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Absturz auf "Reputations-Index"

Apple und Google werden „langweiliger“

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36 Kommentare 36

Das wird den Verantwortlichen bei Apple und Google nicht gefallen: Beide Unternehmen sind auf der seit 1999 alljährlich erstellten Harris-Rangliste das Ansehen der größten Firmen betreffend drastisch abgestürzt. Apple ist von Platz 5 auf Platz 29 gefallen, Google von Platz 8 auf Platz 28.

Google Macpbook Dp

Noch vor zwei Jahren hielt Apple hier den zweiten Platz inne. Zum dritten Mal in Folge freut sich dagegen Amazon über den ersten Platz, Tesla konnte sich im vergangenen Jahr von Platz 9 auf Platz 3 verbessern.

Für den Absturz von Apple und Google sei in erster Linie die Tatsache verantwortlich, dass die beiden Firmen in den letzten Jahren weniger die Aufmerksamkeit an sich ziehende Produkte auf den Markt gebracht haben, so der Leiter des für die Umfrage verantwortlichen Unternehmens John Gerzema.

Dass eine Platzierung in der Liste nicht automatisch auch positiv zu bewerten ist, zeigt der Einzug der Filmproduktionsfirma Weinstein, deren Inhaber Harvey Weinstein aufgrund von Belästigungs- und Vergewaltigungsklagen durch die Medien ging. Dieser zweifelhafte Ruhm hatte zur Folge, dass die Firma mit Platz 99 von 100 erstmals in der Liste präsent ist. Auf diese Welle der Aufmerksamkeit hätte Weinstein sicher gerne verzichtet.

Dienstag, 13. Mrz 2018, 18:05 Uhr — Chris
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  • Genau mein Gefühl. Google interessiert mich nicht.
    Aber die Leidenschaft, die ich mal für Apple-Produkte hatte, ist schon lange abgeebbt. Ein Mittel zum Zweck, aber sonst inzwischen langweilig!

  • Der Hype auf Apple ist halt vorbei!

    • Ja, dann können die Hipster endlich zu anderen Herstellern wechseln.

      • Blöd nur das die Hipster dann auch die Kohle mitnehmen.

      • Schade, dass fast nur noch Hipster Apple Produkte kaufen…
        Die „Stammkundschaft“ von vor 10 Jahren ist doch eh verschwunden…
        Die jetzige Käuferschicht ist mit dem 4S und 5 eingestiegen und hat Apple kaputt gemacht, weil sie eben nur hippe Produkte kaufen wollen und keinen Wert auf Funktion und Qualität legen…
        Und genau für diese Kunden entwickelt und produziert Apple seit einigen Jahren.

      • Ich glaube nicht, dass diese Aussage einer genauen Prüfung standhält.

      • Richtige Apple Nutzer vor 10 Jahren? Mein ersten Mac habe ich mit 16 bekommen. Das war 1993

      • Also ich bin erst mit dem iPad3 und später mit dem iPhone5s eingestiegen. Mein Werdegang war über ein iPad-Air (1. Gen.) – mehr ein Zufall gewesen – hin zu einem iPad pro 10.5 der Arbeit wegen. Beim iPhone bin ich immer noch beim 6s. Sich bin zu Apple wegen seines hervorragenden Betriebssystems mit guter Update-Politik und der durchaus immer noch guten Qualität der Geräte gewechselt.
        Das zeigt: Auch ein Späteinsteiger muss kein Hipster sein.

    • Finde insgesamt ist doch vieles irgendwo Alltag und damit langweilig geworden.

      Mikrobeispiel:
      Vor drei Monaten habe ich die FB App gelöscht und mein Gefühl, dass ich da was verpasse ist gleich null. Hat sich auch nach dem letzten Login bestätigt. Denke der Account selbst ist noch dieses Jahr dran… kann natürlich auch sein, dass ich einfach selbst mega langweilig geworden bin. :)

      • Ein gewisser Abnutzungsefffekt ist normal.
        Nur muss ein Unternehmen eben etwas dagegen tun.

  • Was für ein Schwachsinn.
    Tesla produziert eine negative Schlagzeile nach der anderen und steigt.
    Apple einen wahnsinns Quartalbericht nach dem anderen und fällt.

