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Erfahrungsbericht: iMac über USB 3.0 von externer SSD starten

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Lässt sich eine externe SSD über USB 3.0 am Mac als Startlaufwerk nutzen? ifun-Leser Max hat uns einen umfassenden Erfahrungsbericht zu diesem Thema geschickt:

Die Vorgeschichte: Ich besitze einen iMac 21,5“ Late 2012, also das erste Modell mit dem dünnen Bildschirmrand. Zum Zeitpunkt der Bestellung hatte ich noch nie mit SSDs gearbeitet und auch unter der neu eingeführten Fusion-Drive vermutete ich mehr Marketing als Nutzen. Deshalb bestellte ich ihn mit einer gewöhnlichen HDD, ein großer Fehler wie sich später herausstellte. Der iMac war zwar durchaus schnell, aber als wirklich wahnsinnig performant konnte ich ihn nie bezeichnen. Vor allem der erste Start von Programmen dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Als ich dann mein erstes MacBook mit SSD hatte, war es für mich ein Grauen mit dem zwar noch nicht so alten, aber viel langsameren iMac zu arbeiten. 

Also sah ich mich nach Möglichkeiten um, die HDD zu einer SSD umzurüsten. Dabei gab es 3 Möglichkeiten:

  1. Die interne HDD durch eine SSD ersetzen. Kam für mich nach einem Blick auf die iFixit Anleitung nicht in Frage, da der Bildschirm verklebt ist und auch das Innere nur schwer erreichbar ist.
  2. Eine externe SSD über einen SATA-Thunderbolt-Adapter anschließen. Hierzu gab es immerhin ein paar mehr oder weniger erfolgreiche Anwenderberichte, die Performance wäre vielleicht auch etwas besser als mit der 3. Variante. Aber der relativ hohe Preis von 100-200€ für den Adapter + 40€ Thunderbolt-Kabel + SSD schreckten mich dann doch ab, da es trotzdem noch eine ziemliche Bastelvariante ist.
  3. Eine externe SSD über einen 3.0 USB Anschluss. Hierzu fand ich im Internet kaum wirkliche Erfolgsberichte, in ein paar Foren wurde zwar gefragt ob dies theoretisch möglich wäre, aber meistens lautete die Antwort das USB nicht geeignet ist, da zu langsam und instabil.

Ich entschied mich trotzdem auf gut Glück die 3. Variante auszuprobieren, mehr als schief gehen konnte es ja nicht, also bestellte ich mir als externe SSD die SanDisk Extreme 500.

el-capitan-ssd-install

Nun musste ich die SSD nur noch Anschließen, das OS X El Capitan Installationsprogramm aus dem Mac AppStore herunterladen und als Installationsziel nun aber die externe SSD auswählen. Innerhalb von 20 Minuten war OS X auf der externen Festplatte installiert, ich wollte das Experiment eh nutzen, um mal wieder mit einem frischen System zu arbeiten, also spielte ich kein Time Machine Backup ein.

Und das war es auch schon, nur noch die neue Festplatte als Standard-Bootvolume auswählen und schon merkt man vom Umbau nichts mehr.

Nun zur Performance: Der Unterschied zur alten HDD ist der Wahnsinn, im Vergleich zur SSD in meinem MacBook merkt man kaum einen Geschwindigkeitsnachteil. Alles läuft stabil, ich benutze dieses Setup seit mittlerweile 3 Monaten. Es gab keinen einzigen Verbindungsabbruch oder sonstige Probleme. Da zu der SSD ein sehr kurzes Kabel geliefert wurde, kann man sie einfach hinten an den Standfuß kleben, so dass man sie nichtmal mehr sieht.

