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Unkomprimiertes Audio statt 320 kbps

Amazon Music HD für Neukunden 3 Monate zum Test

18 Kommentare 18

Neukunden können Amazon Music HD momentan wieder drei Monate lang kostenlos testen. Die Möglichkeit, den Musikdienst in HD-Qualität zu genießen schlägt ansonsten mit 14,99 Euro pro Monat bzw. 12,99 Euro für Amazon-Prime-Mitglieder zu Buche.

Für den üblichen Glaubenskrieg zu diesem Thema ist in den Kommentaren Platz. Ich möchte hier unabhängig von einem Anbieter und auch ohne Nennung der genutzten Lautsprecher (sie sind meines Erachtens gut!) einfach mal meinen persönlichen Eindruck weitergeben. Ich habe ein umfangreiches lokales Musikarchiv mit meist MP3-Dateien mit 320 kb/s aber auch einigen unkomprimierten FLAC-Dateien und bin mir sicher, bei der Wiedergabe der FLAC-Dateien einen deutlichen Unterschied in der Dynamik zu hören.

Amazon Music Hd Klang Qualitaet

Amazon bewirbt sein HD-Angebot mit verlustfreiem Audio und deutlich höheren Bitraten gegenüber dem Standard-Streaming. Rund 60 Millionen Titeln aus dem Programm von Amazon Music sind dem zufolge mit 850 kbps statt der üblichen 320 kbps verfügbar, weitere „Millionen Songs“ können sogar mit bis zu 3750 kbps gehört werden.

Ziehen Spotify und Apple Music nach?

Ähnliche Angebote kennen wir bislang von Deezer und Tidal. Apple Music und Spotify sagt zumindest die Gerüchteküche ein entsprechendes Interesse voraus und es scheint wahrscheinlich, dass auf kurz oder lang alle Streaming-Anbieter ihr Qualitätsniveau weiter anheben. Wir erinnern uns noch and die ersten iTunes-Tage, in denen Apple-Chef Steve Jobs die damals noch üblichen 128 kbps als CD-ähnliche Qualität abgefeiert hat. Mit gestiegener Internet-Bandbreite hat sich hier auch das Audio-Niveau nach oben angepasst.

Spotify könnte übrigens schon in der kommenden Woche eine Überraschung in dieser Richtung bereithalten. Der Musikdienst hat für den 22. Februar eine Veranstaltung mit dem Titel „Stream On“ angekündigt.

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16. Feb 2021 um 10:28 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Kann dem nur zustimmen! MP3 ist im Auto ok und für alle Boxen, die via Airplay oder BT angetrieben werden.
    Auf meiner richtigen Anlage, gute Boxen und Verstärker vorausgesetzt, läuft nicht eine MP3! Warum, weil es deutlich angenehmer klingt. Eben so, wie es sich die Künstler gedacht haben, dass es so klingen soll.

    • Es sei aber auch er wähnt das bei Apple Music keine mp3 mit 320kbits kommt sondern eine m4a mit 256kbits. Auch wenn die Bitrate niedriger ist, so ist m4a der mp3 überlegen.

      Fakten über M4A:
      M4A-Dateien sind ungesichert. Gesicherte Dateien haben üblicherweise die M4P-Dateinamenerweiterung.
      M4A-Audiodateien können mit der originalen Soundqualität dekodiert werden, die sie vor dem Komprimierungsvorgang hatten.
      Die meisten M4A Lieder im iTunes-Store sind kostenpflichtig. Ab und zu gibt es jedoch spezielle Angebote oder sogar kostenlose Geschenkaktionen.
      Der iTunes Store bietet Musik in den verschiedensten Formaten an.
      M4A-Musik kann direkt als iPhone-Klingelton festgelegt werden, indem die Dateinamenerweiterung mit iTunes von M4A zu M4R geändert wird.
      Das M4A Format ist ein Codec, das verlustfreie Kodierung für geringen Speicherplatz ermöglichen soll.

      Vorteile:
      Die M4A Dateien sind ohne Qualitätsverlust komprimiert.
      M4A Audiodateien haben keinen Schutz durch das Digitale Rechtemanagement (DRM).
      Die Dateien können flexibler bearbeitet und übertragen werden.
      M4A kann von iTunes, dem iPod und anderen Apple Geräten gut verarbeitet werden.

      Nachteile:
      Schlechte Kompatibilität mit anderen Geräten erschwert die M4A Audiowiedergabe im Vergleich zu MP3-Dateien

      Quelle:
      apowersoft.de/was-ist-das-m4a-format.html

  • Apple Music klingt mit AAC 256 kbps schon sehr gut. Auch mit einer hochwertigen Anlage und der Verbindung des Rechners per USB mit einem Streamer sind unterschiede zu unkomprimiertem Material (Apple Lossless) kaum auszumachen. Das gilt allerdings insbesondere für Pop-Material. Bei höherer Komplexität, beispielsweise bei Sinfonik-Material sind die Unterschiede schon deutlich hörbar.

