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Reduzierte HiDPI-Auswahl bei 4K-Monitoren

Apple M4 und M5: Einschränkungen bei 4K-Displays sorgen für Kritik

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Mit den aktuellen Apple-Prozessoren M4 und M5 hat sich offenbar die Darstellung externer 4K-Displays unter macOS verändert. Nutzer berichten, dass die gewohnte HiDPI-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln nicht mehr angeboten wird. Stattdessen endet die Auswahl bei einer skalierten Darstellung von 3360 mal 1890 Pixeln.

Benq Mac Ma Display

Das führt zu einer praktischen Einschränkung im Alltag. Anwender müssen sich zwischen zwei Varianten entscheiden. Entweder nutzen sie die volle 4K-Auflösung mit unscharfer Darstellung von Texten und Benutzeroberflächen. Oder sie greifen auf die schärfere HiDPI-Option zurück, verlieren dabei jedoch Arbeitsfläche, da die Oberfläche deutlich größer dargestellt wird.

Auf älteren Geräten mit M2- oder M3-Chips tritt dieses Verhalten nicht auf. Dort steht weiterhin die volle HiDPI-Auflösung zur Verfügung, was auf Unterschiede in der internen Verarbeitung hindeutet.

Neue Architektur begrenzt interne Bildverarbeitung

Auf smcleod.net hat man sich die Mühe gemacht, den aktuellen Stand detailliert zusammenzutragen und die technischen Hintergründe zu analysieren. Demnach liegt die Ursache in einer überarbeiteten Architektur der Displaysteuerung. Während frühere Generationen ein einheitliches Budget für die Bildverarbeitung nutzten, setzen M4- und M5-Systeme auf eine Aufteilung in mehrere Teilbereiche innerhalb eines Controllers.

MacOS Externer Monitor

Für klassische 4K-Monitore wird dabei nur ein einzelner dieser Bereiche verwendet. Dieser ist jedoch in seiner maximalen Breite begrenzt. Die verfügbare interne Auflösung reicht deshalb nicht mehr aus, um die volle 4K-Darstellung im HiDPI-Modus abzubilden. So zumindest die Theorie.

Messungen zeigen, dass diese Grenze unabhängig von Anschlussart, Anzahl der verbundenen Displays oder Systemeinstellungen bestehen bleibt. Auch Eingriffe über Software oder Anpassungen an den vom Monitor gemeldeten Fähigkeiten führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Auffällig ist, dass die betroffenen Systeme grundsätzlich höhere Auflösungen verarbeiten können. Apple gibt für die aktuellen Chips Unterstützung für 8K-Ausgabe an. Die Einschränkung betrifft daher nicht die reine Signalübertragung, sondern die interne Berechnung der Bilddaten.

Apple muss hier nachbessern. Wann eine entsprechende Anpassung erfolgt, ist derzeit jedoch unklar.

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30. März 2026 um 13:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Das MacBook Neo hat ein ähnliches Problem. Auf 4K Monitoren ist alles entweder sehr groß (1080 skaliert auf 4K) oder sehr klein (4K nativ). 1440 wäre auf meinem 27 Zoll Monitor perfekt, aber das gibt es nicht in Highres, da MacOS dafür intern auf 5k hochskalieren musste. Das kann der Chip im Neo nicht.

  • Ich werde nie verstehen, warum macOS so bescheidene Displayeinstellungen hat. Windows mag in vieler Hinsicht scheisse sein, aber Displays sind nahezu endlos nativ konfigurierbar, inklusive Darstellung und Auflösung getrennt.

    • Da gebe ich Dir recht, ist aber eine grundsätzliche Strategie von Apple: Vereinfachen und gleichzeitig das Setzen differenzierterer Einstellungen unterbinden. Für die Versierteren unter uns kommt das einer Teilentmündigung gleich.

  • Verstehe das Problem nicht. In nativer Auflösung ist doch alles viel zu klein.

    Ich nutze meinen 4K Monitor mit 32 Zoll in 2560*1440 (zweite Stufe von links), was für mich perfekt passt.

  • Ein 4k-Monitor hat doch 3840×2160. Die beste skalierung wäre, wenn vier physikalische Pixel ein virtuelles Pixel bilden würden, also würde man dann eine virtuelle Auflösung von 1920×1080 erhalten.
    Auf einem 20″ Monitor genau die richtige Größe, auf 27″ nicht so wirklich.

    Daher bringt diese 4k, 5k, 8k Angabe eigentlich nichts, denn man muß immer wissen wie groß der Monitor ist.

  • Seltsam! Bei meinem Mac mini M4 kann ich die Auflösung problemlos auf 3840 x 2160 einstellen (HP U28). Oder verstehe ich da was nicht?