Hier ein paar Vergleichsdaten Schreiben/Lesen:

  • Alte HDD: 79,2 MB/s Write – 82,4 MB/s Read
  • Externe SSD: 345,9 MB/s Write – 429,4 MB/s Read

Booten „Apfellogo“ bis Passworteingabe:

  • Alte HDD: 1 Minute 5 Sekunden
  • Externe SSD: 17 Sekunden

Auch nach der Passworteingabe steht das System dann sofort bereit und kann benutzt werden. Bei der alten HDD musste man meist noch eine weitere Minute warten, bis man wirklich damit arbeiten konnte. Auch der XCode Playground ist jetzt endlich wieder benutzbar, unter der alten HDD dauerte das Kompilieren nach jeder Zeile meist mehrere Sekunden.

Ich benutze nun die mit 120GB zwar etwas kleine SSD als Bootmedium, meine große Fotos-Mediathek liegt weiterhin auf der internen HDD, somit habe ich trotzdem keine Speicherplatzprobleme. Wer mehr will kann ja immer noch eine größere SSD kaufen. Ich nutze sie bewusst nicht als selbstgebastelte FusionDrive, da dies meiner Meinung nach schnell zu Problemen führen kann bei Major Upgrades. Aber wer will kann dies ja mal wie hier beschrieben ausprobieren.

Alles in allem kann ich diese Variante, seinen iMac mit alter HDD so wieder schneller zu machen, uneingeschränkt empfehlen. Selbst für Anfänger ist das Installieren kein Problem und ich sehe keine Nachteile zu einer internen SSD Lösung.

Freitag, 15. Apr 2016, 14:20 Uhr — Chris
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  • Benutze Windows 10 per Bootcamp über Thunderbolt, läuft auch sehr gut auf meinem IMac Mid 2011.

  • Ungefähr genau so hatte ich das mit meinem Mac auch gemacht! Habe ihn im September 2014 bekommen, nach einem Monat habe ich mir ne 512GB Crucial SSD besorgt, interne HD auf diese geclont und bin seitdem richtig Happy! Die Interne Platte nutze ich quasi als Datenspeicher. Eine kleine Bootpartition mit Lion ist auch noch vorhanden, für den fall der fälle.

  • Ich nutze an meinem iMac 2011 eine TB SSD und das ganze funktioniert ebenfalls einwandfrei

  • Ich hatte mal überlegt auf Bootcamp zu verzichten und auch eine externe SSD für Windows zu nutzen. Dies geht wohl, was jedoch wirklich cool wäre wenn die externe SSD dann auch an meinem iMac und MacBook laufen würde. Einmal Windows mit Programmen und Daten (eine Partion) und wo ich sie andocke ist egal. Ich habe dafür keine Lösung gefunden oder hat hier jemand einen Tipp?

    • Ich habe eine SSD in einem Windows Rechner mit Win 10 bespielt. Dann nach dem ersten Starten auf den Desktop getrennt (damit keine Treiber für den Windwos Rechner installiert werden).
      Dann SSD in ein externes Gehäuse an mein Retina Macbook 2013 angeschlossen und über die ALT-Taste gebootet. Hatte funktioniert!

    • Diese Konstellation habe ich mit einer normalen externen Festplatte am laufen. 1TB HDD mit einer 500GB Partition für Windows, einer FAT Boot-Partition und einem 500GB Datengrab. Läuft 1A, habe folgendes Tutorial dafür genutzt: http://bleeptobleep.blogspot.c.....ernal.html

  • Ich habe es bei mir mit einer selbstgebauten externen SSD gelöst. Man muss nur darauf achten, dass das Gehäuse UASP und SATA3 unterstützt, dann ist USB auch kein Flaschenhals mehr. Bei mir liegen die Schreibraten über 450MB/s. Das Gehäuse kostet auch nur 18 EUR, da überlege ich erst garnicht Thunderbolt einzusetzen. Zumal man für USB auch Hubs verwenden kann und sich nicht die Thunderbolt Schnittstellen verbaut.

  • Geht nur nicht bei alten iMacs wie meinen der kein USB3 Anschluss hat ;-) da hab ich das anders gemacht:
    Ich hab das schon lange als Notfallsystem am iMac mit einem Thunder Bolt Adapter von Seagate einfach mein System auf der internen SSD geklont auf eine SSD und gut is. Vorteil ist dieses Dock kann man durchschleifen denn daran hatte lange meinen 2. Monitor … jetzt habe ich dahinter noch ein Dock an dem ich USB3 habe und meinen zweiten Monitor Zweiter Vorteil ich kann jederzeit jede beliebige SATA Platte anschließen um zu sehen was da drauf ist.

