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Etabliertes Enfant Terrible

A24 Exklusiv-Deal: Alle Neuerscheinungen kommen zu HBO

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Das Filmproduktions-Unternehmen A24 hat sich in den vergangenen Jahren als Publisher außergewöhnlicher Kinofilme einen Namen gemacht und geschafft, wovon viele andere Entertainment-Schwergewichte träumen: Verbraucher assoziieren A24 mit hochwertigem Independent-Kino. Stehen Filme mit A24 in Verbindung, gilt dies in gleichen Maßen als Garant für unterhaltsam-schräges Entertainment, aber auch als Qualitätsversprechen.

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„Everything Everywhere All at Once“

Spätestens mit der Oscar-Auszeichnung, die im vergangenen Jahr an die A24-Produktion „Everything Everywhere All at Once“ ging, ist das seit rund zehn Jahren aktive Unternehmen weltweit bekannt.

Entsprechend ambivalent darf die folgende Meldung bewertet werden: A24 und Warner Bros. Discovery haben sich auf eine mehrjährige Exklusiv-Partnerschaft verständigt, die die Streamingrechte an neuen A24-Produktionen erst einmal an den amerikanischen Pay-TV-Sender HBO, beziehungsweise an dessen Streaming-Heimat Max überträgt.

Erst im Kino, dann auf HBO und Max

Dies macht eine schnelle Streaming-Verfügbarkeit neuer A24-Produktionen in Deutschland eher unwahrscheinlich. Ein Großteil der HBO-Inhalte wandert hierzulande in den Katalog des Pay-TV-Senders Sky. Ein Schicksal, das nun auch neue A24-Filme teilen dürften.

A24 hat seit 2019 häufiger auch mit Apple zusammengearbeitet und für den Video-Streaming-Dienst Apple TV+ unter anderem an „The Elephant Queen“, „Boys State“, „On the Rocks“ und „The Tragedy of Macbeth“ mitgewirkt.

Im Sommer 2021 waren kurzfristig Gerüchte laut geworden, Apple könnte an einer Übernahme der Filmproduktion interessiert sein – daraus wurde jedoch nichts.

Die neue Exklusiv-Partnerschaft soll Angaben des Fachdienstes Variety unter anderem Sofia Coppolas „Priscilla“, Sean Durkins „The Iron Claw“ (mit Zac Efron und Jeremy Allen White) sowie Kristoffer Borglis Comedy “Dream Scenario” mit Nicolas Cage betreffen.

07. Dez 2023 um 10:05 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Oscars stehen heutzutage auch nicht mehr unbedingt für unterhaltsame Kino Abende.

    • Für „Popcorn-Unterhaltung“ standen die Oscars noch nie.

    • Wieso heutzutage?

      Es gab in den letzten 5 Jahrzehnten immer wieder Oscar-Gewinner, bei denen man sich gefragt hat, warum gerade dieser Film/Darsteller/Darstellerin/… und nicht die anderen Nominierten den Preis mit nach Hause genommen haben.

      Beispiel: Bester Film von 1977

      Gewinner:
      Rocky – Robert Chartoff, Irwin Winkler

      Die restlichen Nominierten:
      Die Unbestechlichen (All the President’s Men) – Walter Coblenz
      Dieses Land ist mein Land (Bound for Glory) – Robert F. Blumofe, Harold Leventhal
      Network – Howard Gottfried
      Taxi Driver – Julia Phillips, Michael Phillips

      Rocky ist sicherlich ein netter Film, aber wahrlich kein Network, geschweige denn Taxi Driver.

      Und ein Film wie Fight Club hat damals auch nur eine Nominierung bekommen, für beste Spezialeffekte.

      Von solchen Beispielen gibt es inzwischen Dutzende.

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      • Wie immer stecken auch hinter dieser Wahl Menschen. Jeder hat eine andere Meinung von „Kunst“ oder einen anderen Geschmack, was für den einen gut ist, muss nicht für den anderen das gleiche sein.
        Aber prinzipiell gebe ich dir recht, da gibt es viele Entscheidungen, die ich längst nicht teilen würde. Daher muss man auch oft einfach nur die Nominierung zum Oscar gutheißen, nicht unbedingt der Gewinn

  • Bleibt es denn dann wohl bei der Veröffentlichung von Everything Everywhere All at Once bei Amazon Ende Dezember?

    Antworten moderated
  • Das würde sky hierzulande zum besten Streaming Dienst machen. Trotz sehr vieler Defizite. Ich hätte mir eher eine Partnerschaft mit Apple gewünscht.

  • WOW von Sky ist doch ein Streaming-Anbieter. Dort ist „Everything Everywhere All at Once“ auch schon länger verfügbar.

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