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Gut für Prime-Day-Käufe

Amazon verlängert Rückgabezeitraum bis 31. Januar 2021

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Amazon bietet ab sofort einen erweiterten Rücksendezeitraum für Produkte an. Statt der regulären 30-tätigen Rückgabegarantie können die meisten neu erworbenen Artikel nun bis zum 31. Januar 2021 zurückgegeben werden.

Amazon Ruecksendezeitraum Verlaengert Bis 31 Januar 2021

Bei der Aktion handelt es sich um die übliche Verlängerung des Rückgabezeitraums in der Weihnachtszeit, die im Vergleich zu früheren Jahren allerdings um einen Monat erweitert wurde. Statt ab dem 1. November gilt die Regel jetzt für alle Artikel, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember versendet werden. Im Detail beschreibt Amazon die Richtlinien in seinen aktualisierten Rückgabebedingungen.

Passend zum Prime Day und den Vorab-Angeboten

Die Neuerung kommt natürlich nicht nur mit Blick auf Weihnachtseinkäufe, sondern besonders auch hinsichtlich des für kommende Woche angekündigten Prime Day 2020 gelegen. Bereits im Vorfeld der Sonderverkaufstage biete Amazon ausgewählte Produkte verschiedener Eigenmarken günstiger an, dazu zählen Blink- und Ring-Kameras ebenso wie das WLAN-System Eero. Zudem lockt das Unternehmen mit einem 10-Euro-Gutschein für den Prime Day zum Kauf von Produkten kleinerer Unternehmen.

Mittwoch, 07. Okt 2020, 11:07 Uhr — Chris
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  • Ernsthaft IFun, denkt doch bitte mal nach was dahinter steckt. Daran ist überhaupt nichts gut! amazon hat dafür gesorgt, dass das Rückgaberecht, welches dafür gedacht ist den Kunden zu schützen, absolut eskaliert ist. Das bestellverhalten der meisten Leute ist komplett gewissenlos. Damit meine ich noch nicht mal die, die das mutwillig ausnutzen um Dinge gratis zu mieten. An der Entwicklung ist eigentlich unterm Strich gar nichts positives. Das ist einfach nur traurig!

    • Wo ist da jetzt das Problem dass man mehr Zeit hat etwas zurückzuschicken? Ikea macht das schon seit Ewigkeiten so und ich als Verbraucher finde so was gut.

      • Das Problem ist, dass das schamlos ausgenutzt wird. Speziell bei solchen Aktionen kommt Ware zurück die Wochen (oder hier sogar Monate) benutzt wurde. Und Amazon wälzt die Kosten auf Marketplace Händler ab, oder aber auf die Hersteller. Weil das Ding wird automatisch als „defekt“ kategorisiert. Und an einem Defekt ist laut Richtlinien nie der Kunde schuld, nicht mal wenn er mit dem Auto drüber fährt. Das hat nichts mehr damit zu tun den Verbraucher vor Fehlkäufen zu schützen. Und ernsthaft, wenn man da nicht das Problem sieht, dann weiß ich auch nicht.

      • IGon, nur weil es manche Ausnutzen ist es doch nicht gleich schlecht. Es hat für Verbraucher seine Vorteile und wirklich kein einziger Händler ist gezwungen über den Marketplace zu verkaufen. Wenn du das nicht einsiehst dann weiß ich auch nicht mehr….

        Gerade im Hinblick auf Weihnachten ist es doch für mich als Endverbraucher toll wenn ich risikolos was kaufen kann und wenn es der Person nicht gefällt/passt wie auch immer dann kann ich es zurückgeben. Nur aufgrund von schwarzen Schafen ein Problem zu sehen, sorry aber dann kann man alles als Problem sehen denn schwarze Schafe gibt es immer und überall.

      • Lies bitte meine Kommentare, vielleicht verstehst du dann was ich meine…es geht nicht nur um die Händler.
        Und btw. Kauf doch einfach was, das gebraucht und gewollt wird, und nicht einfach irgendwas ;) dann gibts das Problem dass man 3 Monate Später ein Rückgaberecht braucht nämlich nicht.