  • Die Sandisk 960GB hat 350/390 MB/s mit Quickbench 4.0 gemessen

    • Ist das per USB3? … an TB habe ich mit einer Samsung 1TB 485/512 MB/s gemessen (BlackMagic Disc Speed Test)

      • Ja, USB 3.0 an einem kleinem Retina iMac. Über Thunderbolt ist es sogar langsamer, man kann aber ein längeres Kabel nehmen.
        Die interne SSD hat 2000MB/s lesen und 500 bis 1400 MB/s schreiben, je nach Paketgrösse

  • Stellt sicher, dass ihr ein externes Gehäuse benutzt, was UASP unterstützt! Ist eine spezielle, schnelle Datenübertragung über USB 3.0
    Wird allerdings erst ab osX 10.8 unterstützt, davor greift es auf die standardmäßige Massenspeicherkommunikation zurück.

  • Der Datendurchsatz der SSD ist garnicht so wichtig. Das entscheidende ist die Zugriffszeit die sich egal ob interne oder extern angeschlossene SSD im Vergleich zur nomalen HDD um ein vielfaches verkürzt.
    Ich habe seit über 4 Jahren meine externe SSD als Systemfestplatte am laufen und hatte bisher keinerlei Probleme

  • Für einen ITler ist so ein Prozedere ein alter Hut, für einen Laien kann es jedoch sehr informativ und hilfreich sein. Finde es top, dass ihr mal so etwas postet. :)

  • Hab ich auch ein Jahr so gemacht. Der USB Port ist sehr schnell und zuverlässig

  • Genau so wie im oben genannten Artikel macht es mein Kollege und ist Happy! Darüber sprachen wir vor einigen Stunden erst.

    Nun habe ich eine Frage dazu. Ich habe den iMac (Ende2013) 27″ mit vollen Paket (i7, 3,7 GHz, 4 GB Grafik, 32 GB Ram und 3TB Fusion). Ich weis das die 3 TB Fusion schon 256 SSD intern besitzt aber macht es Sinn sich eine interne 1TB SSD einbauen zu lassen? Bemerke ich einen Unterschied gegenüber der Fusion? Und zwar so, das sich ein Kauf inklusive Einbau lohnt.

    Welche App´s werden von Apple geregelt die auf die SSD installiert werden welche nicht? Sind es nur die App´s von Apple selbst die die Ehre haben die SSD nutzen zu dürfen oder schiebt der Mac einige Apps hin und her sobald ich nun Office öfters als normal nutze. Kann mich einer Aufklären?

    Danke und Grüße

  • Wie ist das denn mit Time Machine? Sichert Time Maschine beide Platten oder weiterhin nur die interne?
    Ich möchte mir nämlich einen iMac kaufen und frage mich, ob ich mir nicht intern eine kleine SSD hole und dafür zusätzlich eine Externe. Hätte halt nur gerne ein Time Machine Backup meiner Daten.

    • Du kannst angeben, was gesichert werden soll. Bei externen Disks wird halt geschaut, ob installiert und dann wird gesichert, wenn angeschlossen. interne halt immer.

      Ich im übrigen:
      1. Interne 128GB SSD mit MacOS,
      2. Externe 128GB SSD über Firewire 800/Thunderbolt, Win 7.
      3. Externe 750GB HDD über USB3 für Bilder, Videos etc
      4. Externe 1TB HDD über Firewire 800/durchgeschleift an 2. für Time Maschine, die 1 und 3 sichert.

