Kinderecke: Fiete ist wieder da, Zicke-Zacke Hühnerkacke als App

Apps 7 Kommentare

Noch sind die Kinder-Kategorien unter iOS 7 nicht gut bestückt. Demnächst aber werden die neuen Anforderungen an Kinder-Apps den Dschungel hoffentlich etwas lichten. Zumindest zeigen die Erfahrungen von einigen Entwicklern, dass der Review-Prozess für Neuerscheinungen – bisher – ernst genommen wird. Externe Links müssen in einem speziell eingerichteten Bereich gesichert werden, Impressum und Datenschutzerklärung werden zukünftig ebenfalls unerlässlich sein.

Hier zwei Apps, die das alles gerade erfolgreich hinter sich gebracht haben und schon sich im neuen iOS 7-Look zeigen:

  • Fiete Memory

Die Debüt-App für den Deutschen Kindersoftwarepreis Tommi 2013 nominiert, App Nummer zwei noch vor offiziellem Erscheinen als Indie-Spiel auf der Gamescom 2013 ausgezeichnet: Im Hause Schmitz-Bonin-Morawek-Kloevekorn und dem Seebärchen Fiete läuft einiges richtig.

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Dieses Mal können die Kinder den Matrosen zu einer Runde Memory-Spielen (AppStore-Link) herausfordern. Aber aufgepasst: Fiete ist noch ein Seemann vom alten Schlag mit Temperament und Charakter. Er gewinnt durchaus gerne.

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Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen wird den Kindern und Fiete an den länger werdenden Herbstabenden garantiert nicht langweilig. Neben Merkfähigkeit trainieren die sechs Kartensets auch logisches Denken und Abstraktionsvermögen sowie erste Additionsaufgaben. Gemütlich im Leuchtturm sitzend bei einer Tasse warmen Kakao lässt sich so herrlich die Zeit vertreiben.

Die Universal-App kostet 2,69 Euro.

  • Zicke Zacke Hühnerkacke

Aber auch Seebären müssen mal ein Nickerchen halten. Während dessen kann man allein oder zusammen die iOS-Umsetzung des bekannten Brettspiels Zicke Zacke Hühnerkacke (AppStore-Link) ausprobieren. Auch bei diesem Merkspiel heißt es aufpassen und Bilder zuordnen. Die amüsante Adaption des Klassikers von Klaus Zoch ist ebenfalls für den diesjährigen Tommi nominiert, läuft ab iOS 5.1, ist nur für das iPad erschienen und kostet 4,99 Euro.

Wer sich übrigens einmal hinter die Kulissen begeben und schauen will, wie so eine App entsteht, findet dazu hier einen interessanten Artikel des Münchner Entwicklerstudios, das auch für das hochgelobte Strategie-Spiel Carcassonne verantwortlich zeichnet.


(Direktlink zum Video)


Johanna RosenfeldJohanna Rosenfeld schreibt in ihrem Blog besonderekinderapps.de über freche, schlaue, kluge und schöne Apps für Kinder – unabhängig und ohne Werbebotschaften.

Die Buchautorin, Illustratorin und junge Mutter lebt und arbeitet in Berlin, schreibt in der Kinderecke auch für ifun.de und freut sich über einen Besuch auf ihrer Facebook-Seite.

Diskussion 7 Kommentare.
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  1. Hey iFun, wann werdet ihr eigentlich eure App für iOS 7 aktualisieren?

    Als Apple-Blog solltet ihr doch eigentlich ein Vorbild sein.

    — Longhanks
  2. Ich empfehle für zicke zacke auch sehr den Podcast von den Machern. Fanb0ys. Zu finden unter http://www.fanboys.fm – hier gibts dann wirklich einen sehr guten Blick hinter die Kulissen. Sympathische Zeitgenossen diese Monkeys. :)

    — BenBenBen
    • Das heißt, dass Links, die aus der App herausführen – in den App-Store oder auf die Entwickler-Seite beispielsweise – in einem extra Elternbereich gesichert werden sollen. Einige Entwickler hatte berichtet, dass ihre Apps im ersten Durchgang abgelehnt wurden, weil sie dieses Kriterium nicht erfüllt hatten.

      johanna
      • Danke. Warum genau? Können diese dann nur angeklickt werden wenn der Admin (Papa) sich das freigeschaltet hat? So dass das Kind nicht raus kommt? Das wäre für Kinder-Apps sinnvoll…

        — Tobias
      • Das hat weniger damit zu tun, wer angemeldet ist. Die Entwickler bieten hier unterschiedliche Lösungen an. Mal muss man eine Matheaufgabe lösen, mal an irgend etwas 5 sec ziehen, damit man in den Einstellungsbereich kommt. Da findet man dann Infos zur App und eben auch Links, die aus der App herausführen. Eigentlich ein simples Prinzip, aber wirkungsvoll. Und es ist immer fraglich, warum nicht alle Entwickler einen solchen Sonderbereich anlegen und ob sie explizit auf der Neugierde von Kindern spekulieren, die ja schnell mal irgendwo rauf klicken.

        johanna

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