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iCloud Status ist: "Nicht mehr verfügbar"

Apple Music: Verschwundene Songs im Blick behalten

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Ganz gleich ob bei Apple Music oder bei Spotify: Welche Songs in den Bibliotheken der beiden Streaming-Dienste vertreten sind, wird nicht von den Content-Redaktionen der Dienste-Anbieter, sondern von der Musikindustrie festgelegt.

Während zum Start neuer Alben häufig die kompletten Playlisten auch in den großen Streaming-Portalen angeboten werden, verschwinden einzelne Songs gerne wieder, nachdem sich die Neuerscheinungen erfolgreich in den Charts platzieren konnten. Ein kleiner Trick der Industrie, der den Verkauf einzelner MP3s und sogenannter Deluxe-Versionen der entsprechenden Künstler bzw. Alben ankurbeln soll.

Doch die Profitoptimierung der Musikindustrie kann leider auch den Umfang eurer iTunes-Mediathek beeinflussen. Habt ihr euch ein oder mehrere Alben lokal gespeichert, verschwinden die Tracks, sobald sich die Industrie für die (vorübergehende) Entfernung der fraglichen Lieder aus dem Apple Music-Katalog entschieden hat.

Playliste Apple Music

Ein ärgerlicher Umstand, dem ihr zumindest nicht ganz unvorbereitet gegenüber stehen müsst. So lassen sich die zurückgezogenen Lieder mit einer intelligenten Playlist im Blick behalten, die ihr euch relativ schnell in iTunes anlegen könnt.

Erstellt dazu einfach eine neue intelligente Playlist, die Musik nach dem folgenden Kriterium listet: „iCloud Status“ ist „Nicht mehr verfügbar“. Hier könnt ihr hin und wieder nachsehen, welche Songs aus dem Apple-Katalog verschwunden sind.

via macworld

Montag, 13. Feb 2017, 16:47 Uhr — Nicolas
35 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Wann wird es Apple Music endlich als Stand-Alone-Anwendung geben – das ist für mich die beste Lösung! Music veranstaltet ein so unglaubliches Chaos mit Playlisten, Coverbildern, Alben…
    Zumindest eine wahlweise klare Abgrenzung zu iTunes und privaten Songs wäre ein Schritt, der mich wieder von Spotify hin zu Music bringen würde.

    • Ich persönlich finde gerade die Integration in eine App perfekt.. So muss ich nicht andauernd Apps wechseln, wenn ich den Song nicht habe aber bspw. Spotify und umgekehrt..
      Und bei mir ist alles bei meiner alten Ordnung.. nix wurde durcheinander gebracht..

      • Also ich wollte letztens mal eine eigene MP3 vom iPhone abspielen lassen. Das ist alles ein derart unübersichtlicher murks mit Schaltflächen, die unnötig umständlich sind. Die wichtigen Knöpfe sind zudem verhältnismäßig klein, und überall wird man von Apple-Music-Links erschlagen, statt die eigene Musik abspielen zu können.
        Meine Mutter ist damit jedenfalls nicht klar gekommen. Ist echt Wahnsinn wie schlecht die geworden ist. Hab die schon lange nicht mehr benutzt, aber drüher(tm) war die deutlich(!) besser. Als MP3-Player taugt das iPhone mit den Onboardmitteln jedenfalls nicht mehr.

      • Wenn dich Apple Music so sehr stört dass du es eh nicht benutzt, dann lass es doch einfach ausblenden. Ich versteh dein Problem gerade nicht.

      • Bernardo : genau das stört mich auch. Ich höre auf dem iPhone nur gekaufte bzw. gerippte Dateien, die konfuse Vermischung mit Streaming und Cloud finde ich auch ärgerlich. Und meine Frau kommt damit überhaupt nicht klar. Nutzer wie uns (klassische „Musiksammler“) hat Apple offenbar nicht mehr als Zielgruppe.

        Aber schlimm ist das nicht, denn es gibt doch eine Menge anderer Apps zum Musikabspielen – man ist nicht auf die Bordmittel von iOS angewiesen.

        So nutze ich zum Abspielen meiner eigenen Musik die App „Ecoute“ – und zum Streamen Spotify. Auf diese Weise ist bedes sauber getrennt. Alles gut :-)

      • sascha : man kann die Music und Cloud ja eben nicht dauerhaft ausblenden, sondern muss immer nach Start der App auf „geladene Music“ gehen – anderenfalls landet man in der Cloud.

        Das ist nicht weltbewegend, aber unpraktisch – man muss immer genau hinsehen, ob man lokale „eigene“ Musik abspielt, etwas aus der Cloud lädt, streamt oder lokal ablegte Streaming-Musik hört.