      Das härteste Problem war, dass Pages ua bei enorm umfangreichen PDFs mit vielen großen 300 DPI Bildern durch diese komische always Sicherung die Platte komplett zugemüllt hat. Über 95 GB war diese Speicherdatei groß… dank dem Kill Befehl per Terminal konnte ich die Datei platt machen, aber die wird schon wieder größer…

      Also wer viel umfangreiche Projekte erstellt und die gerne mal in verschiedenen Variationen anschaut, der macht sich die Platte dicht…. „.DocumentRevisions-V100“ ist der Übeltäter…

      Da könntet ihr auch mal einen Artikel darüber schreiben. :)

  • Ich betreibe meinen Mac ebenfalls bereits seit Jahren auf einer externen SSD allerdings in der Thunderbolt-Variante, weil ich quasi täglich damit an 2 iMacs arbeite. Einer hier zu Hause, einer im Büro. Bei mir war es eher eine praktische Entscheidung, da ich keine Lust auf Synchronisationsgedöns und Cloud-Gedöns habe.

    Der einzige Punkt, der dabei nervt – ich hab mich inzwischen dran gewöhnt – ist, dass diverse App-Registrierungen damit nicht klar kommen, weil offenbar desöfteren leider eine Art Hardware ID des Computers hierzu herangezogen wird. Dazu zählen einige Apps ausm Mac App Store und v.a. auch die Creative Cloud von Adobe. Da muss ich dann regelmäßig meine Seriennummern neu eingeben.

    Kennt jemand diese (seltene) Problematik und weiß eine Lösung dafür?

  • Ich nutze meine Late 2013 iMac mit einer externen USB 3.0 SSD als FusionDrive. Leistung von einer SSD und Speicherplatz von der Normalen HDD. Funktioniert super und läuft stabil

  • So was ähnliches habe ich auch schon relativ lange in der Anwendung: Eine externe SSD über Thunderbolt angeschlossen und ein Fusion-Drive erstellt. Ich wollte halt nur ein Medium, sicher wäre nur die externe SSD und die HDD als zusätzliches Laufwerk, schneller. Was soll’s wenn ich meinen iMac mal komplett neu aufsetzen muss. Verzichte auf das Fusion-Drive…

  • wo befindet sich dann bei diesen Lösungen die NotBoot Installation mit der ich im Problemfall den Rechner noch gestartet bekomme? Bleibt die auf der internen HDD oder kommt die auch auf die SSD?

  • Ich nutze eine Silicon Power Thunderbolt SSD als Startfestplatte. Ist hinten am Ständer befestigt.
    Der Geschwindigkeitszuwachs ist enorm. Auch ich hab dort nur das System drauf, alle anderen Daten sind auf der internen HDD.

  • Ich habe so eine Lösung (booten von externer SSD) sogar schon mit meinem alten iMac 24″ 2008 gemacht, der hatte noch kein USB 3.0, sondern nur Firewire 800. Selbst da hat das einen enormen Geschwindigkeitszuwachs gebracht. Gerade für iMacs, die nur schwer aufrüstbar sind, eine super Lösung.

    • Hi jochenn, habe vor, genau das zu tun mit einem 27 Zoll iMac (Ende 2009) der einfach nur noch lahm ist. Worauf muss ich bei der Auswahl von SSD und Gehäuse achten? Gibt es das auch gleich zusammen? Firewire-Kabel Besonderheiten? Freue mich über Tipps und Empfehlungen! Tausend Dank vorab, Christian

  • ist vielleicht eine blöde frage, aber geht das auch unter Windows? hat da jemand erfahrungen gemacht?

  • Ich habe dieses Setup jetzt seit bald 1,5 Jahren erfolgreich im Einsatz. Habe den „billigsten“ iMac mit 21,5“ und 1,4Ghz CPU Standardausstattung. Als Systemplatte eine 512GB SSD per USB 3.0 in einem Inateck Gehäuse. Läuft wirklich spitze!

  • Zum Thema UASP: Besser kontrollieren, ob die IOUSBAttachedSCSI.kext Extension auch geladen wird. Denn trotz USB-3.0-Hub dazwischen kann es sein, dass diese eben nicht geladen wird! Über diesen Mac – Systembericht – Software – Erweiterungen und nach IOUSBAttachedSCSI.kext schauen.

