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Spotify freut sich: Schnelleres Wachstum dank Apple – Neue Videoserien angekündigt

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Der Musikstreamingdienst Spotify wächst schneller, seit Apple Music auf dem Markt ist. Nach eigenen Angaben zählt der schwedische Anbieter mittlerweile knapp 100 Millionen Nutzer. Diese Angaben hat der Spotify-Manager Jonathan Forster der Nachrichtenagentur Reuters gegenüber gemacht.

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Schön, dass Apple mit dabei ist. Sie sorgen für ordentlich Popularität. Es ist nicht einfach, ein Geschäftsmodell ganz alleine zu etablieren.

Forster spielt damit wohl auf die Tatsache an, dass sich Spotify als Pionier des Musikstreaming bezeichnen darf. Das Unternehmen hat vor 10 Jahren in Stockholm begonnen. Seit Apple Music wachse man schneller und zähle deutlich mehr neue Nutzer als zuvor.

Bei den 100 Millionen werden auch die Nutzer des kostenlosen Spotify-Angebots mitgezählt. Mit 30 Millionen zahlende Kunden ist der Dienst aber weiterhin Marktführer. Apple Music zuletzt von 13 Millionen Abonnenten gesprochen.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Spotify trotz des beschleunigten Wachstums im Verhältnis weiterhin gleich viel Abonnenten generieren kann. Die Wechselrate von Gratis-Nutzern zu Abonnenten bleibe konstant bei 25 bis 30 Prozent.

Auf die Vielzahl der mittlerweile verfügbaren Streaming-Angebote angesprochen, zeigt sich der Spotify-Manager skeptisch. Er glaube nicht, dass in diesem Bereich auf Dauer Platz für eine große Zahl unterschiedlicher Angebote Platz sei. Die Erfahrung aus anderen Bereichen des Internet zeige, dass sich stets nur einige wenige große Anbieter durchsetzen. Allerdings sehe er durchaus Potenzial für Nischenangebote, beispielsweise einen Klassik-Streamingdienst.

Neue Videoproduktionen von Spotify

Gestern erst hat Spotify die Produktion von zwölf neuen Videoserien angekündigt. Im Mittelpunkt der Kurzfilme stehen themenverwandte Bereiche wie Musikerprofile, Musikkultur oder Live-Konzerte.

We are developing original content that is rooted in music, pop culture, and animation that is driven by the passion and sense of humor of our audience. We are working with artists, producers and partners who understand that the Spotify audience has a strong connection to artists and wants to go deeper into their worlds, see their performances and expressions, and hear their stories.

Spotify bietet seit Mai letzten Jahres in den USA, Großbritannien, Schweden und Deutschland über die Apps für iOS und Android auch Videos an.

Dienstag, 10. Mai 2016, 8:19 Uhr — Chris
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  • Ich denk viele sind durch Music erst zum Streaming gekommen und nach den Probemonaten haben sich die mal genauer umgesehen und gemerkt, dass Spotify wohl aktuell noch die bessere Wahl ist ;)

    • Glaube ich auch. Ich hab zwar immer noch nen probe monat vor mir (war schon vorher bei Spotify), aber wenn ich mir so die durchweg schlechten Erfahrungen mit Apple Music durchlese werde ich den niemals nutzen.

  • Das stimmt, ich teste gerade Apple Music, kein Vergleich zu Spotify. Alles was neu ist findet man bei beiden Anbieter, aber die älteren Sachen nur bei Spotify. Spotify bleibt für mich mit Abstand die Nummer eins.

  • Ich habe gerade einen Testmonat bei Apple Music rum und gestern das Abo gekündigt. Ist absolut nicht mit Spotify zu vergleichen.

    Danke für das Apple für das Probe Abo. Jetzt weiß ich sicher, dass ich bei Spotify richtig war/bin.

  • Ich find es gut, wenn diese beiden Anbieter den Markt „anheizen“ und der Verbraucher profitiert. Für Spotify freut es mich besonders. Wäre toll, wenn sie noch lange „halbwegs unabhängig“ überleben. Ich nutze Spotify so richtig als Premium seit 2012, da gab es Apple Music noch nicht. Aber Spotify ist bei mir nicht mehr wegzudenken, es ist vernünftig Cross-Plattform nutzbar, hat das geniale Spotify Connect und innerhalb meines Musikgeschmacks das beste Angebot — Deezer und Google Music hatten da bei mir zu viele „Lücken“…

    Seit ich intensiv streamen lasse, kaufe ich etwas weniger Musik-Downloads, aber doch immer noch ordentlich übers Jahr gesehen. Halt gezielter, oder was es eben beim Streaming nicht gibt… :)

  • Apples Strategie wird sich rächen. Ich persönlich nutze sehr wenig Apple-Software. Sie bieten mir einfach zu wenig Funktionen und das Vertrauen in die Weiterentwicklung ist getrübt. Ich habe keine Lust bei jedem Major-Release zittern zu müssen, wo Apple wieder die Schere ansetzt. Music verleitet Nutzer zur Konkurrenz zu gehen (ich bin nun glücklicher Spotify Premium-Nutzer). Bei Aperture sind auch viele (wie ich) zu Lightroom gewandert und wahrscheinlich auch sehr glücklich damit trotz Photos. Dropbox wird auch der Cloud Drive vorgezogen. Seit der Verschlimmbesserung der WorksSuite bin ich bei Office gelandet. Skype nutze ich täglich. Facetime? Vielleicht 2-3x und bisher nie vermisst. Nachrichten? Gerne, aber nur auf eine Nutzergruppe beschränkt zu sein ist sowas von Steinzeit. Statt Mail nutze ich lieber Airmail. Warum? Weil Mail einfach zu wenig bietet. Notizen. Tolle App, aber wieder mit Einschränkungen. Zoomstufe begrenzt, Farben vordefiniert und nicht veränderbar…und das alles auf einem Pro-Gerät.

  • spoty ist aber teuer hat das nicht auch mal 9€ gekostet

  • Ich habe von Spotify zu Apple Music gewechselt und bin ehrlich gesagt zufrieden. Ich war vor Spotify bei Rdio und habe gewechselt, weil zu viele Songs bei Rdio fehlten. Die App von Spotify war allerdings deutlich schlechter als die von Rdio, von daher bin ich da vllt. mit einer anderen Einstellung rangegangen…

    Bei Apple Music in Kombination mit Match habe ich jetzt ein recht großes Angebot an Songs und kann den Rest, der mir noch fehlt hochladen. Das alles spielt problemlos mit Siri zusammen, was beim Autofahren echt angenehm ist.
    Die Bedienung ist lange nicht so toll, wie sie bei der Rdio App war, das gebe ich zu, aber so extrem viel schlechter als bei Spotify? – Nicht wirklich. Lässt man sich einmal darauf ein und akzeptiert, dass die App anders (nicht unbedingt schlechter) funktioniert, als Spotify, dann hat man damit relativ wenig Probleme.

    Dazu kommt noch, dass ich mir bei Apple Music einen Account mit meinen Eltern und meiner Schwester im Familienabo teilen kann. Ich zahle also 3,75€/Monat, was definitiv billiger als Spotify ist.

  • Warum kupfert Spotify bei Apple ab? Das habe die doch gar nicht nötig. Zuerst die Menüleiste nach unten verlegt. Jetzt so Dienste wie Connect, die Apple einstellt.

  • Die Menüleiste unten bei Spotify hat der App richtig gut getan.
    Und sowas wie Apples Connect hat Spotify doch gar nicht.

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