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Erst für Windows, später für den Mac?

Angeschaut und angespielt: PC Games auf der Gamescom

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Tropico 6

Nach Tropico fürs iPad diesen Herbst, erscheint im kommenden Januar der mittlerweile sechste Teil des Aufbaustrategiespiels für macOS, Linux und Windows. Tropico 6 wirft die im Vorgänger eingeführten Dynastien wieder über Bord und bedient sich lieber der sinnvollen Innovationen seiner Vorgänger.

Allen voran die Zeitalter und Epochen, durch die ihr das Schicksal eurer Insel lenkt. Euer Spiel beginnt erneut im Kolonialzeitalter und ihr arbeitet euch langsam durch die Industrialisierung, die beiden Weltkriege und den kalten Krieg bis hin zur Gegenwart. Mit jeder neuen Epoche wachsen dabei eure Aufgaben, durch neue technische Errungenschaften jedoch ebenso eure Möglichkeiten.

Zusätzlich erleben die Piraten aus Tropico 2 ein kleines Comeback. Allerdings bestimmt ihr diesmal nicht deren Geschick als Priatenkönig. Stattdessen dienen euch die Freibeuter als nützliche Handler, die ihr auf Raubzüge schicken könnt um Rohstoffe, Geiseln oder Monumente zu entwenden. Ja, richtig gelesen, wenn El Presidente – also ihr – zukünftig die Freiheitsstatue beim Blick aus seinem Schlafgemach aufs Meer sehen möchte, dann bekommt El Presidente auch seine gewünschte Freiheitsstatue.

Tropico 6 verspricht erneute eine humorvolle und mit viel Liebe zum Detail umgesetzte Aufbausimulation zu werden. Wir können es auf jeden Fall kaum erwarten unser erstes Edikt als neuer Präsident von Tropico zu erlassen.

Metro: Exodus

Der dritte Teil der Metro Reihe knüpft nahtlos an die Ereignisse des Vorgängers Metro: Last Light an und führt euch, erneut in der Rolle von Artjom, hinaus aus der beklemmenden Dunkelheit der moskauer U-Bahn an die durch den Atomkrieg zerstörte und verseuchte Oberfläche. Anders als von den Bewohnern der Metro angenommen, ist die Oberfläche jedoch nicht gänzlich unbewohnt.

Auf eurem Weg in Richtung Osten dient euch die Dampflock Aurora als mobile Kommandozentrale, mit der ihr von Level zu Level reist. Die Außenareale sind jeweils als Open-World Level gestaltet und können frei erkundet werden. Wobei euch das Spiel auch regelmäßig zurück in den gruseligen Untergrund lenkt.

Atmosphärisch bleibt das Spiel seiner Linie treu. Der Titel spielt mit seinem dynamische Tag- und Nachtwechsel und lehrt euch des nachts auch in den Außenleveln das Fürchten. Denn neben feindseligen Banditen lauert eine Vielzahl an Mutanten in den Wäldern und Sümpfen, die vornehmlich nachts auf Jagd gehen. Da Munition ein rares Gut bleibt, solltet ihr es öfter erwägen zu schleichen, statt in wildes Geballer zu verfallen.

Metro: Exodus erscheint am 29. Febraur 2019 für Windows, Playstation 4 und Xbox One. Nachdem der zweite Teil mit einem halben Jahr Verzögerung auch auf dem Mac landete, rechnen wir erneut mit einer Version für macOS – wenn auch nicht vor Ende 2019.

Shadow of the Tomb Raider

Der neuste Teil der Tomb Raider Serie präsentiert sich ausgesprochen düster. Hauptprotagonistin Lara befindet sich nicht nur auf ihrem Rachefeldzug um den Mord an ihrem Vater zu sühnen, sondern löst nebenbei durch eine übereifrige Handlung auch noch die Apokalypse und damit den Untergang der Welt aus.

Eine packend erzählte Geschichte, atemberaubende Grafik und das Versprechen der Entwickler einen größeren Fokus auf Rätsel und Kletterpassagen als in den beiden Vorgängern zu legen machen Lust auf mehr. Für unseren Geschmack endete die Demo am Square Enix Stand zumindest viel zu schnell. Wir hätten das Spiel am liebsten direkt durchgespielt.

Wer Shadow of the Tomb Raider auf Windows, Playstation 4 oder Xbox One spielen möchte, kann dies bereits ab dem 14. September tun. Mit einer Portierung auf den Mac würden wir jedoch leider nicht vor Ende 2019 rechnen.

