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Unterm Strich keine Einsparungen

Umweltstudie: Smarthome schraubt Energieverbrauch nach oben

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Smarthome wird uns ja gerne auch als Möglichkeit zum Energiesparen verkauft. Dies mag sicher zutreffen, wenn man vorrangig speziell für diesen Zweck gedachte Komponenten wie intelligent gesteuerte Thermostate verwendet, unterm Strich sorgt der Trend zur Heimautomatisierung allerdings für einen deutliche Anstieg des Stromverbrauchs in Europa.

Bund Studie Stromverbrauch Smarthome

Grafik: BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums eine Studie diesbezüglich in Auftrag gegeben, die zu dem Ergebnis kommt, dass sich der Verbrauch von Energie und Ressourcen mit zunehmenden Verbreitung vernetzter Geräte im Haushalt deutlich erhöht. Und zwar nicht aufgrund der Herstellungsprozesse der Geräte, sondern auch durch deren laufenden Betrieb.

Die Vernetzung von bisherigen Produkten kann zu erheblichen Mehrverbräuchen von Energie und Ressourcen führen – europaweit könnten so Mehrverbräuche von bis zu 70 TWh im Jahr entste- hen; pro Gerät bis zu 26 kWh. Hierfür ist insbesondere der Standby-Stromverbrauch im vernetzten Bereitschaftsbetrieb verantwortlich.

In der Folge dürfen sich Smarthome-Nutzer den Einsatz der Technologie nicht schön reden, sondern müssen mit teils merklichen Mehrkosten kalkulieren. Dem BUND zufolge kann der Einsatz beispielsweise intelligenter Beleuchtungssystem übers Jahre gesehen bis zu 175 kWh zusätzlich verbraten, dies entspricht Mehrkosten von rund 50 Euro. Die Ergebnisse der Studie wurden hier als PDF veröffentlicht.

Mittwoch, 29. Aug 2018, 13:10 Uhr — Chris
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  • Ich muss dazu auf enOcean verweisen, wo genau DAS nicht zutrifft.

    • Und mit welchen Grund? Brauchen die keine Energie um etwas zu übertragen bzw. um Sende-und Empfangsbereit zu sein?

      • Nein. Die Energie kommt z.b. aus dem Tastendruck (Piezo)
        Keine Batterie die leer wird und keine Kabel für Dauerstrom…

      • EnOcean gewinnt die benötigte Energie bei Tastern zum Beispiel durch den Tastendruck auf einem Sender kurz auch Energyharvesting genannt.

        Von daher kann man schon behaupten, dass eine Großteil der Sender Batterielos sind.

      • Ah okay, aber das hilft einen ja nur bei Sachen etwas wo ich eine Art Schalter benötige. Beispiel Tür oder Fensterkontakt. Bei einer Heizung ist mir das aber noch schleierhaft, wie das Ding dann hier die Heizung hoch drehen soll, wenn ich in einen Bestimmten Radius von der Wohnung/Haus entfernt bin.

        Denn da drücke ich ja keine Mechnaschine Taste dann.

      • Ganz einfach bei einem EnOcean Heizkörper regler wird die Wärmeunterschied am Ventil zur stromproducktion genutzt und der Wandthermostat (Gegenstück) besitzt eine photozelle.
        Einzig der schaltaktor an der Steckdose wird vom Netz versorgt,
        Was aber unerheblich ist da die Funkpakete (Senden/Empfangen) so eng geschnürt sind das kaum Strom gebraucht wird.
        Die heufigkeit wie oft gesendet wird in der Stunde ist auch limitiert.

    • Bei enOcean sind es nur die Taster die keine Spannungsversorgung benötigt, was ist mit dem Eigenverbrauch der Aktoren die das Licht schalten?

      • Die könnte man beispielsweise mit einem Peltier Element mit Strom versorgen. Funktioniert häufig wo Temperaturunterschiede auftreten (Heizung, Licht…)

      • Lustig….. Also wenn ich auf mein smartfone oder tablet drücke licht an geht dann auch bei deinen enocean das licht an…???? Lach… Sorry du bringst hier irgendwie was durcheinander mit smarthome und softschalter. Dann kann i h dan klassischen lichtschalter lassen.

