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"Ankündigung noch in diesem Jahr"

Akku-Nobelpreisträger sieht Apple künftig auch in der Automobilbranche

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Der Nobelpreisträger Akira Yoshino macht mit einer überraschenden Einschätzung von Apples Anstrengungen im Automobilbereich auf sich aufmerksam. Yoshino geht davon aus, dass Apple im Jahr 2025 in den KFZ-Markt eintreten will und damit verbunden noch in diesem Jahr mit einer ersten Ankündigung zur Stelle sein wird.

Akira Yoshino ist als „Erfinder“ der Lithium-Ionen-Batterien bekannt. Der Ingenieur wurde dafür, dass er diesen Akku-Typ zur Marktreife gebracht hat, im Jahr 2019 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Insofern sind Äußerungen Yoshinos mit Blick auf die Entwicklung von elektrischen Fahrzeugen sicherlich nicht aus der Luft gegriffen, wenngleich dieser betont, dass es sich hierbei um rein persönliche Einschätzungen handelt.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters gab Yoshino nun seine Gedanken hinsichtlich kommender Generationen von Fahrzeugantrieben zum Besten und nannte Apple dabei als jenes Unternehmen, das die besten Voraussetzungen dafür mit sich bringt, die Informationstechnologie- und Automobilbranche zu vereinen.

Carplay

Dass die beiden Branchen früher oder später zusammenwachsen, stehe außer Frage, längst sei man in beiden Bereichen mit Gedanken an die Zukunft der Mobilität und den damit verbundenen Investitionsmöglichkeiten beschäftigt.

Die Gerüchte um einen Einstieg Apples in die Automobilbranche begleiten uns seit Jahren. Dennoch scheint es zumindest für uns weiterhin sehr unwahrscheinlich, dass Apple tatsächlich ein konkretes Interesse daran hat, komplett eigene Fahrzeuge zu entwickeln. Dagegen hat der Konzern sich quasi durch die Hintertür längst einen Platz in aktuellen Automobilen gesichert, angefangen bei CarPlay-Integrationen bis hin zu gemeinschaftlichen Projekten wie dem digitalen Autoschlüssel CarKey. Es steht zumindest außer Frage, dass wir zumindest auf dieser Ebene auch in Zukunft ein starkes Engagement Apples im Automobilbereich sehen werden.

26. Aug 2021 um 18:28 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Klingt für mich mehr als plausibel. Im Maschinenbau ist es auch so, dass die elektrischen Antriebe von wenigen Herstellern gebaut werden (z.B. vollelektrischer Kniehebel bei Spritzgiessmaschinen) und andere Anbieter diese in Ihre Maschinen einbauen und unter eigenem Branding verkaufen. Unterschiedlich sind Steuerung und eben digitale, smarte Features.
    Die „neuen“ E-Automobilfirmen in China wollen gar kein Händlernetz, sondern suchen direkt den Weg zu Ihren Kunden und versuchen diese mit Branding und genau mit derartigen Softwarefeatures bei den Kunden einen „Haben will“ Faktor zu erzeugen. Tesla ist da auch ein schönes Beispiel für direkte Kundenansprache und Branding…

    Apple hat das Branding, treue zahlungskräftige Kunden, und sowohl die Features wie die Innovationskraft neue Features zu liefern…Update über iCloud für das iCar…
    Und on top, erhält Apple auch noch Bewegungsdaten der Nutzer „anonymisiert“ und entwickelt neue Features / Produkte…
    Nur eine Frage der Zeit…

  • Apple wird/sollte Daimler kaufen. Ist günstig zu haben (- zahlt Apple aus der Portokasse) und passt zum Premium-Anspruch von Apple.

  • Kann so kommen :-) gehe am 30.11.25 in den Ruhestand dann können die Automobilhersteller machen was sie wollen ist mir dann egal :-)
    Bin dan raus aus dem Aftersales Markt.

  • „Akku Nobelpreis“… gibt es nicht! …für Chemie war es wohl eher

  • Also mit diesen ganzen Software Fehlern die Apple in iOS 13-14 und MacOS Catalina und Big Sur hatte, setze ich mich bestimmt nicht in ein Auto, dass von Apple produziert wurde.

    Beim Blinken wird er wahrscheinlich Vollgas geben und beim Bremsen öffnen sich bestimmt die Fenster :-)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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