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Cloud-Infrastruktur: Apple will externe Anbieter durch eigene Server ersetzen

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Um die Abhängigkeit von anderen Unternehmen zu verringern, arbeitet Apple offenbar an einer umfassenden Erweiterung der eigenen Cloud-Infrastruktur. Das intern unter dem Codenamen „McQueen“ geführte Projekt soll bestenfalls dazu führen, dass Apple in den kommenden Jahren auf alle bislang involvierten externen Partner verzichten kann.

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Solarstrom für Apples Datencenter in North Carolina

Apple nutzt derzeit die professionellen Cloud-Angebote von Amazon, Microsoft und Google ergänzend zur eigenen Cloud-Infrastruktur. Erst gestern machte ja die Meldung die Runde, dass Apple einen Teil auf Amazons AWS-Server ausgelagerten Daten auf Googles Cloud-Plattform umziehen will, um die Abhängigkeit von Amazon zu verringern.

Von einem komplett auf eigenen Ressourcen basierenden Cloud-System verspricht sich Apple nicht nur mehr Kontrolle und Kostenersparnis, sondern auch mehr Flexibilität. Die Technik könnte so optimal auf den eigenen Bedarf zugeschnitten werden. Zudem gibt es Berichte, dass die Infrastruktur der externen Partner auf Dauer nicht mit Apples stetig wachsendem Bedarf mithalten könnten und Apple sich zukünftig auch dort verstärkt an den mit einer Erweiterung verbundenem Kosten beteiligen müsste.

Ob Apple es schafft, sich komplett von externen Anbietern zu trennen, bleibt abzuwarten. Das Ganze ist in jedem Fall eine Mammutaufgabe, auch wenn Apple in den letzten Jahren viel Erfahrung mit dem Aufbau und Betrieb von neuen Datencentern gesammelt hat. (via MacRumors)

Freitag, 18. Mrz 2016, 10:42 Uhr — Chris
8 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Hat euch eigentlich schon jemand gesagt dass eure App richtig Sahne ist? Performant, Kommentarbereich läuft flüssig und sau gut aussehen tut sie auch noch. :)

  • Es ist eigentlich enttäuschend , dass dies nicht schon von Anfang an so gehandhabt wurde: eine der größten Tech Firmen der Welt mit den größten barreserven überhaupt, schafft es nicht, seine eigenen Serverfarmen aufzubauen!!?? Buhh Apple!

    • Das kann man natürlich so einfach sagen aber sowas ist nicht einfach mal so gebaut.

    • Vor allem liegt das Barvermögen so, dass es für Apple sogar günstiger ist für die Dividendenzahlung Kredite aufzunehmen.
      Daneben: die wirkliche Größe hat Apple erst mit dem iPhone erlangt (und das auch erst ab der 2./3. Generation) – davor haben sie aber auch schon die Struktur gebraucht und mussten hier zwangsläufig auf externe Anbieter setzen.
      Das aufzubauen braucht seine Zeit und vor allem Geld! Auch muss es flüssig laufen, bevor man wechselt – ansonsten ist der Aufschrei bei den Kunden riesig!

  • Toll, dann funktioniert das auch bloß so lahm wie der AppStore oder gleich gar nicht.

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