Life is Strange 2

Entwicklerstudio Dontnod und Publisher Square Enix haben sich bis zur Gamescom mit Details zu Life is Strange 2 bedeckt gehalten. Einzig das eine neue Geschichte mit neuen Hauptprotagonisten erzählt werden soll war bis zu Beginn der Messe bekannt. Mittlerweile haben die Entwickler das Mysterium ein Stück weit gelüftet und einige Spielszenen gezeigt.

So schlüpft ihr diesmal in die Rolle des sechzehnjährigen Sean Diaz, der nach einem tragischen Missgeschick zusammen mit seinem kleinen Bruder Daniel aus Seattle fliehen muss und sich zur mexikanischen Grenze durchschlagen möchte.

Euren kleinen Bruder Daniel könnt ihr zwar nicht selber steuern, dafür beeinflussen Seans Handlungen und Belehrungen jedoch dessen Charakter und Verständnis von Moral und Anstand. Ihr könnt Daniel also genau so zu einem guten Jungen erziehen, wie ihr ihn verunsichern oder auf die schiefe Bahn lenken könnt.

Der kurze Ausblick auf der Gamescom bestätigte, dass Dontnod die Geschichte von Life is Strange 2 in ähnlichem Stil wie die des Vorgängers erzählen wird. Wer die langen Dialoge und Dramaturgie von Life is Strange gemocht hat, wird also auch im Nachfolger voll auf seine Kosten kommen.

Life is Strange 2 erscheint am 27. September ebenfalls vorerst nur für Windows, Playstation 4 und Xbox One. Mit einer Portierung auf den Mac würden wir nicht vor Mitte 2019 rechnen.

Battlefield V

Eines Vorweg: Nein, Battlefield V wird leider nicht für macOS erscheinen. Dass der neuste Teil des Battlefield Franchise hier dennoch Erwähnung findet, liegt einerseits der Tatsache geschuldet, dass wir fest davon ausgehen, dass die Companion App ein entsprechendes Update für Battlefield V erhalten wird. Und schlussendlich handelt es sich bei dem Autor dieser Zeilen um einen wenig belehrbaren Fan der Serie seit Battlefield 1942.

Bei der Battlefield Companion App handelt es sich um ein nützliches kleines Helferlein, mit dem ihr eure eigene Statistik mit der von Freunden vergleichen, euer Loadout anpassen oder auch neue Spielerembleme basteln könnt. Doch zurück zum eigentlichen Spiel.

Nachdem DICE viel berechtigte Kritik an Battlefield 1 einstecken musste, haben die Schweden für Battlefield V offenbar auf die Wünsche ihrer Community gehört und machen diesmal vieles besser. So war zumindest mein erster Eindruck bei meinem ersten Match auf der Stadtkarte Rotterdamm.

Höheres Spieltempo und Movement gestalten den Spielfluss dynamischer. Gunplay und Trefferfeedback sind gut abgestimmt. Und die ätzende Sweet Spot Mechanik der Sniperklasse, die diese Klasse zu mächtig und zu leicht zu spielen gemacht hat, entfällt wieder.

Zu hoffen bleibt, dass die Spieler die Bemühungen von DICE um ein besseres Teamplay wahrnehmen und ihr Spielverhalten dem anpassen. Der Wegfall des automatischen Heilen und die geringere Menge an Munition beim Einstieg werten zumindest die Medic- und Supportklasse deutlich auf. Auch die spürbare Auswirkung der Squadbelohnungen laden zum engeren Zusammenspiel ein.

Wie gut das funktioniert könnt ihr ab dem 6. September in der offenen Beta für Windows, Playstation 4 und Xbox One selber ausprobieren. Für Vorbesteller und Abonnenten von EAs Premiumdiensten könnt ihr bereits zwei Tage vorher spielen. Der Preload ist für alle Spieler bereits ab dem 3. September möglich.

Laden im App Store
Battlefield™ Companion
Battlefield™ Companion
Entwickler: Electronic Arts
Preis: Kostenlos
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Sonntag, 26. Aug 2018, 13:28 Uhr — Damien
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Rede mit!
  • Ich verstehe es nicht so ganz, wenn ich mir da zB die Demo von Battlefield Companion ansehe. Reine Kriegsspiele, Menschen umbringen, Krieg, Bomben, Tod …
    Ist es so toll in den Krieg zu ziehen, Menschen umzubringen? Auch wenn es „nur“ virtuell ist?

