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Snippet-Tool TextExpander: Umstieg auf Abo-Modell sorgt für Diskussionen

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Das Entwicklerstudio Smile hat diese Woche die neue Version 6 ihres Aushängeschilds TextExpander vorgestellt und damit viele langjährige Nutzer verärgert. Während sich die Neuerungen in Sachen Funktionsumfang bei der neuen Version in Grenzen halten, wurde das Preismodell für die App komplett umgestellt. Die Anwendung lässt sich künftig nur noch im Abo nutzen.

TextExpander lässt sich als umfassend konfigurierbare Schreibhilfe beschreiben, die das Tippen von immer wiederkehrenden Textbausteinen oder Code-Elementen durch Tastenkürzel beschleunigt und darüber hinaus erweiterte Autokorrektur-Optionen bietet.

textexpander-700

Es wird ohne Zweifel Anwender geben, die gerne bereit sind monatlich 4,95 Dollar für die plattformübergreifende Nutzung von TextExpander zu bezahlen – neben Mac und iOS steht nun auch eine Version von Windows zur Verfügung – für die reine Verwendung als Schreibhilfe auf dem Mac halten allerdings auch wir den Preis für überzogen.

Natürlich steht außer Frage, dass Entwickler angemessen für ihre Arbeit entlohnt werden müssen. Dies beinhaltet hier und da auch kostenpflichtige Updates, denn selbst Anwendungen, die nach außen keine großen Neuerungen beinhalten, müssen fortwährend gepflegt und beispielsweise mit neuen Betriebssystemen kompatibel gehalten werden.

Die TextExpander-Entwickler zielen mit ihrer neuen Preispolitik nun offenbar auf Power-User, die ihre sicherlich mächtige Anwendung umfangreich und am besten noch auf mehreren Geräten nutzen. Der Einzelplatz-Arbeiter oder „einfache“ Mac-Anwender, der die App mehr als bequemes Hilfswerkzeug denn als produktives Werkzeug für das Tagesgeschäft nutzt, bleibt bei diesem Preismodell außen vor. Die Nutzung der proprietären TextExpander-Cloud und die damit verbundene Online-Registrierung sind ab TextExpander 6 fester Bestandteil dieses Modells, anstatt eine solche Option als Add-on bei Bedarf anzubieten.

TextExpander-Entwickler reagieren auf Kritik

Als erste Reaktion auf die massive Kritik an der Umstellung und enttäuschte Nutzerkommentare im App Store für iOS haben die TextExpander-Entwickler nun eine Stellungnahme veröffentlicht. Das neue Modell wird zwar nicht in Frage gestellt, aber die Entwickler weisen darauf hin, dass Bestandskunden nicht von heute auf morgen komplett im Regen stehen gelassen werden. So erhalten diese in den ersten zwölf Monaten deutlich reduzierte Abo-Preise und man wolle Nutzer, die mit der Vorgängerversion 5 weiterarbeiten wollen, bestmöglich unterstützen. Aktuell sei geplant, TextExpander 5 nicht nur unter El Capitan, sondern auch unter der darauf folgenden OS-X-Version 10.12 lauffähig zu halten.

Ob das genügt, um die größtenteils über lange Jahre treue Kundschaft zu halten und am Ende zum Abo-Modell zu bewegen, muss sich zeigen. Als Alternative bietet sich das weniger umfangreiche, aber ebenso zuverlässige Tool aText an. Ich selbst bin bereits beim Sprung von TextExpander 4 zu 5 auf aText umgestiegen. Eine einfachere aber auch kostenlose Option bietet sich mit den in OS X integrierten Text-Abkürzungen, zu finden über die Systemeinstellungen -> Tastatur (Bild unten).

mac-tastatur-befehle

Donnerstag, 07. Apr 2016, 8:37 Uhr — Chris
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  • Frechheit. Mit dem Preis den man bis gestern noch gezahlt hat, hat man doch locker schon ne Jahresmitgliefschaft bezahlt.

