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iPadOS ein Weg in die Sackgasse?

Apple-Kritik: „iPad verschenkt jede Menge Potenzial“

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Mit seinem Artikel „The iPad Awkwardly Turns 10“ macht der Entwickler und Apple-Blogger John Gruber einen guten Punkt. Das iPad ist zehn Jahre nach seiner Vorstellung durch Steve Jobs weiterhin ein erstklassiges Tablet, konnte die digitale Welt aber nicht annähernd in der Form umkrempeln, wie dies der Mac oder das iPhone innerhalb ihrer ersten zehn Jahre taten.

Ipad Praesentation Steve Jobs

Steve Jobs hat das iPad damals als Gerät präsentiert, das die Lücke zwischen Telefon und Computer bestmöglich füllen soll. Diese Aufgabe erfüllt das iPad wohl auch für die meisten seiner Käufer bis heute hervorragend, allerdings dürften diese das Gerät zu großen Teilen in ähnlicher Form nutzen, wie Jobs dies im Januar 2010 bereits tat: Bequem im Sessel oder auf dem Sofa sitzend schlägt das Tablet jede Konkurrenz – immer dann, wenn der Smartphone-Bildschirm ist zu klein und das Notebook zu wenig komfortabel ist. Selbst die damals von Jobs präsentierten Anwendungen (Spiele natürlich ausgenommen) dürften die iPad-Nutzung bis heute dominieren: Webbrowser, E-Mail und vielleicht das Lesen von Büchern und Magazinen oder das Betrachen von Fotos.

Die Zahl jener Nutzer, die das iPad tatsächlich als Hauptarbeitsgerät und Computer-Ersatz verwenden, dürfte dagegen im unteren Prozentbereich liegen. Wenngleich die Hardware der aktuellen Modelle hierfür mehr als ausreichend Leistung zu bieten hätte. Doch das Tablet kämpft wenn es um produktive Nutzung geht bis heute mit massiven Einschränkungen im Bedienkomfort. Apple hat zwar in den letzten Jahren versucht, iOS bzw. mittlerweile iPadOS entsprechend zu erweitern, doch wird ein Großteil der Funktionen nicht angenommen.

Gruber bezeichnet Apples Multitasking-Ansatz nachvollziehbar als Weg in die Sackgasse. Während sich das Öffnen einer einzelnen App durch Antippen eines Symbols jedem Kind erschließt, ist es in keiner Weise intuitiv, ja nur schwer lernbar, wie man auf dem iPad mit mehreren gleichzeitig geöffneten Apps arbeiten soll. Da helfen auch all die immer wieder aufs Neue von Apple veröffentlichten Anleitungen und Videos nichts.

„iPad mit 10 Jahren als große Enttäuschung“

Das iPad mit 10 Jahren ist für mich eine große Enttäuschung. Nicht weil es „schlecht“ ist – nein, es ist sogar großartig – sondern weil es, obwohl es in so vielerlei Hinsicht grandios ist, insgesamt so weit hinter dem großen Potenzial zurückbleibt, das es am ersten Tag gezeigt hat. Um dieses Potenzial zu erreichen, muss Apple erkennen, dass es tief greifende konzeptionelle Fehler in der iPad-Benutzeroberfläche gemacht hat. Fehler, die beseitigt und korrigiert werden müssen, nicht ausgefeilt und verfeinert. Ich befürchte, dass iPadOS 13 das Gegenteil suggeriert – dass Apple das iPad mit voller Geschwindigkeit in eine Sackgasse steuert.

Dienstag, 28. Jan 2020, 18:38 Uhr — Chris
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  • Stimmt wohl. Weiss bis heute nicht wie ich eine Spp aus dem Multitasking ins Overlay bekomme und von dort ins dock. Schon versuch in alle Himmelsrichtungen zu wischen

  • Ich zocke mit meinem nur. Vielleicht Pages und Numbers und Email. Ansonsten fehlt mir eindeutig die Möglichkeit, dass es mehr das MacBook ersetzt. Nicht mal onlinebanking über den Browser geht, da selbst die Desktopseite als mobile Seite weiterhin erkannt wird.

