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Homebridge als "Übersetzer"

Alte Smartphones als HomeKit-Kamera verwenden

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19 Kommentare 19

Im Preisbereich zwischen 50 und 100 Euro bekommt man mittlerweile ja durchaus gute und mit HomeKit kompatible Kameras. Wenn ihr allerdings ein altes iPhone oder Android-Smartphone herumliegen und ohnehin einen Homebridge-Server laufen habt, geht es nochmal deutlich günstiger. Im unten eingebundenen Video erklärt Eddie dSuZa ausführlich, wir man ein altes Smartphone zu einer mit HomeKit Secure Video kompatiblen Kamera macht.

Das Projekt klingt nach einem unterhaltsamen Zeitvertreib für Bastelfreunde und resultiert obendrauf in einer Kameralösung, die zwar mit eingeschränktem Funktionsumfang daherkommt, aber zumindest für die temporäre Überwachung von Haus und Hof ganz praktisch sein kann.

Kostenlose Kamera-Apps als Bildlieferant

Zum Einsatz kommt auf Serverseite das Homebridge-Plugin homebridge-camera-ui und damit verbunden beim iPhone die kostenlose Live-Reporter-App beziehungsweise die App IP Webcam auf Android-Seite.

Die Einrichtung von Homebridge und insbesondere auch die Konfiguration der beiden Apps wird im Video detailliert beschrieben. Ob die Elektronik der benutzten Smartphones darauf ausgelegt ist, als permanente Videokamera zu fungieren, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Wenn es aber darum geht, mal einen Abend lang den Hund im Auge zu behalten oder dergleichen, kann man hier sicherlich den einen oder anderen Euro sparen.

HomeKit Secure Video bietet erweiterte Kameraoptionen

Mit Blick auf HomeKit Secure Video hat Apple vor anderthalb Jahren ja endlich auch die Zügel gelockert und ein zeitgemäßeres Preismodell hinterlegt. Lange Zeit hatte der Hersteller die Funktion ja als Verkaufsargument für seine teureren iCloud-Abonnements genutzt. Mittlerweile lässt sich nun aber auch schon beim kleinsten iCloud-Abo für 0,99 Euro im Monat eine HomeKit-Secure-Video-Kamera hinterlegen. Beim Abonnement für 2,99 Euro pro Monat sind bis zu fünf Kameras inbegriffen und mit dem iCloud-Abo für monatlich 9,99 Euro kann man eine unbegrenzte Zahl am Kameras verwenden.

Wohlgemerkt benötigt man die Abonnements nur, wenn man auch über die Möglichkeit zum Speichern der Videos sowie verschiedene Zusatzfunktionen verfügen will. Der direkte Zugriff auf den Live-Stream der Kameras ist dagegen eine Standardfunktion von HomeKit.

Danke Fabian

20. Mrz 2023 um 12:46 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    19 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich nutze bisher immer AlfredCamera. Das funktioniert auch sehr gut :) Allerdings war ich sowieso am Überlegen und schauen, ob ich auf eine Homebridge Lösung wechsle.
    Ist mit der hier genannten App und Homebridge HomeKit Secure Video möglich? Das wäre für mich ein Argument, zu wechseln. Vertrauenerweckend wirkt die App ehrlicherweise nicht :/

  • Cool. Ich hab hier noch ein altes iPhone 13 rumliegen. Probier ich gleich mal aus

  • Wenn man „nur mal einen Blick werfen möchte“ kann man auch einfach sein altes iPhone via FaceTime anrufen und es automatisch annehmen lassen. Fertig.

  • Ab iOS 12 übrigens, laut Beschreibung.
    wieso das nicht von der Redaktion erwähnt werden kann ist mir nicht klar..

  • „Hersteller“ als Synonym für apple bei HomeKit Kameras..
    Naja, passt nicht wirklich

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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