    • Endlich mal eine wirklich vernünftige Meinung!

      Sowas spielt man nur, wenn man den Krieg nicht kennt und wenn man sich das damit verbundene Leid nicht mal annähernd vorstellen kann.

    • Ich sehe das eher so, sollen die Leute sich lieber virtuell bekriegen, als in der Realität und jetzt kommt mir nicht mit so einem Blödsinn das Gewaltspiele zu echter Gewalt animieren, dann müsste ich schon ein berüchtigter Serienkiller sein!

    • Bei Battlefield handelt es sich in erster Linie um einen kompetitiven Taktikshooter. Das entscheidende Ziel ist es also besser zu planen, zu taktieren, zu reagieren und sich als Team zu koordinieren, als seine Kontrahenten. Es geht nicht darum, dass ich ein paar Pixel töte. Es geht darum, dass ich klüger, schneller und besser war. Wenn wir es auf diesen Aspekt herunterbrennen, handelt es sich bei Battlefield nicht viel mehr oder weniger um eine Simulation von Krieg, als bei Schach.

      Natürlich sah sich DICE im Zugzwang und fügt seit ein paar Jahren Singleplayerkampagnen mit ins Spiel. Diese sind jedoch erstens nur Beiwerk und zweitens von ihrer Machart her, da sie ebenso den Schrecken des Krieges, persönliche Verluste und die Sinnlosigkeit des Krieges beleuchten, allenfalls mit Anti-Kriegsfilmen vergleichbar.

    • Hallo? Moralpolizei? Ja, hier ist schon wieder jemand aus ihrem damaligen Revier als es noch jemanden interessiert hat, wenn sie was sagen….
      Wie? Euer Revier existiert nicht mehr? Wir sollen solche Leute einfach ignorieren? Ja klar, ich werde das gerne so an die Community weitergeben, dass sie den Leiten sagen, dass es uns einen Scheiß interessiert was sie denken, kein Problem.
      Gerne, Ihnen auch ein schönen Zockerabend :)

    • Denkst du vielleicht Spieler kennen nicht den Krieg? Wir werden täglich damit in den Medien konfrontiert. In den Spielen geht es um das selbe wie in Fußballspielen, es hat eher etwas mit Sport zu tun. In den Spielen gibt es keinerlei Blut oder richtige Gewaltszenen. Ich denke auch, es ist deutlich besser wenn sich die Leute virtuell bekriegen, anstatt in der wirklichen Welt. Ich habe solche Spiele sogar schon Professionell gespielt, mit ESL Rängen, Training usw. Ich habe ganz tolle Menschen kennen gelernt aus ganz Deutschland, man hat sich sogar im echten Leben getroffen, was man sonnst nicht getan hätte. Die Menschen die solche Spiele spielen sind keine psychisch kranke oder besonders Gewaltbereit, viele sind das krasse Gegenteil davon. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen den Leuten ihren Spass zu lassen und nicht zu versuchen dagegen anzukämpfen! Nicht jeder ist deiner Meinung!

  • Es ist kein Unterschied wenn du dir ein Film anschaust, da werden auch Fahrzeug gesprengt oder Menschen getötet. Bei Videospiel ist man halt selbst der Hauptdarsteller im Geschehen selbst und es ist schon ein großer Unterschied zwischen zuschauen oder selbst dabei sein. Die Spielindustrie erobert die Filmindustrie, es gibt so viele Spiele die verfilmt werden und es werden immer mehr. Bekannte Spielentwickler produzieren richtig gute Spiele die Filmreif sind und es ist vergleichbar wie ein Buch die man nicht alles verfilmen kann von der Erzählung und der Unterschied ist wieder hautnah dabei zu sein.

  • Zwar Offtopic aber durch die YouTube Videos trotzdem ein Zusammenhang

    Warum kann man in Safari auf dem iPad keine YouTube Videos in Vollbild mehr abspielen? Starten tun die Videos auch noch in niedriger Qualität.

    Kann ja nur damit zu tun haben das man deren App nutzen soll. Aber für ein eingebettetes Video möchte ich mir den Algorithmus nicht versauen in der App.

    Gab es vom ifun.de Team da mal einen Artikel zu den ich verpasst habe?

    Finde den Umstand einfach nur lästig.