    • Es wird immer gewissenlose Menschen geben, die alles zu ihrem Vorteil ausnutzen und nur an sich denken. Das ist überall so. In jeder Branche, in jedem Lebensbereich. Ich gehöre nicht dazu, schicke Sachen am selben oder nächsten Tag zurück, wenn ich auf Anhieb enttäuscht bin, packe alles so aus, dass idealerweise nicht einmal die Verpackung Schaden nimmt – damit das Produkt weiterverkauft werden kann und nicht womöglich vernichtet wird. Ich versuche so gut es geht jede Retoure zu vermeiden, weshalb ich nicht einfach drauf los einkaufe, sondern viel recherchiere, bevor ich mich für ein Produkt entscheide. Deswegen habe ich im letzten Jahrzehnt vielleicht fünf Mal etwas zurückgeschickt – und das bei einer Anzahl von Bestellungen im dreistelligen Bereich. Die verlängerte Rückgabe ist in der Tat super, wenn ich für Weihnachten bereits jetzt Geschenke einkaufe. Gefällt es nicht, kann ich die Ware mit gutem Gewissen auch noch später retournieren. Das mag vielleicht nicht die Regel sein, aber ich möchte nicht benachteiligt werden, nur weil es Leute gibt, die das System missbrauchen.

      • Ja so ist es doch auch ok und bei mir ist es auch nicht so dass ich noch nie was retourniert habe, auch wenn ich das echt versuche zu vermeiden. Aber dazu sind doch 2 Wochen mehr als genug. Keiner braucht einen Monat dazu, und schon gar nicht wie jetzt mehrere Monate! Solche Aktionen hier bringen Amazon Provisionen, die sie am Ende (zumindest zu einem erheblichen Teil) behalten können, obwohl der Kauf rückgängig gemacht wird. Die Zeche zahlen Händler oder Hersteller. Deshalb verkommt Amazon ja auch zu einem Aliexpress 2.0, hochwertige Sachen kann man dort nicht verkaufen. Das macht nur Amazon selbst, weil die Retouren können sie dann schön als „defekt“ dem Hersteller zurück geben ;)

      • iGon, ich muss dir auf jeden Fall Recht geben, dass es völlig übertrieben ist, das auf so viele Monate auszweiten. Es hätte gereicht, wenn das im November startet und nur bis Anfang Januar geht. Geschenke, die enttäuschen, kann man auch direkt nach Weihnachten zurückgeben, da braucht man nicht bis Ende Januar mit warten. Den November finde ich aber schon ok, weil man so natürlich vielleicht die Chance hat, ein Angebot wahrzunehmen, welches es im Dezember kurz vor Weihnachten nicht mehr gibt. Da sind wir dann natürlich wieder beim Preisthema und alles „so preiswert wie möglich haben zu wollen“. Ich finde es auch ganz und gar nicht fair, dass Händler und Hersteller die Zeche zahlen müssen. Das war mir in dieser Form nicht bekannt. Danke für die Aufklärung. Ich würde mir letztlich wünschen, dass die schwarzen Schafe bestraft werden und nicht alle die Konsequenzen tragen müssen. Denn wir machen es ja offenbar gewissenhaft und so, wie es eigentlich auch sein sollte. ;)

    • Ich verstehe dein Argument, aber diese Leute machen es so oder so. Ob bei 14 Tagen, 30 oder 120.

      Außerdem ist kein Händler gezwungen, bei Amazon zu listen oder verschlissene Sachen zurückzunehmen. Amazon ist so oder so ein Saftladen. Das muss man wollen.

      Der Hintergedanke der Aktion ist aber, dass nicht alle kurz vor Weihnachten was bestellen, sondern schon die Monate davor. Zum einen kann’s nach Weihnachten zurückgeschickt werden, zum anderen kann ich es auch komplett neu zurückschicken, wenn ich was besseres gefunden habe.

