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Leider schon über ein Jahr alt

300-Euro-PC: Microsofts Surface Laptop SE kommt nach Deutschland

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Ab dem 8. Dezember wird Microsofts Surface Laptop SE auch für Kunden in Deutschland verfügbar sein und soll dann zu einem Preis von nur 299 Euro in den Handel kommen. Das Low-Budget-Gerät richtet sich vor allem an Schüler, Studenten und Bildungseinrichtungen und ist Microsofts Antwort auf die zunehmende Popularität von Chromebooks und iPads in Schulen und Universitäten.

Microsofts Surface Laptop SE

Schon über ein Jahr alt

Was beim Blick auf das von Microsoft bereitgestellte Datenblatt (PDF-Download) sofort auffällt: Das im November 2021 erstmals vorgestellte Surface Laptop SE wird zu seinem Marktstart in Deutschland bereits 13 Monate auf dem Buckel haben.

Ausgestattet mit einem Intel Celeron-Prozessor und einem 11,6-Zoll-Bildschirm setzt der in der Basisversion mit 64 GB Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher ausgerüstete Laptop auf Microsoft Windows 11 SE-Betriebssystem.

16 Stunden Akku, 1 Kilo Gewicht

Ein gutes Kilogramm schwer, verfügt das Lern-Notebook über eine nach vorne ausgerichtete Webcam mit einer Auflösung von 720p und einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde. Um die drahtlose Konnektivität zum Internet und zu anderen Geräten kümmern sich ein WLAN- (802.11ac) und ein Bluetooth-Modul (Bluetooth Wireless 5.0 LE). In Sachen Ports bietet das Surface Laptop SE jeweils einen USB-A- und einen USB-C-Port an und verfügt über einen zusätzlichen Kopfhörer-Anschluss.

Microsofts Surface Laptop SE Front

Der integrierte Akku soll einen durchgängigen Einsatz von 16 Stunden ermöglichen. Geladen wird der Surface Laptop SE allerdings mit einem eigenen Netzteil und nicht per USB-C. Laut Microsoft besitzt das Surface Laptop SE eine überdurchschnittlich gute Reparierbarkeit, die es möglich macht, das zahlreiche Komponenten wie Akku, Display, Hauptplatine und Tastatur in Eigenregie getauscht werden können.

Der Surface Laptop SE erweitert Microsofts bereits verfügbares Portfolio für den Bildungsbereich, zu dem unter anderem das Surface Go 3 und der Surface Laptop Go 2 zählen.

16. Sep 2022 um 08:30 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Da holt sich Microsoft die ein oder andere Energiepauschale :)

  • Da ist auch der niedrige Preis nicht gerechtfertigt, wenn die Anwendung einen dann zur Weißglut bringt. Windows und 4GB RAM sagen alles…

    • Das Teil ist für Schüler konzipiert, die sich mit dem Betriebssystem vertraut machen sollen. Klar kann man in der Fahrschule auch einen Lamborgini Diabolo für Fahranfänger bereitstellen. Sinniger in Bezug auf das erlernen und führens eines PKWs wäre allerdings ein Golf oder Hyundai.
      Ein iPad z.B. hätte von allem zu viel und die wenigsten Schulen können sich davon hohe Stückzahlen leisten.
      Von daher sehe ich für das Teil von Microsoft als Einstieg zum erlernen schon eine Berechtigung. Klar für die, die im Internet surfen, Mails abrufen und ab und an eine Einkaufsliste erstellen ist das iPadPro zukunfssicherer. —-> ;)

      • Ein aktuelles iPad kostet doch auch nur rund 350€. Zudem gibt es Rabatt für Bildungseinrichtungen, so dass die 300€ kaum merklich überschritten werden.

      • Und was willst du den Schüler damit beibringen? Wie man mit dem Zeigefinger eine App öffnet?

      • Und was genau willst Du mit einem SE-Book den Schülern beibringen? Das OS ist ein reiner Internetstarter.

      • Musik machen mit Garageband. Dokumente verfassen mit iWork. Malen mit Pen. Sogar eine Linux-Shell kann man mit iShell laufen lassen.