  • Bei Tomb Riader erst Ende 2019?! Sollte das nicht eher 2018 sein ? Möchte mir ungern eine Konsole zulegen ;)

    • Die Konsolenversion erscheint am 14. September, also in zweieinhalb Wochen. Wie es oben auch steht. Nur ein Mac Port wird sicherlich nicht vor Mitte/Ende 2019 folgen.

    • Dann nutz halt GeForce Now. Da kannst du mit einem Uralt-MacBook relativ viel spielen, es wird ja gestreamt. Und kostenlos ist es momentan auch noch.

      Muss aber dann immer noch auf den PC-Port warten – du kannst dort spiele fast nur über Steam starten.

      • Gernhardt Reinholzen

        Nö, das Spiel erscheint wie jedes andere Spiel zeitlgleich auf Konsolen und PC. Warten müssen immer nur Mac User. Was ja auch verständlich ist, da z.B. Ein Mac Book, das gerade so die Mindestanforderungen solcher Spiele erfüllt mindestens 2800€ kostet (iMac mindestens 1500€). Und dann reicht die Leistung gerade mal aus, um in 1080p bei 30 FPS mit Konsolensettings zu spielen. Der Mac ist für den Spielemarkt einfach irrelevant und es ist auch ziemlich sinnfrei damit zu zocken. Ne Konsole, die das leistet, was ein teurer Mac in Spielen leistet, kostet mittlerweile 200€…

  • Ich habe mir angewöhnt auf dem PC zu spielen, das ständige, kostenintensive nachlaufen der Hardware, die vielen Treiber Probleme, haben mich wieder an die Konsole getrieben, da kann man nach Lust und Laune spielen.

    • Gernhardt Reinholzen

      Welches Nachgelaufe? Wenn du heute Hardware kaufst, die im vergleich zu ner Konsole doppelt so schnell ist, dann wird sie das auch in 5 Jahren noch sein.

      Meine Grafikkarte leistet ca. 150% dessen, was eine normale PS4 leistet. das heißt, ich kann mit doppelte Framerate bei zusätzlich besserer Grafik spielen. Seit ich die Karte habe (seit 4 Jahren), erfüllt sie diesen Anspruch. Man sollte eben bedenken, dass Konsolenspiele im Vergleich zum PC meistens nur mit medium-high Einstellungen laufen. Manche einstellungen sind sogar niedriger, als die niedrigsten Einstellungen am PC. Zudem läuft das ganze auf Konsolen nur mit 30 FPS, was am PC generell als unspielbar empfunden wird (auf konsolen wirds nur dank 30 FPS lock + controller spielbar, das ginge auch am PC) und generell arbeiten vor allem die neuen „4K“ Konsolen fast durchgehed mit dynamischen Auflösungen und checkerboarding, wo auf ner PS4 Pro nur 50% der Pixel berechnet werden, die für 4K nötig wären.

      Ja, die Konsolenhersteller und selbst der PC Markt selbst schafft es, den eigenen PC langsam aussehen zu lassen. Die Konsolenexclusives von Sony sehen klasse aus und dann bekommt man noch Wörter wie 4K ins Gesicht geklatscht und man denkt sich. Verdammt, so ne Konsole kostet nur 300-400€ und mein 2000€ PC schafft weder 4K, noch so ne geile Grafik… Tja. Ne Konsole halt auch nicht. Well done Sony und Microsoft. Am Ende des Tages bekommt man dem Preis entsprechend Leistung. Rechne auf ne Konsole ca. 100-150€ auspreis drauf und du bekommst nen PC, der in Multiplattformspielen ziemlich exakt das gleiche leistet. Da gibts genügend Vergleiche auf YouTube. Klar, bei dem Budget würde ich mich auch für ne Konsole entscheiden, da es die rundere Erfahrung sein wird. Aber wer 1000-1500€ für nen ordentlichen PC ausgeben will, der ist über viele Jahre hinweg jeglichen Konsolen um Welten überlegen. Wer meint da jedes Jahr aufrüsten zu müssen, nur um Games mit maximalen Grafikeinstellungen zu spielen, der ist selbst schuld. Es bleibt jedem freigestellt, was er macht.

      Treiberprobleme hatte ich in den letzten Jahren überhaupt keine. Ehrlich gesagt, hat meine PS4 öfter mal nen Fehler angezeigt, als mein PC. Ich kann mich an diverse Spielabstürze auf der PS4 erinnern. Wurde aber gepatcht. Mein gott, Fehler passieren überall mal und sind zumindest nach meinem Emfpinden auf allen Plattformen ziemlich selten.

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