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Neuester Prozessor nicht auch der schnellste

Apple M2: Erster Benchmark-Vergleich mit dem Vorgänger

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Im Laufe der nächsten Woche werden wir die ersten von Apple unabhängigen Informationen zur tatsächlichen Leistung der M2-Prozessoren erhalten. Apple will das neue MacBook Pro mit M2-Prozessor ja vom 24. Juni an ausliefern und bereits an den Tagen zuvor werden wie gewohnt die ersten von Apple ausgewählten Tester ihren Maulkorb abnehmen dürfen. Einen frühen Ausblick auf hier zu erwartende Einstufung geben uns vorab verfügbare, allerdings noch inoffizielle Benchmark-Ergebnisse.

Diesen Werten zufolge bringt es der Apple M2-Prozessor im Single-Core-Betrieb auf eine Leistungssteigerung von knapp 12 Prozent gegenüber dem Vorgänger M1 und bei Multi-Core-Anwendungen auf ein Plus von knapp 20 Prozent. Diese Ergebnisse liegen im Rahmen der Erwartungen und markieren durchaus einen stattlichen Sprung im Vergleich zum Vorgänger, mit Apples größeren Varianten des M1-Prozessors kann es der M2 in der Solo-Ausführung allerdings nicht aufnehmen.

Apple M2 Kerne

Der neueste Apple-Prozessor ist nicht auch der schnellste

Die amerikanische Macworld geht detaillierter auf die auch hier schon thematisierte, ungewöhnliche Tatsache ein, dass der neueste Prozessor nicht gleichzeitig der schnellste ist. Der M2 lässt zwar seinen direkten Vorgänger M1 im Regen stehen, muss gegenüber dessen Variante M1 Pro, M1 Max und M1 Ultra allerdings zurückstecken.

Apple M1 Prozessor Serie

Hintergrund ist hier die Tatsache, dass bei diesen großen Varianten eine deutlich höhere Anzahl an vor allem Leistungskernen für einen entsprechenden Vorsprung sorgen. Wir erinnern uns: Die acht Prozessorkerne des Apple M2 Chip setzen sich aus jeweils vier Leistungs- und Effizienzkernen zusammen. Der M1 Pro kann dagegen mit doppelt so viel Leistungs- und dazu zwei Effizienzkernen auffahren und legt somit bei der Verteilung seiner insgesamt bis zu zehn Prozessorkerne einen deutlichen Fokus auf die Maximierung der Leistung. Der M1 Max erweitert diesen Vorsprung zusätzlich durch seine mit doppelter Leistung ausgelegte Grafikeinheit und Speicherbandbreite.

Als Apples aktuelles Flaggschiff toppt der mit dem Mac Studio verfügbare M1 Ultra all diese Werte nochmal deutlich. Hier reden wir von insgesamt 20 Prozessorkernen, wovon 16 und damit viermal so viel wie beim Apple M2 für die Leistungsverbesserung zuständig sind, begleitet von einer Grafikeinheit mit 48 Kernen und 800 GB/s Speicher­bandbreite.

Unterm Strich heißt das: Wer die Apple-Prozessoren lediglich in der Standardversion benutzt, macht mit dem neuen M2 einen nennenswerten Sprung nach oben. Wenn es allerdings um maximale Leistung geht, haben die großen Varianten des M1 weiterhin die Nase vorn.

16. Jun 2022 um 12:16 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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