  • Apple und externe Monitore sind leider oft ein problematisches Thema. Ich nutze einen Mac mini M4 an einem 27″ LG-Monitor mit 1440p (ca. 110 PPI). Im Vergleich zu Windows wirkt die Schrift am Mac wesentlich unschärfer. Erst nach einer Recherche wird klar: macOS benötigt idealerweise eine Pixeldichte von etwa 220 PPI (Retina), um eine saubere Skalierung und scharfe Schriftglättung zu gewährleisten. Aber Apple scheint gar kein Interesse daran zu haben, eine gute breite Kompatibilität zu bieten, sie wollen wahrscheinlich lieber, dass man einen der Apple Monitore kauft.
    Zusätzlich wacht der Monitor im Standby-Modus des Mac ständig auf und zeigt ein schwarzes Bild für ein paar Sekunden und geht dann wieder aus. Trotz Anpassung aller relevanten Einstellungen (wie z.B. „Ruhezustand bei Netzwerkzugriff beenden“ usw.) bleibt das Problem bestehen. Ich muss den Monitor manuell ausschalten, wenn der Mac im Standby bleiben soll. Da dieses Verhalten unter Windows nicht auftritt, liegt es wohl eher nicht am Monitor selber, sondern auch am Mac. Ich mag den Mac mini wirklich sehr, aber einen passenden Monitor zu finden, ist leider kein Plug-and-Play, sondern erfordert echt eine genaue Recherche.

  • Ich habe einen BenQ PD2730S Monitor mit 5K-Auflösung (5120 x 2880 Pixel) auf einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll.
    Ich plane den Umstieg auf MacBookPro M5. Gibt damit eine scharfe Darstellung?

  • Dell UltraSharp U4025QW

    Auch bei dem Monitor funktioniert die hidpi Einstellung problemlos. Bei meinem vorherigen LG mit gleicher nativer Auflösung keine Chance.

    Daher scheint mir die Architektur Erklärung nicht einleuchtend?

    Unterschied der beiden Monitore ist unter anderem TB4 vs. TB5

    • Normalerweise nicht. Das Problem war auch schon bei den M1 und M2 Prozessoren. Ist einfach super peinlich, dass man so teure Geräte nicht vernünftig an hochwertige Displays anschließen kann und dann vernünftige Einstellungen wählen kann. BetterDisplay schreibt das hier dazu:
      The maximum horizontal pixel count is constrained on the entry-level M1/M2 configurations to 6K (meaning 6144px or 3072px HiDPI). On M1/M2 Pro/Max/Ultra the max horizontal pixel count is 8K (meaning 7680px, which translates to max 3840px horizontal HiDPI resolution). These limits might pose an issue to ultra-wide display users trying to go beyond a certain horizontal resolution.

      Das Problem sind Ultra Widescreens, da die maximale Breite von Apple nicht unterstützt wird bei HiDpi Auflösungen.

  • Vieleicht sollten wir nicht alles 4K nennen!

    4K und UHD bezeichnen hohe Bildauflösungen, die im Consumer-Bereich oft synonym verwendet werden, unterscheiden sich aber technisch leicht. UHD (3840 × 2160 Pixel, 16:9) ist für TVs und Monitore Standard, während echtes 4K (4096 × 2160 Pixel) aus dem Kino kommt und etwas breiter ist 17:9
    Technischer Unterschied
    UHD hat etwa 8,3 Millionen Pixel bei 16:9-Seitenverhältnis und eignet sich perfekt für Heimmonitore.
    Echtes 4K bietet rund 8,8 Millionen Pixel mit 17:9 Verhältnis, was in der Profi-Videoproduktion genutzt wird, aber bei Monitoren selten vorkommt.

  • Musste mir auch für viel Geld ein LG Ultrifine zulegen. Alles vorherigen Monitore waren gruselig weil apple die Auflösung nicht unterstützte. Entweder riesen groß oder aber wenn in einer anderen Auflösung total unscharfe Schrift. Da half auch better display und gefühlte 200 Kabel nix. Ich kam einfach nicht um ein ips Panel drum rum. Nun läuft es und alles ist gestochen scharf.

  • verstehe ich nicht, mein Air M4 bietet in Verbindung mit einen LG 27UL500 (4K@27″) die 3840 x 2160 Pixel an — das Problem muss also an dem jeweiligen Monitor liegen, der verwendet wird

    • Natürlich bietet dein Mac es an. Aber er selber rechnet intern mit ein paar Pixeln weniger und danach wird es auf 3840×2160 hochskaliert. Steht alles so im Text.

      Würde es nicht skaliert werden, hättest du sonst schwarze Balken an allen vier Seiten.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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