    • Du hast es definitiv NICHT verstanden. Tesla bringt Innovation. Lies den verlinkten Artikel. Als Steve Jobs noch da war war Apple auch stets oben mit dabei. Hier gehts nicht um Geld. Aber das hat auch Tim Cook nicht bgriffen.

      • Welche Innovation bringt Tesla?

      • @Markus Elektroautos im Mainstream, elektrische LKW, High Performance Cars…

      • Ich sehe mehr Golf 1 als Tesla…alles schleppend und infrastrukturell unausgegoren.

      • Und warum ist das so? Weil es so viele Schwarzmaler wie dich gibt!

      • So kämen aber keine Innovationen zustande. Wenn Tesla erst anfangen würde, E-Autos zu entwickeln, wenn die Infrastruktur fertiggestellt ist, würde es nie Fortschritt geben.

      • Ich bin kein Schwarzmaler, aber das Konzept ist nicht überzeugend. Auch der BMWi3 im Winter…arrgh..
        Lass mal Volvo machen, dann kann Tesla zumachen.
        Die Chinesen werden schon zeigen wie es geht…

        gez.: Weißmaler

      • Das alle Bewegungsdaten an die Firma gehen….

      • Ich hab es nicht verstanden?
        Logisch, unzufriedene Kunden kaufen  alles leer.
        Steve Jobs ist 7 Jahre nicht mehr unter uns.
        Jetzt ist  von 5 auf 29 gefallen. Nicht vor 7 Jahren.

    • Die negativen Schlagzeilen kommen vornehmlich in der deutschsprachigen Presse. Warum? Weil die deutsche Automobilindustrie gut zahlende Anzeigenklientel ist, Tesla jedoch KEINE Werbung schaltet. Die kommen mit der Produktion eh nicht hinterher – und wenn sie mehr Aufmerksamkeit haben wollen, reicht ein Tweet von Elon Musk. Man will in den Printmedien die guten Kunden nicht verschrecken, also schreibt man (bewusst oder unbewusst) kritisch bis abwertend über Tesla – seit Jahren.
      Tesla hat die Elektromobilität überhaupt erst hoffähig gemacht. Während sich etwa VW auf ihrem „sauberen Diesel“ *hüstel* ausgeruht hat und diese über 100 Jahre alte Technik zu Tode reiten wollte, hat der Newcomer Tesla schicke, schnelle, leise, saubere, moderne Autos gebaut und hat damit Erfolg! Die KOMPLETTE Automobilindustrie wird inzwischen nervös und kündigt unisono ein Elektroauto nach dem Anderen an. Man verkündet mit stolz geschwellter Brust, man könnte, wenn man wollte und schwafelt von „elektrifizierten Fahrzeugen“, um zu verschleiern, dass man fast nur Hybride anbietet.
      Es ist nicht weiter verwunderlich, dass eine hochoptimierte Produktion konventioneller Fahrzeuge im Anschaffungspreis Elektrofahrzeuge noch aussticht. Rechnet der clevere Autokäufer aber nach, ist heute schon ein Elektrofahrzeug langfristig durch die dramatisch geringeren Betriebskosten rentabel. Der Abstand zwischen Verbrenner- und Elektroauto wird auch in den Anschaffungskosten immer kleiner.
      Tesla arbeitet gerade am letzten Schritt seines „geheimen masterplan Teil 1“. Sobald sie die Massenproduktion des Model 3 im Griff haben, werden die Absatzzahlen klassischer Verbrenner in den Keller gehen. Tesla ist Innovationsmotor im Bereich Elektromobilität, autonomes Fahren, solares Energiekonzept (incl. Solardach und Akku-Pufferspeicher). Ich wundere mich, das Tesla an der Börse nicht noch mehr steigt. Na ja – kommt noch.

      • Ich habe nichts dagegen, allein mir fehlt der Glaube, dass es innerhalb der nächsten Jahre signifikante Veränderungen geben wird. Tesla kann im Moment keine Businesslimo ersetzen, die seine Reichweite übersteigt, die deutschen Lösungen wie BMW sind ein Witz, etliche Ladestationen nichtmal überdacht…Die Stromquellen sind zweifelhaft, das Gefummel mit den Kabeln ein Graus….erst recht bei Kälte….
        Der momentane Zustand ist übel.

        Die Auffassung individueller Mobilität muss sich verändern und das das tut sie nicht flächendeckend.

