April-Update bringt zahlreiche Neuerungen
Affinity-Apps integrieren Claude über MCP
Das hinter den Affinity-Apps stehende Entwicklerstudio Serif hat das April-Update für seine Grafik- und Layoutanwendungen veröffentlicht. Auch in diesem Monat fällt die Liste mit Neuerungen und Verbesserungen umfangreich aus.
Automatisierung mit Claude über MCP
Bemerkenswert ist die Erweiterung der KI-Unterstützung von Affinity um die Möglichkeit, wiederkehrende Aufgaben mithilfe von Claude zu automatisieren. Dies ist ohne Programmierkenntnisse möglich, indem man die Anforderungen in natürliche Sprache verpackt.
Claude-Integration über MCP
Affinity setzt dabei auf den offenen Standard MCP. Die Abkürzung steht für „Model Context Protocol“, das lässt sich als eine Art Sprache beschreiben, die von Claude und den Affinity-Apps verwendet wird, um Anweisungen zu übergeben und darauf basierend Aufgaben automatisiert auszuführen.
Während Beta-Phase kostenlos
Allerdings gilt zu beachten, dass sich diese Funktion nur für einen begrenzten Zeitraum kostenlos nutzen lässt. Die Funktion befindet sich derzeit in einer Beta-Phase und die Entwickler sind dabei, die Integration zu optimieren und den Funktionsumfang auszubauen. Wenn dies abgeschlossen ist, wird dies wie alle anderen KI-Funktionen in den Affinity-Apps kostenpflichtig. Die hierfür benötigten Canva-Premium-Abonnements beginnen bei 110 Euro pro Jahr.
Bilder als Aufzählungszeichen verwenden
Grundsätzlich lassen sich die Affinity-Apps aber weiterhin kostenlos verwenden und Gratis-Nutzer profitieren auch von den meisten der mit dem aktuellen Update hinzugekommenen Verbesserungen und Funktionen. Im Designbereich sind neue Pinsel- und Radierwerkzeuge hinzugekommen. Für die Bearbeitung von Fotos stehen neue Filter und Bearbeitungsfunktionen sowie spezielle Werkzeuge für den Umgang mit Astrofotos zur Verfügung. Für die Layout-Gestaltung bringt das Update die Möglichkeit zur Verwendung von Bildern anstelle klassischer Aufzählungszeichen und verbesserte Unterstützung für OpenType-Schriften.

