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2019 neu gestartet, 2023 zuletzt aktualisiert

Apple stellt den Mac Pro ein: Der Mac Studio übernimmt

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11 Kommentare 11

Apple hat die Produktion des Mac Pro eingestellt und das Modell aus dem eigenen Sortiment und von der offiziellen Webseite entfernt. Im Shop-Bereich auf apple.com sind sämtliche Hinweise auf den bisherigen Profi-Desktop verschwunden.

Mac Pro

Gegenüber amerikanischen Medienvertretern hat Apple das Ende der „Made in USA“-Rechner bestätigt. Damit verabschiedet sich die Produktlinie, die über Jahre hinweg als leistungsstärkste Mac-Variante für professionelle Anwender positioniert war.

Der zuletzt erhältliche Mac Pro basierte auf einem Design aus dem Jahr 2019 und wurde zunächst mit Intel-Prozessoren ausgeliefert. Im Jahr 2023 erfolgte eine Umstellung auf Apples eigene Chips mit dem M2 Ultra. Seitdem blieb das Modell unverändert im Angebot. Gleichzeitig entwickelte sich die übrige Mac-Reihe weiter, insbesondere im oberen Leistungssegment.

Mac Pro Mac Studio Display

Der Mac Pro und das Studio Display XDR

Der Mac Studio übernimmt

Im aktuellen Portfolio rückt der Mac Studio in den Mittelpunkt für leistungsintensive Anwendungen. Das Gerät lässt sich mit dem neueren M3 Ultra konfigurieren und erreicht damit deutlich höhere Leistungswerte als der zuletzt angebotene Mac Pro. Möglich sind Ausstattungen mit bis zu 32 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen sowie bis zu 256 Gigabyte gemeinsam genutztem Arbeitsspeicher und mehreren Terabyte SSD-Speicher.

Desktop Modelle Mac

Apples Desktop-Lineup: iMac, Mac mini und Mac Studio

Parallel dazu hat Apple die Desktop-Auswahl auf drei Modelle reduziert. Neben dem Mac Studio sind der iMac mit M4 sowie der Mac mini mit M4 und M4 Pro erhältlich.

Clustern statt aufrüsten

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Mac Pro und Mac Studio liegt in der Erweiterbarkeit. Während der Mac Pro lange Zeit für modulare Aufrüstbarkeit stand, setzt Apple inzwischen stärker auf integrierte Systeme.

Mac Studio Cluster 2 Cabling Thunderbolt

Wird bereits im Profi-Umfeld eingesetzt: Der Mac Studio

Mit macOS Tahoe 26.2 hat Apple eine Technik integriert, die eine besonders schnelle Verbindung mehrerer Macs ermöglicht. Über Thunderbolt 5 können Systeme mit geringer Latenz gekoppelt werden. Diese Methode erlaubt es, Rechenleistung auf mehrere Geräte zu verteilen. Für professionelle Nutzer stellt dies eine Alternative zur klassischen Erweiterung über interne Komponenten dar.

27. März 2026 um 07:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Klingt nach einem Konzept! Feedback der bisherigen Nutzer spiegelt das auch wieder…
    Ein Großteil des Preises fiel beim MacPro ohnehin auf das Gehäuse und die Rollen…;)

    • Das Design vom MacPro ist schon cool, aber meines Erachtens nicht wirklich zeitgemäß. Zu viel Material und Platzverbrauch für die Leistung. Besonders wenn man sich die Power vom MacStudio dagegen anschaut.

      Die hätten höchstens das Design nehmen und dann eine Art MacStudio-Einschubmodule zum Clustern verkaufen können. Aber das ist für Apple eher ein Nischenmarkt und nicht interessant genug.

  • RIP Käsereibe. Nun wahrscheinlich für immer. Da sieht man aber schön, dass der Trashcan Mac Pro von 2013 seiner Zeit schon voraus war. Damals wegen der fehlenden Erweiterbarkeit kritisiert, heute im noch beschränkteren Mac Studio erfolgreich.

    • Das integrierte Design ist eben nicht beliebig und spricht auch eine breitere Kundenschicht an. Den MacStudio kaufen sich auch Nutzer, bei deren Anwendungsfall der Rechner völlig „overpowered“ ist.

      Während viele Windows Desktop Nutzer ständig irgendwas aufrüsten, kaufen sich Mac User in der Art gleich einen kompletten Rechner. Das schafft mehr Kundenbindung an die Marke. Und ist vermutlich auch profitabler für Apple.

      • Nur ein sehr kleiner Teil der „Windows Desktop Nutzer“ rüstet regelmäßig Komponenten auf. Und von denen, die überhaupt selber Komponenten wechseln, tun das auch viele mit soviel zeitlichem Abstand, das häufig auch ein Wechsel des Prozessorsockels notwendig wird. Meist bedeutet dass dann Dank des Austauschs des kompletten Mainboards für die neue CPU auch direkt noch zeitgemäßer neuer RAM. Eine neue Grafikkarte gesellt sich dann auch noch gerne dazu. Was bleibt sind lediglich das Gehäuse, das Netzteil (sofern noch ausreichend dimensioniert) und etwas vom alten Massenspeicher.

  • Käsereibe ;-]

    Steht hier schon, aber ist und bleibt der erste Impuls.

    Tschüssi machs gut.

  • Das der 2019 Pro nicht erfolgreich war lag nur an seinem Preis. Die Vorgänger (Powermac) waren inflationsbereinigt etwa so teuer wie der Studio und trotzdem erweiterbar.

  • Keiner wird die Käsereibe vermissen. Der Studio hat mit Ultra Chip Leistung ohne Ende. Wer erinnert sich an die 850 € Rollen?

  • Was passiert mit dem Produktionsstandort in den USA? Wird dieser geschlossen oder für andere Produkte genutzt?

    Lässt Apple die Info Liebe unter den Tisch fallen und den launischen orangenen Teufel nicht zu wecken?

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