        Wenn SIE das nicht wissen, weshalb sind Sie bei ifun unterwegs????

      • @Helmut: die Kinder haben in der Schule viel mehr drauf als du erwartest oder selber kannst. ;-)

      • Das merke ich jeden Tag aufs Neue. Was hier Auszubildende, Schüler und Studenten, die sich für eine Ausbildung oder Ferienjob interessieren, an Allgemeinbildung (nicht) vorweisen können lässt mich ein wenig verzweifeln. Mir wird da um den Standort Deutschland Angst und Bange.

      • Und mit einem Surface kann man also den „Kindern“ mehr/besser Allgemeinbildung vermitteln als mit eine iPad … irgendwie erschließt sich mir die Logik nicht!

      • Genau das meinte ich. Die Kids von heute können nicht mal Diskussionen folgen und ziehen daraus falsche Schlüsse, wie man an deinem Beitrag sieht.
        Wer hat hier behauptet, dass man mit den Surface eine bessere Allgemeinbildung vermitteln kann?

      • Und ein schrottiges Windows Notebook hilft ihnen besser zu werden? Übrigens vergaß ich noch folgendes: mit der eingebauten Kamera des iPads könnte man sogar (recht ordentliche) Filme machen. Bei gutem Licht reicht so eine iPad Kamera auf jeden Fall für HD-Youtube. Steve Jobs hat den Mac als Fahrrad fürs Hirn, für den „Intelligence Worker“ entwickelt. Die anderen haben den größeren Markt der NPCs erobert.

      • @Helmut: So langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, weshalb das Verhältnis zwischen Dir und den Kids eine Beziehung voller Missverständnisse ist ;-)
        Während der einen Seite Probleme beim Folgen einer Diskussion attestiert werden, sind auf der anderen Seite Fähigkeiten zu Deduktion weniger stark entwickelt – ein echtes Dilemma … bei dem weder Surface noch iPad helfen können.

      • Ein gewisser Horst, ähhh, Helmut, scheint Kinder sehr gut zu kennen. :)

      • Die meisten Kinder können gar nichts, da sie halt noch Kinder sind.

      • Richtig, und ein Schüler kann mit dem iPad bestimmt mehr und kreativer arbeiten als mit einer shit Windows Möhre. Pen support, Garageband, iWork usw. UND: Kein Virenscanner notwendig. Riesen Unterschied, vor allem, wenn die Multicore Geschwindigkeit der Windowskiste auf dem Singlecore Lever des 300€ iPads ist.

      • iPad zu bedienen lernen heute doch schon 2- bis 3-Jährige, nicht erst Schüler.

      • Du hast anscheinend keine Ahnung, was ein Schüler-iPad kostet. ich sag es Dir: 280 EUR. Ein „Pro“ wäre für Schüler natürlich völlig überdimensioniert.

        Diese SE Modelle haben aber ein entscheidendes Problem:

        Es ist kein „richtiges Windows“. Das einzige „pro“ Argument, dass die Kinder hier ggf. den Umgang mit Windows erlernen (ob das wirklich ein „Pro“ Argument ist, sei mal dahingestellt) fällt auch flach. SE ist ein reiner „Internetstarter“. Alles was es kann, kann ein iPad auch. Es wird Office nur in der Cloud ausgeführt, das geht auch mit jedem iPad oder Chromebook.

        Was SE aber im Vergleich zum iPad oder Chromebook aber ist: Es ist träger. Das wird bei Schülern schon zu sehr viel Frust führen, wenn doch einer sein privates iPad oder Chromebook nutzt und den anderen zeigt, wie flott ein OS sein kann und wie schnell es im Netz ist.

      • Mit dem iPad kann darüber hinaus doch einfach noch viel mehr. Kamera, Garageband usw. Ich muss selbst den Trend zum Chromebook kritisieren, weil es einfach die kreativen und pädagogischen Möglichkeiten zu stark einschränkt(und ich bin für den Krempel zertifizierter Admin).

        Das iPad ist toll zum lesen. Das iPad hat den optionalen Pen und viele tolle Apps dafür. Garageband. Midi-Keyboard Support. Bessere Spiele. Keine Viren. Kamera.

