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Künftig nur noch 1 TB

Amazon Drive: „Unbegrenzter Speicher“ wird abgeschafft

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Auf Amazon Drive könnt ihr bislang noch zum Jahrespreis von 70 Euro Speicherplatz in unbegrenzter Höhe buchen. So wie es aussieht, wird es dieses Angebot nicht mehr lange geben. Für Amazon-Kunden in den USA wurde bereits ein neues Preismodell angekündigt, statt unbegrenzt steht zum Basispreis künftig nur noch 1 TB Speicherplatz zur Verfügung.

Amazon Drive Speicher

Es ist zu erwarten, dass das neue Tarifmodell für Amazon Drive demnächst auch hierzulande Einzug hält. Für 70 Euro pro Jahr gibt es dann nur noch 1 TB Speicher, wer mehr Platz benötigt, muss zuzahlen. In den USA werden hierfür jeweils 60 Dollar pro Jahr und weiteres TB Speicherplatz fällig, maximal genehmigt Amazon 30 TB pro Kunde. Aus den 60 Dollar werden hierzulande inklusive Steuer und Pipapo vermutlich wiederum 70 Euro. Neu ist eine günstigere Stufe für Nutzer, die mit 100 GB Online-Speicher auskommen. Hier verlangt Amazon fortan eine Jahresgebühr von 12 Dollar.

Die Regelung wird für Neukunden sofort umgesetzt. Bestandskunden können bis zur nächsten Rechnungsstellung das alte Unbegrenzt-Modell nutzen. Wer pokern will und den Platz braucht, kann also jetzt noch schnell 70 Euro investieren. Kunden die mehr als 1 TB Daten auf ihrem Amazon-Konto haben und künftig keine Zuzahlung leisten wollen, erhalten 180 Tage Zeit, um ihre Daten zu sichern, dann löscht Amazon den zuviel belegten Speicher. Die Änderungen betreffen nicht den von Amazon angebotenen unbegrenzten Foto-Speicher für Prime-Kunden.

Donnerstag, 08. Jun 2017, 15:01 Uhr — Chris
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  • Fuck, Amazon Drive ist aktuell meine NAS-Backuplösung. Ein besseres Angebot gab es nicht.

  • Diese Preise sind aus meiner Sicht einfach realitätsfern. Für 70 € bekommt man bereits eine ordentliche externe 2TB Festplatte und kann bei Bedarf sehr einfach und kostengünstig eine eigene Cloud-Lösung einrichten.

    • Dann mach‘ es doch so!
      Ist sowieso die einzig vernünftige Lösung :-)

      • Als langjähriger NAS-Besitzer mit reichlich Speicherplatz bin ich recht gut versorgt. :) Aber es gibt trotzdem einige Anwendungsfälle, für die sich die Nutzung externer Cloud-Dienste besser eignet. Darum ärgert es mich ein wenig, dass sich die Preisentwicklung in diesem Bereich entgegen der Erwartung der meisten Nutzer vollzieht und Cloud-Dienste allenfalls schleppend in den Mainstream vordringen.

      • Es geht hier um Backups.

    • Und wohin sichert man dann sein NAS? Ein NAS ist ja eine Speicherlösung und kein Backup. Beim Wohnungsbrand hilft es wenig, wenn man das NAS auf einen weiteren lokalen Speicher gesichert hat.

      • Auf ein zweites NAS, das bei nem Kumpel steht.

      • Genau – mach ich hier so. Zum Glück sind wir beide entsprechende Nerds IT-Technikbegeistert. Dann müsste schon ein Flächenbrand / Krieg herrschen, damit alles auf einmal verloren geht..

    • Ich hab zuhause leider nur IPv6 und das macht es mir fast unmöglich von einer IPv4 auf meine Daten zuhause zu zugreifen. Es gibt zwar Tunnel aber die Kosten auch wieder. Das einzige sinnvolle sind in den Fall externe cloud Dienste.

  • Und genau wegen solchen unzuverlässigen Angeboten habe ich noch nicht angefangen Dateien und Backups auszulagern. Stellt euch mal vor man hätte jetzt 5TB an Daten ausgelagert und endlich alles fertig und dann kommt Amazon und streicht das Angebot wieder. Das ist ne Frechheit. Genau wie mit One Drive damals. Wenigstens für Bestandskunden müssten sie das eigentlich weiter laufen lassen!

  • Ist aber sowieso klar gewesen. Solange eine online speichern Dienst kaum Zulauf hat… Gibts immer gratis… Unendlich…. Unbegrenzt usw….

    Ich nutze selbst nur das Versand Angebot und das Video Portal… Für 49€ ok gewesen aber habe gekündigt! Für 69€ ist mir das zu teuer. Dann bestell ich lieber wieder normal im Netz. Teil oft billiger!

    Da Angebot von Amazon ist gut gewesen aber es ist jetzt mit zu vielen zusätzlichen Dienstag nur unnötig aufgebläht! Und das soll man mit zahlen? Nein danke. Amazon ist ok gewesen aber für mich nicht mehr attraktiv genug. Mit freundlichen Grüßen

  • Na toll :-( Habe auch mein ganzes NAS dort gesichert… Aber 8 TB sind mir definitiv zu teuer da :-(

    • ich frage mich ja, was man alles für zeug haben muss, wenn man 8 TB vollknallt. O.o ich hab ja auch echt viel zeug, aber 8 TB könnte ich bestimmt 3 oder 4 mal füllen.