        Da werden noch zwanzig Jahre vergehen, bis die Verbrenner beginnen auszusterben…
        Hoffentlich erleben wir das alle :)
        Dann können wir fröhlich weiterdiskutieren.

  • Naja so viel wie über jedes neue Apple Produkt gemeckert wird, sollte die Aufmerksamkeit schon ziemlich hoch sein.. mir würden nicht mal 3 firmen/marken/unternehmen einfallen von denen ich mehr in den Nachrichten und von den Leuten höre… aber nur meine Sicht.

  • Apple betreibt schlicht und ergreifend Gewinnmaximierung und vernachlässigt die Entwicklung neuer Modelle.
    Qualitätsprobleme beim Macbook (vielfach im Internet überall nachzulesen), Siri im Vergleich zu Alexa und Google weit abgeschlagen und eigentlich außer für unnützes Zeug nicht zu verwenden, Softwareprobleme bei IOS, iCloud ohne Weiterentwicklung mit häufigen Sync Problemen, ITunes eine Baustelle seit Jahren… kein Wunder dass Kunden keine Begeisterung mehr für Apple Produkte empfinden.
    Aber das ist egal weil der Profit stimmt und etwas anderes interessiert in Großkonzernen niemand.
    Früher habe ich Apple Produkte gekauft, weil alles so wunderbar zueinander passte und funktionierte. Heute ist Apple nur noch das kleinere Übel, leider zu Höchstpreisen.

    • Ohne Begeisterung kein Profit. Lass Dir nicht alles erzählen vom „Internet“.

    • Apple war schon immer auf Profit ausgelegt. Das ist jetzt keine neue Entwicklung.

    • Kann dem was Du geschrieben hast 100% zustimmen, ich empfinde es genauso.

    • Als jahrzehntelanger und nunmehr ehemaliger Apple Kunde stimme ich dir vollkommen zu. Durch die Fokussierung auf möglichst teure Produkte gibt es heute schlicht und einfach kein einziges Desktop Gerät mehr in dem Segment, das früher der Mac Mini abgedeckt hat. Für rund €500 + Tastatur – Maus – Schirm konnte ich früher eine Konfiguration erstellen, die für meine Zwecke und die meiner Freunde gerade richtig war. Problemlos konnte ich das Gehäuse öffnen um zusätzlichen Speicher zu installieren oder die Festplatte zu wechseln. Heute verkauft Apple noch immer einen Mini, der inzwischen derart in die Jahre gekommen ist, dass ich den weder auf meinen Schreibtisch stellen würde, noch von Freunden.
      Nicht viel besser beim MB Air: im Jahr 2018 noch immer ein Gerät anzubieten, dessen Bildschirm nicht einmal HD schafft, einem Prozessor aus der vor-vor-vorletzten Generation und mit einer Basisausstattung von 128GB Speicher, hat sicher nicht das Flair von hightech, sondern das eines low-end Anbieters.
      Ich hatte insgesamt drei MB Air. Als der letzte Wechsel anstand, wurde es kein Apple mehr. Ich war schlicht nicht bereit mein Budget auf das Preisniveau des MB Pro aufzublasen, dessen Hardware mich auch ansonsten nicht wirklich überzeugt hat.