      Du gehst von einem extremem Negativfall aus. Denk mal positiv! Oder bist du ein Amazon-Händler?

      • Ich bin kein Amazon Händler, kenne aber den Blick hinter die Kulissen. Und ja, das muss keiner mitmachen. Aber so ist das ja bei allem. Es ist mittlerweile vor allem für viele Hersteller fast nicht mehr möglich darauf zu verzichten. Unterm Strich zahlt der Kunde ja den Schaden. Entweder wird das Zeug schlechter, oder der Preis höher. Jedenfalls muss es am Ende einkalkuliert sein, dass gewissenlose das Widerrufsrecht missbrauchen. Meiner Meinung nach mit ein Grund warum Amazon mehr und mehr zu Aliexpress 2.0 verkommt. Bei den Meisten Artikeln juckt es den Händler aus Shenzhen einfach nicht wenn das Zeug wertlos zurück kommt. Oder es ist so billig, dass es dem Käufer den Aufwand nicht wert ist. Teure Produkte verkauft da nur noch Amazon selbst, und die schicken die Sachen dann halt mit schönen Grüßen an den Hersteller ;) mir ist bewusst dass alle einverstanden sind an diesem Spiel teilzunehmen, aber positiv finde ich daran eigentlich nichts.

    • An sich ist das für den Endkunden total komfortabel, problematischer finde ich es für den deutschen (stationären) Einzelhandel und auch kleiner Onlineshops, die mit Amazons Geschäftsgebaren nicht mithalten können und ihren Kunden nicht 4 Monate Rückgabezeitraum einräumen können.

    • Ich persönlich finde es in der aufkommenden Zeit recht gut.
      Auch wenn meine Frau mal außerhalb Amazon bestellt zum Beispiel OTTO oder Zalando. OTTO versendet in der Regel alles einzeln teilweise.

      5 Kleidungsstücke bestellt. 3 Wochen hat es gedauert bis alle 5 Pakete zugestellt worden sind.
      Jetzt kommt auf Amazon eine andere Farbe oder Größe oder sonst was.
      Ich bin ich gezwungen den Artikel an Amazon zurück zuschicken weil die OTTO Gruppe mal wieder extrem langsam und alles einzeln verschickt hat.

      Wenn man ein Technik Produkt bestellt mag das mit 2 Wochen alles gut sein.
      Aber bei Kleidung usw. begrüße ich den etwas längeren Zeitraum.

      Jeder der das mal durchhatte mit zalando, Otto, Amazon weiß was ich meine.

      Es geht mir nicht um den Vorteil. Tragen, Freude haben und zurückschicken

    • Einmal nachgedacht

      Spannende Aussage… gibt es auch irgendwelche belastbaren Quellen für deine Behauptung, dass die „meisten“ Leute so agieren?
      Denn ich kenne in meinem erweiterten Umfeld niemanden, der das so handhabt. Das wäre also genauso eine subjektive Meinung wie deine. ;)

      Wie andere schon geschrieben haben, schwarze Schafe gibt es überall und diese nutzen zur Not auf einfach die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 14 Tagen aus. Und gerade bei solchen Kunden schließt Amazon auch gerne mal das Konto, wie man an so einigen Bewertungen im Internet nachlesen kann.

    • Einmal nachgedacht

      Spannende Aussage. Gibt es irgendwelche belastbaren Quellen für deine Aussage, dass die „meisten“ Kunden gewissenlos bestellen und zurückschicken?

      Ich kenne in meinem erweiterten Umfeld niemanden der das macht. Aber das wäre eine genauso subjektive Aussage wie die deine ohne entsprechende Nachweise oder Statistiken. ;)