  • Wird Zeit, dass mal jemand dem unsäglichen „bis zu 30% Heizkosten sparen“ mal was entgegenhält. Diese Werte erreicht nur, wer vorher permanent geheizt hat. Jeder normale Mensch dreht aber die Heizung runter, wenn keiner daheim ist. Intelligente Thermostate drehen nun also eher auf, bevor jemand da ist. Das führt zu Mehrverbrauch, nicht zu Einsparungen.

    • …klingt nach fundiertem Wissensstand – Punkt.

    • Ich hab das Gegenteil erlebt. Alte Thermostate gegen FHEM und Homematic getauscht. Temperatur pro Raum mitgeschrieben. Einstellungen optimiert und den Vermieter überrascht: 50% weniger Heizkosten. Einen Anteil hatten die alten Ventile, aber das Protokollieren der Nutzung hat zusätzlich viel gebracht.

      Beispiel: Auskühlung über Nacht: wieviel Temperatur verliert der Raum ? Wie schnell heizt er auf ? Im Bad war die Heizung dadurch fast immer aus. Abends für 2 Stunden an, morgens für eine, Auskühlung dazwischen nicht unter 17 Grad, Aufheizen in 10 Minuten auf 21 Grad.

    • Ich drehe die Heizung überhaupt nicht runter. So kühlt doch die Wohnung aus. Außerdem möchte ich eine warme Wohnung haben wenn ich nach Hause komme und nicht erst aufheizen, unnötig.

    • Intelligente Heizkörper drehen aber auch runter wenn niemand zuhause ist, ich kenne genug die ihre Heizkörper einfach durchgehend auf 24grad stehen lassen wenn sie nicht zuhause sind, aus Angst das Haus oder die Wohnung wurde zu sehr auskühlen und nicht schnell genug warm werden. Mal ganz davon abgesehen das in vielen Haushalten völlig veraltete Heizkörper Thermostate im Einsatz sind und die Heizungsanlage an sie auch eine große Rolle spielt.

      Ich selbst habe meine knapp 7Jahre Heizungsanlage mit einem Aussenfühler einem Raumthermostat und 5 Heizkörper Thermostaten von Homematic IP aufgerüstet und in den letzten 2 Jahren knapp 3500KWh Heizleistung eingespart. (3Köpfige Familie)

      Die Kosten der Geräte hab ich damit aber noch lange nicht raus.

      Ps.: Auch mein Stromverbrauch ist durch Ersatz aller Lampen im Haus durch Hue Birnen und Einsatz von intelligenten Steckdosen um knapp 370kwh gesunken im Vergleich zum Vorjahr. Auch hier stehen die Anschaffungskosten natürlich in keinem Verhältnis zu den eingesparte Energie kosten..

      Aber trotzdem schön das man ein Ergebnis sieht. ;)

    • Genau da scheiden sich aber schon die Geister. Was verbraucht mehr Energie? Abgekühlte Räume ständig wieder aufzuheizen weil man tagsüber (während man auf der Arbeit ist) und in der Nacht die Heizung runtergedreht hat, oder die Raumtemperatur permanent halten?

      • Man lässt ja die Räume auch nicht auskühlen. Bei mir ist die Abwesenheitstemperatur 17 Grad. Innerhalb einer halben Std sind dann 20-21, wenn man daheim ist. Per Fernsteuerung schalte ich ein, wenn ich auf dem Heimweg bin.

      • Vergleiche das doch mal mit einem Wasserkocher! Was verbraucht mehr Energie: 1. ständig auf kochend lassen oder 2. bei Bedarf anstellen. Dass die Wohnung zu sehr auskühlt, ist ein gefühltes Argument.

