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E-Book-Händler Buch.de veröffentlicht Lese-App für iOS-Geräte

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11 Kommentare 11

Der deutsche Onlinehändler Buch.de ist nun auch mit einer Lese-App für iOS-Geräte am Start. Besitzer eines iPad oder iPhone können damit auch ohne speziellen E-Book-Reader (Buch.de setzt auf den Tolino) auf die E-Books des Anbieters zugreifen.

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Ebenso wie Amazon bei der Kindle-App verzichtet auch Buch.de auf eine Einkaufsmöglichkeit innerhalb der App und spart sich so die ansonsten fällige Provision für Apple. Voraussetzung für die Nutzung ist also ein bestehendes Kundenkonto bei Buch.de. Nach dem Login zeigt das Gerät die in der Buch.de-Cloud vorhandenen Titel an und ermöglicht den Download. Neue Bücher müssen über die Buch.de-Webseite erworben werden und erscheinen anschließend automatisch auf den Geräten.

Buch.de gestattet die Nutzung aller gekauften Inhalte auf bis zu fünf Endgeräten, dabei kann es sich neben iOS-Geräten auch um E-Book-Reader, Computer oder Mobilgeräte anderer Hersteller handeln. Über alle angemeldeten Geräte hinweg werden neben der Bibliothek auch der Lesefortschritt sowie Lesezeichen und Markierungen in den einzelnen Büchern synchronisiert.

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Die iOS-App selbst bietet die Möglichkeit, zusätzlich zum Benutzerkonto bei Buch.de auch eine Adobe-ID einzutragen um mit Adobe-DRM geschützte Bücher und Dokumente zu lesen. Zudem können auch EPUB- und PDF-Dateien ohne Kopierschutz mit der App gelesen werden. Ob man das Apple-Bücherregal für die Darstellung der persönlichen Büchersammlung hätte abkupfern müssen sei mal dahingestellt, in Sachen Funktionsumfang zeigt sich die App jedenfalls bodenständig und robust. Neben der Schwarz-auf-Weiß-Darstellung lassen sich die Bücher auch im Nachtmodus sowie in Sepia-Darstellung lesen. Per Fingertipp in den unteren Seitenbereich erreicht man Einstellungswerkzeuge für Helligkeit (leider nur stufenweise) und Schriftgröße.

Mit der Veröffentlichung der Buch.de-iOS-App geht der Anbieter einen längst fälligen Schritt nach vorne. Die enorme Verbreitung der iOS-Geräte birgt sicherlich noch attraktives Marktpotenzial – Amazon hat dies längst kapiert.

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Mittwoch, 06. Aug 2014, 16:20 Uhr — Chris
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  • Sehr gut! Wenn jetzt auch noch mehr Verlage kapieren, dass ein E-Book ein eigenes Medium ist und nicht nur eine Sonderform des gedruckten Buches kommt die Branche vielleicht endlich vorwärts. Das ein Hardcover mehr kostet als ein Taschenbuch ist klar (auch wenn das 2-3fache sicherlich übertrieben ist), aber warum ein E-Book erst so teuer wie Hardcover und dann so teuer wie das Taschenbuch ist, erschließt sich mir nicht. Ebenso warum ich mein E-Book nicht beliebig verleihen oder weiter verkaufen kann…

    • Tut nichts zur Sache

      Buchpreisbindung ist das Schlagwort

      • Macht die Sache aber auch nicht logischer…

      • Nein. Die Buchpreisbindung bedeutet, dass Händler sich an die von Verlagen vorgegebenen Preise halten müssen. Wie der Verlag den Preis der verschiedenen Ausgaben eines Buches setzt, ist ihm völlig frei überlassen.

    • Das E-Book ist gut für die Internetversandhäuser und großen Verlage, weil sie keine Bestände an Bücher vorhalten müssen. Für den Buchhandel ist es ein ruinöses Geschäft und erst recht für kleine Verlage oder Autoren.

      Ich finde es richtig, wenn die Preise (fast) gleich sind, um allen eine gleiche Chance zu geben, statt das großen Ketten wie amazon etc. den Buch-Markt kaputt machen.

  • Was soll immer der ganze App Kram? Ein ePub, möglichst ohne DRM, und gut!
    Spart auch Geld, den man in Qualität stecken kann.

    • Meist die Argumentationskette von Leuten die sich die Bücher dann auf einem der bekannten WarezPortale ziehen. Einnahmen 0 €

      • Wer eh schon da zieht, braucht sich ja nicht zu beschweren, er kriegt ja ’ne DRM-freie Ausgabe. Der ehrliche Kunde dagegen nicht, und dessen Beschwerden mit „ey, du Raubkopierer“ abzutun ist wenig hilfreich.

  • Solange die Bewohner des Elfenbeinturms namens „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ ihr kleines Kartell zur Buchpreismanipulation mit bereitwilliger Rückendeckung durch den Gesetzgeber weiterbetreiben dürfen, wird sich an den ebook-Preisen sich nicht so schnell ändern.
    Da in den Verlagen alle neueren/ neu aufgelegte Bücher in irgendeiner digitalen Form vorliegen, sind die ebooks quasi ein Abfallprodukt, mit dem man auch noch Geld machen kann.
    In den konservativen Verlegerkreisen wird das ebook-Wesen immer noch mit spitzen Fingern angefasst.
    Wisst ihr noch, damals, als man von dem extrem praktischen Tontäfelchen auf diese umständlichen Papsrusrollen wechselte?
    Alle Kritiker sagten den Untergang des Qualitätsbuches voraus …
    Dies dürfte die vorherrschende Auffassung in der Verlegerszene sein.

  • @Hopfi

    …schau bitte mal über den Tellerand und vedreh die Tatsachen ganz nicht so arg: der Gesetzgeber schreibt jediglich die Preisbindung für alle vor, die Höhe legt er nicht fest !
    Und jetz schau in die Schweiz wo die Buchpreisbindung aufgehoben wurde (2012? oder 13) bis auf 10 „Burner“ im Jahr die über „große Ketten und Amazon“ günstig angeboten werden sind alle anderen Bücher, ich will nicht sagen explodiert aber doch sehr teuer geworden. Unter diesem Gesichtspunkt kann ich Deiner Kritik am Börsenverein zustimmen; der „Rückendeckung durch den Gesetzgeber“ aber nicht.

    Gruß

  • Warum das Bücherregal kopieren?
    Na, sollen die eine weiße Fläche kopieren,
    so hässlich, wie die iBooks-App jetzt ist?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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