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3D-Drucker AnkerMake M5 im Video: Kickstarter-Kampagne angelaufen

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50 Kommentare 50

Über den heutigen Start der neuen Anker-Marke AnkerMake und die bevorstehende Kickstarter-Kampagne für den ersten 3D-Drucker des Unternehmens haben wir bereits berichtet. Jetzt ist die Kampagne angelaufen und sammelt Unterstützer:

Zeitgleich lassen sich auf dem Kickstarter-Portal nun auch erste Videos des neuen 3D-Druckers betrachten, die den mit integrierter Kamera und Touchscreen-Steuerung ausgestatteten Printer in Aktion zeigen.

AnkerMake 3D Printer 1 1400

Für ambitionierte Einsteiger

Der AnkerMake M5, so der Name des ersten 3D-Druckers von Anker, soll voraussichtlich im November des laufenden Jahres ausgeliefert werden und richtet sich an ambitionierte Einsteiger. Dies stellen auch die Vergleiche klar, die Anker auf der Kickstarter-Seite anstellt. Hier bewirbt das Unternehmen einen präzisieren Druck als der Makerbot Replicator 2 und der Prusa i3M3.

Eines der großen Verkaufsargumente für den AnkerMake M5 soll die integrierte 1080p-Kamera sein, die Timelapse-Videos vom Druck erstellt und nebenbei die Druckqualität im Blick behalten soll. Werden Abweichungen vom gewünschten Druckergebnis festgestellt, warnt diese den Anwender automatisch, um so einer Filament-Verschwendung vorzubeugen – zumindest in der Theorie.

AnkerMake 3D Printer 2 1400

Aufbau in 15 Minuten

Laut Anker soll der Aufbau des AnkerMake M5 keine 15 Minuten in Anspruch nehmen – das benötigte Werkzeug befindet sich im Lieferumfang des 3D-Druckers.

Aktuell geplant ist den 3D-Drucker zum Verkaufspreis von $759 auf den Markt zu bringen. Im Zuge der auf 44 Tage angelegten Kickstarter-Kampagne werden 200 Einheiten mit einem Nachlass von 43 Prozent im Vorverkauf angeboten, weitere 1000 Einheiten werden mit einem Nachlass von 34 Prozent verkauft. Sind auch diese von Unterstützern beansprucht, sollen weitere Geräte mit einem Nachlass von 21 Prozent verkauft werden. Ab dann gilt der reguläre Preis.

AnkerMake M5: Kickstarter Trailer

Uncle Jessys AnkerMake M5 Preview

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06. Apr 2022 um 16:19 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Theoretisch ja aber Anker hat schon viele Projekte über Kickstarter gestartet also ist das Risiko sehr gering

    • So ein Quatsch. Das Geld ist natürlich nicht weg, sollte das Projekt nicht zustande kommen. Deine KK wird sogar erst zum Ende der Kampagne belastet unter der Bedingung, dass das Finanzierungsziel erreicht wurde.

      • Sollten aber nach der Beendigung der Kampagne das Geld ausgehen oder probleme beid er produktion auftauchen ist das Geld weg. Bei Anker unwahrscheinlich, aber möglich. Es gibt auch keine Stornierunsgmöglichkeit, Garantie oder sonstiges …

      • Aus eigener Erfahrung:
        Bei 4 Produkten 3x Geld weg, weil den Unternehmen das Geld ausging wegen Misskalkulation/Veruntreuung oder was auch immer.
        Nach der Finanzierung überprüft keiner mehr, was mit dem Geld passiert.

      • So sieht’s aus. Kickstarter „ElBike“ 1500€ weg da Insolvenz

      • Ja, das Risiko hat man immer. Hat aber an sich nichts mit der Kampagne zu tun und auf die war die Frage ja abgezielt.

  • Klingt spannend, aber der „Early Bird“-Preis wirkt für mich eher wie der spätere Amazon-Preis ;-)

  • Der moment wenn er angeschlossen wird und man merkt, das er kein stück besser oder einfacher Druck, als jeder andere in der Preisklasse, man aber eine kleinere Druckfläche und nen Bettschubser hat xD

  • Das Video ist ja gegen Ende mal richtig schrecklich. Die Plastik wurde so lackiert als ob es etwas hochwertigeres wie Aluminium ist. xD.

