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Die Erwartungen liegen hoch

Apple Pencil 2: Gesten, „Rechtsklick“ und induktives Laden?

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Im Zusammenhang mit dem morgigen Apple-Event ist auch ein neuer Apple Pencil als Begleiter der erwarteten iPad-Pro-Modelle im Gespräch. Im Vorfeld verleiten in verschiedener Richtung interpretierbare Hinweise in den aktuellen iOS-Testversionen zu interessanten Diskussionen über die möglichen Funktionen der zweiten Generation von Apples Zeichenstift. Richtet Apple den Fokus verstärkt auf professionelle Anwender?

Ipad Pro Mit Penicl Mockup

Guilherme Rambo lässt sich auf Basis der von ihm ausgegrabenen Informationen zu der Aussage hinreißen, dass der von Apple voraussichtlich unter der Modellnummer B332 geführte Apple Pencil 2 sich zusätzlich durch Gesten konfigurieren lässt (wir hatten das heute früh schon kurz angerissen). Durch das Streichen über die Seiten des Stifts sollen sich Faktoren wie die Strichstärke beim Zeichnen beeinflussen lassen. Es wäre ohne Frage eindrucksvoll, wenn Apple auf diese Weise zusätzliche Kontrollelemente implementieren könnte, wirft allerdings auch die Frage auf, ob sich dadurch nicht das Risiko von Fehlbedienungen erhöht.

Steve Troughton-Smith erklärt, wie Apple diese Gefahr seiner Meinung nach relativiert. So soll eine entsprechend günstig platzierte Taste gehalten werden müssen, um die Möglichkeit der Gestensteuerung zu aktivieren – vergleichbar mit einem „Rechtsklick“ am Rechner bei gehaltener Steuerungstaste. Konkret sieht der Entwickler die Optionen einmal tippen, doppeltippen und wischen. Das klingt „trocken“ natürlich alles sehr kompliziert, aber schon morgen sehen wir, ob Apple dergleichen tatsächlich anbietet und wie elegant das Ganze dann gelöst ist.

Einen weiteren Eindruck davon, wie sie neuen iPad-Pro-Modelle ohne Home-Taste wohl aussehen werden, vermittelt uns Ben Geskin (Bild oben). Dieser erinnert auch daran, dass sich der neue Apple Pencil möglicherweise nicht nur per Magnet direkt am iPad Pro befestigen lässt, sondern auf diese Weise auch gleich induktiv geladen wird. Diese Vorstellung ist nicht neu, sondern wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach ins Gerüchterennen geworfen und klingt zumindest auf dem Papier nach einer deutlich harmonischeren und komfortableren Lösung als das Anstecken des Stifts an den Lightning-Anschluss, der zudem bei den neuen Modellen möglicherweise gar nicht mehr existiert.

Montag, 29. Okt 2018, 20:26 Uhr — Chris
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  • Induktives Laden des Pencils während einer magentischen Haftung am iPad wäre der Knaller! :)

  • Vielleicht ist es auch eher wie bei den AirPods und es geht durch tippen doppelt tippen.

  • Vielleicht kann der Apple Pencil 2 ja auch über AirPower geladen werden?

  • Eine ergonomische Form wäre nicht schlecht, die jetzige Form ist echt nicht anschmiegsam.

  • Ich hab den bisherigen Pencil und verwende ihn nach einer mehrwöchigen Testphase gar nicht mehr. Und bei allen meinen Bekannten ist es auch so. Auf die Dauer sind Notizen auf Papier doch einfacher und bequemer und flexibler und Photoshop auf dem iPad ist derzeit eine schlechte Amateursoftware. Bildbearbeitung geht einfach besser auf dem iMac und Macbook und das ganz ohne Stift. Unduktives Laden wird es da leider auch nicht bringen.

    • Du hast sicher recht: manchmal ist der Griff zu Papier/Klebezettel und Stift schneller und unkomplizierter. Aber das ist auch eine Frage der Apps, die ich für Notizen verwende: ich benutze ziemlich konsequent Goodnotes mit Evernote: ein, wie ich finde, beinahe unschlagbares Duo.
      Der Vorteil ist, dass ich meine handgeschriebenen Notizen z.B. per Suche wiederfinden kann. Das ist in einem Notizbuch schon etwas schwieriger.
      Ein weiterer großer Nutzen sind all die Zeichenprogramme wie zB Procreate. Da geht ohne Pencil nicht viel.
      Apropos Photoshop: mit Affinity Photo hat man ein wirklich gutes Tool mit gutem Workflow für die professionelle Bildbearbeitung an der Hand – über Systemgrenzen hinweg.

    • Dann solltet ihr euch mal Affinity Photo anschauen. Kommt im Funktionsumfang sehr dicht an Die Desktop Version ran. Feine Strukturen oder Konturen lassen sich mit dem Stift direkt am Bild und nicht über die Abstraktion Bildschirm zur Maus/Touchpad das sich ganz woanders befindet wesentlich entspannter und direkter erledigen.

    • Aber zum in der Uni um PDFs Notizen zu machen ist er Unschlagbar ;) Nutze den Pencil mit dem iPad Pro seit erscheinen erfolgreich im Maschinenbau Studium. Viele Kommilitonen ebenso! meinen Alltag erleichtert er definitiv!

  • Erwartungen sind hoch und dann kommt nen normaler Bleistift für 199€

  • Der Pencil ist eigentlich nicht schlecht, bleibt aber leider oft in der Tasche oder zuhause liegen, weil man ihn nicht am iPad befestigen kann. Wenn man ihn dann doch nutzen will… ist er leer.

    • Da gibt es ja nun wirklich genug Lösungen, den Stift zu befestigen.
      Und einmal eingesteckt, ist er ruckizucki gut aufgeladen, dass es für eine Vorlesung locker reicht.

  • Es gibt genau ein Feature was ich als professioneller Grafikdesigner vermisse: Hover! Gerade in Verbindung mit Luna Display, hat das iPad mein Wacom komplett abgelöst und ich arbeite sehr gerne damit. Leider kann man so nur direkt auf dem iPad arbeiten und das nicht auch mal als reines Grafiktablett benutzen (also mit externem Monitor).

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