  • Mein Mac ist schon so alt das der nur usb 2.0 hat :( wollte auch schon eine ssd ranhängen. Aber nach paar Minuten googeln ob sich das überhaupt lohnt würde ich enttäuscht :(

  • Ich habe einen iMac Mitte 2011 mit USB 2.0. Bringt dabei eine externe SSD auch die Geschwindigkeitsvorteile?

    • Nein, kaum etwas. USB2 ist zu langsam. Mein iMac hat auch nur USB2 aber einmal Thunderbolt daher habe ich damals die Lösung Thunderbolt Adapter von Seagate plus SSD plus am ThunderboltAusgang des Adapters angeschlossenem zweiten Monitor gewählt

    • Dein iMac hat aber FireWire 800, siehe mein Beitrag oben. Damit klappt das wirklich sehr flott.

  • Frage in die Runde:
    Was ist denn mit dem Trim-Befehl?
    Der wird doch von USB 3.0 gar nicht unterstützt, sondern nur über Thunderbolt.

    Das ist der einzige Grund bislang, warum ich mit einem USB Festplatten Gehäuse hadere.
    Thunderbolt ist mir aber zu teuer.

    Aber ohne Trimm läuft die externe SSD doch irgendwann voll.

    Wer kann mir dazu etwas sagen?

    Viele Grüße
    Daniel

    • Trim brauchst du bei den neuen SSD eigentlich nicht mehr. Die Crucial MX200 macht das von sich aus.

    • Also von mir ist der Erfahrungsbericht, ich habe auch ein wenig bei Google nachgeschaut wegen des TRIM-Befehls. Und die meisten Stimmen sagen, dass der Festplattencontroller in externen SSD’s die meisten Aufgaben zur Laufzeitverlängerung selbst übernehmen und somit TRIM überflüssig ist. Ganz im Gegenteil, in manchen Szenarien kann der zusätzliche TRIM-Befehl schnell zu Speicherkorruption und anderen Problemen führen.

      Viele Grüße

      Max

  • <Eine externe SSD über einen SATA-Thunderbolt-Adapter anschließen. Hierzu gab es immerhin ein paar mehr oder weniger erfolgreiche Anwenderberichte, die Performance wäre vielleicht auch etwas besser als mit der 3. Variante. Aber der relativ hohe Preis von 100-200€ für den Adapter + 40€ Thunderbolt-Kabel + SSD schreckten mich dann doch ab, da es trotzdem noch eine ziemliche Bastelvariante ist.

    Na dann ja einen erfolgreichen Anwenderbericht mehr hinterher..

    Ich nutze eine externe Thunderbold SSD seit mehreren Jahren – an unterschiedlichen Macs und mit unterschiedlichem MacOS X mit bisher keinem einzigen Problem. Etwas mehr kostet das – richtig.

    Zu der Zeit vor USB 3 aber eine unschlagbare Lösung.

    Einfach eine für diese Verhältnisse "günstige" externe Thunderbold Festplatte gekauft, Gehäuse auf, Festplatte raus, SSD hinein. Fertig. Das läuft bis heute vollkommen zufriedenstellend.

    Mit Trim seit dem ersten Tag..

    Zugegeben, SSD intern und der Startvorgang wäre noch etwas schneller da eben die Schnittstelle einen noch höheren Datendurchsatz erlaubt. Mehr als 20 Sekunden hat hier noch nie ein Mac zum starten gebraucht.
    Ganz besonders nicht die i7

    • Yep. Genau mein Setup! Habe mir damals die 1TB Lacie Rugged mit Thunderbolt+USB3.0 gekauft. Platte raus, 1TB SSD rein und die nun übrige HD in ein billiges USB Gehäuse gepackt.

      Unterm Strich die günstigste Variante, da es keine vernünftigen/günstigen Leergehäuse mit TB gibt. Zumindest damals nicht.