      • Carlo Barbarito

        Naja …. Kern dieser Aussage wäre es dann das es energiesparender wäre einen Wasserkocher sozusagen durchlaufen als ihn nur einzuschalten wenn heißes Wasser benötigt wird.

    • Quatsch. Ich benutze Tado und in kombination mit wechsel zu einem anderen anbieter ist die rechnung um fast 40% gesunken im vergleich zu 2016 (ohne bonuszahlungen oder sowas)

    • Ich hab mit tado im Schnitt 42% zu den letzten beiden Vorjahreszeiträumen eingespart. Das sagt mir nicht die App, das habe ich manuell geprüft.

    • So einfach ist das nicht, man spart nicht viel wenn man die Heizung aus macht bei Abwesenheit, da die Wände als wärmespeicher dienen der dann nur verbraucht wird.
      Wenn man nur ein paar grad runter kühlt und automatisch bei Anwesenheit hoch heizt verbraucht man weniger.
      Die EnOcean Thermostate von EnKay zum Beispiel machen das ohne Strom zu verwenden und das Runter und wieder hoch drehen wird nicht vergessen.

  • Ich nutze Smart Home für Beleuchtung und habe dadurch die herkömmlichen Lampen durch LED ersetzt. Das bedeutet sicherlich auch trotz Standby eine grosse Ersparnis.

  • Gut das es nun mal eine Studie gibt, war mir persönlich aber auch vorher schon klar.

    Lampen hängen nun an Dauerstrom und selbst wenn die Lampe aus ist verbrauchen sie also nun etwas. Auch wenn Unterputzlösungen verwendet werden für Schalter, so verbrauchen nun halt die Schalter etwas, da sie ja Sende- und Empfangsbereit sind.

    Bei den meisten Heizungssystemen, könnte eventuell bisschen was eingespart werden. Denn vermutlich haben vorher die Wenigsten Ihre Heizung runter gedreht, wenn sie das Haus verlassen haben und nun wird es halt Automatisch dann abgesenkt. Nur wird vermutlich diese Einsparung dafür nun in Batterien investiert werden dürfen oder auch Akkus. Denn die meisten smarten Heizungshermostate brauchen ja eine Batterie oder Akku.

    Dazu kommen nun noch Fenster-/Türkontakte, die vorher die wenigsten Interessiert haben und schon wieder hat man einen weiteren Verbraucher im Haus.

    Etc. etc.

    • Dass die Wenigsten die Heizung runterdrehen, wenn sie nicht daheim sind, halte ich aber für sehr übertrieben. Wer heizt denn seine Wohnung permanent auf 22 Grad, wenn stundenlang keiner da ist?

      • Die meisten.

      • ….jemand mit Fußbodenheizung oder jemand der mehr als 10 Heizkörper hat.

      • Eben die meisten, ich zähle mich dazu. Wer denkt schon immer beim ausn haus gehen darnn den/die heizkörper runterzudrehen. Mit smarthome über smartfone und app abolsut kein ding und wenns nur zur kontrolle ist. Meine heizkosten Rückzahlung letztes jahr 240€…

      • Wie hier nun dir schon 3 andere Bestätigt haben wohl die wenigsten. Denn es ist einfach nicht wirklich Komfortable, wenn man im Winter heim kommt und dann erst alle Heizungen wieder auf 22°C hoch dreht. Dann vergehen auf blöd ein paar Stunden bis es überall angenehm Warm ist und solange sitzt man in der 18-20°C kalten Bude.

        Daher werden die meisten die Heizung einfach immer auf der gleichen Stufe gelassen haben.

  • Wer glaubt den wirklich das es eine Ersparnis ergibt. Es ist in manchen Bereichen eine Erleichterung und in anderen eine Spielerei.
    Bei Heizungen bringt es gegenüber einer gut eingestellten Heizkette überhaupt nichts bzw. verteuert durch unsachgemäßen Umgang alles und könnte zu Folgeschäden führen.

  • Wenn ich nicht zu Hause bin läuft maximal der Kühlschrank – sonst nichts. Da reicht eine einfache Funksteckdose mit Fernbedienung.