    Bei dem Beschriebenen Vergleich (MP3 mit 320 kbps gegen FLAC) muss man berücksichtigen, dass bei MP3 schon die doppelte Samplingrate notwendig wäre, um vergleichbar gut wie AAC mit 256 kbps zu klingen.

    • Ich habe mal eine gemasterte for Itunes Aufnahme einer Beethovensinfonie mit der gleichen Aufnahme auf SACD verglichen. Das wird es ganz schön schwierig einen Unterschied auszumachen. Es stimmt schon was Du schreibst, AAC 256 können schon ganz gut sein. Im mobilen Bereich vollkommen ausreichend. Für den stationären Gebrauch sollte man sich anderes hochwertigeres Equipment anschaffen.

  • Wenn Spotify das Qualitätslevel anhebt und aufhört, den Bassbereich zu beschneiden, wechsle ich von Amazon HD zurück. Klanglich ist Amazon HD aktuell wegen des besseren Bassbereichs für mich die Nummer 1. Von den Musikvorschlägen war Spotify (hatte dort 4 Jahre einen bezahlten Account) allerdings besser.

  • Nutzt jemand die HD-Option in Verbindung mit den AirPods Max? Ist die Qualität hörbar besser?

    • Nutze genau diese Kombination und finde sie besser. Bei 3 Monaten kostenlosem Test kannst Du das Ganze doch risikolos ausprobieren.

      • Hatte HD vor einem Jahr schon getestet und dann nicht verlängert. Da ich jetzt das Familien-Abo für 149€/Jahr gebucht habe, lässt sich die HD-Option nur für 1 Jahr (50€) abschließen, nicht monatlich… :-/

    • Schaue in den technischen Daten deiner AirPods nach u.a. der Bluetooth-Übertragungsspezifikation. Bei SBC macht es wenig Sinn. ( 245 Kbps )Bei APT-X HD wäre die Sache etwas interessanter. (ca.600Kbps). Eigentlich könnte nur das von Sony entwickelte LDAC (900 Kbps) das Amazon HD exakt abdecken. Von Samsung gibt es ein ähnliches Format, welches die 900 Kbps Übertragung per Bluetooth erreichen.

  • Für den mobilen Bereich sind MP3 o.a. völlig in Ordnung. Für den stationären Bereich dürfte HD eine gute Wahl sein, entspricht ja nahezu der CD-Spezifikationen. Bei Ultra-HD müssen allerdings alle technischen Parameter exakt aufeinander abgestimmt. Die mobilen Geräte müssen auch die Möglichkeit haben, diese abzuspielen. Sie sollten zumindest eine HighRes-Spezifikation haben. Vom Abspielgerät über die Anlage bis hin zu den natürlich zu den Kopfhörern. Diese wird allerdings in den seltesten Fällen erbracht. Schon gar nicht bei Apple-Geräten mit ihrem SBC-Kodierungsvorgaben, die bei 245 kps schon wieder zu Ende sind. Da nützen auch die beworbenen 850 bei Amazon nichts. Von einer 24-Tiefe ganz zu schweigen. Fazit: MP3 reicht vollkommen aus für die technisch unzureichenden Applegeräte.

  • Macht sich der Unterschied bei den Amazon Echo Studio sehr bemerkbar ?

  • Ich hatte das schonmal geschrieben: der Unterschied zwischen „Musik hören“ und „Musik an“. Wenn jemand bewußt Musik hört, dann wird er mit HD seine wahre Freude haben. Vorausgesetzt natürlich, daß er nicht mit einem Brüllwürfel die Musik wiedergibt, sondern schon ernstzunehmende Hardware für die Wiedergabe nutzt.
    Wer diesen Anspruch nicht hat und damit zufrieden ist, daß halt irgendwie „Musik an“ ist, dem reicht verlustbehaftete, komprimierte Software und er spart nebenbei noch Geld.
    Selbst unterwegs (im Auto) ist der Unterschied zu HD gewaltig. Es macht einfach viel, viel mehr Spaß und bei mir ist die Freude an der Musik zurück, seit ich aufgehört habe, verlustige Dateien wiederzugeben.
    Euch allen viel Spaß beim Ausprobieren und eigener Meinung und bilden :-)

    • Es muss nich nur die passende Hardware sein sondern auch die entsprechende Musik. Wer eh immer nur den Typischen Mainstream Musik hört, wird da so oder so kaum Unterschiede hören (egal ob HD oder Loseless oder wie es auch genannt wird).

      Wer aber abseits von Mainstream auch andere hochwertig Produzierte Musik hin und wieder hört. Der wird diese bessere Qualität dankend annehmen und dafür muss es nicht Klassik sein. Da langt schon diverse Rockbands die entsprechend aufnehmen, da sie eben die Instrumente wirklich spielen und nicht nur über den PC einfügen lassen.

  • Trotzdem kommt nichts an TIDAL ran – mit Abstand die höchsten Bandraten, wirklichen Masterdateien und sogar noch MQA unfassbar vieler Alben!

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