  • Für mich und meine Anwendungen ist das Surface Pro 6 hervorgegangen geeignet. Es ist definitiv nicht so fluffig und Anwenderfreundlich (Tabletmodus) aber ich kann damit überall arbeiten. Auf meinem neuesten iPad Pro ist das nicht möglich obwohl die Hardware es definitiv schaffen würde.

  • Charles Rusko Harper

    Dann war der Herr Gruber wohl noch nicht an allzu vielen Schulen/Universitäten. Da sieht man nämlich definitiv keine einstelligen Prozentzahlen an Menschen, die das iPad produktiv nutzen, sondern weit weit aus mehr.

  • Ist wohl auch so gewollt … die Leute die mehr wollen SOLLEN doch bitte auch mehr Geld für das MacBook ausgeben.

  • Ich hab mein erstes Buch komplett auf dem iPad1 geschrieben.

  • Das, was ich von einem Notebook im privaten Bereich erwarte, erfüllt mein iPadPro vollkommen.
    Ich habe seit 2016 keinen Rechner mehr im Einsatz.
    Aber das liegt natürlich auch an dem, was ich mit einem Computer mache.

  • Dem kann ich nur zustimmen. Die ganze Entwicklung läuft in die falsche Richtung…

    • Ich kann dem ganzen nicht 100%ig zustimmen.

      Ich nutze seit ca 1,5 Jahren das iPad Pro 2019 mit 11 Zoll als vollwertigen PRIVATEN Computerersatz und habe mein MacBook verkauft. Bei der Arbeit ist das iPad ein Zweitgerät für Kundentermine, Präsentation und die Digitalisierung der Notizen neben dem Windows PC, da dieser sowieso (leider) unverzichtbar ist. Dank OneDrive bzw iCloudDrive kann ich immer auf alle wichtigen Dateien und Dokumente zugreifen.

      Von daher finde ich den Ansatz von iPadOS absolut in Ordnung, allerdings stimme ich zu, dass dort wesentlich mehr Potenzial liegt.

  • 100% Zustimmung! Mein MacBook ist gerade kn Reparatur und jetzt bin ich aufs iPad angewiesen. Die Multitasking Bedienung ist ein Krampf…

  • Stimmt irgendwie aber irgendwie auch nicht. Das iPad kann definitiv weniger als mein MacBook.
    Als abendliches Gerät auf der Couch hat es mein Macbook aber fast komplett abgelöst. Selbst Zugriff, Steuerung oder installieren neuer Sachen auf dem Server mache ich vom iPad. Über SSH geht’s auch gelegentlich mal auf den Raspi.
    Das iPad kann schon viel….Allerdings oft mit weniger bequemen Umwegen.

    Ich wüsste aber auch ehrlich gesagt nicht, wie man ein vollwertiges MacOS auf dem iPad mit vernünftiger Steuerung umsetzen sollte. Das es auf dem iPad aber noch immer keinen vernünftigen und vollwertigen „Finder“ gibt nervt mich schon ewig….Und nein….ich sehe die Files App auch unter iOS 13 noch nicht als gleichwertig

  • Ich habe anfangs viele Apps gekauft mit der Hoffnung dass das System flexibler und die Programme Computerprogramme wie auf Mac werden womit auf Reisen der iPad statt ein MacBook Pro mitgeschleppt werden kann.
    Inzwischen habe ich von den über Fr. 500.- kostenden Apps schon viele gelöscht und schreibe jetzt auf einem iPad Air 2 der anstelle des Kommas ein Ausrufezeichen zeigt.
    Auf iPad 10.5″ ist die Tastatur korrekt. Die lausige Qualität des Systems lässt mich den iPad als besser lesbares iPhone benutzen. Viel mehr erwarte ich nicht mehr und werde eher ein MBPro als einen weiteren iPad kaufen.

  • Wir nutzen die iPads in unserer Firma für die komplette Dokumentation unserer technischen Anlagen.
    Download der Formulare vom Server
    Ausfüllen und Unterschreiben
    Upload vom Gerät auf den Server.
    Zusätzlich werden von unseren Kollegen auch gleich die Arbeitsstunden verbucht.
    Für diese Arbeit sind iPads ideal. Ein iPhone wäre zu klein, ein Laptop zu unhandlich.