    Wieso kann man nicht einfach sagen: alte Version bleibt lauffähig, neue Version für alle, aber wer mehr als XSnippets nutzt zahlt den Abopreis -.-

    • Weil die App-Entwickler denken, dass sie mit einer App ausgesorgt haben. Das Problem ist aber, dass es noch nie funktioniert hat, sich auf einem Ding auszuruhen. Statt also die nächste Top-App zu schreiben, klagen sie rum, dass das Maintainen und Supporten so aufwendig ist. Falsch. Wenn man ein Business hochziehen will, muss man Markt und Budget analysieren und sein Produkt daraufhin anpassen. Und die wenigsten App-Entwickler haben dazu die Erfahrung. Sie mögen zwar fähige Entwickler sein, aber ein Geschäft zu führen, ist noch einmal was ganz anderes.

      Und so versuchen viele, ihr Heil in halbgaren Abo-Modellen oder unverschämten Mikrotransaktionen zu suchen. Das Problem ist, dass das Abo-Modell oft keinen Mehrwert bietet und aufgesetzt wirkt – was es letztlich ja auch ist. Da wird irgendein Cloud-Dienst angeschlossen, welcher nur eine begrenzte Nützlichkeit hat, oder, am einfachsten, einfach die bestehende Stand-Alone-App mit einem Abo versehen, ohne die dauerhafte Leistung zu bringen.

      Ich hatte bspw. mal eine Zeiterfassungs-App. Die war mit 9,99 € teuer, aber gut. Und alle paar Jahre kam immer mal ein Update, um die App auf der neusten iOS-Version lauffähig zu halten. Und irgendwann kam dann die Möglichkeit, die Daten in eine Cloud zu schieben für monatlich 2,99 €. WTF! Es gab schon immer eine Exportfunktion nach iCloud, Dropbox & Co. Kein Mehrwert für den User – im Gegenteil. Die Ressourcen hätte man lieber in eine neue App stecken sollen. Aus Mangel an Ideen vielleicht auch die gleiche App, aber optimiert auf einen anderen Use-Case (Sport, Freiberufler …), mit abgewandeltem Interface Design.

      • Selten so einen Quatsch gelesen. Wäre es dir lieber, wenn die Entwickler den ersten Hype um eine neue App nutzen, diese 100.000 mal verkaufen, das Geld einstreichen, die App dann aufgeben und eine neue App entwickeln?

        Oder ist es für den Nutzer vielleicht doch besser, wenn die App langfristig gepflegt und weiterentwickelt wird?

        Weiterentwicklung, Pflege und Support kosten nun mal Geld. Geld, dass niemand bezahlt. Der Kaufpreis der App deckt vielleicht den aktuellen Entwicklungsstand, aber Weiterentwicklungen sind darin bestimmt nicht enthalten.

      • @mhumm
        „Selten so einen Quatsch gelesen.“ trifft wohl eher auf Deinen Beitrag zu. Wenn das so wäre wie von Dir beschrieben, wäre es faktisch unmöglich Autos, Telefone oder andere technische Geräte zu entwickeln, die einer dauernden Pflege bedürfen. Wäre es auch in den letzten 40 Jahren nicht möglich gewesen erfolgreich Software zu vermarkten.
        Ich werde kein Abo-Auto kaufen!
        Aufwendungen für Pflege und Support entstehen zum Großteil aus von den Softwareunternehmen verursachten Bugs. Deren Beseitigung ist die Beseitigung eines Mangels – für Gewährleistung ein Abo-Modell einzufordern ist da eher dreist. Zudem sind die meisten Abo-Modelle summarum übers Jahr gerechnet eher teuerer als periodische Updates – der Mehrwert ist überschaubar, wenn überhaupt vorhanden. Eine messbare Verpflichtung zur Weiterentwicklung, erst recht eine einforderbare, gibt es de facto für den Kunden nicht.
        Letztlich wälzen die Softwarefirmen mit Abomodellen Vorfinanzierungsrisiken auf Ihre Bestandskunden ab. Denn wenn Aufwände für Neuentwicklung und Softwarequalität bereits bezahlt sind, ist der Umfang und der Erfolg von Neuentwicklung und Softwarequalität weniger entscheidend für den Unternehmenserfolg. Vorteile für den Kunden bringt das überhaupt keine, weil ein wichtiger Marktmechanismus für ein seriöses wirtschaften der Softwareunternehmen entfällt.

      • @ mhumm:
        Ich glaube, den Quatsch schreibst du gerade zusammen.

