Neu im Google-Konto: Datensicherheit im Todesfall

News 25 Kommentare

Mit dem Kontoinaktivität-Manager hat Google eine neue Funktion eingeführt, auf die jetzt in den Einstellungen des persönlichen Google-Kontos zugegriffen werden kann. Das neue Feature soll vor allem eine Frage beantworten: Was passiert mit meinen Daten im Fall, dass ich sterbe?

Mit Hilfe des Kontoinaktivität-Manager könnt ihr uns mitteilen, was mit euren Gmail-Nachrichten und den Daten in einigen anderen Google-Produkten passieren soll, wenn euer Konto aus irgendeinem Grund inaktiv werden sollte.

So könnt ihr uns beispielsweise mitteilen, dass wir alle Daten löschen sollen, nachdem das Konto drei, sechs, neun oder zwölf Monate inaktiv war. Oder ihr könnt vertrauenswürdige Personen benennen, an die dann die Daten aus allen oder nur einigen folgenden Google-Diensten geschickt werden sollen – die Wahl habt ihr.

Der Kontoinaktivität-Manager berücksichtigt die Google-Produkte: +1s, Blogger, Kontakte und Kreise, Drive, Gmail, Google+ Profile, Seiten und Streams, Picasa-Webalben, Google Voice und YouTube.

Bevor Google die gewünschte Weiterleitung bzw. die Löschung der Inhalte anstößt, warnt der Suchmaschinen-Riese zunächst per SMS und E-Mail.

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Diskussion 25 Kommentare.
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  1. Jetzt mal im ernst: habt ihr euch je Gedanken darüber gemacht, was mit den persönlichen Daten passieren soll, wenn man gestorben ist? Sei es nun im alter von 90 oder mit 30.

    Die Festplatte, die mit truecrypt verschlüsselt wurde ist damit sicherlich weg. In meiner Familie bin ich der Einzige, der Ahnung von der Materie hat. Ich verwalte die gesamten Daten meiner Familie. Briefverkehr, Ämter, Versicherungen, Backups der Digitalkamera vom Onkel, der Tante etc. Alles wäre mit einem Schlag erstmal weg.

    Man sollte sich ernsthaft Gedanken machen, was damit passieren soll.

    — Harder
    • Oder einfach ein unverschlüsseltes Backup im Safe hinterlegen, so dass im Faalle eines Falles (was niemand hoffen will) die Leute, die die Safe- Kombination haben, an die wichtigen Daten kommen.
      Ist bei uns alles im feuerfesten Tresor – und alles Jahr wird beim Jahresabschluss alles darin neu sortiert…..man könnte morgen über die Straße gehen wollen und nicht auf der anderen Seite ankommen….
      Dann sind zumindest nur die Daten vom laufenden Jahr weg

      — DerBen
    • das ist egal letztlich da nach dem tod aufgedecktes ja kein einfluss auf irgendwelche algelegenheiten zu lebzeiten mehr hat aber ich denke man sollte es nicht löschen

      — Juschan
    • Vor allem muß es ja nicht einmal der Tod sein,der die weitere Bearbeitung der Daten verhindert! Ich hatte mit Dreißig den ersten Schlaganfall und hatte nur Riesen Glück das es 20 Meter neben einem Krankenhaus passierte! Und es gibt genug was einem auch schon in jungem Alter geschehen kann!
      Da heute fast alles Passwortgeschützt ist und man nahezu bei jeder neuen Datei ein anderes Passwort wählt, kommt im Notfall niemand an all die Daten ran!
      Es ist also nie zu früh an so etwas zu denken! Ich habe seit den immer ein versiegelten Umschlag mit allen Zugangsdaten im Schrank liegen! Und zwei mal im Jahr (mindestens) mache ich ein Update auf eine externe Festplatte die ich dann bei einer Vertrauensperson lagere! So bleiben meine Daten auch bei einem Wohnungsbrand erhalten! Ist zwar alles im ersten Moment für andere stark übertrieben aber bei einem Freund vom mir ist die Wohnung abgebrannt! Laptop ,PC und alle Ordner wurden Opfer des Feuers! Heut zu Tage ist doch das halbe Leben auf Festplatte gespeichert!

      — Red Cross
  2. Mein Opa ist im Alter von 99 Jahren (dennoch etwas unerwartet) kürzlich verstorben. Ich habe die ganzen Passwörter. Ich werde nun in seinem Facebookkonto schreiben, dass er gestorben ist, in der ICH-Form, als wenn er es schreiben würde, mit der Bemerkung, dass das Konto von seinem Enkel verwaltet wird, und noch eine Weile, aber nicht ewig, aktiv bleibt.

    — Blue Man

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