    • Dein Wohnung muss recht klein sein und eigentlich kaum ein Elektrogerät beinhalten, wenn bei dir eine Funksteckdose reicht. Außerdem, was hat eine Funksteckdose mit SmartHome am Hut?

    • nicht schlecht! …aber wirklich nirgendswo traffos oder eingesteckte ladegeräte? kein router? mirkrowelle oder andere haushaltsgeräte eingesteckt? türsprechanlage? die funkteckdosen verbauchen ja zb auch was ;-)

  • Das ist die Absurdität der Zeit,: Der Müll wird säuberlich getrennt und der Strom soll möglichst öko sein:
    Gleichzeitig wird Plastikmüll immer mehr und die Industrie setzt faktisch in allen Bereichen immer mehr Plastik ein. Mit hunderttausenden Propellern und Solarflächen werden in Norddeutschland ganze Landschaftsräume zerstört, ohne dass der Stromanteil, wegen fehlender Speicherkapazitäten einen wirklich nennenswerten Anteil erreicht und gleichzeitig steigt der Strombedarf immer mehr und für die absurdesten Dinge, obwohl alle Geräte so grandios „Energie sparen“. Wenn diese Gesellschaft nicht endlich lernt, dass es darum geht, tatsächlich die Müllerzeugung drastisch zu reduzieren und den Strombedarf/-verbrauch dramatisch zu senken, muss man sich bald keine Sorgen mehr um das Rentenniveau o.ä. machen

  • Nunja vorher auch Energieparbirnen genutzt und LED’s. Seit Beleichtung und Elektrik im Haus über Qivicon genutzt sind die Kosten zum Vorjahr um 11% gesunken. Heizkosten tatsächlich um 8%. Klar Werbung sagt bis zu 30% aber ist halt wie immer, es werden immer nur Extreme verglichen.

  • Ohne die Details der Studie zu kennen:
    – Smartmetering hat bei uns mehr Bewusstsein für den Verbrauch geschaffen und wir haben gelernt den Verbrauch messbar zu reduzieren
    – Smarthome fängt erst bei wirklich smarten Installationen an / die Regeln für Rollos sind mehre Seiten lang und auf das Sparen der Energie optimiert
    – ohne ständig die Maßnahmen zu kontrollieren und anzupassen wird sich dauerhaft kein Erfolg einstellen

    Ich nutze KNX / Homematik / Koogeek/ OpenHAB und HomeKit

    • Danke, Punkt 1 halte ich für extrem wichtig, leider streuben sich viele Versorger dagegen smartmeter anzubieten.
      Den eigenen Verbauch haarklein verfolgen zu können schafft ein ganz anderes Bewusstsein für den Stromverbauch und lässt die Möglichkeiten erkennen an denen man selbst Einfluss hat, und das sind beim Stromverbrauch erhebliche …

  • Auch, wenn diese Studie sicherlich nicht falsch ist, finde ich sie doch recht einseitig. Sie macht nicht genug deutlich, dass am äußersten Rand der Abweichung gerechnet wird.
    Beispiel: Abbildung 5 zeigt einen Haushalt mit 7 Smarten Lampen, welche bei 3! Watt im Standby einen Mehraufwand von 180kWh pro Jahr erzeugen. Was laut dem Beispiel 55€ ausmacht. Das würde einem Strompreis von 30,5 Cent entsprechen.
    Beispiel aus der Realität. Eine Philips Hue Lampe benötigt 0,5 Watt Standby. Gemessen an einem normalen Strompreis von (aufgerundet) 26 Cent plus 1 Cent Grundgebühr pro kWh, also 27 Cent kostet das den gleichen Haushalt „nur“ 8,10€ mehr.
    Sicherlich gibt es mit dem Kaufpreis und der Ersparnis zu nicht-smarten Lampen eine Differenz. Aber Nachbarn, die aus Faulheit eine 60 Watt Lampe im Flur täglich 4-6 Stunden brennen lassen, sind auch kein Vorbild. Oder die ganzen falsch eingestellten Bewegungsmelder im Außenbereich die ständig an gehen.
    Da gibt es ebenso viele Beispiele.