        Du schreibst letztlich, dass Apps nur supportet werden können, wenn ein Abo-Modell dahinter steht. Was für ein Mumpitz! Wie hat denn die Software-Branche die letzten 40 Jahre überlebt? Indem sie neue Produkte hervorgebracht haben und alte sinnvoll verbessert haben, so dass neue und alte Kunden gewonnen werden konnten. Ein Abo-Modell hingegen erfordert eine kontinuierliche Service-Leistung. Cloud-Dienste bspw., E-Mail, Hosting, bestimmte Online-Spiele. Das ist aber bei vielen Apps, von denen ich rede und die hier diskutiert werden, gar nicht der Fall – zumindest nicht nötig. Im Gegenteil: Ein Abo-Modell lädt zum Stillstand oder Feature-Overkill ein. Eine App ewig weiterzuentwickeln, macht keinen Sinn. Dann haben wir irgendwann das Nero Burning ROM-/Symantec Anti-Virus-Prinzip: Featuritis, aufgeblähte, langsame Apps, deren eigentlicher Nutzen längst weg ist.

        Weiterentwicklung (=neue Features) sollte sich auf den laufenden Einnahmen tragen. Weniger Verkauf = weniger neue Features oder mit neuen Features in Vorkasse gehen und auf neue Kunden setzen. Pflege (=Anpassung an neue OS-Versionen) auch, zumal hier der Aufwand nicht sonderlich groß ist, wenn die App sauber geschrieben ist. Ich erwarte bei einer 99 Ct-App auch keinen lebenslange Pflege. Support (=Fehlerbehebung) sollte eigentlich gar nicht nötig sein, und wenn dann, sollte man natürlich seine eigenen Fehler beheben.

        Meine Kernaussage war aber, dass die meisten Entwickler keine betriebswirtschaftliche Analyse ihrer Geschäftsidee machen, sondern einfach im Hinterzimmer eine App schreiben, die sich ganz gut verkauft, das als ihre Zukunft sehen und dann langfristig ein Problem bekommen. Und dann schauen sie einfach, was andere machen und kopieren das: Abo, Microtransactions, IAP, Freemium, Premium, 99 Ct … Nicht jeder Scheiß ist es wert, gekauft zu werden oder am Markt zu bleiben.

  • Na super … schön dass jetzt alle möglichen Hersteller dem Abo-Modell verfallen. :/ Für mich bedeutet dies, dass ich Textexpander noch so lange in Version 5 verwende, bis es nicht mehr funktioniert und mir dann eine Alternative suche. Zu einem kostenpflichtigen Update (preislich im Rahmen) wäre ich ja bereit und habe ich ja auch schon mehrfach bei Textexpander mitgemacht. Monatliche Kosten hierfür werde ich aber nicht bezahlen.

    Wo soll das hinführen, wenn jemand mehrere solcher Apps nutzt – hier 5 EUR für Textexpander, da 5 EUR für die Banking-Software, vielleicht noch 50 EUR für die Creative Cloud von Adobe … die Gefahr, den Überblick zu verlieren und irgendwann nicht mehr zu wissen, wo das ganze Geld bleibt ist groß!

    Aber da gibt es dann ja auch wieder Apps für – am Besten für einen monatlichen Abo-Preis.

    • Vor allem haben viele ja bspw auch Geld eingeworfen für andere Produkte des Herstellers weil wir mit TextExpander zufrieden waren – bspw 20€ für das iOS Bundle.

      Und jetzt wird man mit Füßen getreten -.-

  • Ist ja langsam ein Trend, dass sich die Apps von der einmal Zahlung zum Abo entwickeln. Die 5 EUR pro Monat finde ich hier auf den ersten Blick auch ziemlich hoch, aber ist es wirklich?

    „Früher“ habe ich auf dem PC für eine Software die sich noch „Programm“ und nicht „App“ nannte, öfters 100 EUR und mehr ausgegeben. Warum auch nicht, wenn ich diese täglich nutze und sie mir die Arbeit erleichtert. Wenn mir etwas nutzt, hat es für auch auch einen Wert. Da wird dir Preis dann eben bezahlt.

