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Mit Erweiterungsoption auf 10 Einschübe

DiskStation DS1019+: Synology stellt neues 5-Bay-NAS vor

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Synology hat mit der DiskStation DS1019+ ein neues 5-Bay-System in Angebot. Zielgruppe sind dem Hersteller zufolge ambitionierte Nutzer und kleine Büros.

Mit ihren fünf Festplatteneinschüben eignet sich das neue Gerät auch zur Verwaltung von großen Datenbeständen. Theoretisch ist ein Gesamtspeicher von 70 TB realisierbar, die Kapazität hängt natürlich jedoch nicht nur von den verwendeten Festplatten, sondern auch von der gewählten RAID-Konfiguration ab. Optional besteht die Möglichkeit, die Speicherkapazität mithilfe des Erweiterungsmoduls DX517 auf zehn Einschübe zu erhöhen.

Synology Ds1019 Plus Vorne Hinten

Synology-Server können als Ziel für TimeMachine-Backups verwendet werden und unterstützen auch den direkten Zugriff Macs und Windows-Geräten aus. Darüber hinaus bietet sich die DS1019+ auch als luxuriöser Medienserver für zuhause an. Das Gerät kann bis zu zwei 4K-Videokanäle gleichzeitig transkodieren und unterstützt neben den von Synology implementierten Medienserverfunktionen auch externe Lösungen wie Plex.

Die DiskStation DS1019+ sollte in Kürze zu Preisen ab rund 740 Euro und damit trotz besserer Leistungsdaten günstiger als ihr Vorgänger DS1517+ erhältlich sein. Die technischen Daten beider Geräte im Vergleich findet ihr hier.

Dienstag, 19. Feb 2019, 9:16 Uhr — Chris
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  • Benedikt Biesinger

    Habe das Aufsetzen des TimeMachine Backups auf meinem Synology NAS nie hinbekommen. Es konnte nie ausgeführt werden. Habe mich an die Anleitung gehalten. Hat jemand Tipps?

  • ‚Bis zu zwei 4K-Videokanäle gleichzeitig’… Nee, nicht wirklich. Handyvideos vielleicht.

  • Find ich gut. CPU von 2016, ein Einschub mehr als die 918+ und dafür real 300€ teurer. Ist ja ein absolutes Schnäppchen.

    • So ähnlich musste ich auch gerade denken: warum so eine olle CPU von 2016? Daraus resultiert auch DDR3 statt DDR4 wie die anderen xx19+ Modelle. Darüber hinaus steht beim einfachen Wechseln der Systemlüfter ein „Nein“ im Gegensatz zum Vorgänger und den anderen Modellen. Der einzige Vorteil ist die Video Konvertierung…

      • Ich denke mal den Prozessor haben sie gewählt weil 4 Kerne und trotzdem nur eine TDP von 10 W. So muss die CPU nicht so extrem gekühlt werden. Krach und Hitze machen die 5 Platten nämlich schon genug, da braucht man nicht auch noch eine fetten CPU Lüfter.

  • Dazu nen kleiner Tipp für iOS Geräte: File Explorer :D Ist echt so ziemlich die beste App um vom iPad oder iPhone auf nen NAS zuzugreifen ;)

    • Ja, es soweit ich weiß darüber hinaus auch die einzige App, die meinen Lightning-Stick erkennt.

    • File Browser Pro. Vorteil gegenüber File Explorer: Integration in die iOS-Dateien-App. Damit kann dann jede andere App, die den Teilen-Dialog unterstützt, Dateien auf das NAS speichern.

      • File Explorer ist auch in die Dateien App integriert. Auch wenn ich die Dateien App von Apple eigentlich nie nutze….iCloud Drive ist ja auch über File Explorer erreichbar. Filebrowser Pro gefällt mir persönlich nicht.

      • Ich besitze beide Apps und beide haben ihre Vor- und Nachteile.
        Aber die Integration von der Dateien-App im FileExplorer ist einfach DAS Killerargument für mich.
        So kann man beispielsweise auf dem iPad dutzende GB an Downloads in einem Rutsch aus der TDownloader-App auf einem NAS ablegen.

      • Habt ihr mal nen Link zu FileExplorer? Finde da einige die so heißen, mit marginalen Unterschieden in der Schreibweise ^^

      • Die genaue Bezeichnung ist FE File Explorer Pro Der Entwickler ist Skyjos.

  • Als ich mir vor zwei Jahren Synology gekauft habe war ich begeistert vom Betriebssystem und von den Programmen.
    Mittlerweile, finde ich, ist die Innovation erlahmt. Vor allem bei den apps ist in den zwei Jahren kaum was passiert. Und das einzige was im Multimedia-Bereich neu kam… Moments ist langsam und unausgereift.
    Wie sehen die anderen das?
    Ist qnap da besser?

    • Die sind zumindest bei der Hardware innovativer und bieten Systeme ähnlich großer Bauform auch mit einer richtigen CPU wie dem AMD Ryzen an. Bei Synology gibt es da nur Atom und Celeron.

    • Ja, dass sind die, die wochenlang eine riesen Sicherheitslücke hatten und dazu geschwiegen haben, obwohl das bereits zu hunderttausenden ausgenutzt wurde. Da würde ich nicht mal einen Einkaufszettel drauf speichern.

      • Wer sein NAS ins öffentliche Netz hängt, ist doch selbst schuld. Das würde ich per se schon nicht tun.