    • Bei uns (Schule) nutzt mittlerweile auch die Hälfte des Kollegiums ein IPad zur Unterrichtsvorbereitung, zur Notenerfassung, zum Abspielen von Videos…. ziemlich praktisch, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Räume mit nem 65LED Tv Fest ausgestattet ist, an dem ein Apple TV4k hängt! Somit spart man sich viel Papier oder Folien. Ebenfalls steigen immer mehr Schüler auf iPads um, denen man eben mal schnell ein Arbeitsblatt per AirDrop schicken kann-senkt auch gleich den Kopieraufwand und die Unweltbelastung!

      • Ja, die Umwelt. Zum Glück läuft das mit nem Akku, brauchen wir keinen Kohle Strom. Der Umwelt zuliebe

      • Da sind wir noch weit entfernt. Gerade mal alte Windoof Rechner am Netz, welches auch nicht vernünftig administriert wird. Dazu absurdes Update Verhalten der Rechner die alles lahm legen …

        ps. wenn ich hier in sonst gewohnter Manier den Finger nach dem „@adresse“ auf den“ .“ lege kommt keine Auswahl mit „.de“ oder „.org“ oder was immer …

  • Ich finde ja da sollte man (und vielleicht auch mal Apple) auf dem Teppich bleiben. Ich glaube ja nicht daran, dass es ein INTUITIVES Bedienkonzept geben kann, das genau die Anforderungen an ein Arbeitsgerät erfüllt. Für den Konsum (Webseiten, Videos, Lesen,…) ist iPadOS und auch iOS wunderbar und auch einfach und intuitiv genug. Aber das Konzept von mehreren Apps gleichzeitig und der Interaktion zwischen ihnen und was man sonst noch so meint, als Arbeitender zu benötigen (…Dateisystem? Haptische Tastatur?) glaube ich ist an sich schon zu kompliziert, um für ein (knopfloses?) Touch- Gerät intuitiv zu funktionieren. Irgendwann braucht man eben wieder Knöpfe für Funktionen oder man führt zig Gesten ein, die sich kaum einer merken kann. Meine Meinung.

  • Nüchtern und realistisch betrachtet hat sich das ipad in den letzten 10 Jahren nicht weiterentwickelt

  • Also ich arbeite täglich recht komfortabel mit drei Fenstern, verstehe den Teil der Kritik also nicht wirklich.

  • Anfangs war ich auch skeptisch, ob das iPad für mich wirklich einen Mehrwert bietet, da ich doch noch viel über den Computer gemacht habe.
    Heute verwende ich fast nur noch das iPad. Klar, hat das auch damit zutun, dass sich der Anwender angepasst hat und nicht die Software verbessert wurde. Aber letzten Endes möchte ich das iPad nicht mehr missen.
    TV, Netflix, Safari, Online-Shopping, Banking, Mails, etc.
    Für mehrstündige Arbeiten in PowerPoint, Word oder Excel etc. ist es aber keine Alternative; einfach weil Maus, Tastatur und großer Bildschirm fehlen. Die Leistung für eine Art Docking Station wären aber vorhanden.

  • Eine der lächerlichsten Kritiken, die ich seit langem gehört habe… Wenn man sich viel Mühe gibt, findet man scheinbar immer das Negative (auch wenn es dazu gedichtet ist).

    Mit dem neusten iPad Pro ist ein Mac für die meisten Nutzer vollständig ersetzbar. Selbstverständlich sind Verbesserungen immer gern gesehen, aber das Argument der Kritik – völlig lächerlich.

    Große Empfehlung: das MKBHD YouTube Video bzgl. dieses Themas. Wenn ein Anwender wie er zum iPad als Daily Driver switchen kann, dann jeder andere auch…

  • Ich glaube ,Steve hatte damals recht, indem er bei der Vorstellung des ersten iPads davon sprach, dass es die Lücke zwischen iPhone und MacBook füllen solle !
    Für Privatanwender ist es mittlerweile so gut, wie unverzichtbar. Ein iPad sollte als das angesehen werden, was es eigentlich ist: eine noch relativ neuartige 3. Computerart, nach den Desktopcomputern und den Laptops ! Denn auch Laptops hatten nie das Ansinnen, die Desktoprechner vollständig zu ersetzen !
    Im Geschäftlichen oder auch Profibereich werden mittlerweile tolle Apps für iPads entwickelt, die anwendungsspezifisch die Arbeit zB. in Krankenhäusern, Schulen u. Universitäten und auch speziellen Firmen ungemein erleichtern und weiter digitalisieren.
    Das iPad hat also meiner Meinung nach, auch über den privaten Anwendungsbereich hinaus, sehr wohl seine Daseinsberechtigung !!! Nur eben nicht als so genannte „eierlegende Wollmichsau“
    Selbst ein J. Gruber denkt hier zu eindimensional !!!

