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Keine neuen Apple Music-Zahlen

Apple News+: 200.000 Probe-Abos in den ersten zwei Tagen

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Die Tatsache, dass Apple während des Services-Events am 25. März darauf verzichtet hat, über die aktuellen Abonnentenzahlen des hauseigenen Musik-Streaming-Dienstes Apple Music zu informieren, lädt zum Spekulieren ein.

Apple News Plus Abo

Zuletzt war Apple bereits dazu übergegangen Probe-Nutzer (die sich für die dreimonatige Testphase entschieden hatten) und zahlende Kunden zusammenzuzählen. Im Dezember kam der Konzern so auf 56 Millionen aktive Apple Music-Konten. Zum Vergleich: Im letzten April zählte Apple 40 Millionen zahlende Abonnenten und 8 Millionen Testnutzer.

Unterm Strich darf also davon ausgegangen werden, dass der Spotify-Konkurrent nicht mehr ganz so schnell wie in seinen Anfangstagen wächst. Apple würde uns ansonsten stolzer und deutlich lauter informieren.

Womit wir zu Apple News kommen. Zwar hat Apple selbst noch keine Abonnentenzahlen für den vorerst nur in den USA verfügbaren Nachrichten-Dienst kommuniziert, die New York Times liefert mit Verweis auf zwei Insider jedoch ab:

Mehr als 200.000 Menschen haben Apple News Plus in den ersten 48 Stunden abonniert – dies sind mehr Nutzer als Texture auf seinem Höhepunkt vorweisen konnte.

Eine Nachricht, die Nutzer von Apple News+ selbst allerdings nur auf der Webseite der New York Times lesen konnten – Amerikas größte Tageszeitung hat sich bekanntlich gegen ein Mitwirken an Apples Abo-Angebot entschieden.

New York Times COO, Meredith Kopit Levien, erklärt dazu im Gespräch mit Vanity Fair:

Wir haben uns ziemlich deutlich dafür ausgesprochen, dass die beste Art und Weise Journalismus zu erleben, die direkte Beziehung zu einem Nachrichtenanbieter ist. Für uns bedeutet das bisher eine direkte Beziehung zu den Nutzern. Je enger unsere Beziehung zu unseren Lesern ist, desto besser glauben wir, dass unser Geschäft sein wird, und desto besser ist die Erfahrung, die wir ihnen bieten können.

Mittwoch, 03. Apr 2019, 12:14 Uhr — Nicolas
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  • Das Hört sich gut an, aber leider Nicht in Europa verfügbar.

  • Ein Rechtschreib- und Grammatikabo wäre für manche ein Gewinn.

  • Wie viele der 200 tsd Nutzer wohl durch die Werbung per Push Notification darauf angesprungen sind?

  • Wer hat schon Lust Jahr ein, Jahr aus 120€ für Apple Music auszugeben?!

    Mit den ~ 50 Mio zahlenden Kunden, haben sie, die reichsten Menschen der Welt abgegriffen. Ist ja such ok soweit. Wenn das für Apple und die Nutzer aufgeht, alles richtig gemacht. Für mich lohnt sich das nicht.

    Mal schauen wie es mit den Zeitungen wird. Da will man ja schließlich noch mal nen Zehner pro Monat dafür haben… irgendwo hat der Spaß dann halt auch n Loch und es reicht mit melken. Wer will soll zahlen.

    Gott sei dank müssen wir Dank Steve nicht für Services wie FaceTime, iCloud, Maps und Co. bezahlen. Die waren schon im Gerätepreis mit drin.

    Unter Tim Cook kommt bestimmt sogar Wetter+

  • Für mich ein Service ohne Mehr-Wert. Dazu kommt, dass ich Abos in dieser Form, zB über den App-Store, ohnehin ablehne und mich diesem Modell auch weiterhin verweigern werde. Aber jeder kann ja selbst entscheiden, wofür er sich das Geld aus der Tasche ziehen lässt.

  • Man muss sich eigentlich ja nur überlegen wie viel Geld die Nutzer ausgeben sollen. Auch wenn nicht jeder ein Magazin-Abo braucht oder ein Spiele-Abo, so soll doch im Grunde der Nutzer am besten 2-3 Dienste abonnieren. Bei 10 Euro pro Monat wären das bei 3 Diensten ja schon 360 Euro extra im Jahr. Gleichzeitig konkurriert man aber noch mit anderen Streaming Diensten, Pay-TV, diversen offline Abos, Sportstudio usw. Ich frage mich echt wer sich das leisten soll.

    • Es stellt sich auch die Frage der Aufmerksamkeit. Wenn ich mehreren Dienste abonniere muss ich irgendwann mit meiner Aufmerksamkeit haushalten. Je mehr Dienste ich abonniere umso weniger Aufmerksamkeit kann ich jedem einzelnen Dienst widmen und umso schlechter wird der Kosten-Nutzen-Faktor je abonnierten Dienst.

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