigentlich noch deutlich zu jung, um bereits abgelöst zu werden. Es sei denn, Apple lenkt hinsichtlich der vor allem auch aus Kreisen professioneller Anwender immer wiederkehrenden Kritik an der derzeitigen Bauform inklusive Touch Bar ein.

Apples Keynote zur Macworld 2009 im Video

Dienstag, 19. Feb 2019, 11:08 Uhr — Chris
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  • Weg mit dem Dreck. Apple sollte das neue MacBook Pro dicker bauen, für eine bessere Tastatur, HDMI und SD-Karten-Slot. Nach drei Generationen wirds auch Zeit für ein neues Gehäuse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Verstehe bis heute nicht warum das 17″ eingestellt wurde. Das hatte definitiv seine Fangemeinde im Bereich der Fotografen und anderen kreativen Branchen. Die haben damals auch am lautesten geschrien. Ich würde mir tatsächlich überlegen ein 17er zu nehmen.

    • Für was immer aller größer? Es reicht, die iPhones sind auch viel zu groß, es ist ein phone kein iPad. Jeder sepp fährt heute nen suv und benötigt keinen

    • Es geht nicht um Fans, es geht um Geld. Ist doof, aber Apple ist nicht Fans verpflichtet, sondern Aktionären.

      • Mit „Fans“ meine ich eher professionals, die diese Größe sehr zu schätzen wussten…und den Pros gegenüber ist Apple auch verpflichtet…die zahlen schließlich auch die höchsten Preise.

      • Apple ist jetzt nicht unbedingt als Shareholder-Value-Company bekannt, das hat Tim auch mehr als einmal klargestellt. („If you‘re here for ROI, you are wrong“ o. Ä.)

      • @Thomas: Wenn dein Tim das gesagt hat, wird‘ schon stimmen!

        (Ich habe gehört, dass sich viele Aktionäre schon über die milliardenschwere Quartalsgewinne beschwert haben und flehentlich eine Senkung der Gerätepreise fordern…)

  • Etwa 17″, Touchbar, leicht und schnell…. das wäre eine Überlegung wert.

  • Ich glaub eher dass das 15″ durch dünnere Ränder Richtung 17″ kommt

  • LTE im MacBook wäre übrigens auch ziemlich geil…

  • Allerdings. Das Aluzeugs hängt einem mittlerweile zum Halse raus. Altbacken.

  • Die Firma unternimmt allerlei Anstrengungen, sich für die post-Phase neu aufzustellen. Dazu wären auch ein paar neue unverbrauchte Industriedesigner nötig, um das zu visualisieren, es avantgardistisch und begehrenswert erscheinen zu lassen.

    • Klare Linie wäre auch schon hilfreich- nix ist durchgängig – Touchbar (hätte es schon längst als Tastatur für Mac geben müssen)- Thunderbolt (nur am iPad Pro und den Macs), 3D-Touch (nicht am iPad)- bei den einen Geräten Ausschalter oben, beim nächsten an der Seite- unterschiedliche Gestemsteuerung … wird Zeit, dass hier mal wieder vereinheitlicht wird!

      • Die Touchbar in einer normalen Tastatur ist noch schlimmer als beim MacBook Pro. Du musst ja schließlich erstmal den Blick vom Monitor auf die TB legen. Das ist bei einer externen Tastatur noch schlimmer. Warum schreiben Profis wohl mit 10 Fingern? Um diesen Blickwechsel zu vermeiden.
        Die unterschiedliche Gestensteuerung halte ich auch für sinnvoll. Die Wischgeste von unten für die Toolbar ist sinnvoller als oben links und rechts zu unterscheiden. Beim X blieb aber keine andere Möglichkeit. Da ist es besser, wenn man für jeden das Beste macht, statt alle auf den schlechtesten gemeinsamen Nenner zu bringen. Das iPad wird ganz anders bedient uns hat dafür auch andere Gesten und kein 3D-Touch.
        Ich finde das Apple da richtig entschieden hat.

      • Schreibprofis schreiben mit zehn Fingern. Andere Profis bedienen ihre Programme mit der Tastatur.
        Es gibt verschiedene Formen der Nutzung. Den Profi gibt es nunmal nicht.

