Kunden waren schon lange unzufrieden
Ankaufsplattform Cleverbuy meldet Insolvenz an
Das Unternehmen Cleverbuy hat mit dem Slogan „Clever Technik kaufen und verkaufen“ geworben. Dieses Motto scheint allerdings nicht ganz aufgegangen zu sein. Die Firma hat aufgrund von Zahlungsproblemen einen Insolvenzantrag gestellt. Man sei bemüht, in Zusammenarbeit mit einem noch zu benennenden Insolvenzverwalter sachgerechte Lösungen zu finden, damit die Forderungen von Gläubigern weitestgehend befriedigt werden können.
Wie Cleverbuy mitteilt, musste das als GmbH firmierende Unternehmen damit zusammenhängend seine gesamte Geschäftstätigkeit einstellen. Fortan werde weder Ware angekauft noch verkauft. Die Annahme von zugeschickten Geräten werde damit verbunden verweigert.
Übernahmegespräche offenbar gescheitert
Im Vorfeld des Insolvenzantrags hat es offenbar Verhandlungen mit dem Karlsruher Anbieter DIS-CONNECT GmbH über eine Beteiligung oder Übernahme gegeben. Diese seien jedoch als gescheitert zu betrachten.
Cleverbuy hatte in der Vergangenheit nicht unbedingt den besten Ruf. Generell laufen auch bei uns immer wieder Hinweise auf Probleme mit solchen Wiederverkaufsportalen ein. Oft warten Kunden deutlich länger als versprochen auf ihr Geld oder erhalten weniger, als ihnen ursprünglich zugesichert wurde.
Verbraucherschützer hatten bereits gewarnt
Bereits vor zwei Jahren haben wir darüber berichtet, dass die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vor Cleverbuy gewarnt hat. Damals hatten sich Kunden an die Verbraucherschützer gewandt, nachdem sie auf die Auszahlung des vereinbarten Ankaufpreises warten mussten und mit zum Teil fadenscheinigen Ausreden hingehalten wurden.
Cleverbuy hatte auch auf direkte Anfragen der Verbraucherzentrale nicht reagiert und wurde daraufhin von den Verbraucherschützern abgemahnt. Diese sahen die auf der Webseite von Cleverbuy dargestellte Aussage „Wir überweisen dir dein Geld direkt auf dein Konto“ als wettbewerbswidrig an. Bereits zuvor musste sich Cleverbuy einer Unterlassungsklage der Verbraucherschützer wegen irreführender Werbung mit Google-Nutzerbewertungen beugen.

Waren ja auch mehrfach in den vergangenen Jahren bei Kabel 1 Achtung abzocke – war meines Erachtens abzusehen dass das irgendwann gegen die Wand fährt …
Ich hab im Juni 2025 mein MacBook hingeschickt. Nachdem das Gerät ankam, wurde der Preis plötzlich neu verhandelt – natürlich nach unten. Ich hab zugestimmt. Das Geld hab ich nie bekommen. Was dann folgte war monatelanger Stress: Mahnschreiben, Anwaltsverhandlungen, am Ende sogar ein Gerichtsvollzieher , bis ich im Februar endlich mein Geld wiedergesehen hab. Dass Laden mittlerweile pleite ist überrascht mich nicht…
Mitte 25 waren z.B. die Trustpilot Bewertungen bereits absolut unterirdisch (Aktuell bei 1,7/5). Ich würde für die Zukunft empfehlen bei solchen Anbietern ab und an mal einen Blick reinzuwerfen.
Die Webseite sah sehr legit aus… außerdem sollte man eigentlich einer in Deutschland ansässigen Firma trauen können…
Tatsächlich noch nie von dieser Firma gehört. Verrückt.
Noch nie gehört diesen Namen
Habe bis jetzt auch nur bei rebuy verkauft, wenn ich es nicht gerade bei eBay gemacht habe. Mit rebuy bin ich aber sehr zufrieden.
Bei Rebuy hat mein Bruder ebenfalls verkauft gehabt war dort immer zufrieden gewesen oder die Plattform wirkaufens.de. Die is auch gut!
Rebuy verarscht die Leute auch nach Strich und Faden.
Behauptet, man hätte etwas anderes eingeschickt als zugesagt (was gelogen ist), verweigert die Auszahlung und behält auch noch die angeblich falsche Ware ein mit Verweis auf deren AGB.
Kann ich nur von abraten, im Leben verkauf ich dort nichts mehr.
Hatte auch mehrere Spiele mit gültigen Key’s eingesendet. Dann wurde behauptet, dass ausgerechnet das teuerste Spiel kaputt sei (was definitiv gelogen war). Nach der Rücksendung war dann tatsächlich die CD gerissen – aber die Hülle war intakt aber das Inlett (mit dem Key drauf) ausgetauscht worden. Nie wieder rebuy!
4 mal iphone verkauft nie probleme gehabt
Der Chef sitzt wohl auch in U-Haft wegen Verdunklungsgefahr in einem Verfahren mit 1000 Anzeigen und noch zusätzlichen Klagen von Apple und Samsung.
Auch ein Punkt, den man im Artikel erwähnen könnte
Erinnert mich an myswoop – auch da monatelang auf mein Geld gewartet.
So Clever waren sie dann wohl auch nicht..