      • Ja die gibt es! Es gibt diverse Dokumentationen dazu! Und außerdem, schau doch nur mal in deine nächste Postfiliale! Dort liegen etwa 90% Retouren, und kaum „normale“ Pakete. Mit gewissenlos meine ich nicht nur mutwilligen Missbrauch des Widerrufsrechts. Sondern das Bestellverhalten allgemein. Kaum einer überlegt noch was er bestellt, man bestellt einfach mal – man kann es ja eh zurück senden. Anstatt einfach mal vorab zu überlegen was man überhaupt will und braucht. Man geht ja auch nicht in den Supermarkt und bringt 50% von dem zurück was man gekauft hat. Und nein, das sind garantiert nicht alles Sachen die nicht wie erwartet sind. Sondern einfach Dinge bei denen man feststellt dass man sie doch nicht braucht.
        Ein Beispiel:
        Es wird oft massenweise Zubehör für irgendwas bestellt, dann wird festgestellt dass man das Gerät für das Zubehör doch nicht will, und das ganze Zubehör wird auch wieder Retourniert. Sowas ist unnötig, unüberlegt, und gewissenlos.

  • Diese Aktion gibts auch noch für Primekunden, die noch kein Amazon Music genutzt haben:

    „Sie haben bis 31. Januar 2021 Zeit, um einen Song in Amazon Music zu hören und einen 5€ Rabattcode zu erhalten. Der Code kann innerhalb der nächsten 30 Tage ab Erhalt während Ihres nächsten qualifizierenden Einkaufs ab einem Gesamtwert von 20€ eingelöst werden.“

    • Die müssen halt mal reagieren und nicht nur meckern und motzen.

      • So siehts nämlich aus!

      • Auf sowas kann man nicht reagieren! Das kann nur Amazon, denn die Rechnung für den Schaden der dabei verursacht wird zahlen die anderen!

      • Bei den meisten Einzelhändlern sieht man der Belegschaft ihre Unlust an. Das ich dann keinen Bock habe, dort einzukaufen, ist deren eigene Schuld. Produkte vor Ort anfassen und austesten kann Amazon nicht bieten. Auch mit kostenloser Rücksendung nicht. Mir macht das Zurücksenden von Bestellungen nämlich keinen Spaß.

      • Da die meisten Kunden primär über den Preis kaufen und lokale Geschäfte das Ladenlokal mitbezahlen müssen, ist es nicht so einfach, wie sich das mancher vorstellt…

      • Service!! Ist ganz einfach, man muss nur wollen. Ich erwarte keinen Preis wie Online aber ich erwarte Service aber den gibts eben auch nicht. Und Service kann ne ganze Menge sein je nach Branche.

      • Ich unterstütze gerne den Händler um die Ecke.

        Im Bereich Mode schafft es aber zum Beispiel niemand, mich zu überzeugen. Für Männer gibt es überall nur den Standardkram, weil sich der Großteil der männlichen Bevölkerung nicht so sehr für das Thema interessiert bzw. mit „normalen“ Outfits zufrieden ist – was auch völlig in Ordnung ist. Karstadt zum Beispiel hat es hier in Düsseldorf auch mit einer jungen Abteilung versucht. Dort gab es internationale, tolle Marken, auf die ich gespannt war. Vor Ort wurde ich immer enttäuscht. Die Einkäufer haben auch hier nur den Standardkram der jeweiligen Kollektionen eingekauft. Niemand traut sich was. Herrenabteilungen sind nur ein Drittel so groß – im Vergleich zur Ladenfläche für die Damen. Oft teilen wir uns eine Etage mit der Babyabteilung. Und die Herren der Schöpfung müssen immer schön in die oberste Etage, ebenfalls weil Klamotten ja mehr von Frauen gekauft werden. Sicher, ich bin die kleinere Zielgruppe, aber es sorgt eben dafür, dass ich fast nur noch online einkaufe.

        Ein spezielles Modell eines Rimowa Koffers wollte ich mir vor zwei Jahren auch hier vor Ort kaufen. Ich habe in zwölf Geschäften angerufen. Zehn hatten das Modell nicht. Zwei hätten ihn bestellen können – mit einer Wartezeit von vier bis sechs Wochen.

        Bei MediaMarkt und Saturn gibt es kaum echte Beratung. Ich weiß meistens mehr über die Produkte als die Verkäufer. Bei der weißen Ware stehen oft Mitarbeiter rum, die von einer bestimmten Marke kommen und dann gar nicht neutral beraten.