      • prettymofonamedjakob

        Wenn man viel unterwegs ist und oft auf die Daten zugreift lässt sich das wohl kaum vermeiden.

      • Genau, wenn überhaupt per VPN. Und wer das nicht hinbekommt, sollte es auch lassen die Diskstation so ins Netz zu stellen. Ja, natürlich lässt sich das alles schön per DynDNS und SSL Zertifikaten absichern, das nützt aber bei bekannten Lücken dann nücht ;-)

      • Ist doch das gute Recht gewisse Freigaben auf sein NAS zu geben, sofern man sich natürlich auch mit der Materie genug auskennt. Nach deinem Vorschlag sollte ich auch zu jedem anderen Server auf der Welt (Google, Facebook, etc) eine VPN Verbindung aufbauen, weil die andernfalls im großen, bösen, Internet hängt. Außerdem heißt es noch lange nicht weil das NAS keine Portfreigaben nach außen hat, dass es voll geschützt ist. Sicherheitslücken können auch ganz andere Stellen betreffen. Fehlende Schadensüberprüfungen von Updates, oder Risiken durch bösartige Daten die intern im Netzwerk bereits sind, sind nur zwei Beispiele.

      • Natürlich ist es das Recht eines Jeden, kann jeder tun und lassen was er für richtig hält. Meiner Meinung nach minimiert es das Risiko aber deutlich mehr wie wenn man Ports öffnet. Meistens werden dann noch unnötige Ports mitgeöffnet und das Heimnetz steht da offen wie ein Scheunentor.

      • Wenn ich so ein NAS kaufe erwarte ich, dass ich bestimmte Ports relativ ohne Bedenken ans Netz hängen kann, zumindest mit Zertifikat. Dafür zahle ich doch letztendlich.

      • Nein, tust du nicht. Deine Sicherheit gewährleistet dir Synology damit nicht, dafür bist du selbst verantwortlich.

    • QNAP hat bessere Hardware. Aber sonst sind sie leider nicht zu empfehlen.
      ~von einem exQNAP Besitzer

    • Finde schon das Synology weiterhin im Bereich Software sich weiterentwickelt. Office, Drive und Moments, H265 Unterstützung für DS Video. Sind nur einige Beispiele. Hardware mäßig stimmt das durchaus. Hier könnte noch mehr gemacht werden, aber wenn ich mir die Probleme bei QNAP Updates anschaue, bleibe ich doch lieber bei Synology.

      • Kannst Du mir kurz helfen? Bin nämlich am einrichten meiner Synology 214play und verzweifle. Wie sollte man sie am besten aufsetzen? Als Backup mit dem Eigenen Synology Programm welches die Festplatten in beide Richtungen (com und NAS) spiegelt, oder die NAS direkt in den COM integrieren damit dieser alles darauf speichert. Ich verzweifle deshalb, weil ich letzteres gewählt habe und wenn mein COM nun da was ablegt, Ost-Berlin komplett lahmgelegt bis das rüberkopiert wurde. Dann aber indiziert die Synology die Dateien und ich kann wieder nur langsam arbeiten. Jetzt ist mein COM komplett abgeschmiert und muss alles neu aufsetzen. Wie jetzt also am bestem einrichten? Tendiere zu ersterem, dann wird mein Rechner nicht langsamer. Wie habt Ihr das laufen?

    • Warum Innovation? Und was ist mit BTRFS und High Availability Cluster? Auf unserer Synology liegen 200k RAW Dateien für den Lightroom Workflow. Das ist ein Arbeitspferd, das sehr zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

    • Synology hat auch fette CPUs. Die Topmodelle kommen immerhin mit einem echten Intel Xeon. Allerdings wird das dann auch affig teuer…

  • Bei den Netzwerk-, USB3- und eSATA-Ports sind nur halb so viele, wie die DS1517+

  • Moinsen,

    bin akt. noch auf einer alten DS212+ unterwegs.

    Was wäre denn aktuell Eure Empfehlung im Bereich 4-6 Bays?

    – DS918+
    – DS1019+
    – DS1517+
    – DS1618+

    ???

    Danke,
    Börn

  • Bin nach Jahren von Synology auf QNap gewechselt und habe es nicht bereut. Die Modellpalette bei QNap ist furchtbar undurchsichtig aber die Hardware ist top – vor allem die Geräte mit Thunderbolt 3

  • Selber einen PC zusammenbauen, Win10 pro, DriveBender und OneDrive drauf und alles gut (für mich).

    • Selber einen Server zusammen bauen und freenas drauf. Da hat man deutlich mehr Möglichkeiten und kann Hardware ggf. Aufrüsten

    • Da bist du realistisch gesehen und offizielle Preise genommen aber deutlich teurer rausgekommen als wenn du dir den oben beworbenen Heizlüfter gekauft hättest.

      • Dass ein eigener Server teurer kommt, möchte ich aber bezweifeln. Der HP Proliant Microserver in der aktuellen Gen10 kostet mit Opteron X3216 und 8GB RAM grad mal 350€. Da drauf dann OMV und man hat einen echten Fileserver, der bei Bedarf auch nebenbei noch vieles anderes kann.

      • Sind da auch schicke Festplatteneinschübe und ein RAID-Controller bei?

    • Falls du Synology-Software auf eigener Hardware willst: Xpenology.

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