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Gamescom Rückblick

Von Dystopie bis Horror: CONTROL Resonant, Metro 2039 und Alien Isolation 2 angespielt

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Auf der diesjährigen Gamescom in Köln gab es auch etliche Neuheiten anzuspielen, für die eine Veröffentlichung auf dem Mac entweder bereits feststeht. Oder für die eine zukünftige macOS Fassung zumindest nicht unwahrscheinlich erscheint, da bereits die Vorgänger ihren Weg auf die Hardware aus Cupertino gefunden haben.

Aus den Genre Action, Shooter und Horror haben uns beim Anspielen in Köln CONTROL Resonant, Metro 2039 und natürlich Alien Isolation 2 besonders gefallen. Zwar wurde von den drei Genannten bisher lediglich für Resonant eine Mac Version offiziell angekündigt. Wir bleiben aber vorsichtig optimistisch, dass 4A Games und Creative Assembly ebenso noch Mac Umsetzungen für ihre Titel auf dem Schirm haben.

Control Resonant Combat

CONTROL Resonant

Das erste CONTROL brauchte leider geschlagene 6 Jahre, bis das Spiel nach den Windows- und Konsolenfassungen auch seinen Weg auf den Mac fand. Dafür folgte in diesem Frühjahr zusätzlich die Veröffentlichung auf dem iPhone sowie iPad und nun steht auch schon der Nachfolger CONTROL Resonant in den Startlöchern. Bereits am 24. September wird die Windows- und Konsolenfassung erscheinen. Mac Nutzer sollen sich diesmal deutlich weniger lange gedulden müssen. Entwickler Remedy Entertainment verspricht, dass die Portierung für macOS ebenso noch in diesem Jahr erscheinen soll.

In Resonant spielt ihr in gewisser Hinsicht in vertauschten Rollen. Denn während im ersten Teil Jesse Faden die Protagonisten war und nach ihrem verschollenen Bruder Dylan suchte, ist es diesmal Dylan, der sieben Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils aus dem Koma erwacht und nun nach seiner Schwester sucht. Auslöser für Dylans Erwachen ist die Rückkehr des mysteriösen „The Hiss“, einer paranormalen Resonanz-Entität aus einer fremden Dimension. Zusätzlich schickt sich das pilzartige „The Mold“ an diesmal ganz New York City zu korrumpieren.

Metro 2039

Die an die gleichnamige Romanserie von Dmitry Glukhowsky angelehnte Videospielreihe dürfte wohl allen, die eine Schwäche für düsteren Dystopien und postapokalyptische Welten haben, ein Begriff sein. Nachdem die Geschichte des bisherigen Serienhelds Artjom mit Metro Exodus abgeschlossen wurde, schlüpft ihr in Metro 2039 in die Rolle eines neuen Hauptcharakters, der nur als „der Fremde“ bekannt ist. Als Antagonist tritt diesmal Hunter auf, dem einstigen Mentor von Artjom. Dieser konnte die einzelnen Splittergruppen in der moskauer Metro vereinen und führt nun das fanatische Novoreich an, an dessen Spitze er mit stählerner Hand in den dunklen U-Bahn Schächten herrscht.

Viel mehr Details wollten die Entwickler bisher nicht verraten, allerdings haben sie erstmals das ewige Schweigen ihres Hauptcharakters gebrochen und verleihen dem Fremden eine eigene Stimme, sodass er nicht wie Artjom nur als schweigsamer Beobachter seiner Umwelt auftritt. Auch am Leveldesign wurde gearbeitet. Statt der weitläufigen Areale des Vorgängers setzen die Entwickler wieder stärker auf lineare Abschnitte. Das tut jedoch zumindest der dichten Atmosphäre des Spiels keinen Abbruch. Zumal das Entwicklerteam noch weiter an der Grafikengine gedreht hat, sodass sich Metro 2039 in seiner beklemmenden Schönheit noch imposanter darstellt.