  • Ich habe genau den umgekehrten Weg. Habe ein Macbook Air 13″ Mid 2012 mit 256GB internem Speicher und wollte den nicht mit Windows zuknallen. Hab mir also eine 256GB große SSD von Crucial gekauft für 50€ darauf Windows installiert. Läuft genauso schnell, wie wenn ich es auf der internen hätte. USB 3.0 ist aber hier Pflicht, sonst läuft das ganze wohl relativ langsam.

  • Frage mich schon länger wo man das Hintergrundbild von dem iMac bekommen kann. Hat jemand einen Tipp?

  • Weiß jemand, ob USB-c Version 3.1 sich lohnen würde ?

    Lohnt es zu warten bis der iMac das bekommt ? Oder ist USB 3.0 bzw thunderbolt schnell genug

    Danke.

  • Ich würd das gern mit Windows 10 so machen. Auf eine externe Platte installieren und nur bei Bedarf anschließen? Geht das? Ich hab dazu irgendwie noch keine wirkliche Anleitung gefunden.

  • Ich hatte auch vor kurzem eine Variante, wo ich eine SSD über Thunderbolt als Fusion Drive betrieben habe. Anfangs war ich wirklich Happy und das System war wahnsinnig schnell. Aber leider frierte das System ab und zu ein. Erst recht wenn ich Plex schaute. Dann konnte ich den Rechner nicht mehr bedienen. Nur das Ausmachen über den AN/AUS Knopf war die letzte Lösung.

    Hat auch einer dieses Problem gehabt (ich hoffe ja)

    Betrieben wurde am iMac (mid 2011) + Transcend TS256GSJM500 256GB Externe SSD (für Apple Mac USB 3.0 / Thunderbolt) silber-metallic

  • Wie werden denn bei einem (kleineren) SSD-Startvolume die Benutzerverzeichnisse optimal angebunden? Ich hatte sie mal mit symb. Links auf die alte (große) HDD verbunden – da funktionierte FileVault aber nicht korrekt (man kann es aktivieren, aber wenn man neu startet, kann das System von der SSD nicht auf die verschlüsselten Benutzerverzeichnisse zugreifen).
    Wie bindet man also optimal seine ggf. alten Benutzerverzeichnisse an eine externe oder interne neue Systemplatte an?

  • Ich hab von Beginn an meinen Mac Mini per USB 3 SSD als Systempartition. Seit 2014 stabil … Spiegeln der SSD auf die interne HDD über TimeMachine. Dann geht er auch jederzeit ohne SSD.

  • Angesteckt von Euch habe ich mir gestern eine Samsung EVO 850 mit 500GB geholt. Da ich einen iMac 2011 Mitte habe und nur USB2 wollte ich mir noch einen Thunderbolt – USB3 Adapter holen. Da es den nicht gab, dachte ich ich schließe die SSD die einen SATA-USB3 Adapter hat einfach per USB2 an. Habe dann einige Stunden TimeMachine BackUp eingespielt. Mit einem Speedometer habe ich dann festgestellt dass meine SSD ungefähr 2,5 mal langsamer ist als meine interne Festplatte.
    Trotzdem ist die SSD ein Gewinn. Die Anwendungen starten trotzdem schneller als von der internen Platte, nach dem Ruhezustand ist die SSD der Hammer, während die interne Platte erst einmal hochfahren musste, ist die SSD einfach da. Trotz der schlechteren Speedwerte sind die gefühlten Werte andere. Fotos, iTunes etc alles reagiert flotter.
    Ich werde das noch eine Weile beobachten und dann eventuell den Thunderbolt USB3 Adapter holen…..

  • kann ich jedem mit einer internen HDD nur empfehlen.

  • Herzlichen Dank für die Info!
    Bei mir läuft jetzt eine Samsung EVO 850 mit 250 GB über USB 3.0.
    Musik, Filme und Bilder sind auf der alten Mac HD geblieben, der Rest ist auf der SSD.
    Die Geschwindigkeit hat sich damit ca. verdreifacht :-))
    Die Unterordner aus „Musik, Filme und Bilder“ einfach mit „Symbolischen Links“ versehen
    und alles läuft (inkl. Time Machine Backup)

  • Moin,
    wäre es denkbar ein Fusion Drive mit einer externen SSD zu erweitern? Kann man wie oben beschrieben interne Fusion Drive mit einer externen SSD zu einer zusammen fassen?
    Habe dazu im Netz nichts gefunden.