  • Meine Güte, offenbar scheinen die meisten Schreiber hier unter 25 Jahre zu sein und haben nicht genügend evolutionäre und begeisternde Dinge erlebt. Demnach waren diese Leute beim ersten iPhone in der Pubertät. Es ist schlichther Fakt, dass der bekannte Spruch: Nichts währt ewig, auch im Technik-Zeitalter gilt. Produkte sind irgendwann ausentwickelt und es gibt kein einziges Unternehmen weltweit, dass Innovations-Hypes über Jahrzehnte aufrecht erhalten konnte. Beispiele gefällig? Philips und die Kompaktkassette, aber die hat man in Lizenz abgegeben, somit verdiente man nicht nur am eigenen Image und die CD konnte nachher auch nichts retten. Die CD ebenfalls, DVD und Microsoft mit MS-DOS und damals hatten viele Homecomputer MS-Basic im ROM. Der Unterschied zu Apple ist, dass es neben HP eigentlich der einzige Konzern ist, der unter eigenem Logo seit über 40 Jahre Produkte entwickelt und ein „Schreihals mit Patriarchenmanier“ über einige Jahzehnte durch Wortgewandtheit und gute Geschichten einseitig denkende Menschen angezogen hat, die Produkte wegen der Emotionen eher kaufen, als aufgrund bodenständiger Argumente. Dieses Zeitalter ist jetzt rum, Smartphones sind durch, 5G bringt nochmal was und dann ist gut. Vor 15 Jahren waren es Flachbildfernseher, vor 25 Jahren Surroundsysteme. Das ist eben der Lauf der Zeit und wer jetzt auf ein Wunder wartet, damit die heilige Lieblingsmarke wieder so unglaublich sexy wird, warte mal 40 Jahre ab. Vielleicht schafft Apple es ja annähernd 80 Jahre, Produkte noch unter eigenem Logo rauszuhauen. Vielleicht wir es nur noch eine Prototyping-Konzern, wer weiß? Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern gibt es aber auch noch einen wesentlichen Unterschied, Apple ist kein Hardwareproduzent, sondern erstellt Whitepaper für Auftragsfertiger. An dieser Stelle mein Lieblings-Zitat von Steve Jobs: „Der Mac wird niemals farbig!“. Welch Visionär… ;) Um dem Bashing zu entgehen, der Mann hatte natürlich gute Ideen und war ein Tüftler. Er war aber kein Techniker und leider wird er bzw. Seine tatsächliche Kompetenz viel zu häufig überbewertet. Ray Kurzweil ist da schon ein ganz anderes Kaliber, aber deutlich leiser.

  • Apple macht diese Entwicklung ja jetzt zum zweiten Mal durch, nur ein drittes Mal wird kein Steve Jobs mehr da sein um den Apfel wieder leuchten zu lassen. Die dicken Milliarden sind schneller weg als man denkt, hat man erst das feeling für den Kunden verloren.

  • Apple hat noch gaaanz viel in der Pipeline! Sie warten halt nur auf den richtigen Augenblick…

    (Mich wundert nur, dass Apple nicht längst viel stärker abgeschmiert ist. Immerhin, in der Ära Steve hatten wir die besten Rechner überhaupt, und folgerichtig dann auch das iPhone. Lange her.)

    • Die besten Rechner hatten aber nur 3% Marktanteil…Das iPhone war ein typischer Geniestreich und überhaupt nicht erwartet worden.
      iPod und iTunes haben den Weg bereitet…

      Die meisten Apple-Computer-Nutzer (denn damit fing es an) haben gedacht, Jobs macht den Laden kaputt mit seinen Quietschenten-iMac und den Pods….tja…kam dann alles ganz anders.
      Wir waren echt platt, als das Unternehmen derart abging!

      Hättest uns mal 1990 erzählen sollen, 2015 ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt…wir hätten nen Vogel gezeigt, obwohl alles vollstand mit Macintoshrechnern :)

      Herrlich!

      • Na, da war ich gerade noch Atari-Nutzer. ;) Aber 10 Jahre später war ich in der Tat davon überzeugt, dass der Mac wirklich alles hinter sich gelassen, und zwar weit hinter sich, ganz egal, wieviel Marktanteil wer gerade hatte. Das beste System, streckenweise die beste Software, und das alles sauschön. Am User orientiert, am Newbie mit seinem Bondi Blue und iMovie genauso wie am Profi mit seinem Power Mac und Final Cut.

        Unternehmenswert? Interessierte uns doch nicht die Bohne; das war nur ein witziger Nebeneffekt, um dem verhassten Redmond ne lange Nase zu drehen. Patente tendenziell unwichtig, aber ein Werkzeug, um MS zu zeigen, dass „wir“ es sogar auf diesem Gebiet besser machen.

        Interessant war allein das Produkt, der wirtschaftliche Erfolg war zweitrangig und nur wichtig, um das Produkt realisieren zu können. Er stellte sich mit der Güte der Produkte dann halt ein. Heute, scheint mir, ist es umgekehrt: der Unternehmenswert ist die heilige Kuh, der User Mittel zum Zweck. Die Börse jubelt (noch), die User halten zunehmend sehnsüchtig nach Alternativen Ausschau.

      • Naja…mir treibt der iMac Pro noch das gleiche Lächeln ins Gesicht, damals der IIvx und dann der Quadra…

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