  • Man kann leider Netflix und Prime nicht im Splitscreen laufen lassen….echt schräg

  • Nee, kann nicht zustimmen. In meinem Alltag hat es den Laptop abgelöst. Auf der Arbeit seit Jahren nicht mehr nötig, dank Apps, die Jobs damals noch nicht vorstellen konnte.
    Würde es heute Abend kaputt gehen, hätte ich morgen ein neues.
    Was sämtliche (Windows-)Laptops schlägt: es ist extrem robust. Keine Software-Probleme, keine Hardware-Probleme. Wirklich „Null“… seit 2012.

  • Naja, Tablets sind halt in erster Linie nur Spielzeuge, die bei gewissen Anwendungen etwas mehr Komfort bieten. Lange verpönt und als Apple dann das iPad raus gebracht hat plötzlich total super.

  • Ich benutze das iPad auch nur, wenn das MacBook gerade zu unhandlich ist und das iPhone zu klein. Es ist ein Lückenfüller geworden.

    • Als Lehrer nutze ich schon seit 2012 ein iPad für meine Arbeit und für mich ist es unabdingbar. Im Unterricht und für Organisatorisches perfekt. Kürzlich ersetzte ich mein iPad Air und iMac mit einem iPad Pro 12,9 und mache nun alles nur damit. Für meine Zwecke das vielseitigste und passendste Gerät.

  • Dem Beitrag kann ich partou nicht zustimmen.
    Ich habe ein IPad Pro 12,9″ von 2017 und damit sowohl privat als auch beruflich meinen PC ersetzt.
    Die einzige Hürde sind Excel-VBA Dateien die ich über eine VM und RDP ein wenig umständlich nutze.
    Aber auch dazu nehme ich mein iPad, bevor ich den Rechner anschmeiße.

  • Als Lehrer nutze ich schon seit 2012 ein iPad für meine Arbeit und für mich ist es unabdingbar. Im Unterricht und für Organisatorisches perfekt. Kürzlich ersetzte ich mein iPad Air und iMac mit einem iPad Pro 12,9 und mache nun alles nur damit. Für meine Zwecke das vielseitigste und passendste Gerät.

  • Für mich ist das iPad seit mindestens 5 Jahren das am häufigsten benutzte Gerät. Ca. 30% iPhone, 10% PC oder MacBook, 60% iPad. Auch wenn ich die Kritik am Multitasking nachvollziehen kann.

  • Ich hatte auch schon einige iPad´s und zur Zeit nur noch das 4 Mini als Navi im Auto. Leider muss ich Herrn Gruber hier recht geben, den gerade als Fotograf (zweit Job) ist das iPad nicht zu gebrauchen um schnell wie effektiv Bilder unterwegs zu Bearbeiten oder direkt ins Tablet zu schießen die Bilder. Hier hat Windows mehr als deutlich die Nase vor mit den Surface Pro, darum wird das auch mein nächstes Tablet werden, das natürlich LTE beherbergen muss.

  • Simon-Aus-Berlin

    Ich muss sagen, dass ich nach dem Kauf meines iPad Pro trotz iOS 13 wirklich enttäuscht war, weil ich naiv angenommen habe, dass dieses Tablet meinen Computer 1 zu 1 ersetzen kann.
    Mittlerweile muss ich jedoch zugeben, dass das iPad eine gute Alternative ist. Sicherlich; ich bin weit davon entfernt ein Profi-Anwender zu sein, aber für das bisschen Videobearbeitung mit LumaFusion oder Fotobearbeitung mit diversen anderen Apps macht es wirklich Spaß und das Ergebnis ist in meinen Laien-Augen auch toll.

    Intuitiv ist vieles hingegen jedoch nicht – aber wenn ich mich an meine ersten Kindheitserfahrung im Umgang mit dem PC erinnere war hier auch nichts intuitiv. Jedoch glaube ich, hatte man eine andere Einstellung dazu sich neue Dinge anzueignen.

