Sensoren lassen sich frei kombinieren
Sensereo Airo: Modulares System zur Raumluftkontrolle
Der auf vernetzte Sensoren spezialisierte Anbieter Sensereo bietet künftig ein modulares System zur Überwachung der Raumluft an. Das Airo genannte System setzt sich aus einer zentralen Basisstation sowie mehreren austauschbaren Sensormodulen zusammen. Nutzer sollen damit flexibel festlegen können, wo Messungen stattfinden und welche Werte dort erfasst werden.
Sensoren lassen sich frei kombinieren
Das Airo-System setzt auf austauschbare Sensor-Pods. Die unterschiedlichen Module messen CO₂, flüchtige organische Verbindungen, Partikelbelastung, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit bestimmt. Dabei können mehrere Sensoren gemeinsam in einem Raum eingesetzt oder innerhalb der Wohnung beziehungsweise eines Gebäudes verteilt werden. Die Messwerte werden drahtlos an das zentrale Dock übermittelt. Ändern sich die Anforderungen, lassen sich einzelne Module austauschen oder zusätzliche Sensoren ergänzen, ohne dass dafür das gesamte System ersetzt werden muss.
Für die Einbindung ins Smart Home setzt Sensereo auf Matter über Thread. Unterstützte Messwerte sollen sich dadurch auch in Systemen wie Apple Home oder Amazon Alexa anzeigen lassen. Das Airo-Dock dient zugleich als Thread Border Router und stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Sensormodulen und dem übrigen Netzwerk her.
Eigene App ergänzt die Matter-Anbindung
Ergänzend stellt Sensereo eine eigene App für das System bereit. Diese soll die gesammelten Messwerte zusammenführen und aufbereiten. Darüber hinaus kündigt der Hersteller KI-gestützte Funktionen an, mit deren Hilfe Nutzer Hinweise zur Luftqualität erhalten sollen.
Sensereo will sich mit dem Airo-Konzept von Angeboten abheben, bei denen mehrere Messfunktionen fest in einem einzelnen Gerät verbaut sind. Bei Airo sollen Nutzer dagegen auswählen können, welche Sensoren benötigt werden, und diese frei in der Wohnung verteilen.
Weitere Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Preisen des Systems sollen im kommenden Monat folgen.


Überlege gerade. Braucht man so etwas?
Überlege immer noch. Partikelbelastung im Raum.
Es ist schon gut, einen Anhaltspunkt zu haben, wenn man mal lüften sollte – die meisten Menschen machen das viel zu selten und haben auch gar kein Gefühl dafür entwickelt. Mir reicht da allerdings Netatmo, auch wenn ich bezweifle, dass die Werte einer Labormessung entsprechen – es ist für mich ein Anhaltspunkt und mehr muss es auch nicht sein.
Sowas macht ja nur Sinn, wenn’s preislich attraktiver ist als Geräte, die sämtliche Sensoren kombinieren.