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Nebenjob für die iPhone-Designer

Apple entwickelt eigene Gesichtsmasken für Mitarbeiter

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Apple-Mitarbeiter werden künftig neu entwickelte Gesichtsmasken tragen, die dann zumindest teilweise auch nahezu volltransparent sind und somit die Kommunikation mit Menschen mit Hörproblemen vereinfachen.

Bei der durchsichtigen Variante handelt es sich einem von Apple bestätigten Bloomberg-Bericht zufolge um die bereits von US-Behörden zertifizierte ClearMask. Apple prüfe derzeit jedoch die Möglichkeit, eine eigene transparente Schutzmaske zu produzieren.

Apple Store Covid 19

Bilder: Apple-Mitarbeiter mit den „alten“ Standard-Masken

Apple Face Mask „designed in Cupertino“

Mit der „Apple Face Mask“ produziere das Unternehmen jetzt schon eine eigene Gesichtsmaske, die aus drei Lagen bestehe und über eine Filterwirkung in beide Richtungen verfüge. Die Apple-Maske können wiederverwendet und bis zu fünf mal gewaschen werden. Für die Entwicklung zeichne Apples Design-Team verantwortlich und damit die selbe Abteilung, die auch für das Erscheinungsbild von iPhone und iPad verantwortlich ist. Die Maske sei optisch auffällig mit besonders großen Abdeckungsbereichen an Kinn und Nase konzipiert.

Apple will die Apple Face Mask dem Bericht zufolge gemeinsam mit der ClearMask in den kommenden Wochen an Mitarbeiter in der Firmenzentrale sowie den Apple-Ladengeschäften verteilen.

Bereits im Frühjahr hat Apple mit einem Gesichtsschutz von sich Reden gemacht, der nicht nur für eigene Zwecke gedacht war, sondern auch an Mitarbeiter in sozialen und gefährdeten Berufen verteilt wurde. Apple hat die Bauanleitung für diese transparenten Schutzschilder zudem frei zugänglich online gestellt.

Donnerstag, 10. Sep 2020, 14:59 Uhr — Chris
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  • Bauanleitung frei zugänglich? Weiß jemand wo?

  • In puncto Mund-Nasen-Schutz haben sich ein paar Italiener was ausgedacht, das relativ futuristisch ausschaut: https://cliu.it

    • In der tat sehr interessant, allerdings ist der Preis für etwas, was wir in ein paar Monaten vermutlich nicht mehr brauchen werden, doch mit über 600€ schon eher zu hoch. Ansonsten wäre es durchaus eine Überlegung wert.

      • sorry, ich nehm alles zurück. Wenn man nur paar Sekunden „auf den Preis schaut“ und dabei die bisher gesammelte Summe von 611.228 € als 611€ für die Maske ansieht :-D

      • Für 78.- Euro wäre es mal zu testen, wenn jemand grad was crowdfunding unterstützen will, nette Idee. Aber ja hoffentlich in paar Monaten obsolete…

      • Ich habe die Maske auch nur zufällig entdeckt. Es sind 78€ (UVP 98€) für die Standard-Version und rund 200€ (UVP 250€) für die Pro-Edition. Der Unterschied: Pro heißt hier mit Microphone, Bluetooth & Co, um damit auch uneingeschränkt telefonieren zu können. Ich muss sagen, dass mir der Formfaktor schon irgendwie gefällt. Es hat halt so ein bißchen was von einer Schutzmaske aus einem apokalyptischen Ego-Shooter, aber das ist natürlich Geschmacksache. Und im Leben ist es mir die Kohle nicht wert. Beide Versionen halte ich für überteuert, auch wenn es keine 611€ sind. ;D

      • Genau Tom Tom Tom, hoffentlich!!!

      • Danke für den Tipp mit der AIO. Kannte ich nicht! Ich muss zugeben, dass mir der Formfaktor der AIO nicht ganz so gefällt, weil sie nicht übers Kinn geht, sondern so seltsam über dem Kinn aufliegt, aber ansonsten ein nettes Produkt mit einem absolut fairen Preis – im Vergleich zu CLIU. Die Version mit Akku verfügt über Bluetooth und Mikrofon, damit man wohl uneingeschränkt telefonieren kann(?). Ein Spaß, der dann gleich mal 200€ kostet (die Standard-Version ohne Schnickschnack liegt bei 78€, was auch völlig überteuert ist).

    • Ohje. Das sieht aus wie ein Maulkorb.
      Sinnloser Plastikschrott, wo man permanent Einwegfilter austauschen muss. Dann doch lieber die „einfache“ Stoffmaske zum auswaschen (wenn es denn überhaupt sein muss).

      • Wuff! Mindestens 1,5 Meter Abstand und eine einfache Stoffmaske reichen völlig aus, ja. Kann man den Abstand nicht einhalten, ist so eine Stoffmaske mitunter leider auch nicht optimal. Was die Plastikversion von CLIU allerdings, vor allem zu den Preisen, auch nicht attraktiver macht.

    • Wow, mit App – natürlich. In bisschen over-done.

  • Deshalb kommt nichts innovatives mehr von Apple. Die Entwickler sind ständig mit anderen Dingen beschäftigt.

  • Nach neuen Studien schützen diese Visiere nicht wirklich, weil die Aerosole trotzdem austreten können.