      • Komische und scheinbar gezielt falsche Information? MS-Troll? Das Teil tut fast gar nicht!!! Ich habe ein ähnliches Gerät und das kann man selbst für Office Tasks kaum noch verwenden. Und wir reden noch nicht einmal von Betrieb mit Virenschutz.

      • 4GB und eine trockene CPU sind unter W11 unbrauchbar, auch wenn der Preis für MS Verhältnisse günstig ist. Auch 64 GB sind ein Scherz. Im Grunde kann man das Geld auch gleich beim Fenster rauswerfen. Ein Raspi mit Linux ist effektiver.

    • Jupp, und scheinbar je nach Ausstattung eine 2 oder 4 Core Celeron CPU. Ich habe hier ein vergleichbares 4 Jahre altes Lenovo, welches ich mal für Testzwecke gekauft hatte. Selbst ein Low-Res Youtube Video öffnen wird da zur Qual. Geekbench sagt wohl 5-900 Multicore für die 2-Kern und bis 1500 für die 4-Kern Variante. Orientierung: ein aktuelles iPad macht 1300 Single-Core. Retail-E-Schrott.

      • Zugegeben mit der abgesteckten Windows Version dürfte Browsen genau das sein wofür es taugt. Aber persönlich bin ich schockiert wie man ein nicht Chromebook mit 4GB auf die Welt loslassen kann

      • Jupp, und ein Chromebook ist wenigstens einfacher zu verwalten und sicherer im Betrieb. Und eine 64GB HD ist im Jahr 2022 mit Windows 11 auch echt aua!

  • In meinen Augen eine Frechheit für diese mickrige Leistung so viel Geld zu verlangen. Mit dieser Hardware ist man doch ständig am Limit, auch wenn man nur Office verwendet. Vor allem wenn man die Version mit nur 4GB RAM verwenden muss. Da ist man nur gefrustet. Wenn selbst „Power Laptops“ mit mehr RAM und besseren Prozessoren am heißlaufen sind, nur weil Word offen ist und man mit Chrome im Internet ist, dann Gute Nacht bei diesem Billigmüll…

  • Wenn ich damit noch ordentlich Visual Studio zur C# Programmierung betreiben kann, wäre das für mich interessant. Gibt immer noch Uni-Kurse, bei denen WPF-Anwendungen gebastelt werden müssen. Keine Lust einen Mac dazu zu partitionieren.

    • Vergiss es. Dafür reicht die Leistung nicht. Zumindest nicht wenn du vernünftig arbeiten willst

      • Es ist schon erstaunlich, dass Leute, die sich Windows grundsätzlich verweigern, sich darüber eine Meinung erlauben.
        Nur noch mal zur Info. Hier geht es um Computer mit denen Schüler sich Grundkenntnisse erlernen oder aneignen sollen. Nicht mehr und nicht weniger. Einfach mal einen Schritt zur Seite wagen und nicht sein eigenes Weltbild als Massstab nehmen.

      • Was für „Grundkenntnisse“ soll man denn mit Windows 11 SE erlernen? Nicht nur so Sachen wie der command prompt und die powershell sind gesperrt, sondern auch Drittanwendungen müssen erst einen Provisioningprozess durchlaufen, bevor sie installiert werden können.
        Bei den mickerigen Leistungsdaten von dem Ding sind Schüler mit einem Tablet besser bedient.
        Zurück zum Topic: Für das Einrichten einer Programmierumgebung ist’s schlichtweg zu verdongelt, also Finger weg.

  • Aktuell liegen die günstigsten Windows-Notebooks mit Core i3, 8GB RAM und 256/512GB SSD auch unter 300€. Und das sind Geräte von Fujitsu, HP, Lenovo usw.

    Keine Ahnung, was oder wen MS mit dieser „Krücke“ hier erreichen will.

    • Vorsicht, das sind wieder große Unterschiede. Selbstverständlich wäre ein günstiges i3 Notebook besser, aber dann brauchst Du wieder jemanden der diese Notebooks administriert. Windows SE ist als Gegenstück der iPads und Chromebook gedacht. Diese lassen sich alle sehr einfach zentral verwalten. Wenn Du aber eine Schule mit „echten Notebooks“ ausstattest, dann braucht die Schule einen Systemadministrator, das Geld haben die nicht übrig.