    Gruß
    Sven

  • Ich hab mir heute eine Intenso ssd gekauft, und habs mal versucht. Funzt leider gar nicht. Der Mac late 2012 ist jetzt lahm ohne Ende. Booten dauert über 3 min.
    Falsche Platte ?

  • Ich habe mir nun auch die oben genannte SSD von SanDisk bestellt. Eine Frage habe ich allerdings noch. Wie habt ihr die Festplatte am iMac befestigt? Das mitgelieferte Kabel ist ja sehr kurz.

  • Vielleicht eine dumme Frage: Wie komme ich nach dem booten von der SSD wieder auf meine alten HDD Oberfläche ?

  • Hast Du dann ein Backup auf die SSD gespielt um die Programme zu nutzen oder bleiben die auf der HDD ?

  • wie kann Time Machine ein Backup von der SSD machen und als Quelle die HDD angegeben werden ?!

  • Lieber Chris,
    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Mein iMac ist jetzt, nachdem ich mein Startlaufwerk auf die genannte Sandisc geklont habe, deutlich aufgewertet.
    Von dieser Art Tips bitte mehr!

  • Hallo

    Ich stelle hier jz einfach mal meine Frage.
    Ich habe mir letztens eine Samsung 850evo mit 500gb zugelegt, alles super mac bootet schnell, ein Problem habe ich jedoch, und war in meineM Speed test wird mir angezeigt das sie nur 200m/s schafft normal sollte sie ja mehr schaffen (540mb/s) Hatte/hat jemand das selbe Problem?
    Hat jemand das Problem gelöst?

    Danke schonmal für jeden Hilfe ;D

  • Ich wollte diesen coolen Tipp auch probieren habe aber jetzt folgendes Problem: Mein TimeMachine-Volume ist zu groß! Kann ich auch Daten auslagern? Ich verstehe zB nicht, wieso die Software dem Benutzer zugeordnet ist und nicht nur sie Benutzer einzeln daruf zugreifen.

  • Hallo Chris,

    ich will auch die SSD 500 von Sandisk kaufen, und nur darüber mein Mac nutzen Photoshop u.s.w
    kannst du mir dabei Helfen den El Capitan auf ssd drauf zu tuen.
    oder kann ich dich irgendwie erreichen?
    LG. Juri

  • Die Idee ist echt gut und funktioniert auch wie es soll, aber wie kann ich ein Time Machine Backup von der externen SSD machen lassen, wenn Time Machine mir die SSD nicht angezeigt als Volumen, sondern nur die interne (langsamere) HDD? Komme hier irgendwie nicht weiter…

  • Hallo,
    noch eine kleine Frage :)
    Versuchsweise will ich das Betriebssystem wie beschrieben auf eine externe SSD auslagern und auch das „alte“ System auf der Festplatte behalten, sollte ja gehen.
    Kann ich die Programme (Office, Lightroom) dann noch von der internen starten oder müssen diese auch auf die SSD installiert sein??
    Danke für einen Hinweis und natürlich für die Mühe hier im Erfahrungsbericht!!
    Aloys

  • Hallo,

    erst mal vielen Dank für den tollen Artikel! Das klingt echt super und ich werde es demnächst selbst mal ausprobieren. :)

    Ein paar Fragen habe ich allerdings noch:

    – Funktioniert das alles auch genauso wenn ich eine interne Fusion Drive habe?
    – Kann ich die interne FD dann mit Time Machine als Backup Festplatte nutzen, damit ich notfalls falls die SSD ausfällt auch von der internen FD starten kann?

    Vielen Dank schon mal für die Hilfe und wie gesagt: Toller Artikel!
    Fabi

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