Die Entwicklung von Metro 2039 selbst hatte sich allerdings deutlich verzögert, da die Arbeit des ukrainischen Studios 4A Games durch die anhaltenden Kampfhandlungen durch Russlands Krieg in der Ukraine erschwert wurden. Dass auch die Handlung von Metro 2039 durch den russischen Angriffskrieg geprägt sein wird, ist ebenso naheliegend.

Alien Isolation 2

Wie bereits bei CONTROL schaffte es auch der erste Teil von Alien Isolation nicht nur auf den Mac, sondern erhielt zwischenzeitlich ebenfalls eine iOS Portierung. Womit ihr euch auch auf dem iPhone und iPad vom Xenomorph jagen lassen könnt. Zwar steht für den zweiten Teil generell noch kein Veröffentlichungsdatum fest, die Demo von Alien Isolation 2 auf der Gamescom wirkte jedoch technisch weit fortgeschritten, womit wir fest mit einem Termin im kommenden Jahr rechnen.

Nachdem im ersten Teil als Amanda Ripley, Tochter der verschollenen Ellen Ripley, auf die Raumstation Sevastopol gereist seid, verschlägt es euch diesmal auf die Oberfläche eines Mondes des Gasplaneten K-348. Direkt zum Einstieg der Demo muss die neue Protagonisten Blake, eine Wayland-Yutani Managerin, zusammen mit ihrem Team die Überreste eines abgestürzten Objekts finden und untersuchen.

Wie es sich für ein Horrorspiel gehört startet die Missionen keinesfalls bei strahlendem Sonnenschein. Stattdessen begeben wir uns während eines tosenden Sturms auf die Suche. Über unseren Kopf hinweg zucken Blitze, Regen peitscht uns ins Gesicht, Bäume knarzen und der Donner kracht in unseren Ohren. Direkt zum Einstieg zeigt Creative Assembly, dass sie auch außerhalb von Raumstationen eine schauerlich gruselige Atmosphäre schaffen können.

Im weiteren Verlauf der Demo finden wir das Objekt und ahnen bereits, dass es sich bei dem Wrack um das abgesprengte Gemini-Labor der Sevastopol Station handeln muss. Doch wider dem Ratschlag ihres Kollegen begibt sich Blake auf der Suche nach Überlebenden in das lädierte Modul. Da wir bereits wissen, was uns vermutlich darin erwarten wird, zucken wir auch prompt zusammen, als uns urplötzlich ein halb in Stücke gerissener Android packt. Und nur wenige Momente später begegnet Blake erstmals der noch schrecklicheren Gefahr, die im Dunkeln lauert.

Alien Isolation 2 Alien2

Auch in Alien Isolation 2 gilt es vor dem Alien, einem erbarmungslosen Jäger, zu fliehen. Ihm auszuweichen und sich vor ihm zu verstecken. Wie bereits im ersten Teil bewegt sich das Alien autark durch das Level um nach seinen Opfern – also euch – zu suchen. Dabei lernt es kontinuierlich und sucht euch vermehrt an den von euch beliebtesten Verstecken. Womit ihr stets dazu gezwungen seid eure Spielweise zu variieren, wenn ihr nicht aus einem Schacht oder Schrank herausgezerrt werden wollt um auf dem Speiseplan des Xenomorphen zu landen.

Obgleich wir die neue Bodenstation Kurosaki noch nicht sehen oder gar erkunden konnten, machten der Trailer und die Gamescom Demo umgehend wieder Lust auf das gruselig atmosphärische Schleich- und Versteckspiel. Sowohl optisch wie auch in Bezug auf das grandiose Sounddesign weiß das Spiel zu gefallen und wir können es kaum abwarten uns wieder vom Alien den Angstschweiß auf die Stirn treiben zu lassen. Entsprechend hoffen wir sehr, dass der Titel erneut seinen Weg auf den Mac finden wird. Eventuell wieder mit Unterstützung von Feral Interactive, die bereits weitreichende Erfahrung bei der Portierung von Creative Assembly’s Spielen für den Mac und iOS sammeln konnten.

01. Sep. 2026 um 15:37 Uhr von Damien Fehler gefunden?


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