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Apple-Smarthome: iOS-Zertifizierung statt zentraler Plattform?

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Das Techniknetzwerk Gigaom detailliert die Gerüchte um eine für Montag erwartete Apple-Ankündigung im Bereich Heimautomatisierung. Zu Wochenbeginn hatte die Financial Times mit der These überrascht, Apple werde zur Entwicklerkonferenz WWDC eine eigene Smarthome-Plattform vorstellen. Konkret soll Apple allerdings weniger eine eigene Automatisierungs-Plattform in der Mache haben, sondern lediglich eine Zertifizierung ähnlich dem uns von Zubehörartikeln bekannten „Made for iPhone“-Programm planen. Gigaom beruft sich dabei auf interne Apple-Quellen.

Ein entsprechendes Logo würde dann beispielsweise darauf hinweisen, dass sich ein Produkt problemlos mit einem iOS-Gerät einrichten und steuern lässt. Ein erstes Beispiel für eine derartige iOS-Integration im Hausautomatisierungbereich haben wir mit den zu Jahresbeginn präsentierten Klimageräten des chinesischen Herstellers Haier gesehen.

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Nur Zertifizierung wäre zu wenig

Wir würden uns allerdings wünschen, dass ein Apple-Einstieg in diesen Bereich – sofern er stattfindet – deutlich weiter geht. Ob Zertifikat oder nicht, ärgerlich ist am Ende doch die Tatsache, dass die einzelnen Komponente allesamt über separate Apps angesteuert und bedient werden müssen. Eine normierte Schnittstelle und damit verbundene durchdachte zentrale Lösung wäre mehr als wünschenswert. Ähnliches erhoffen wir uns ja auch mit dem für iOS 8 prognostizierten Healthbook, hier könnte Apple das Zepter in die Hand nehmen und einen zentralen Ort für die mit den mittlerweile unzähligen verfügbaren Anwendungen gesammelten Gesundheits- und Fitnessdaten schaffen.

Montag Abend wissen wir mehr. Die Eröffnungsveranstaltung zur Entwicklerkonferenz WWDC wird ab 19 Uhr unserer Zeit über Apple TV, iOS-Geräte und Computer live übertragen. Wir halten euch parallel dazu natürlich über alle relevanten Neuerungen auf dem Laufenden.

Freitag, 30. Mai 2014, 9:12 Uhr — Chris
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  • Schwachsinn, ich brauche keinen Aufkleber von  auf Produkten, die mir einzig verraten sollen, dass es mit nem iPhone funktioniert und das Produkt so nur künstlich verteuern. Es reicht mir, wenn der Hersteller mir sagt, funktioniert oder funktioniert eben nicht. So wie jetzt auch. Und oh Wunder, funktioniert tatsächlich auch ohne Aufkleber

  • Apropos ärgerlich, waren Eure Seiten eigentlich schon immer so mit Werbung zugekleistert, wie irgendwelche Frauen-Modezeitschriften oder funktioniert nur mein Werbeblocker nicht mehr?

  • Gibt es doch schon alles. Nennt sich „KNX“.

    • KNX ist also eine zentrale Anlaufstelle auf dem iPhone mit dem ich meine gesamten Haussteuerung inklusiver weiser Ware etc. pp. bedienen kann? Ich dachte immer das wäre ein Busprotokoll das Aktoren und Sensoren verknüpft… mache mich doch bitte schlauer was KNX jetzt nun genau mit dem iPhone zu tun hat?

  • „bloß“ eine zertifizierung? dahinter steckt mehr als ein aufkleber! oder hat schon jemand mal ein case, einen kopfhörer oder einen airplay-empfänger gesehen, für den die verwendung einer eigenen app notwendig war? nein, diese zertifizierung wird wohl nur erteilt werden für zubehör, das mit den standard-funktionen von iOS zusammenarbeitet. jüngstes beispiel: carplay. also, da wird was kommen, auch wenn es nur „unter der haube“ ist und apple das zubehör vielleicht nicht selbst herstellt.

    • m.e. sogar mit weitreichenden konsequenzen, serverseitig (iCloud!), da home-lösungen selten nur von einer person alleine genutzt werden. das ganze konzept von iCloud sieht aber bisher nur eine ein-personen-mehrere-endgeräte-strategie vor – ausnahmen wie das teilen von photos oder pages-dokumenten bestätigen eher die regel…

      • Bei der Zuverlässigkeit von Apples iCloud (Zitat des Apple Support Mitarbeiters: das ist nicht für den proffessionellen Bereich gedacht, sondern für Privatnutzer) möchte ich mich bei Haustevhnik lieber nicht drauf verlassen müssen.

  • Meine gesamte Haustechnik steuere ich per LCN via der Domiq-App auf meinem iPhone. Leider konnte ich erst nach dem Einrichten feststellen, dass die App „hyperaktiv“ ist. Die Sensoren für Licht, Temperatur, Wind und Alarm melden permanent die Veränderungen außen und in jedem einzelnen Zimmer. Das zieht Strom ohne Ende.

    Ausschließlich zur Bedienung der Haustechnik habe ich mir ein zusätzliches iPhone, das 5C, kaufen müssen. Der Akku steht es gerade mal sieben Stunden durch, ohne dass ich das 5C für etwas anderes genutzt habe. Keine ideale Lösung.

  • Tja weißt, wer ein 5c braucht und ständig ernsthaft wisse muss ob sich Temperatur und Luftfeuchte in der Besenkammer um 4% geändert haben, dem ist meines Erachtens eh nicht mehr zu helfen. Ähnlich wie ein Healthbook sind solche Lösungen warsch. vor allem für Bewegungsleghasteniker attraktiv die vor lauter Langeweile einfach nicht wissen wohin mit dem Geld aber jede 100g Veränderung des Körpers auf Facebook sharen wollen. Schön das es euch gibt, der Schwachsinn schafft Profit und sichert Arbeitsplätze

  • KNX + Visu und dann läuft es plattformübergreifend!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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