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"Wird nicht auf Apple TV+ erscheinen"

Apple TV+: „Me Too“-Produktion mit Oprah Winfrey liegt auf Eis

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Apple muss erneut einen Rückschlag in Sachen Apple TV+ hinnehmen. Die durch ihre Talkshow bekannt gewordene Moderatorin Oprah Winfrey will offenbar nicht mehr im Produktionsstab einer Dokumentation mitarbeiten, die sexuelle Übergriffe des Musikproduzenten Russel Simmons zum Thema hat. Winfrey argumentiert, dass sie die geplante Premiere des Films noch in diesem Monat für verfrüht und die Produktion noch nicht für abgeschlossen halte.

Apple Tv Plus Oprah Winfrey

Offenbar haben Winfreys Produktionspartner, die Filmemacher Kirby Dick und Amy Ziering auf eine Präsentation des Films auf dem Sundance Festival noch in diesem Monat gedrängt. Winfrey hat sich gegenüber dem Branchenmagazin Hollywood Reporter allerdings zurückhaltend geäußert. Ihrer Meinung nach müsse noch einige Arbeit in den Film investiert werden, um die ganze Bandbreite dessen zu beleuchten, was die Opfer ertragen mussten. Daher wolle sie von ihrer Rolle als Mitproduzentin zurücktreten, in der Folge werde der Film auch nicht über Apple TV+ gezeigt werden.

Winfrey betont dabei, dass sie inhaltlich voll und ganz hinter der Produktion stehe und sie die betroffenen Frauen auch weiterhin uneingeschränkt unterstützen werde.

Für Apple ist dies die zweite Pleite seit im vergangenen Monat bereits die Premiere von „The Banker“ mit Mackie und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen verschoben werden musste. Hier waren dem Vernehmen nach rechtliche Unsicherheiten der Grund dafür, dass die Premiere am 6. Dezember entfallen musste.

Den nun entfallenden Winfrey-Streifen hatte Apple Anfang Dezember angekündigt, dabei allerdings noch weder einen konkreten Filmtitel, noch einen Termin für die Veröffentlichung genannt.

Montag, 13. Jan 2020, 12:20 Uhr — Chris
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  • Das ist sowieso unmöglich dass diese Frau zusammen mit Apple so etwas geplant hat. Sie ist doch einer der Hauptakteure um ihren besten Freund Weinstein zu schützen. Sie thematisiert jedoch das Thema bei anderen Personen ins Extreme (Michael Jackson und Andere) und auf der anderen Seite beschützt sie ihren angeblich besten Freund der ja irgendwie Auslöser des Ganzen me too war. Unglaublich diese Frau. Die hat komplett bei mir verloren und ist das unglaubwürdigste was es momentan im TV Markt gibt. Sie gehört als Mittäterinnen auf die Anklagebank!

    • Was erzählst du denn bitte für einen Schwachsinn?
      Wenn Oprah von den Taten Harvey Weinstein äs gewusst hätte, dann würde ich dein dümmliches Gelaber ja verstehen. Bislang ist dies aber nicht der Fall; außer du weißt mehr?
      Oder ist jetzt plötzlich jeder aller Taten mitschuldig, die der Vater, Bruder, Freund, Nachbar und Schwippschwager und flüchtige Bekannte begangen hat.
      Seid wann gilt in Amerika wieder die Sippenhaft?
      Du solltest lieber aufhören nur durch die Hose zu atmen, damit im Oberstübchen auch etwas Luft ankommt.

      • „Seit wann…“.
        Ich weiß, tut nichts zur Sache, aber ging irgendwie nicht anders. Sorry.

    • Interessant, kannst Du das mit ein paar Artikeln untermauern? Danke schon mal.

    • Gebe dir zu 100% Recht. Oprah tut alles um dir Aufmerksamkeit von Weinstein zu lenken. Dabei geht es um Macht und Geld. Oprah hat keine andere Wahl, denn sie ist abhängig von den weißen alten mächtigen Männern. Denkt nach Leute und recherchiert! Sie hat zwei „Opfern“ aus einem entlarvten Film voller bewiesener Lügen (Leaving Neverland) eine Bühne geboten und auch jetzt einen weiteren schwarzen Prominenten (Simmons) ausgesucht um ihn zur Ablenkung von Weinstein zu benutzen. Das ist keine Phantasie sondern Fakt. Lest nach! Oprah ist die schlimmste in Hollywood und steckt mit den Perversen unter einer Decke.

  • Californiasun86

    Nicht weiter tragisch – für mich. Dieses ganze „me too“-Geplänkel ist u zu oft einfach übertrieben und wird nicht selten sehr einseitig bzw. übertrieben dargestellt. Ist ja auch in „The Morning Show“ gerade ein Thema. Dort aber interessant, weil es nicht so schwarz-weiß dargestellt wird. Alles andere als prüde. Weiß nicht wie oft dort das Wort „fuck“ fällt. Originalton natürlich. Man sind die am fluchen :-) Und Jennifer und Reese in Hochform :))) Top-Serie

    • Der inflationäre Gebrauch des Wortes „fuck“ soll eine Art Authentizität vermitteln. Fucking cool, fucking dies und fucking das. Ich finde es peinlich, wenn man als Verstärker des Gesagten dieses Wort benützt. Zumal es verbal-„erotisch“ eher ein Tiefflieger ist.

    • Naja, für HBO-Aficinados gehört solch derbe Sprache einfach zu einer Serie. Es ist halt wesentlich realistischer, wenn sich beispielsweise Gangster, aber auch einfach zerstrittene Pärchen mit sogenannten f-bombs bombardieren und es nicht bei einem „damn“ oder „bitch“ belassen.

      • Ja, der Serie ist es nicht vorzuwerfen Sie möchte (zwar fiktiv aber dennoch) etwas abbilden. Und dieses „ich/wir bin/sind Straße“ ist da dramaturgisch sinnvoll.

  • Gerade bei Apple+ finde ich das recht anstrengend. Bei Morning Show war Metoo zentrales Thema und jetzt bin ich gerade bei „For all mankind“ und die letzte Folge handelte von den Problemen con einer lesbischen Beziehung. Ich hoffe bei „See“ wird es keinen Handlungsstrang geben, bei dem Aquaman wegen seiner Beziehung zu einem Mann gemobbt wird.

    • Oh. Der weiße und heterosexuelle Mann ist nicht amüsiert, weil seine Lebenswelt nicht berücksichtigt wird. Welch ein Fauxpas. Du brauchst noch viel mehr solcher „verrückten“ Handlungsstränge. Irgendwann bist du dann in der Realität. Dort wirst du von den ganzen Minderheiten freudig in Empfang genommen.

  • Wenn die nicht bald mal neues raus bringen können Sie den Laden eh dicht machen

  • Hm das war es dann ja irgendwie. Truth be Told hatte letzten Freitag Finale und Servant endet dieses Freitag. Dann kommt ja jetzt erstmal nichts groß bis Februar. Schade.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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