      • Nehme einige Konzerte mit mehreren GoPros auf. Da sind das pro Tag mal leicht 250 GB. Da kommt man schnell an 8 TB :-)

      • Ja klar, das ist ja auch ein total übliches Verhalten eines Durchschnitsnutzers…

        Sorry, aber wichtige sicherungswürdige Daten im mehrfachen Terabyte-Bereich sehe ich bei keinem Privatkunden. Wenn man es kommerziell braucht, muss man halt auch kommerzielle Preise zahlen.

      • @Archetim Wenn Amazon unendlich viel Speicher anbietet, sollten Sie sich nicht wundern, wenn einige „Prosumer“ das auch nutzen.

    • Da hat man ein eigenes NAS und schiebt das Backup dann der NSA zu, puh.

  • Tja, das werden wohl mehrere „so“ genutzt haben – nun hat amazon festgestellt, dass sich der Datenscan und Profilverkauf an Werbetreibende vielleicht doch nicht so lukrativ darstellt, wie ursprünglich geplant…
    Vielleicht waren ja auch einige User so „pöse“ und haben ihre Daten vorher verschlüsselt und waren somit für das Profiling unbrauchbar…
    Google scheint sich dieses Geschäftsmodell jedenfalls noch leisten zu können…

    Aber ehrlich: wie kann man für seine persönlichen Daten amerikanische Server als Backup nutzen…

  • Hetzner Storage Box ist interessant, evtl. das mal anschauen wenn man viel Platz benötigt. Ist sehr flexibel aber auch etwas teuer.

    • du sagst es… ;) „aber auch etwas teuer“… ist für die meisten hier nicht akzeptabel, weil man ja „gratis“ und natürlich „unbegrenzt“ haben will… aber n telefon für 900 euro kaufen… ^^

  • Dadurch hat sich das ganze wieder erledigt. Amazon konnte sich nur aufgrund des Unlimited-Angebots behaupten. Bei deren grottigen Apps möchte man das eigentlich nicht nutzen.

  • Ich verwende als Cloud längst Owncloud auf eigenem Server, lediglich die automatische Syncronisation der Bilder fehlt mir schon. Hat jemand eine Idee, wie das vernünftig mit Owncloud o.ä. Zu bewerkstelligen wäre? Und ich meine nicht den automatischen Upload neuer Fotos, sondern die komplette Synchronisation aller Bilder (vgl. Fotomediathek).

  • verschluesseln? fuer was ? Zeitverschwendung. Fragt mal in Vergina nach, die sagen dir dann wo du deine Dateien wieder findest ;-)

  • Wie immer, erst anfüttern dann abkassieren. Vermutlich wird ein bestimmter Prozentanteil zu faul sein und fleissig zahlen. Dieser finanziert dann den Rest mit und bissl bleibt bei Amazon hängen. Läuft.

  • Tja da bin ich ja froh das ich schon seit ewigen Jahren bei Backblaze bin, schon immer wirklich unbegrenzter Speicher für 60 $ im Jahr.
    Und wer mir erzählt dass er ein Nas Für Sicherungen nutzt den kann ich nicht ganz ernst nehmen. ich hab auch 3 Synos hier die ich gegenseitig spiegle aber die wirklich wichtigen Sachen müssen Offsite gesichert sein das ist bei mir eine Platte im Bankschließfach und eben meine Online Sicherung bei Backblaze mit eigenem Schlüssel, das reicht mir als Sicherheit grad so ;-)

    • Und wie sicherst Du die Synology NAS Daten zu Backblaze? Geht doch nur zu B2 Cloud Storage, und dann wird es doch deutlich teurer oder habe ich da einen Denkfehler?

  • Wir haben an der Uni 4K Videos von 7.500 Holzbockkäfern und Hirschkäfern erstellt. Die Daten betragen ca 89 Petatabyte. War für den Uniserver zu viel. Amazon kam also grade recht. Jetzt muss ich alles wieder Lokal abspeichern

  • War doch klar, dass die, wie diverse andere Anbieter, erst mal geködert haben und dann die Preisschraube andrehen.
    Übel, aber wir sind 2017 …

  • ich habe mein NAS-Bachup bei Hubic.com für 49€/jährlich für 10TB !
    läuft auf der Synology einwandfrei und in sachen Datenschutz stehen die Server zumindest in Europa.

    • Aber mit maximal 10Mbit Up/Down (Seite 2 der AGB).
      Da will man echt nicht mal 12 TB zurückholen müssen…

      • Wann zur Hölle muss man die 12 TB mal auf einmal zurückholen?
        Meistens nur ein paar gb. Oder vllt 100 Gb aber doch nie größere Teile.
        Und da kann man dann warten.
        Alternativ nimmt man Crashplan. Da kann man seine Daten per Festplatte zurück bekommen. Und man hat unbegrenztes BACKUP. Der Unterschied zu ACD ist ja der Sync auf alle Computer und das verschieben in Ordner die nur in der Cloud sind.

      • Wenn die NAS voll ist und einmal komplett abraucht. Dafür ist dann das Backup da.
        Bei 10 Mbit bekommst du dann ungefähr 80 GB am Tag zurück – 120 Tage bis die Sache wieder zu Hause ist. Mal davon abgesehen, dass es auch so lange dauert, die Sachen zu backupen.

  • Wie performant läuft das denn? Bei mir war der Upload total langsam.

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