    Durchschnittlich nach 1-2 Jahren gab es dann ein Update, dass man sich gekauft hat. Meist etwas reduziert, gelegentlich für die Hälfte, etc. Also nach 2 Jahren noch mal 50 EUR für die nächste Version. Umgerechnet auf die Monate ist man damit auch ca. bei dem Abopreis des Textexpanders. Abos finde ich persönlich irgendwie lästig, aber man kann das auch auch positiv sehen: Bei dem Programm aus dem obigen Beispiel musste ich mit 100 EUR in Vorleistung treten. Gefällt mir der Textexpander nach 5 Monaten doch nicht so gut, habe ich nur 25 EUR ausgegeben…

    Preise von 99 Cent für eine App waren zu Beginn des App Stores ein Muss und haben wesentlich zum Erfolg des Stores von Apps beigetragen. Die Apps waren nur kleine Progrämmchen, die relativ einfach zusammen geschustert waren und nicht lange gepflegt wurden. Es gab deutlich weniger Angebot und deutlich mehr Käufer. Für die Entwickler waren die Preise also kein Problem. Die Masse hat es gemacht.

    Heute gibt es deutlich mehr Apps, jede einzelne bekommt also deutlich weniger vom Kuchen ab. Gleichzeitig ist die Arbeit die in einer durschnittlichen App von heute steckt sicherlich deutlich größer als noch vor ein paar Jahren. Dazu kommen dann kostenlose Updates, Support, Weiterentwicklung.

    Eine meiner meist genutzten Apps ist z.B. eine Finanzverwaltung, die ich mir vor 5 Jahren für 1,59 EUR gekauft habe. Seit dem habe ich etliche Updates, iOS Anpassungen, neue Funktionen und Support kostenlos erhalten. Das kann der Entwickler nur leisten, wenn ständig neue Nutzer seine App kaufen. Quasi ein Schneeballsystem. Gleichzeitig wird es wegen der vielen Apps, etc. immer schwerer neue Nutzer zu finden. Wie soll also die Einmalzahlung weiter funktionieren?

    Toll finde ich die steigenden Preise natürlich auch nicht. Aber ich kann es verstehen. Ich habe einen kleinen Grundstock an Apps die ich wirklich stark nutze. Für diese gebe ich auch gerne mehr Geld aus.

    • Das Problem bei deiner Logik ist, dass es bei Kauf-Apps dem Nutzer überlassen ist zu entscheiden, ob er ein Update kauft oder nicht. Wenn die alte Version noch läuft, und funktional ausreichend ist, dann muss ich nicht updaten. Ein Abo zahle ich immer. Und wenn ich es nicht mehr zahlen will, ist die ganze App nicht mehr funktional.

      Davon abgesehen ist der Preis viel zu hoch. Für 60€ kriege ich schon ein Office 365 Home Premium Jahresabo. Und da steckt ja doch etwas mehr Funktionalität drin.

      • Stimmt, aber in der Praxis halte ich das für wenig relevant. Eine gute Software muss gepflegt werden. Gerade unter iOS kommt jedes Jahr ein neues System heraus, dass Anpassungen nötig macht. Will ich also vernünftig weiter arbeiten, benötige ich eine aktuelle Version und nehme damit ein Update in Anspruch.

        Natürlich kann ich mir Programm X auch einmalig Kaufen und dann die nächsten 100 Jahre auf meinem Windows XP Rechner unverändert benutzten. Aber das kommt (zumindest in meiner) Praxis nicht vor.

      • 60€ für nach Deiner Logik reine Betriebssystemanpassungen – gewagt – aber wer hat der kann…. Ein Großteil der von mir genutzten Software hat die letzten Betriebssystem Updates auch ohne Updates gut überstanden … Die APIs der OS ändern sich auch im allgemeinen nicht so, dass ständig Anpassungen erforderlich sind…

        Wer eine Vollversion und später ein Update kauft erhält damit gesicherte Leistungsumfänge und in den meisten Fällen kann man dann auch frei entscheiden, ob man eben diesen „Update-Leistungsumfang“ benötigt oder eben nicht. Bei AboModell bekommt man lediglich ein „runs on current system warranty“. Neue Features sind hingegen nicht mal for Gericht einforderbar – wie auch?