    • ich finde jedoch auch 0,5 watt im standby auch nicht gerade wenig, ich habe über 50 einbauspots, das wären bei solchen leuchtmitteln mit bridge ca. 25–30 watt rund um die uhr… der jahreverbauch eines kühlschranks… und das nur zum licht schalten… diese technik kommt also auch ohne übertriebene rechnung (wie die 3W in der studie) schon schnell an die grenzen der vernunft …

      • Die 50 Einbauspots würde man aber doch eher mit einem einzigen Schalt-Aktor verbinden. Der braucht wiederum nur 0,5 Watt (Homematic). Nicht nur das System sollte etwas Smart sein, sondern auch der Installateur (nicht jetzt auf dich bezogen).

      • Hans hauser, das würdest du machen und ich und diverse andere. Es gibt aber genügend die einfach Philips und Co ein haufen Geld hinwerfen und sich entsprechend viele Spots kaufen.

        Da nicht mal nach gedacht wird, ob diese überhaupt Dimmbar sein müssen oder ob diese wirklich RGB sein müssen.

  • Beim Thema SmartHome spielt auch weniger Kosteinsparung ein Thema (außer beim Heizen) wie vielmehr Komfortgewinn.
    Jemand der heute seine Glühbirne gegen eine smarte LED tauscht wird aber recht lange billiger mit dem Dauerstrom an fahren wie wenn er weiter auf Glühdraht gesetzt hätte. (Anschaffungskosten mal außen vor)

  • Ich kann nicht nachvollziehen, wie diese „Studie“ auf solche absurden Werte kommt. Der Stromverbrauch bzw. Heizöl (oder was auch immer geheizt wird) sinkt wirklich spürbar beim Einsatz von diversen Smarten Produkten. Gerade bei Heizkosten kann man wirklich sehr viel einsparen. Und die Hue Lampen haben wirklich einen sehr sehr niedrigen Stromverbrauch im Standby. Da kommt man niemals auf solch hohen Kosten oder einen solchen hohen Verbrauch.

  • Feine Studie.
    Ich hab den ganzen Schmodder der Bequemlichkeit wegen angeschafft und das darf dann gerne auch was kosten.
    Wenn ich mir anschaue, wie der Rest der Welt und die Industrie mit Energie umgeht, dann kann ich über die 175 KW/h im Jahr nur müde lächeln. Das sind doch alles Rechnungen, in die auch die Produktions- und Lieferkosten mit reingehören. Und schon bringt kein Elektrofahrzeug mehr irgendeinen Vorteil (aus Umweltsicht) …
    Dumme EU-Wichtigmacherei. Deutschland ist Vorreiter in so vielen Dingen; die sollen uns jetzt mal in Ruhe lassen, bis der Rest der kompletten EU gleichgezogen hat. Und dann gerne wieder nerven :-)

  • naja machen wir uns nichts vor, das überall beworbene „smarthome“ ist vordergründig ja eher eine komfortsteigerung durch vernetzung, „smart“ ist ertmal gar nichts. das gilt für allem für die ganzen gadgets ála echo, hue etc… will man „wirklich smart“ muss man planen uns investieren! das kostet geld, zeit und geht nicht überall… sowas lässt sich nicht so gut verkaufen wie irgendwelche stromfressende addons und wlan leuchtmittel. das richtige „smart“ bedeuted bei einem freistehenden haus zb: zur sonneneinstrahlung gesteuere beschattung von fenstern, beheizung und warmwasserbereitstellung in abhängigkeit von anwesenheiten, unbenutze verbraucher identifizieren und bei nichtnutzung abschalten (standby zeiten), geregelte nutzung verschiedener stromtarife oder selbsterzeugtem energiequellen… das alles in verbindung mit aktueller technik: led, a+++ geräten ermöglicht natürlich auch einige einsparungen (nicht nur strom), und das bei gleichzeitig gestiegendem komfort. dazu ist jedoch dann ein haufen technik im haus welche bezahlt und gegengerechnet werden muss… will man ohne all das nicht und einfach nur „sparen“ geht das nach wie vor auch durch gewohnheitsänderungen und etwas „sparsamkeit“.. dazu braucht man keine waschmaschiene mit internetzugang die daueronline ist… auch finde ich die aussage des mehverbrauchs an einigen stellen irreführend, denn die meisten haushalts-großgeräte die mit solchen funktionen daherkommen sind gleichzeitig die topmodelle der hersteller mit besten energieklassen. bei schaltbaren lampen und steckdosen und dafür benötigert bridges ist der hinweis jedoch gerechtfertigt..