        Es hängt vom persönlich Anforderungsprofil ab, ob man dies als geniale Integration empfindet, oder als konfuse Vermischung. Eine App, die alle glücklich macht, kann es naturgemäß nicht geben – aber glücklicherweise gibt es im App-Store einige Auswahl für jeden Bedarf. Ich bin mit „Ecoute“ recht zufrieden. Und zum Streamen nehme ich Spotify. Auf diese Weise sind beide Welten (engagierte Musik und „Gebrauchsmusik“) für mich sauber getrennt. Perfekt :-)

    • Für mich immer noch der große Vorteil von Apple Music das es zusammen in einer App ist.
      Ich möchte keine getrennten Apps für Musik haben.
      Es ist bei mir seit Tag 1. als Apple Music erschienen auch nichts durcheinander gekommen.

  • Wird diese intelligente Playlist auch mit dem iPhone synchronisiert?

  • Wenn ich das hier lese, bin ich froh, das ich noch althergebracht mit CDs oder unkomprimierten Downloads mein iTunes auf dem Mac pflege.
    Ordentliche Backups mache.
    Da muss ich so etwas nicht fürchten.

    • Wenn man Streaming einmal verstanden hat muss man sich davor auch nicht fürchten.
      Was jetzt hier auf allen Apple Blogs geschrieben wird sollte jedem seit dem ersten Tag klar sein…

    • Ja, ich bin auch eher der „Sammler“.

      Musik, die mir wichtig ist, kaufe ich als unlimitierte Datei, CD, DVD-A oder auch Vinyl. Streaming ist für mich persönlich eher etwas für „Gebrauchsmusik“ mit ohnehin kurzer „Halbwertszeit“. Dafür ist es super.

      Wichtig für mich ist halt nur, beides sauber zu trennen.

      Letztlich ist es wohl auch eine Altersfrage, wie engagiert man Musik hört, und auf welchem Equipment man sie abspielt. Für mich ist es z.B. wichtig, LPs die ich vor 30 Jahren gekauft habe, auch heute noch auf meiner guten HiFi-Anlage abspielen zu können. Und ich gehöre zu den Bekloppten, die das tatsächlich auch tun :-)

      Ich kann aber auch die Leute verstehen, die Pop-Musik nicht auf Tonträger oder Datei kaufen, sondern streamen. Man kann immer die neuesten Sachen hören, und bezahlt nur einmal pauschal. Und wenn Stücke sich nach einiger Zeit nicht mehr lokal speichern lassen, ist das bei der kurzlebigen Musik in der Regel ohnehin nicht so tragisch.

      So hat eben alles seine Vor- und Nachteile, je nach persönlichem Anforderungsprofil.

      Schön, dass wir in einer Zeit mit solchen „Problemen“ leben :-)

      • Eine Wohltat solch‘ unaufgeregte, differenzierte und in sachlichem Ton gehaltene Kommentare zu lesen. Danke!

  • Warum man solche Playlists noch immer nicht am iPhone anlegen kann, wird wohl ein Rätsel bleiben.

  • Wann kann man endlich Sonos direkt aus der Apple Music App steuern?

  • Da kann man ja nur froh sein das die eigene legal auf CD erworbene Musik, digitalisiert auf dem Mac, immer noch nicht in den Klauen dieser Mafia liegt wenn man auf diesen gequirten iCloud-Mist und dieses ganze „Music“ Miet-Streaming geschiebe verzichtet hat und noch immer leicht verzichten kann…

    UND falls das mal doch noch irgend wann der Fall werden sollte das auch nur ein einziger Song „verschwunden ist“, gibt es zum Glück ja noch andere Player die mindestens mit iTunes – ohne dessen Ballast – ziemlich leicht mithalten können.

    Man kann sich das Leben auch echt schwer machen lassen..

    • Stimmt leider nicht so ganz ….. ich hatte mal eine sehr gut sortierte, legale Mediathek, die ich gepflegt und gehegt habe …. seit diesem ganzen Apple Streaming Sch…. könnte ich wieder bei „Null“ anfangen, habe nur leider weder die Zeit noch Lust dazu …. und bin zu Spotify gewechselt … ich habe keine Lust mehr darauf mich mit meiner Sammlung zu beschäftigen, die mir – egal ob mit iTunes gekauft oder gerippt – am Ende eh nicht mein Eigentum ist, auseinanderzusetzen ….