  • Sehe ich auch so. Ich verstehe das die Entwickler für ihre Arbeit auch bezahlt werden müssen. Ich bin gerne bereit „grosse“ Updates erneut zu kaufen. Ich kann mir dann überlegen ob der bisherige Leistungsumfang ausreicht oder ob ich die neue SW gerne nutzen möchte. Habe ich bei iOutbank auch schon gemacht. Aber ich bin nicht bereit für Dinge die ich nicht täglich im Einsatz habe ein Abo Modell zu akzeptieren. Ich lehne Abo grundsätzlich ab und greife dann lieber zu Alternativen. Abo ist und bleibt eine Kostenfalle. Die einzelnen Beträge sind nicht hoch aber die Summe die am Monatsende zusammen kommt kann schon erheblich sein. Also werde ich mich auch von Textexpander trennen. Schade …

  • Puh, Glück gehabt, habe mich vor einiger Zeit für aText entschieden :-)

  • Daran ist allein der AppStore schuld. Er biete bei Upgrades keine erneuerte Bezahloption an. Warum weigert sich Apple da so sehr? Der User könnte ein leben lang das Update runterladen das er kaufte. Möchte der User das Upgrade soll er eben nochmal zahlen!!!

    • Die Entwickler könnten aber auch einfach eine neue App Version 2.0 einstellen und in ihrer alten App bewerben. Technisch ist es ja auch ein neues Programm. Auch vergünstigte Upgrade-Preise sind mit den neuen Bundles möglich. Es macht auch gar keinen Sinn für den User, die gekaufte, alte Version zu verstecken und die neuste als kostenpflichtiges Upgrade drüber zu bügeln.

      Das Argument war nur, dass man den User nicht auf Upgrades hinweisen (>In-App Hinweise) und vergünstigte Upgrade-Preise anbieten kann (>Bundles). Letzteres könnte eh wegfallen, wenn die Alternative ein Abo-Modell ist. Dann geht es eh nicht darum, dem User vergünstig Service anzubieten, sondern langfristig Einnahmen zu sichern. Und bei den geringen App-Preisen, sollte selbst ein Neukauf einer neuen Version kein Thema sein, wenn der Gegenwert stimmt.

  • Natürlich sollen Entwickler auch bezahlt werden, aber Textexpander ist vom Preis her eine Frechheit sondersgleichen. Wenn man schaut, wie viel Programmierarbeit z.B. in den Affinity-Produkten steckt, da bin ich gerne gewillt den Preis zu bezahlen. Hier würde es mir auch ncihts ausmachen 49,- pro Jahr zu zahlen. Aber Textexpander??!! Sorry, da gibt es Alternativen und der Preis ist für mich nicht gerechtfertigt. Ich bin schon länger auf aText umgestiegen. Das kostet faire 5 Dollar. Selbst wenn es 10 Dollar (und das würde ich auch pro Jahr einsehen) kosten würde, würde ich es weiternutzen.

    Aber Textexpander kommt mir nicht mehr auf meinen Mac…

  • Auch wenn es in gewisser Hinsicht Offtopic ist: ich wollte euch mal sagen, dass ich den Part, wo ihr hervorgehoben habt, dass eine Anwendung viel Pflege braucht und deshalb auch mal Kosten für ein Update anfallen sehr gut. Und ich bin nicht einmal Anwendungsentwickler. Aber man hört so oft negative Kritik wenn ein Entwickler für ein größeres Update auch angemessen bezahlt werden will. Und da hat er auch Recht zu. Stellt euch mal vor, wir würden Putzfrauen nur einmal bezahlen und dann sagen, dafür bekommt ihr kein Geld mehr, da habt ihr ja schonmal geputzt. Ich denke, dass auch das ein Grund ist, warum das Abo-Modell gerade so einen Auftrieb bekommt.

    • Das ist sicher richtig, allerdings ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Wenn ein kleines Tool, und dazu rechne ich TextExpander mal, soviel kosten soll wie ein Office 365 Premium-Jahresabo, dann ist das einfach überzogen und frech.

  • Eine hervorragende Alternative und Preislich zwische aText und Textexpander ist Typinator. Sehr zuverlässig, regelmäßige Updates und mit 25 EUR wirklich erschwinglich. Besonders toll sind die Rechtschreib- (de und eng) und HTML Bibliotheken die man sich kostenfrei dazuladen kann. UNd wen es nervt das er ständig beim tippen den zweiten BUchstaben mit groß schreibt dem kann auch hier geholfen WErden. :-) Auch cool ist Bilder, das aktuelle Datum oder Inhalte der Zwischenabklage inteligent in den einzufügenden Textbaustein einzusetzten. Und nur fürs Protokoll ich bin nur begeisterter Anwender und hab nix mit der Firma zu tun. Es fehlt noch der Link: http://www.ergonis.com/product.....typinator/
    PS.: Ich finde auch das 5 EUR pro Monat für Textexpander echt viel ist und es sich mit all den kostenpflichtigen Abotools am Monatsende summiert. Da muss jeder selber sehen was es ihm wert ist.