        In vielen Geschäften werde ich an der Kasse damit belästigt, ob ich nicht dieses oder jenes Produkt mitnehmen möchte, weil es im Angebot ist.

        Und ich bin es leid, überall nach Payback gefragt zu werden.

        Und so gehen die Geschichten weiter. Der lokale Einzelhandel schafft sich selbst ab.

      • Ich hatte noch nie ein Probleme im Einzelhandel, Ware zurückzugeben. Bei Amazon schon, wenn man aus Versehen irgendwo in China gekauft hat, weil das Amazon immer gut versteckt (hat).

        Bei Galleria Kaufhof waren sie sogar hoch erfreut, dass die Kleidung wirklich neu und ungetragen war. Anscheinend gibt es einige Leute, die Kleidung kaufen, damit in’n Club gehen und dann alles wieder ungewaschen zurück geben – und selbst das nehmen sie zurück.

      • @Soso das mit der Rücknahme habe ich auch schon anders erlebt. Im örtlichen Einzelhandel gewesen und klar nach einem bestimmten Gerät gefragt. Beim Händler hat man das bestimmte Gerät nicht gehabt und mir eine Alternative verkauft, die das selbe können würde. Zu Hause habe ich aber festgestellt, dass die angeblich gleichwertige Alternative für meinen Zweck einfach gesagt Schrott war.
        Als ich das Gerät dann wieder zurück geben wollte, haben die sich quer gestellt und auf ihr Recht zurück gezogen, dass es für sie keine Pflicht zur Rücknahme gäbe. Erst nach längerer Diskussion mit dem Geschäftsführer war der bereit mit immerhin nen Gutschein zu geben.
        Ende vom Lied: Am Tag darauf hat mir Amazon das gewünschte Gerät geliefert und bei dem Händler habe ich meinen Gutschein in ne iTunes Karte umgewandelt und das Geschäft nie mehr betreten.

      • @redbear: Tja, das ist echt doof. Aber Idioten gibt es überall. Pauschal zu sagen, der Einzelhandel gibt sich keine Mühe oder der Onlinehandel ist total kundenfreundlich ist IMO nicht korrekt.

        Ich hatte bspw. mal einen teuren Rucksack und Windjacke bei Globetrotter gekauft. Damit bin ich 4 Wochen durch Asien gereist. Nach 2 Wochen sind die Nähte am Rucksack aufgegangen und die Windjacke hat sich aufgedröselt. Ich war so sauer, gerade auch bei dem Preis (400 € für die Jacke, 300 € beim Rucksack). Haben die anstandslos zurückgenommen. Sie haben nur gemeint, dass ich das nächste Mal eine Beratung nehmen soll (ich wusste nicht, dass ich für nen Jacke eine Beratung brauche, aber OK).

        Auf der anderen Seite hatte ich Online-Retouren, wo die sich richtig lange Zeit für die Rückzahlung gelassen haben. Oder wo ich die Schuhe auf Selbstkosten nach Amsterdam schicken musste. Da bestelle ich dann auch nicht noch mal. Oder Amazon, die mir eine Bestellung in 5 kleinen Paketen mit 4 verschiedenen Zustellern geschickt haben, wo ich dann auch zu 4 verschiedenen Zustellern gehen muss, wenn ich das zurückschicke.

        Der Vorteil beim Einzelhandel ist, dass du theoretisch weniger Retouren machen musst, weil du gleich siehst, ob’s dir gefällt, es passt, alles fehlerfrei ist o.ä.

  • Ehrlich gesagt war ich noch nie ein wirklicher Fan von Amazon. Aber wenn man bedenkt, das man z.B. eine GoPro oder was auch immer für den Urlaub kauft, und diese im Anschluss ohne Angaben von Gründen zurück senden kann, finde ich es schon sehr bedenklich. Wenn man also ein kleiner Händler ist, der auf Amazon verkauft, ist man ja Ruck zuck im A… . Und ich denke es sind nicht wenige die es so handhaben.