    Mein iPad hat ab dem Moment wirklich Spaß gemacht, wo ich genau diese Denkweise ablegen konnte von wegen alles muss maximal intuitiv sein und von jetzt auf gleich funktionieren. Einfach mit kindlicher Neugier an die Sache rangehen, dann kommt der Erfolg und Spaßfaktor ganz automatisch.

  • John Gruber wünscht sich laut Originaltext von ihm, dass es nur ein offenes Fenster geben sollte. Also so wie es anfangs beim iPad war.
    Das kann ich absolut nicht nachvollziehen, ich finde den SplitScreen sehr hilfreich. (Auch wenn es Zeit wird auch Fenster in den Split Screen zu ziehen die nicht im Dock sind.)
    Und, denke ich, das die ganzen Änderungen und neuen Möglichkeiten die Einfachheit der Benutzung des iPads nicht verändern sollten.
    Soll heißen: Wer mit dem iPad mehr machen möchte, muss sich mit den ganzen Gesten und iPad eigenen Workflows beschäftigen.
    Wer nicht der kann es immer noch so nutzen wie vorher.

  • Auch wenn ich ihn grundsätzlich für recht smart halte, John Gruber ist ein 40+ alter Mac-User, der es sich nicht vorstellen kann, dass man das iPad auch ohne Maus und Tastatur bedienen kann. Es dürften ihm viele Grafiker, vor allem aber auch Illustratoren, widersprechen. Es geht nicht darum, den Computer 1:1 zu ersetzen und die gleichen Erwartungen zu haben, sondern Gewohnheiten aufzubrechen und neue, im besten Fall bessere Wege und Möglichkeiten zu finden.

  • Ein Problem beim iPad sind meiner Meinung nach auch die Apps: Die meisten sind einfach nicht darauf optimiert, sondern skalieren nur den Inhalt der iPhone App auf einen größeren Screen. Aber man kann es den Entwicklern auch nicht verübeln, weil der Marktanteil des iPads einfach so gering ist, dass sich spezielle iPad-Apps selten lohnen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  • Ich gehöre zum einstelligen Prozent. Ich nutze meinen MacMini so gut wie gar nicht mehr. Mache alles per Ipad. Videoschnitt, Bildbearbeitung, Bloginhalte schreiben, OnlinePoker, Netflix und und und. Wer auf seinem iPad nur Mails liest und Facebook öffnet nutzt halt nicht das Potenzial. Das ist meine Eierlegende Wollmilchsau.

  • interessant, wieviele leute sich hier persönlich angegriffen fühlen, nur weil jemand ein stück hardware kritisiert.
    und dass hier jemand ein ipad als pc-ersatz nutzt, heißt nicht, dass die kritik falsch ist.
    „stimmt nicht, ich benutze es aber!“- was soll das für ein argument sein?

    ich muss mich generell anschließen, dass iphone, sowie ipad nicht intuitiv sind, wenn man bedenkt, wie umständlich alleine icloud / icloud mediathek / icloud fotostream sind. dazu kommt noch die anrechnung an den 5gb cloudspeicher, die sich dann die mediathek mit anderen backups teilt.. das ist alles andere als leicht geworden und musste ich so vielen kollegen und freunden erklären, sobald die erste warn-mail aus der cloud kam.

    und gerade der fakt, dass apple videos und anleitungen raushaut, zeigt doch, dass es gerade nicht so leicht ist. mit sicherheit geht das einfacher. ich finde beide OS werden von mal zu mal komplizierter.

  • Bei uns liegen 2 iPads immer griffbereit und sie werden ständig genuzt. Und sei es nur, um etwas nachzusehen. Mittlerweile gehören sie zum Alltag dazu. Und das Pro nehme ich als Notitzersatz mit Pencil mit zum Kunden oder auf die Baustelle. Ideal: handscriftlich notieren, zeichnen, fotografieren, mailen … alles mit 1 Gerät.

  • Nur schade, das Gruber in dem Fall falsche Aussagen macht. Man kann das Multitasking durchaus komplett deaktivieren, was er ja gerne hätte. Außerdem kann man auch Apps vom Homescreen aus direkt zum Splitview ziehen, sie müssen dafür nicht im Dock sein. Zwei zentrale Punkte seines Kommentars, die anders sind als von ihm beklagt.

