Produktoffensive zum iPhone-Jubiläum
Apple plant iPad Pro und MacBook Pro für Frühjahr 2027
Nächstes Jahr steht nicht nur der zwanzigste iPhone-Geburtstag an. Apple soll das Jubiläum des Apple-Telefons auch zum Anlass für zahlreiche Hardware-Neuvorstellungen aus anderen Produktbereichen nehmen. Den Anfang könnten bereits im Frühjahr 2027 neue Modelle des iPad Pro und des MacBook Pro machen.
Hinweise auf entsprechende Planungen liegen angeblich dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg vor. Den Informationen zufolge testet Apple derzeit vier neue Varianten des iPad Pro. Dabei sollen die Bildschirmgrößen von 11 und 13 Zoll unverändert bleiben. Auch äußerlich seien keine größeren Änderungen geplant. Stattdessen sollen vor allem technische Verbesserungen im Mittelpunkt stehen. Wie bei solchen Upgrades gewohnt darf man mit leistungsfähigeren Prozessoren rechnen, die von weiteren Optimierungen im Inneren der Geräte begleitet werden.
Eine mögliche Option sei ein Dampfkammerkühlsystem, wie wir es bereits vom iPhone 17 Pro kennen. Apple habe dergleichen in der Vergangenheit auch bereits für Tablets getestet.
MacBook Pro erhält wohl neues Gehäuse
Apple plane zudem, das Einstiegsmodell des MacBook Pro im ersten Halbjahr 2027 umfassend zu überarbeiten. Allem voran soll das Gerät ein neues Gehäuse erhalten, das sich am überarbeiteten Design der künftigen höherpreisigen MacBook-Pro-Versionen orientiert. Diese sollen möglicherweise noch in diesem Jahr erscheinen und erstmals über einen Touchscreen verfügen. Hinweise darauf finden sich mittlerweile auch im kommenden macOS 27.
Basismodell des MacBook Pro kommt weiter ohne Touchscreen (Symbolbild)
Das günstigste MacBook Pro wurde zuletzt im Oktober 2025 aktualisiert. Um den Einstiegspreis niedrig zu halten, wird es voraussichtlich auch künftig ohne berührungsempfindlichen Bildschirm angeboten werden.
Gravierenden Einfluss auf Apples Pläne für das kommende Jahr könnten allerdings die wohl noch längere Zeit anhaltenden Engpässe bei Speicherbausteinen und Halbleitern haben. Aus diesem Grund wurden erst vor wenigen Tagen die Preise für Macs, iPads und weitere Apple-Geräte zum Teil deutlich angehoben.

