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Attacke auf Flash: Google bietet HTML5-Tool „Web Designer“ an

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Mit der neu veröffentlichten Software Web Designer schießt Google gezielt gegen Adobe. Das Programm dient dazu, Animationen in der Programmiersprache HTML5 zu erstellen. Konkret will Google hier wohl die Gestalter von Werbebannern dazu animieren, künftig auf Flash-Animationen zu verzichten und das auch mit Mobilgeräten kompatible HTML5 zu verwenden.

webdesigner

In der Tat gilt HTML5 seit längerer Zeit bereits als neuer Standard für animierte Web-Inhalte. Die Technik ist ressourcenschonender und flexibler, da sie ohne die separate Installation von Plugins bereits von den meisten Browsern unterstützt wird. Dennoch hält sich Flash weiterhin hartnäckig auf einer Vielzahl von Webseiten und gerade Google trägt einen großen Teil der Verantwortung dafür, dass das Flash-Plugin nicht obsolet wird. YouTube setzt weiterhin beim Abruf vieler Videos Flash voraus, Googles Videodienst ist noch weit davon entfernt, Flash im Webbrowser komplett überflüssig zu machen.

Googles Web Designer selbst läuft übrigens auch unter HTML5. Die Anwendung wird zwar lokal geladen, setzt als erweiterte Webanwendung aber eine Internetverbindung voraus. Der Download ist sowohl für Windows als auch für Mac verfügbar. Eine Einführung sowie erste Schritte zur Anwendung findet ihr hier.

(Direkt-Link)

Dienstag, 01. Okt 2013, 9:46 Uhr — Chris
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  • Und genau wegen oben aufgeführter Gründe war es ein großer Fehler von den mobilen Betriebssystemen auf Flash zu verzichten. Bei Android kann man es ja wenigstens noch nachinstallieren, bei iOS gibt es nur mehr oder weniger schlechte Streaminglösungen. HTML ist leider die Zukunft, Flash immer noch die Gegenwart.

  • Na zum Glück hat Adobe die Edge Tools ;)

  • Im World Wide Web hat Flash tatsächlich ausgedient, gerade weil es jetzt HTML5 gibt. Aber nenn mir doch bitte eine andere Möglichkeit exessives Prototyping von Software zu betreiben, um Kunden Aussehen und Funktionalität von Software zu visualisieren?

    Flash ist da auch heute noch State-of-the-Art, dank actionscript und äußerst mächtiger Bibbliotheken. Flash sollte also nicht überflüssig gemacht, sondern nur in anderen Bereichen genutzt werden!

  • Mit „Hype 2.0“ kann man ebenfalls html5 Animationen erstellen – einfach und schnell. Empfehlenswertes Programm

  • Leider muss ich klugscheißen, da HTML nach wie vor keine Programmiersprache ist und dank solcher Artikel dieses schlichtweg falsche „Wissen“ tausendfach verbreitet wird.
    HTML ist eine Auszeichnungsprache (ML, markup language), diese kennzeichnet im Grunde die „Auszeichnungen“ wie bestimmte Inhalte zu behandeln (im einfachsten Fall darzustellen) sind, vergleichbar mit Anweisungen an den Azubi was er mit welchen Dokumenten zu tun hat.
    Wer mit HTML und CSS nix am Hut hat, wird es auch dadurch nicht erlernen – für jene andere ist es evtl. eine kleine Unterstützung denke ich.

    • Das ist für HTML 5 nur teilweise richtig. Viedoeos abspielen, Animationen, einfache Animationen(auch in 3d) sind kein Problem. Solange man keine richtigen Spiele programmiert kommt man mit HTML 5 schon sehr weit.

    • HTML 5 bezeichnet einen Überbegriff. Es existieren momentan 2 Gruppen, die HTML5 als Standard entwickeln: Das W3C und eine Gruppe von Browserherstellern (u.a. Google). Beide definieren HTML 5 grob als HTML (neue Sematik) + CSS 3 + Javascript. Das sind die Techniken, auf die HTML 5 aufbaut.
      Mit JS lasen sich auch die unzähligen APIs (Geolocation…) anprogrammieren.
      HTML 5 ist also weit mehr als erweitertes HTML 4.1

  • Danke Chris, dass es mal einer schreibt. Mir persönlich ist es Wurst ob das bunte Werbegeflicker auf den Seiten nun mit Flash, HTML4,5,X oder als animiertes GIF daherkommt. Nerv-Faktor ist Technologieunabhängig. Für den Bereich der wirklich ernstzunehmenden Anwendungsentwicklung ist dieses Flash-Bashing nach wie vor eine größere Gefahr als irgendwelche dahergeredeten technologischen Mängel. Wenn diese Leute mal wüssten, wie viele Apps Flash unter der Haube haben…aber das ist ja was gaaanz anderes.

  • Man danke Chris ich hab schon die Hoffnung aufgegeben eine kompetente antwort zu lesen^^

    CANVAS wäre noch ein gutess stichwort

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