  • Ich kann Typinator nur empfehlen – geht sehr gut! Ist zwar „nur“ auf OS X beschränkt, aber tut klaglos seinen Dienst und hat auch sehr viele Funktionen. Auf Wunsch ist Cloud-Sync möglich, z.B. via Dropbox.

  • Abo für eine Software? Was soll das? Aus meiner Sicht ist eine Software mit einem Gewerk vergleichbar. Da zahle ich doch auch nicht monatlich für, um dieses Gewerk nutzen zu können, sondern nur einmal. Genauso verhält es sich auch bei anderen Dingen, wie ein Stift oder gar ein Auto. Und auch bei Sachen oder Gewerken gibt es eine Gewährleistung, wo ich Mängel anzeigen kann und der Vertragspartner verpflichtet ist, diese zu beseitigen. Das wären dann die Bugfixes bei Software. Ich finde es daher schlimm und eigentlich untragbar, dass sich die Hersteller gemütlich zurücklehnen und ihre Lizenzen, denn etwas anderes erwirbt man nicht, nach eigenem Gutdünken ausgestalten können. Hier sollte der Gesetzgeber endlich mal ran und sich darum kümmern, dass Software, aber auch andere Daten wie Musik und Filme, den Sachen gleichgestellt ist und die gleichen Gesetzen zu unterliegen haben. Dann hätte die generelle Gängelung der Kunden endlich mal ein Ende!

    • Software ist eben KEIN Gewerk sondern ein lebendes Produkt. Wenn ich im Möbelhaus einen Tisch kaufe, bezahle ich einmal und bekomme einmal eine Leistung. Wenn der Tisch wackelt, arbeitet der Lieferant nach und gut.

      Bei der Software bezahle ich einmal und bei Fehlern wird gefixt. Soweit dasselbe wie beim Tisch. Zusätzliche wird aber auch weiterentwickelt und neue Funktionen eingebaut und vor allem an neue System angepasst. Das bekommt man zu einem gewissen Grad kostenlos dazu. Bei größeren Änderungen gibt es dann ein Update. Hier entspricht Software viel eher einer Zeitschrift bei der ich auch jeden Tag neue Informationen erhalten.

      • Wenn ich im Möbelhaus einen Tisch kaufe, bezahle ich einmal und bekomme einmal eine Leistung. Wenn der Tisch wackelt, arbeitet der Lieferant nach und gut.

        Wenn das Möbelhaus einen gleichen Tisch in verbesserter Qualität und mit neuen Funktionen verkauft, bietet mir das Möbelhaus womöglich einen Bestandskundenrabatt an – so muss ich den besseren Tisch nicht zum Neupreis kaufen. Da ist kein Unterschied…

        Die von dir beschrieben Zeitschrift gibt es am Kiosk leider nicht zu kaufen… ich war gerade extra noch einmal fragen, ob sie eine anbieten, die jeden Tage Eine Zeitschrift kaufe ich am Kiosk auch jeden Tag neue Informationen erhält ;) . Eine Zeitschrift kaufe ich am Kiosk auch jeden Tag neu – zum Neupreis. Als Abonnent bekomme ich das neue Produkt zu einem reduzierten Preis, weil mir der Verlag einen Rabatt für die gesicherte Abnahme einräumt.

  • Für etwas mehr als 60€ bekomme ich Office 365 auf auf PC mit allen weiteren Annehmlichkeiten …

  • Ok, und gelöscht. So eine Frechheit.

  • Ich hatte eine Mail an den Support geschickt (Beschwerde über die neue Update-/Preispolitik) und diese Antwort erhalten: „Thank you for your feedback. However, let me point out that version 5 is fully supported on El Capitan, and will be supported on the next version of Mac OS as well (whatever it is called). Hopefully that is helpful to you in the meantime, as a version 5 license is valid for as long as you wish to use it. You can read more here: http://smle.us/blog-new-te

  • Ich finde diese abbo scheiss total nervent.

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