  • Ganz schön laut die Motoren, für den Preis wohl wieder minderwertige Steppertreiber verwendet.

  • Ich habe etwas Erfahrung mit 3D Druck (Ender 3, Creality CR-6 SE und FLSun Super Racer).

    Mit erschließt sich da aber nicht wie diese Geschwindigkeiten erreicht werden sollen. In der Regel ist der inwall-Druck und der Infill mit maximaler Geschwindigkeit möglich, die Qualität und die Details bei 0,1 mm sind aber sehr schwer bei diesen Geschwindigkeiten zu erreichen. Doppelte Z-Achse ist in dem Preissegment aber auch ein Muss.

    Das Auto-Bed-Leveling bei kartesischen Druckern ist auch nicht immer das was es sein möchte.

    Bin gespannt auf die ersten unabhängigen Tests.

    • Die Geschwindigkeit erreichen ist keine Kunst, einen anständigen Druck damit abliefern was völlig anderes. Sieht man sich das erste Video auf YT an, sieht man verdammt viel Ghosting und der Crystal Drake ist jetzt auch nicht der hit.

  • Bei dem vorigen Artikel habt ihr aber einige Informationen nicht richtig gestreut. Es war 10:00 AM EST und nicht 22:00 Uhr.

  • Meiner Meinung nach sind 95% aller 3D-drucker ein First-World-Hobby das Unmengen an Plastikmüll produziert und auch zukünftigen Elektromüll. Es wird Kitsch ausgedruckt den keiner braucht oder Dinge die man günstiger und besser kaufen könnte. Dass 3D-Drucker aber bei 2-5% der privaten Anwender tatsächlich einen brauchbaren Zweck (Sei es für Ersatzteile, Heimwerken oder Hobby) erfüllen, wo es keine kaufbaren Alternativen gibt bzw. deutlich teurere, das denke ich durchaus. Der Rest druckt sich buchstäblich Müll aus und verschwendet Ressourcen für unnötige bescheuerte Sachen die auf einem Niveau liegen mit Kuscheltieren auf Sofakanten. Jene die tatsächlich die Drucker für spezielle Anwendungszwecke verwenden und dafür gekauft haben, fühlen sich bitte nicht angegriffen. Jene die sich dieses Beispiel-Boot, oder Lösungen für Probleme suchen die gar kein Problem sind, nur um was drucken können oder komische Staubfänger oder sinnlose andere Dinge ausdrucken, bitte schon. Naja und Firmen die sich solche Drucker kaufen, egal ob in klein oder groß, die haben natürlich ein berechtigtes Interesse, da sie ja wirtschaftlich denken.

    • Plastikmüll? Wohl eher nicht. Es handelt sich um feinste Maisstärke …

    • Keine Ahnung, ob es wirklich so viele Leute gibt, die sich einen 3D Drucker „just for fun“ kaufen. Dafür ist wohl der (berechtigte) Respekt bei vielen zu groß.
      Abgesehen davon, muss man sich eigentlich auch mit CAD / dem erstellen von Modellen auseinander setzen, bzw sich das drauf schaffen. Mehrere Hundert € bezahlen und dann nur fertige Modelle ausdrucken können? Kann ich mir nicht vorstellen, dann hat man echt zu viel Kohle und der Drucker wird wahrscheinlich auch bald bei Kleinanzeigen landen.
      Wie dem auch sei: mein Prusa Mini+ ist schon auf dem Weg zu mir. Zum Glück komme ich beruflich aus dem CAD/CAM Bereich. Design für spezielle Halterungen für meine Lightstrips ist bereits fertig, next Gehäuse für meine CO2 Sensoren. Und, und…
      Und natürlich „Plastikschrott“ für meine Kids, die sind schon heiß wie Frittenfett auf das Gerät.
      Und nein: ich fühle mich nicht angesprochen, dass ich nur Müll ausdrucke. ;)

      • Hi Du bist auch ganz klar nicht angesprochen gewesen. Und Spielsachen für Kinder oder Projekte die man gemeinsam mit den Kindern damit erstellt, sehe ich auch nicht als Plastikschrott – also nicht komplett^^. Das ist für mich Bildung und Grundlagenprägung. Besonders wenn Ihr das zusammen macht und Du sie damit spielerisch an 3D-Design oder gar Industriedesign heranführst.