  • Ich verstehe nicht, was mir smarte Heizkörperregler bringen sollen. Ich arbeite von Zuhause und verlasse dieses lediglich bei Terminen, zum Sport und Tätigkeiten wie z.B. Einkaufen. Oft geht man ja auch beim telefonieren durchs Haus, da möchte ich bitte jeden Raum geheizt haben und nicht nur mein Büro.

  • So ein Quatsch .. seit Smarthome ist zb „mein“ Heizungs- und Stromverbrauch nachweisbar deutlich gesunken …

    • Ich finde den Vergleich bei den Heizkosten sehr schwierig. Im Vorjahr war evtl. der Winter deutlich kälter. Gleiches bei einem Vergleich mit dem Vormonat. Außerdem ist evtl. der Lüftungsintervall ein anderer gewesen oder es hatten sich mehr Personen im Haus aufgehalten. Wenn’s einem wirklich um die Ersparnis geht, sollte Anbieterhopping die erste Wahl sein. Smarthome gehört bei mir in die Kategorie „Luxus/Bequemlichkeit“ und ich freue mich häufig über diese Spielereien.

    • Das ist dann trotzdem kein Quatsch, nur weil es bei dir wohl nicht zutrifft.

      Aber vermutlich hast du auch einfach nur irgendwelche Rechen Fehler drinnen oder Werte vergessen. Bei der Heizung, je nachdem wie du diese nun Smart gemacht hast. Muss du eventuell eine Stromkosten der Bridge und Batterien für die Smarten Thermostate nun noch einrechnen.

      Ob dann wirklich was gespart wurde sei mal dahin gestellt. Dazu kommen noch die Punkte von Hans hauser.

      Und auch bei deinen Stromverbrauch, könnte man sicherlich noch mehr einsparen. Wenn du statt smarte LEDs einfach nur LEDs gekauft hättest. Nachdem du eh erst mit Smarthome auf LEDs umgestiegen bist. Viele andere haben hier andere Wege hinter sich, Glühbirne, Energiesparlampe, LEDs und nun smarte LEDs.

      Meine Räumlichkeiten waren auch vor Smarthome schon mit LEDs ausgestattet und obwohl die LEDs immer Effizienter geworden sind. Ist der verbrauch mit den Smarthome nun wieder gestiegen. Dafür ist aber der Komfort auch deutlich gestiegen.

  • Komisch, das ich allein im letzten jahr allein bei den stromkosten von 1500kwh runter auf schlappe 950 kwh gefallen bin, trotz der ständigen,, bösen bereitschaft,, der geräte. Und Leute heizthermos und fenster/tür kontakte laufen auf batterie. Und die paar mwatt die an wlansteckdosen und lichtschalter anfallen für die bereitschaft sind echt lächerlich. Und es hat jeder schon mal erlebt das er das licht vergessen hat auszumachen und die bude eher einem lampenladen bei nacht erinnert oder alle heizkörper auf 5 laufen man aber garnicht zu hause ist. Jetzt looki looki @ smarfone und alles ausgeschaltet oder alles runtergedreht. Vielleicht sollte der bund bei mir mal die studie machen. Und für alle die hier rumheulen das die anschaffungskosten zu teuer sind, man muss nicht die völlig überteuerten pakete von den stromversorgern kaufen. Günstige produkte bekommt man auch schon im Baumarkt oder elektronikfachgeschäften oder eben bei amazon da wird dann auch gleich drauf hingewiesen wer mit wem zb alexa etc kompatiebel ist und das kostet dann auch alles keine 100te oder 1000de von euros. Meine smarthome anlage mit heizthermo, wlan Steckdoseen und wlan lichtschaltern hat nicht mal 150 € gekostet und man muss auch nicht zwingend ein vertrag mit seinem stromanbieter abschliessen um die geräte und deren app dafür zu nutzen. Allein heizkostenrückzahlung war letztes jahr 240€, stromrückzahlung gute 100€ und runterstufung von 42 auf 30€ monatlich. Ergo hab ich die anschaffungskosten schon längst wieder drinn.

