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Gesundheitsfunktionen als Treibstoff: Gab Steve Jobs den Anstoß für die Apple Watch?

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In der Online-Ausgabe des Time Magazine findet sich ein interessanter Artikel zur Entstehungsgeschichte der Apple Watch. Offenbar waren neben der Grundfunktionalität weniger modische Aspekte und Lifestyle-Features, sondern die damit möglichen Verbesserungen im Gesundheitsbereich ein wesentlicher Ansporn für die Entwicklung.

steve-jobs

Der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs hatte im Laufe seiner schweren Krebserkrankung zwangsläufig mehr als genug mit dem amerikanischen Gesundheitssystem zu tun und störte sich dem Bericht zufolge an der fehlenden Vernetzung dort. Jobs suchte nach Wegen, die Patienten, Ärzte und sonstige Parteien in diesem Bereich besser miteinander zu verbinden. Als eine Art letzter Wille habe er seine Nachfolger darum gebeten, sich für die Gesundheit der eigenen Kunden und auch für ein verbessertes Gesundheitssystem zu engagieren.

In der Folge habe man bei Apple Mittel und Wege gesucht, diesen Wünschen zu entsprechen. Gewöhnliche Fitness-Tracking-Features, wie wir sie auch vom iPhone her kennen, lagen da sicher auf der Hand. Mit der Apple Watch fand das Team offenbar aber eine Basis für zusätzliche Optionen und Apples Gesundheits-Dienste HealthKit, Research-Kit und CareKit. Diese sind dann auch das Gerüst für die zweite von Jobs ersehnte Verbesserung, die produktive Vernetzung von Patient und Gesundheitssystem.

Steve Jobs ist im Jahr 2011 verstorben und es ist nicht bekannt, inwieweit es zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon konkrete Pläne für die Apple-Uhr gab. Sollten die Anstrengungen der von ihm gegründeten Firma im Gesundheitsbereich tatsächlich zur langfristigen Verbesserungen führen, wäre das am Ende vielleicht sein wichtigstes „One more thing“.

Dienstag, 10. Mai 2016, 20:27 Uhr — Chris
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  • Könnte, wäre, vielleicht … Bester Artikel :)

  • Zieht jetzt Apple sogar Steve Jobs aus dem Grab um den Flop „Apple Watch“ schön zu reden….. ? Echt arm!

    • wieso apple? die presse hat das doch auf den tisch gebracht. ich glaube aber schon, dass jobs an dem prozess der watchentwicklung noch beteiligt war. vom zeitrahmen passt das genau. kurz nach jobs tod begann ja die konkurrenz damit, ihre ersten smartwatches auf den markt zu bringen, weil sie vor apple den kuchen haben wollte.
      was dann kam, ist ja bekannt.

      • Ich denke die anderen Firmen hatten auch schon vorher Pläne für eine Smartwatch. Ich hatte mehr das Gefühl, dass Apple die Watch irgendwann rausgebracht hat, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die Watch macht grundsätzlich das, was sie soll. Aber für mich benimmt die sich oft nicht wie ein Apple Produkt. Alles ist so träge, insbesondere Siri, die Bedienung mit dem ständigen Wechsel zwischen Krone und Touch, u.v.m. passt irgendwie nicht so richtig. Ich nutze die Uhr fast nur noch für Push-Nachrichten und Sprachantworten, wenn ich nicht an das Handy komme.
        Aber ich glaube, dass Apple den Smartwatches einen guten Schub gegeben hat.

      • nach meiner erinnerung waren die gerüchte, apple arbeite an einer smartwatch, deutlich früher in umlauf, als das erscheinen des ersten als smartwatch zu bezeichnenden gerätes anderer hersteller.
        aber wie auch immer. der schub in dem bereich kam von apple und die marktanteile sollten genutzt werden, um der watch 2 das mitzugeben, was der ersten fehlt: tempo!
        ob ich nun jede nacht oder jede dritte lade, ist mir egal.
        ständige uhrzeitanzeige wird kommen und evtl. ein helleres display. in manchen einfallwinkeln des sonnenlichts ist das ablesen etwas problematisch. ansonsten lasse ich mich gerne überraschen.

      • Dann kam offenbar die Großschreibreform.

    • Liest du überhaupt bevor du heulst ?? die Uhr sollte gar kein Lifestyle Objekt in dem Sinne werden – also ich hätte mir den gesundheitstracker wahrscheinlich noch eher als die watch gekauft

  • Tja
    „But there’s one last thing…“

  • Tom von der Isar

    Hinter jedem Produkt sollte eine Idee stehen, eine Vision. Dafür stand Steve Jobs immer wieder aufs neue. Wäre schön, wenn bei allem Pro und Contra was man für Apple anbringen kann, am Ende auch das überbleibt: Etwas wirklich gutes und wertvolles an sich, Mehr Gesundheit oder zumindest beste Voraussetzungen davon für Menschen.

  • Vorstellen kann ich mir das gut – das zeug für solche innovative hatte er.

  • Also ich bin mit meiner Watch sehr zufrieden. Lediglich ein wenig mehr „Power“ würde ich mir wünschen, da sich das öffnen von Apps teilweise wie beim iPhone 3G anfühlt.

    Die oft angesprochene Akku-Performance ist voll in Ordnung. Der Akku hält einen Tag ohne Probleme durch. Zumindest ich hab beim zu Bett gehen noch ca. 40% über. Und nachts liegt sie eben direkt neben dem iPhone und wird geladen.

    Der Punkt, dass nicht alle Apps ohne iPhone funktionieren ist ja mit Juni bekanntlich Geschichte.

    Ich würde mir lediglich noch wünschen, dass Apple Pay in Österreich endlich freigeschalten wird (technisch ist alles bereits vorbereitet – besser als in DE!) und dass in die Altivitätsapp vielleicht auch die Schritte mit aufgenommen werden.

  • Wer sagt denn dass die Apple Watch ein Flopp ist ? Die „berühmten“ Analysten ! Apple hat einen Marktanteil von 50%, da träumen andere Firmen davon. Ich bin mit meiner Watch sehr zufrieden und freue mich auf die nächste ( weiter optimierte) Version.

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