      • Interessant. Ist dann die „einfache“ Hardware auch vergleichbar effektiv wie bei den chromebooks?

  • Auch, wenn man beim beim Vergleich der Preis-Leistungverhältnisse auf den ersten Blick in echte Erklärungsnot gerät, würde ich für die gut 300,- Euro immer wieder ein MagicKeyboard zum iPad kaufen, anstelle es in einen zusätzlichen Surface zu investieren!

    Mein iPadPro 11″ mit Magic Keyboard hat bei meinem Anwendungsspektrum (als Berater) im mobilen Einsatz das Notebook/MacBook komplett ersetzt; und bei jedem neuen iPadOS erweitert sich das Anwendungsspektrum.

    • Das ist ja toll! Möglicherweise gibt es noch andere Berufe, die die Kinder später erlernen wollen!

      • @Sami: Ja, da hast Du Recht. Aber darum ging es mir nicht:
        Es gibt eine weit verbreitete Meinung, dass ein iPad schwerpunktmäßig für (Social-Media-) Kommunikation, und Konsumieren von multimedialen Inhalten taugt und es somit ein „echtes“ Notebook braucht, um „echt“ arbeiten zu können … selbst, wenn es ein arg beschnittenes Surface ist.
        Mein Hinweis sollte darauf abzielen, dass ein iPad voraussichtlich nicht nur auf deutlich mehr Akzeptanz bei den Kids stoßen wird als das vorgestellte Surface. Darüber hinaus werden viele überrascht sein, wie gut ein iPad produktiv (und nicht nur konsumierend) im privaten und beruflichen Leben eingesetzt werden kann… insbesondere in Kombination mit dem MagicKeyboard, auch, wenn es alleine so teuer ist, wie ein ganzer Surface Laptop.
        Um meine persönlichen Erfahrungen besser einordnen zu können, habe ich den Hinweis „als Berater“ hinzugefügt; implizit bedeutet dies, dass es selbstverständlich auch viele Bereiche gibt, in denen ein (Windows-)Notebook Vorteile bieten kann.

      • Finde die Diskussion interessant und kann allen Seiten etwas abgewinnen. Ich kann übrigens auch Helmuts Ideen und Erfahrungen sehr gut verstehen und nachvollziehen.

        Bin selbst im Berufsschulkontext tätig.

        Mir fällt ein:
        Administration der Geräte darf nicht utopisch sein.
        Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz!
        iPadOS hat noch immer kein echtes Dateisystem. Das ist schlimm.
        Die Portierung von Daten funktioniert am iPad am besten über die Cloud (bspw. OneDrive). Alles andere wird fast immer Gefrickel.
        Dateiaustausch zwischen Schülern geht definitiv besser mit Windows-Geräten. Und kommt mir nicht mit AirDrop.
        Ich erinnere mich, wie meine Surfaces nicht gegen das iPad mit AppleTV in Sachen kabelloser Konnektivität mit dem Beamer ankamen, aber das hängt letztlich von der gesetzten Infrastruktur ab – und die ist reine Präferenz.
        Ich halte nichts von SE und so, aber die Administrierbarkeit scheint mir ein Argument zu sein.
        Ich halte immer noch ein gesundes BYOD für die beste Lösung. Dann gehen (die meisten) Schüler auch gut mit ihren Sachen um.

        Für mich würde ich diesen Plaste-Schrott aber nun nicht kaufen. Für Office, Surfen und ein paar Bilder? Da reicht das MS-Ding aus. Gruß an Helmut. Ich denke, da haste Recht!

  • Für Word, Excel und Outlook reicht es wohl und damit auch für die Grundvoraussetzungen in einem Büro.

    Die meisten Computer interessierten Kids werden sowieso einen Gaming PC haben, von aktuellen Handys mal ganz abgesehen.

    Mit nem iPad oder nem Mac werden sie nicht mal lernen ne gescheite Ordner Struktur aufzubauen.

    Und die Apps von heute sind morgen schon wieder vergessen.

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