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In den USA für 99 Cent pro Monat

Amazon attackiert Apple Music und Spotify mit günstigen Studenten-Abos

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Amazon greift nach neuen Marktanteilen im Musikstreaming. Studenten bezahlen in den USA für den uneingeschränkten Zugriff auf die mehr als 50 Millionen Songs von Amazon Music Unlimited fortan nur noch 99 Cent pro Monat. Voraussetzung ist allerdings eine Prime-Student-Mitgliedschaft.

Auf Nachfrage bekamen wir von einer Amazon-Sprecherin die Auskunft, dass das Angebot „momentan auf die USA beschränkt“ sei, wir halten es für durchaus wahrscheinlich, dass Amazon auf kurz oder lang auch hierzulande vergleichbare Preise anbietet.

Prime Student Angebot Music Unlimited

Bislang haben Studenten in Deutschland lediglich die Möglichkeit, Amazon Music Unlimited mit 50 Prozent Preisnachlass für 4,99 Euro pro Monat zu abonnieren. Im Rahmen einer Sonderaktion gibt es hier derzeit noch die ersten sechs Monate gratis.

Das für die in den USA gestartete Aktion vorausgesetzte Prime-Student-Abo bietet den vollen Leistungsumfang von Amazon Prime zum halben Preis, Studenten bezahlen entweder 3,99 Euro pro Monat oder pauschal 34 Euro pro Jahr. Momentan bekommen Neuanmelder hierzulande sogar das erste Jahr komplett gratis, für die Aktion zeichnet eine Kooperation zwischen Amazon und Durex verantwortlich.

Prime Student ein Jahr kostenlos

Die drastische Preissenkung des Amazon-Musikabos für Studenten dürfte der Streaming-Konkurrenz von Spotify und Apple Music kaum gefallen. Beide Musikdienste bieten ihrerseits zwar ebenfalls ermäßigte Studenten-Abos zum Monatspreis von 4,99 Euro an, bei Amazon können Studenten – sofern das Angebot zu gleichen Konditionen auch hierzulande verfügbar sein wird – dann jedoch ab 3,82 Euro pro Monat neben einem Music-Unlimited-Abo auch sämtliche Prime-Vorteile genießen.

Mittwoch, 07. Aug 2019, 14:41 Uhr — Chris
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  • Kommt es nach Deutschland, wechsel ich sofort. Genial!

  • USA USA USA. Alles USA. Interessiert mich nicht.

  • Und alles auf Kosten der Musiker…..

    • …wenn nicht das, dann auf Kosten der Sandkörner…

      Leute – irgendwer muß die Kosten tragen!

      • Glaubst du echt das Amazon dass in diesem Fall auf die Musiker umwälzt. Die werden einfach den geringeren Gewinn und Kauf nehmen, um dafür mehr neue Kunden zu gewinnen. Amazon und deren Chef haben genug auf der hohen Kante.

    • Früher hat man Musik geklaut, jetzt zahlt man jeden Monat dafür. Die meisten 120€ im Jahr. Die Musiker profitieren davon, sonst würden sie nicht mitmachen.

    • Ich finde auch wer Musik genießen möchte sollte dafür auch den entsprechenden „Lohn“ zahlen. Entweder in Form eines Kaufs oder FAIREN Abo Modells!

      • Und genießen darf nur der, der bezahlen kann? Das heißt Menschen die weniger Geld haben, haben kein Recht auf Zugang zu Musik? Was ist ein faires Abo Modell? Wenn Sie die gegenwärtigen Preise als unfair empfinden, warum subventionieren Sie dann nicht bzw. zahlen freiwillig sagen wir, 1000€ im Monat? Merkste selber wa…?!

    • Apple Music fehlt auch das jährlich zu bezahlende Familien-Abo für 149 €. Was die Preise so angeht, ist Amazon da echt weiter.

    • Warum auf Kosten der Musiker? Amazon wird für die studentischen Nutzer die gleichen Tantiemen abführen wie für Vollabos. Das ist lediglich eine Werbeaktion, in die Amazon Geld steckt. Umgekehrt kann man es auch so sehen, dass die Musiker davon profitieren, weil mehr gehört wird.

  • Das System ist langfristig gedacht. Ist als Student erstmal eine große Bibliothek aufgebaut, fällt der wechsle nach 6-10 Jahren zu einem Mitbewerber sehr schwer.

    • Die Logik dahinter ist klar, aber wer studiert denn 6-10 Jahre?
      Nice ;-)

      • Also an meiner Uni so ungefähr 75-80%. Man kriegt da auch jedes Jahr eine sehr ausführliche Statistik darüber. Nicht von der Regelstudienzeit täuschen lassen, in Elektrotechnik hat dies vor 4 Jahren der erste überhaupt in dieser Zeit geschafft und eine Auszeichnung erhalten. Der Schnitt liegt bei E-Technik übrigens bei so 9-10 Semestern für den Bachelor. Alleine das sind schon mal 5 Jahre.

  • Ehrlich gesagt wird amayon dennoch pro stream an die musiker zahlen egal ob der Abonnent jetzt 10 oder 1€ im monat zahlt
    Für die paar jahre die amazon einen Studenten so gesehen subventioniert spielt das auf lange frist keine Rolle
    Vor allem wenn man bedenkt dass man umso länger man bei einem service bleibt die wechselbereitschaft sinkt

    Bestandskunden halten ist immer leichter (billiger) als Neukunden zu generieren

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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