    • Genau so wird es gemacht. Selbst leere Druckerpatronen werden zurück geschickt, und das ist laut Amazon Richtlinien sogar ok!

    • Übrigens wird das auch auf die Hersteller Abgewälzt, wenn Amazon direkt verkauft. Amazon zahlt so gut wie bei nichts den Schaden. Selbst bei verlorenen Sendungen bezahlt die Post UND der Händler bekommt trotzdem nur einen Teil zurück.

    • Also ich denke, Leute die das ausnutzen, werden ganz schnell durch das Anazon System erkannt und im schlimmsten Fall wird das Konzo gekündigt, das hab’s in der Vergangenheit öfters.

      • Ja das mag ja sein, aber die 10 mal (oder so) die es erfolgreich klappt, muss trotzdem jemand bezahlen ;) eine Rückgabefrist von mehreren Monaten, ist für fast niemanden sinnvoll der echt nur von seinem normalen Widerruf Gebrauch machen will.

      • Und Amazon hat halt wie gesagt kein wirkliches Interesse daran das zu verhindern. Die verdienen an der Abwicklung. Selbst wenn es eine Retoure ist, dann verdienen sie immer noch, weil sie einen Teil der Provision für die Abwicklung behalten. Das heißt eine Bestellung die Retourniert wird, ist für Amazon immer noch besser als keine Bestellung.
        Die Kosten tragen andere. Und das ist das Grundproblem. Jeder andere Händler legt bei Retouren drauf, Amazon verdient damit immer noch was. Und da kann man sich ausrechnen warum die sowas anbieten.

  • Eine Frage an die Fachleute: Wenn ich das richtig sehe, sind die Blink Kameras nicht mit HomeKit kompatibel? Welche wären sonst eure Favoriten?

  • Leider wird es immer Leute geben, die nur billig kaufen wollen (und hier geht es nicht um können!) Ob Amazon steuern zahlt oder nicht, ist egal. Die Käufer sagen dann zwar wieder, dann muss halt die Politik reagieren und was ändern…
    Ist immer zu schön und einfach, die Schuld nur bei anderen zu suchen, anstatt sein eigenes Verhalten zu überdenken.
    Müll, Transport… Umwelt, auch egal.

    • Ach es zahlt doch kein großes Unternehmen wirklich Steuern. Die kleinen bis mittelständischen Unternehmen/Bürger sind dafür verantwortlich. Amazon hat das geschafft wovon jedes Versandhaus träumt…

    • Das ist den Menschen egal. Wir sind im ReCommerce markt tätig, kaufen und verkaufen gebrauchte, neuwertige Apple Produkte. Online und persönlich vor Ort.

      Jeder, der sich für ein Produkt interessiert, kann persönlich vorbei kommen, in der Lounge platz nehmen und Produkte ganz in ruhe bei Kaffee, Wasser etc. Ansehen, anlegen (Watches), testen … ansehen, testen usw …

      Was wird gemacht ? Man bestellt Produkte Online im Shop und lässt sie sich !einen! Ort weiter via Paket senden.

  • Naja wenn man sich mit der Materie etwas auskennt, weiß dass am Schluss nur der Händler die Nachsicht hat. Die meisten wissen gar nicht was da so alles passiert und wieviel Ware man beschädigt zurück bekommt und keine Handhabe gegenüber dem Kunden hat, weil Amazon einen sonst den Account als Händler sperrt… selbst wenn man Beweisen kann das der Kunde einen leeren Karton geschickt hat. Diese geänderte Rückgabefrist ist daher ein absoluter Witz und führt nur dazu dass Amazon immer noch stärker wird.

    Übrigens, der Einzelhandel kann auf sowas gar nicht reagieren, da dieser die Ware VORHER kauft und bezahlt. Bei Amazon bekommt man meist erst NACH dem Verkauf als Händler (per FBA) sein Geld… Na dann mal gute Nacht Einzelhandel und traurig das hier die Politik keine Handhabe hat und die Marketplace Händler keine Lobby.

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