        Ich kenne leider einige die sich nicht mit CAD auskennen (Ich selber arbeite seit 20 Jahren mit 3DS Max) und sich tatsächlich einfach so 3D-Drucker gekauft haben. So werden es leider die meisten machen und dann einfach fertige Objekte von verschiedenen Plattformen drucken – der besagte Plastikmüll. Der Massenmarkt-Privatkunde druckt sich halt leider nur „Kram“ aus.

        PS: Der Drucker selber scheint tatsächlich gut und durchdacht zu sein. Sowohl von der Geschwindigkeit als auch Auflösung und Druckqualität. Nur halt für 95% der Käufer sinnlose Verschwendung. ^^

      • Die Leute, die hier gebastelt werden, finanzieren eure Drucker quer. CAD könnt ihr vielleicht, über den Tellerrad schauen weniger.

      • Die Leute, die unsere Drucker querfinanzieren, laden sich dann unsere Modelle runter um sie zu drucken. Win-win würde ich sagen, wenn ich mal über den Tellerrand schaue. ;)

    • Sehr viel Meinung für so wenig Ahnung… gefällt mir ;)

      Was für jede Person Müll ist und was nicht, hast nicht du zu entscheiden, ebenso was günstiger ist und was nicht. Wenn ich mir anschauen was es an Halterungen für extrem viel Geld zu kaufen gibt und ich zusammen mit Strom sehr wenig Geld benötige um mir das exakt gleiche Teil zu drucken… da überlege ich nicht lange. Selbst das losfahren in den Baumarkt spart man sich sehr häufig mal. Ebenso wenn man eigene Lösungen kreiert und druckt.
      Ich kann mir für jede erdenkliche Möglichkeit einen Airtag Halter konstruieren (oder Adapter für meinen Whirlpool die es orginal garnicht gibt und ersatzteile das 5 Fache kosten) den es eben nicht zu kaufen gibt und mir Dinge realisieren, wo du mit deinem 2 Dimensionalen denken garnicht dahinter kommst.
      Ressourcen verschwenden? Holst du dir auch Wasser in Einwegplastikflaschen? Das ist viel schlimmer und mich juckt es nicht die Bohne was hier doch mal an Abfall als Fehldruck entsteht.

    • Du bist ganz schön anmaßend. Bist du jetzt der König, darüber richtet was man drucken darf und was nicht, bzw. was man für ein Hobby nachgehen darf. Ich denke Sinn und Unsinn kann jeder selber entscheiden.
      Alter meckerpot

  • Nach dem ihr das geschrieben habt, war die Kampagne schon für mich mit 43% gelaufen. Aber auch die Mail dazu kam erst um 16:30 Uhr bei mir an.
    Zumindest ist die Kampagne ein voller Erfolg für AnkerMake

  • Mir scheint, man kann nur Filament vonAnker verwenden. Zu teuer.

  • Hi,

    ich kann die Kickstarter Bestellung leider nicht abschließen – shipping address is required sagt er mir immer. In meinen Settings habe ich aber meine deutsche Shipping Adresse angegeben. Mache ich was falsch?

  • 4 mal Kickstarter Projekt unterstützt und 1x ein Produkt bekommen was nicht gehalten hat, was es versprochen hat.
    3x selbst nach 3 Jahren nur bla bla und nie das Produkt erhalten .
    Alle 3 Produkte hatten Unterstützung von über 500.000 EUR. Ein Produkt 200.000 EUR.

    NIE wieder werde ich irgend einem Entrepreneur Geld in Rachen schmeißen.

    Wer es nicht mit seinem Geld oder das einer Bank schafft, der wird es wohl auch nicht mit Kickstarter schaffen.