      • @markus: Starrst du beim Benutzen der Tastatur auf die Tasten, oder bedienst du die Tasten blind? Das ist für mich der Unterschied zwischen Profi und Amateur. Der Profi weiß was er tut. Ich kann das im Bereich der Audiobearbeitung (du hättest mir ja letztes Mal nicht mehr geantwortet, aber ich hatte ja geahnt, dass du nicht im technischen Bereich arbeitest) nicht beurteilen. Da kann es anders sein. Da du große Bildschirme bevorzugst, hätte ich gedacht, dass du lieber da drauf guckst, als auf die Tastatur.
        Ich bin kein Schreibprofi. Trotzdem kann ich meine Zeit besser nutzen, als Buchstaben zu suchen.
        Eine Frage hätte ich jetzt noch: Du nutzt kein MacBook mit TouchBar, oder?

      • Dir zu antworten, ist auch nicht so einfach iKai.
        Ich habe das gesagt, was ich sagen wollte.
        Aber gut…ich starre nicht auf Tasten, manche bediene ich ohne hinzuschauen, manche nicht.
        Was das nun mit Profi oder Amateur zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
        Der Profi sollte wissen, was er tut, da hast du recht.
        Das hat aber mit Tastaturen nicht so ganz viel zu tun.
        Und du sagst selber, dass du es nicht in jedem Berufsbereich beurteilen kannst.
        Das ist eine gute Erkenntnis.

        Auch schaue ich nicht lieber auf Monitore als auf Tastaturen, sondern finde dort relevante Informationen für meine Projekte. Da ist größer gleich besser.

        Buchstaben suchen ist jetzt ein bisschen eigenartig ausgedrückt…wenn ich mal einen kurz anschaue, ist das sicher keine Zeitverschwendung, da ich dabei ja auch in einem kreativen Prozess bin. Völlig egal, ob das eine Sekunde braucht.
        Für meine Hauptanwendung nutze ich kein Notebook, würde mir die Touchbar aber auf einer Tastatur auch wünschen.

        Du hast deine Präferenzen, andere Leute haben andere.
        Ist doch prima. Ich bin rundum zufrieden mit meinen Geräten und freue mich auf das was kommt.
        Einige Applegeräte brauche ich nicht, aber ich bin der Firma ja nicht hörig ;)
        Einfach ein zufriedener Kunde seit fast 30 Jahren.

      • Die Antworten wären doch in letzter Zeit einfach gewesen. „Nein, ich arbeite nicht im technischen Bereich“ und „Nein, ich habe kein MacBook mit Touchbar“.
        Nur die Frage, wie du die Reaktionszeit auf eine dir nicht bekannte Ursache ermittelt haben willst, kannst du natürlich nicht beantworten.
        Wenn es deine Kreativität fördert, wenn du den Blick von den relevanten Daten auf die Tastatur lenkst, mag die TouchBar für dich sinnvoll sein.
        Aber allgemein ist sowas eine Ablenkung. Deshalb finde ich es sinnvoll, dass nicht konsequent auf alle Tastaturen zu bringen. Darum ging es hier ja eigentlich.

      • Lass los, iKai.
        Die Antworten, die ich dir geben kann, sind einfach nicht kompatibel mit deiner Sicht auf die Dinge. Es ist nur verlorene Zeit. Wirklich…

      • @markus: Deine Sicht der Dinge ist schon sehr speziell. Das sagt man Künstlern ja auch oft nach. Trotzdem versuche ich das zu verstehen. Ist aber vermutlich nicht so leicht.

  • Zwischen Einführung der Unibody-Gehäuse und fest verbautem Akku besteht kein direkter Zusammenhang. Es gab diverse MacBooks mit Unibody-Gehäuse ohne fest verbauten Akku. Die Darstellung im Artikel ist hier irreführend.

  • Ich bin immer noch auf meinem 2010er 17″ MBP unterwegs. Ich arbeite täglich damit. Mit nachgerüsteter SSD bleibt die Kiste noch eine ganze Weile.

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