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Seltene Autogramme des Apple-Gründers

140.000 Euro für ein einsilbiges Bewerbungsschreiben von Steve Jobs

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Ein wortkarges Bewerbungsschreiben von Steve Jobs hat bei einer Versteigerung die stolze Summe von umgerechnet gut 140.000 Euro eingefahren. Sowohl Verkäufer als auch der neue Besitzer sind unbekannt.

Bewerbungsschreiben Steve Jobs

Die wortkargen Antworten des Apple-Gründers auf dem mit Schreibmaschine verfassten Fragebogen sind bemerkenswert. Jobs hält es weder für nötig, eine vollständige Adresse anzugeben, noch befasst er sich mit „Kleinigkeiten“ wie korrekter Recht- bzw. Groß- und Kleinschreibung. Seinen Nachname schreibt er mit kleinem „j“, und als Adresse muss dem Personalchef „reed college“ genügen. Statt Hewlett-Packard schreibt der damals 18-jährige „Hewitt-Packard“, wenn es darum geht, seine besonderen Fähigkeiten hervorzuheben: „electronics tech or design engineer. digital. – from Bay near Hewitt-Packard“.

Jobs hat nur sehr selten Autogramme gegeben, dementsprechend rar sind solche Dokumente heutzutage. In zwei weiteren Auktionen haben ein von ihm unterzeichnetes OS-X-Handbuch für 41.807 Dollar und ein signierter Zeitungsartikel für 26.950 Dollar den Besitzer gewechselt.

Via AppleInsider

Freitag, 16. Mrz 2018, 19:45 Uhr — Chris
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  • ich bin jung und brauch das Geld

    Mist- da fehlte mir das nötige Kleingeld- schon heftig :D
    Auf jeden Fall interessant! Wie sich die Zeiten ändern und obwohl es auch damals sicherlich schon recht unseriös war- landen doch heute Bewerbungen schon im Müll wenn das Anschreiben schon nicht umwerfend ist…(wobei ich hier auch nicht verallgemeinern will) dieses lückenhafte Formular und dazu noch so rudimentär ausgefüllt lässt mich da gerade aber doch schmunzeln :D

    • Nun, es ist nicht gesagt worden, dass er die Stelle gekriegt hat :D

    • Als Dev kannst du dir das gerade heute schon fast wieder leisten. Die Firmen sind verzweifelt gute ITler zu rekrutieren.

      • Wovon träumst du Nachts?! Wenn es einen Überfluss an Fachleuten gibt, dann in diesem Bereich. Selten so gelacht!

      • Verwechsel nicht Webpagebastler mit Entwickler für Software in Produktivumgebungen. Oder Windows 7 First-Level-Supporter mit Linux-Admin.
        Die beiden letzteren sind jeweils stark gefragt. Die Fachrichtung und Region entscheidet ob man lange oder schnell eine gut bezahlte Stelle bekommt.

  • Man kann Steve Jobs ja mögen oder nicht

    Aber objektiv kann man doch sagen, dass so etwas an Arroganz nicht zu überbieten ist

    • Würd ich nicht so sehen – ich schätze das es früher einfach so war, gerade in den USA und wahrscheinlich in einem wahnsinnig wachsenden Berufszweig. Gemäss dem Credo „nehmt ihr mich nicht, geh ich zum Nächsten“.

    • Eines kann ich dir aus Erfahrung sagen: Nur so kommt man weiter! Wer sich heute nicht überheblich und selbstüberzeugt bis ins lächerliche gibt, hat keine Chance mehr wirklich hohe Positionen zu erreichen. Ego ist wichtiger als Können, gerade in grossen Firmen wo der Entscheidende mit dem Angestellten direkt keinen Kontakt mehr hat. Da wird sich auf das verlassen, was man hört. Und hört malnimmst wieder wie toll jemand ist, spielt es keine Rolle, ob dieses Gerücht von der betreffenden Person selbst gestreut wurde. Funktioniert 1a, leider habe ich das Jahrzehnte zu spät begriffen, sonst wäre ich bereits heute im Vorruhestand. Steve Jobs hats anscheinend von anfang an kapiert…

    • Wir wissen ja gar nicht, wofür und warum er sich beworben hat. Vielleicht war es ja nur ein Aushilfsjob, weil Mama Jobs gesagt hat, sie zahlt für den faulen Lümmel nichts mehr. Und Jobs jr. ist dann maulig losgelaufen und hat sich für irgendeinen Job, den er nicht wollte (und vielleicht auch nicht bekam) beworben.

  • Der ideelle Wert für ein faktisches nichts bei manchen Menschen ist schon interessant zu beobachten.

  • Finde eh das ein Anschreiben vollkommen überbewertet wird, der Lebenslauf ist doch das Ausschlaggebende!!

    Was hier in D jedenfalls eingeführt werden sollte, ist das in Job Ausschreibungen der mindest Verdienst genannt werden sollte!! In Österreich ganz normal!!

    Und gerade in Zeiten von Zeitarbeitsfirmen und Firmen die nicht Tariflich zahlen eine Erleichterung ob sich eine Bewerbung wirklich lohnt zu schreiben!!

    • Im Anschreiben sieht man den Menschen dahinter.. auf was wird geachtet? wie drückt er/sie sich aus? was scheint ihm/ihr wichtig zu sein, dass es ins Anschreiben kommt? ist es eine Vorlage aus dem Netz oder etwas kreatives?

      Das Anschreiben ist heute wichtiger, als die Noten..

      • Würde ich teilweise zustimmen. Die meisten die begriffen haben nicht selbst gute Texte zu schreiben, greifen entweder wie von dir genannt auf Vorlagen im Internet zurück, oder halt im Verwandten-/Bekanntenkreis. Deshalb sieht man häufiger eine andere Person im Gespräch, als diese im Bewerbungsschreiben vorkam.

      • Wobei dein Vorredner sich auf den Lebenslauf und nicht die Noten bezogen hat.
        Noten haben für mich auch eine niedere Relevanz, wobei Menschen mit ganz schrägen Noten genauso raus sind wie zusammenhangslose Lebensläufe oder kopierten Anschreiben.
        Es ist ein Zusammenspiel aus allen Faktoren und dann sieht man was im ac geschieht.

    • @mckay80: Deine Bewerbung würde bei mir sofort im Müll landen. Wer sich so selbst überschätzt und meint jeder seiner Sätze hätte ein Ausrufezeichen am Ende verdient, leidet unter einem Egoproblem und hätte in meiner Firma keinen Platz.

  • Ich bin ja ein großer Steve Jobs Fan, aber sowas ist doch sinnlos.

  • Genauso liebevoll hat er sich derzeit auch um seine Tochter gekümmert

  • Ich frage mich, ob Donald Trump ein besseres Anschreiben hin bekommen hätte?

  • Wahrscheinlich vom AMS hingeschickt und er wollte eh nicht wirklich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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