  • Bei der angesetzten UVP lieber etwas drauf legen und einen Voron bauen. Unvergleichlich geil! Ich hab ihn vor 3 Wochen aufgebaut und bin begeistert

  • Ich denke nicht, das man hier mehr bekommt als mit nem Ender 3 oder 5. Geschwindigkeit ist so ne Sache. Mehr Geschwindigkeit bedeutet, das mehr Filament schneller extrudiert werden muss. Beim Bridging mit 60er Speed ist man da schnell am Ende und der Extruder schafft es nicht so schnell zu schmelzen. Evtl. Haben die an der Stelle was neues Erfunden… aber naja. Ich drucke fast alles mit 20er speed und komme gut klar damit. Ersatzteile, einfach zu zerlegen um diese auch einzubauen ist auch wichtig, das scheint hier eine Lebensaufgabe zu werden den Extruder auszubauen.

  • Dieser Drucker muss wirklich erst einmal zeigen wie er das zaubern soll. Mit solchen Geschwindigkeiten geht das nämlich nicht. Ich habe 2 MK3S einen Mini+ und einen Resin SL1 Drucker. Ausserdem noch ein paar selbstbauten. Die sind alle top, aber eben im den Geschwindigkeiten für die die Filamente vorgeben. Wie will man da schneller drucken und Qualität erhalten. Gerade mit diesen Gestellt gibt es viel zu viele Vibrationen um vernünftig schnell zu drucken.

    Der Slicer muss erst einmal zeigen was er kann. Das wird wohl die Hauptherausforderung – dazu die Ersatzteilversorgung. An einem mechanischen Drucker geht auch mal was putt :)

    Aber wir lassen uns überraschen. Ich denke mehr als Designstück ist das nicht.

    PLA ist Maisstärke – PET ist Kunstoffflasche :) kann man beides Drucken und das tun meine Drucker hier fast 24 Stunden für sinnvolle Bauteile :)

  • PrincipeAzzurro

    Leute, macht ihr bitte Links in eure Artikel, die in einem NEUEN Fenster aufgehen? Sollte doch möglich sein…

  • Der $599 Kickstarter Preis soll um 21% gegenüber dem „regulären“ Preis ermässigt sein -> $750 Normalpreis. Damit spielt dieser Drucker preislich, aber nur preislich, in der gleichen Liga wie der Technologieführer Prusa. Das muss man sich erst einmal trauen als Hersteller ohne jegliche Erfahrung in der 3D Industrie. Es ist mir vollkommen schleierhaft womit Anker diesen Preis rechtfertigen möchte. Die „kostenlos“ mitgelieferten 150g (!) filament werden es wohl nicht sein.

    • Ich habe nun einige Kickstarter Projekte verfolgt und alle hatten eins gemeinsam: tolle Bilder und Videos, später dann nicht annähernd die versprochene Leistung oder eben keine Markteinführung.
      Anker hat also mal so eben einen eigenen slicer und eigene Software entwickelt? Nehme an, die setzen auf klipper.
      Ich würde allen nur raten erstmal die ersten tests abzuwarten

    • regulärer Preis wurde mittlerweile auf $ 799,- angehoben

  • Schön und gut, dass hier schon sehr erfahrene 3D Druck Experten sitzen. Auch wenn der Anker Drucker teuer erscheint, richtet er sich wohl an Neueinsteiger. Jeder Enthusiast baut sich seinen Drucker sehr wahrscheinlich selbst.

    Ich bin gespannt und freue mich in den 3D Druck einsteigen zu können.

    • Für einen Neueinsteiger ist das Anker Gerät vermutlich eine der schlechtesten Optionen. Ohne Erfahrungen, Tips und Unterstützungen aus der (bei Anker noch nicht vorhandenen) Anwender Community, ist man darauf angewiesen, den Weg zu brauchbaren Druckergebnissen mittels trial and error zu finden. Das würde ich niemanden empfehlen.
      Kauft man hingegen einen bewährten, verbreiteten Drucker, wie einen aus der Ender Serie, wirst du für fast jede Frage schnelle Hilfe finden und völlig problemlos Verschleissteile nachkaufen können. Einen Ender 3 bekommt man immer wieder für unter €150. Die Druckergebnisse sind wahrscheinlich zumindest nicht schlechter. Bei den technischen Parametern der beiden Geräte gibt es ohnedies keine aus den Datenblättern nachvollziehbare relevante Unterschiede.
      Das Thema Softwareunterstützung für den Anker brauchen wir derzeit gar nicht erst zu diskutieren.
      Ach ja: auf die upload Funktion zu Facebook muss man beim Ender leider verzichten :-)

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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