    • Sehe das genauso, muss man nur logisch denken, ich Puste in ein Schild, welches das ganze nur nach hinten rausbläst. Das mag ja bedingt funktionieren, wenn man sich gegenüber unterhält, aber in einem Apple Store wo 15 Leute um einen herum stehen, Puste ich meinem Hintermann direkt alles um die Ohren

      • Sind daher im Sinne des Infektionsschutzes auch nicht ausreichend und können daher genau so mit 150€ honoriert werden, wie keine Maske!

    • Du hast die Clearmask Maske schon angesehen?
      Von der ist nämlich in den Studien nicht die Rede sondern von den Faceshields.

      Clearmask wurde ja auch inbezug auf die Aerosolproblematik entwickelt.

    • Diese „ClearMask“ ist ja verschlossen, diese dürften hier durchaus ausreichen.

      Der im Frühjahr veröffentliche „Gesichtschutz“ sollte man nicht ohne eine zusätzlichen MNS nutzen.

      • Die ClearMask ist an den Seiten auch offen und somit nicht zulässig. Man wirft die volle Menge an Aerosolen ungefilter zur Seite hinaus. Völlig unverständlich, warum sowas in einem geschlossenen Gebäude genutzt werden sollte. Die einfache MNA aus Stoff bremst ja sogar noch besser.

        PS: MNS ist fachlich auch falsch, da es defakto kein Schutz ist. Wird aber an vielen Stellen so falsch bezeichnet. Einen MNS trägt zu 99% niemand in dr Öffentlichkeit.

      • @Snörkel

        Jede zugelassene normale OP Maske ist ein MNS . Dazu benötigt es kein FFP2 oder höher. Und die OP Masken sehe ich sehr oft.

  • Inzwischen ist die Menschheit in jedem Land wöchentlich nur noch auf der Suche nach Möglichkeit mehr Plastik zu verschwenden, anders kommt es mir nicht vor. Politik offiziell: wir wollen die Umwelt schützen, wir brauchen mehr unverpackt Läden und so weiter. Hintenrum: Glasflaschen haben wir bereits durch Einweg Plastik ersetzt.
    Lasst uns was neues starten: Durchsichtige Plastik Masken, man kann sie 5 mal statt normale einmal tragen, aber hey sie haben ja nur 20 mal so viel Kunststoff… super!!! Weiter so …

    • Lass mich raten, du bist nicht taubstumm? Dann hast du auch keine Probleme, dass andere normale MNS tragen. Taubstumme Menschen allerdings schon. Denen hilft so etwas sehr.

      Natürlich ist aktuell der erhöhte (Plastik-)Müll ärgerlich. Wir werden die Masken aber ja auch nur eine begrenzte Zeit tragen, dann hört dieser Mehrverbrauch auch wieder auf.

      • Umso schlimmer! Dann fliegen diese Plastikmonster nämlich alle auf den Müll.

        Das ist dann doppelt „ärgerlich“.
        1. bei der Produktion nen Haufen Plastik erzeugt und sicher ordentlich Energie verbraucht.
        2. bei der Entsorgung nochmal. Die lassen sich ja im Zweifel nicht mal sortenrein recyclen. Werden nächstes oder übernächstes Jahr dann in Hülle und Fülle verbrannt und machen nochmal Dreck.

        Ob das nun besser ist, als aktuelle normale OP-Masken, die sich ja im Laufe der Zeit bewährt haben. Und sich, zumindest beim Otto-Normal-Verbraucher, der ein zweimal in der Woche in einen Laden geht, auch mehrfach nutzen lassen.
        (Ich werf meine OP-Maske nicht gleich weg, nur weil ich mal 3 Minuten beim Bäcker war).
        Zudem gibts genügend textile MNS, die man waschen kann.

        Das Thema Taubstumm ist in der Tat ein Problem. Da gebe ich dir allerdings Recht.

      • Ne, die Masken werden bleiben – genau wie der Soli-zuschlag.
        Auserderm besteht die Welt nicht nur aus Deutschland !

      • @iPat

        Es ist ja auch nicht so, dass der großteil mit Plastikmasken rumrennt.
        Dies wird die Ausnahme bleiben. Daher ist die Menge wirklich zu vernachlässigen, auch wenn man Plastik so gut es geht vermeiden sollte.

        @Rheinreiter
        Du bist der Meinung, die Masken werden für immer bleiben? Interessant, wie kommt man auf so etwas?

      • Ich finde die ClearMask unnötig. Ich habe selbst jahrelang bei Apple gearbeitet und hatte mit gehörlosen Menschen zu tun.
        Die Kommunikation funktionierte auch ohne Lippen lesen durch schreiben (auf dem iPad, iPhone, Papier) problemlos.
        Diese Masken verursachen nur unnötig Plastikmüll.

        Die Masken sind nur zum einmaligen Tragen bestimmt. Somit müsste man jedes Mal beim absetzen eine neue Maske tragen. Dies bedeutet, dass man mindestens zwei Masken pro Tag benötigt, wenn man die Maske für die Pause absetzt.

        Ein erneutes Verwenden stellt nämlich nicht sicher, dass die Masken wieder zu 100 % den Schutz gewährleistet, den sie auch versprechen.

        Man könnte das aber auch so lösen, dass bei jedem gehörlosen Menschen, der den Bedarf hat die Lippen zu lesen, dann diese spezielle Maske aufsetzt.

        Aber präventiv generell jeden Mitarbeiter mit einer solche Maske auszustatten ist, für die sich selbst so bezeichnen „Green Company“, eine Farce.

  • iMask? iMaskPro? iMaskProMax? Jetzt auch kabelfrei ohne Ohrenbändchen und Notch!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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