  • Es braucht kein Smarthome um Heizenergie zu sparen, habe einen Wohnzimmerthermostaten der Heizkörper ist immer auf on und die Heizung im Keller mit fuzzilogic macht den Rest. Tagsüber Absenkung auf ca 17 Grad am Abend bis ca 23 Uhr (Fr/Sa etwas länger) dann 22-23 morgends auch ca. 2 Std und alles passt. Ansonsten gibts ja auch noch Direkttasten am Thermostaten und gesunden Menschenverstand.

  • Ich würde sagen es kommt darauf an wie viele Smart Home Geräte man sich anschafft. Wenn man zb. nur seine Lampen und Heizkörper auf rüstet spart man bestimmt Strom. Wenn man mit Smart Home anfängt kauft man weil es komfortabel ist sicherlich immer mehr dazu….. Und dann kann es sein das man am Ende mehr verbraucht als vorher.

  • Schon mal auch überlegt was so smarte Schalter, Steckdosen, Lampen kosten gegenüber konventionellen Lösungen? In der Regel das 10 fache. Schon das finde ich eine Frechheit der Hersteller, ein Handy ist 100 mal komplexer als ein smart Schalter, kostet aber das gleiche. Dazu kommt die Lebensdauer der Smarten Sachen die sich mit stinknormalen Schaltern nicht messen können. Dazu ist die Geschwindigkeit mit der ich beim Schalter im Raum bin höher als wenn ich ein Tablet oder Smartphone rausholen mein smarthome Aufrufe und etwas schalte, dazu auch noch gesünder. Plus wenn deine Zentrale ausfällt sitzt du im dunklem. Bin seit vielen Jahren auf der Suche nach was vernünftige in Sachen smarthome, vieles ausprobiert. Die Nachteile wiegen die Vorteile im Moment nicht auf. Bestätige die Studie zu 100%.

  • Trotz allen haben wir eine Einsparung da unser PC keine 4 Stunden am Tag mehr läuft

  • Wenn ich auf meine Abrechnungen nach Anschaffung schaue( Verbrauch, nicht Preis) ist eine klare Leistungsreduzierung erkennbar

  • Smart Home heißt NICHT, dass man die Geräte mit dem Smartphone bedienen kann. Smart Home heißt, dass das System selbst smart ist und einen Großteil selbst regelt. Ich habe es damit geschafft (und mit Umstellung auf LED) seit 5 Jahren den Stromverbrauch jedes Jahr um 10-20%, den Gasverbrauch insgesamt um ca. 30% zu senken. Wichtig ist, dass man erst einmal weiß, welche Verbraucher wie viel Strom verbrauchen, und dann bei den größten Verschwenden anfängt.

  • 90% der Homeanwendungen halte ich für dekadent, überflüssig und komplett sinnbefreit.

  • Massa Tom Snickers ;o)

    Sind ‚Freunde‘ heute tatsächlich Freunde! ?
    Ist ‚Teilen‘ heute noch tatsächlich Teilen! ?
    Arbeitet angebliches ‚Superfood‘ nicht nur für die Geldbeutel der Hersteller! ?
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    usw
    usw
    usw
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