  • Weil ich hier in den Kommentaren von Spotify gelesen habe: falls es Jemand nicht weiß- es besteht bei Spotify auch die Möglichkeit, eigene (gekaufte) Songs in die App aufzunehmen. Dafür braucht ihr nur einen PC und dort Spotify als Anwendung. Dort kann man nicht nur die eigenen Playlisten umfangreicher verwalten als in der iOS App, man kann auch eigene Audio Dateien zu Playlisten hinzufügen. Ist das geschehen, zeitgleich im gleichen WLAN einfach auch die iOS App öffnen und dort die entsprechende Playlist mit ‚herunterladen‘ kennzeichnen. Fortan synchronisiert sich die App in diesem Moment automatisch mit der Anwendung, und eigene Songs landen so auch auf dem iPhone.
    Ich bin auf diese Weise komplett die Abhängigkeit zur Apple Music App losgeworden und kann das meines Erachtens viel stabilere und bedienbarere Spotify für alles Songs nutzen.

    • Ist die Playlist dann öffentlich? Ist das erlaubt, nur weil es Spotify anbietet?

    • Spotify hat in seiner iOS App den Zugriff auf die Musikmediathek schonmal testweise für einige Konten freigeschaltet. Somit war es möglich, ohne PC direkt auf die Musikmediathek zuzugreifen. Leider ist die Funktion erstmal wieder verschwunden. Aufgefallen ist mir das, als ich mir einen neuen Account gemacht habe. Dieser Account ist anscheinend in irgendeiner Testgruppe gelandet. Leider wollte mir der Spotify Support nicht sagen ob und wann die Funktion offiziell für alle freigeschaltet wird. Ich war nämlich begeistert.

    • Ja man kann das zwar machen ist aber sehr sehr unschön gelöst bei Spotify. Die Songs tauchen nur in Playlisten auf und nicht in der Bibliotheken Übersicht. Zudem kann man die eigenen Songs nicht Streamen da sie nicht zu Spotify hochgeladen werden. Man kann sie also nur rudimentär auf sein iPhone in die App übertragen. Das hat aber nichts mit dem Komfort zu tun den einen Apple Music bietet.

  • Ein schöner Beweis dafür, dass man mit Streaming-Diensten nur noch ein ferngesteuerter Bezahlsklave der Musikindustrie ist.

    • Achso und wenn man nur CDs nutzt muss man also nichts bezahlen?

      • Hat er das behauptet? Aber letztlich kann man mit Streamingdiensten eben nur das hören, was auch angeboten wird. Weil die Musikindustrie beständig das Angebot umstrukturiert ist das letztlich eine sehr, sehr viel stärkere Manipulation des Konsumenten, als dies bei MP3 oder CD Kauf möglich wäre, weil die Musikindustrie sicher nicht bei Dir zu Hause einmarschiert und mal eben 100 CDs aus dem Regal nimmt oder 1000 Titel von der Platte putzt.

      • Fischi, nur weil man Streaming nutzt heißt das ja nicht das man gar nichts anderes mehr hören kann… Zudem ist die Vielfalt bei den großen Streamingdiensten so groß das man bestimmt von keiner Manipulation sprechen kann.

      • Ziemlich naive Sicht … aber genau darauf setzen die Konzerne!

  • Hatte ich schon öfter. Einfach neu suchen. Dann nicht mehr als Single, sondern aus Album heraus verfügbar.

  • Mir ist dieser Umstand von Anfang an aufgefallen. Deswegen lasse ich bei der Neuveröffentlichungen einfach das Album durchspielen und nehme QuickTime zur Hand. SchnippSchnapp. Zarapp. CD et voila.

  • Von einer CD die ich kaufe kann mir die Plattenfirma nicht einfach einzelne Tracks wieder entziehen.
    F*ck the streaming crap – egal wie’s heißt.

    • Streaming Dienste sind wie Leihbüchereien. Du leihst Dir einen Song, hörst in an und gibst ihn wieder zurück. Die € 10,- sind sozusagen eine pauschale Leihgebühr. Auch die Büchereien haben natürlich immer wieder Bücher aussortiert, wenn auch aus anderen Gründen. Wollte man ein aussortiertes Buch nochmal lesen, musste man es kaufen. Für mich, der in den 60er und 70er aufgewachsen ist, als der Geldbeutel – ein Album kostete damals zwischen 16 und 18 Mark – und ein paar lokale Radiosender bestimmten, was man hören „durfte“ sind Streamingdienste ein Eldorado und für den Preis einer Kinokarte…fast geschenkt.

  • Ist doch alles eigentlich kein Problem. Wer Musik für immer verfügbar haben will kauft die Tracks einfach und macht dann damit was er will. Ne LP/CD oder nen digitalen Download nimmt einem keiner weg.

    Ich nutze Apple Music seit Beginn quasi ohne Probleme und mag die Integration der eigenen Musik sehr. Das ist für mich der große Vorteil im Vergleich zu Spotify oder anderen Diensten. Wenn man ein Album verschwindet, was ich nochmal hören will dann kaufe ich es eben.

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