    • Wie kann ich etwas in den SplitScreen ziehen, was nicht im Dock ist?

      • Ganz einfach, indem du eine Suche startest oder auf dem Homescreen ein App Icon ziehst. Gleichzeitig wischst du mit der anderen Hand zu der App, mit der du den Screen teilen möchtest (oder startest diese). Das App Icon, das du mit der ersten Hand immer noch festhältst, lässt du nun an die Stelle fallen, wo es erscheinen soll. Hört sich komplizierter an, als es ist.

  • Also ich musste schmunzeln nachdem ich diesen Bericht durchgelesen hatte. Was in den Kommentaren klar festzuhalten ist, jeder ist anders mit dem iPad glücklich oder unzufrieden.

    Für Leute wie mich die das iPad für alles nutzen ( eMail, Messengers, Browser, Games & diverse Video-Portalen, auch Apps für Bild-, Video- & Textbearbeitung sind im Gebrauch! ), mein PC ist nur noch für wenige Aufgaben zuständig. Jeder sollte sich mal mit dem auseinandersetzen was sie wollen, dann tätigen sie auch keinen Fehlkauf. Für mich ist das iPad das was ich wollte und auch möchte ich es nicht mehr missen.

    Der Kommentar des Multitasking kann ich nicht nachvollziehen?! Wenn alle Apps den Support des Multitasking hätten, wäre es bei vielen ständig im Gebrauch. Aber bei mir sind ziemlich oft 2 Apps im Splitscreen offen und die die ich gelegentlich nutze sind im PiP-Modus drin.

  • Mein iPad Pro ist mein „mobile-device“ für die Arbeit (und auch alles andere) unterwegs.
    Ich beantworte eMails, mache meine Buchhaltung, lese Bücher, erstelle meine Strategien, Arbeitspläne, male meine Ideen mit dem Appel Pencil auf, notiere mir Ideen, etc. … alles auf dem iPad Pro.

    Man muss sich nur bewusst werden, dass das iPad in einigen Fällen einen Notebook / Rechner voll ersetzen kann, in anderen nicht.

    Ich bin eher ein Desktop-Mensch, ich arbeite viele lieber am Schreibtisch mit großen Monitoren als „On-the-go“, deshalb benutze ich eine Kombination aus MacBook Pro (als Desktoprechner) und zwei Monitoren und dem iPad Pro (mit Smartkeyboard und Apple Pencil) als mein mobiles Gerät. Illustrator, Photoshop, InDesign, Adobe XD sind Programme die ich viel lieber am Desktop benutze wie am iPad, einfach weil ich die großen Monitore brauche.

    Alles andere kann ich zu 99% seit iOS13 auch am iPad erledigen und deshalb liebe ich es dieses Gerät einfach. Ein richtiger Mauszeiger wäre das letzte as ich so benötige um 100% zufrieden zu sein.

  • Keine Ahnung, warum es die drei bunten Punkte – oder besser noch ein Strich und ein X – auf dem iPad nicht gibt! Kennt jeder der schon mal an einem Rechner gesessen hat und ist intuitiv bedienbar. Aber Apple muss ja immer alles neu erfinden.

  • Nach meiner Meinung hat Herr Gruber völlig Recht. Das iPad könnte mein einziges Arbeitsgerät sein… aber nich mit dem OS, leider!

  • Es gibt immer Menschen die sich nicht umgewöhnen wollen oder mit neuer Technik nichts anfangen können. Für mich hat das iPad zu 99% meinen PC ersetzt. Ich weis nicht was ich vermissen soll. Einen PC werde ich mir wohl eher nicht mehr kaufen. Das iPad kann alles das was ich früher auch am PC gemacht habe außer spielen. Spielen tue ich mittlerweile eher an der Konsole.

  • „… ist es in keiner Weise intuitiv, ja nur schwer lernbar, wie man auf dem iPad mit mehreren gleichzeitig geöffneten Apps arbeiten soll. …“: was, bitteschön, ist an der Tastenkombination „cmd+tab“ so schwer?

    Wer noch nicht einmal zwei einfache Tasten simultan bedienen kann, der benötigt weder Computer, noch Tablet. Eher die Unterstützung von medizinischem Fachpersonal …

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