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Stellungnahme kritisiert US-Regierung

Transgender-Gleichstellung: Apple stellt sich erneut gegen Trump

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Apple hat sich in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien offen gegen die Abschaffung der ursprünglich von der Obama-Regierung erlassenen Transgender-Regeln für Schüler ausgesprochen. Der neue US-Präsident Trump hat gestern eine Anordnung seines Vorgängers widerrufen, auf deren Basis sogenannte Transgender-Schüler die Toilette wählen können, die ihrer gefühlten sexuellen Identität entspricht.

Apple Toiletten Schilder Cupertino

Apple unterstütze die Bemühungen um größere Akzeptanz von Transgender-Schülern und sei der festen Überzeugung, dass diese gleichgestellt behandelt werden sollen, hieß es in der Erklärung. Apple sei der Ansicht, dass es jedem Mensch möglich sein muss, sich frei von Vorurteilen und Diskriminierung zu entwickeln. „Wir unterstützen die Bemühungen um größere Akzeptanz und glauben fest daran, dass Transgender-Schüler gleichermaßen behandelt werden sollen. Wir sind mit keinerlei Maßnahmen einverstanden, die deren Rechte einschränken. oder verringern.“

Apple hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach kritisch gegenüber Entscheidungen der Trump-Regierung geäußert und gemeinsam mit anderen Unternehmen der Technologiebranche beispielsweise offen gegen Trumps strenge Einreisebestimmungen Stellung bezogen. Persönliche Freiheit und die Verurteilung jedweder Diskriminierung gehören zu den immer wieder von Apple-Chef Tim Cook hervorgehobenen grundlegenden Richtlinien des Unternehmens.

Donnerstag, 23. Feb 2017, 7:22 Uhr — Chris
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  • Danke Tim!! Mich freut, dass sich Konzernchefs, wie Tim und auch Jeff Immelt (GE) für Diversity und Gleichstellung einsetzen und sich so einer sehr gefährlichen Entwicklung entgegenstellen.

    • Diversität und Gleichstellung:

      Momentan hat jeder das Recht auf die Toilette zu gehen. Frauen auf Frauentoiletten, Männer auf Männertoiletten.
      Nun ist der Wunsch dass Frauen in Männerkörpern und Männer in Frauenkörpern sowohl auf die Männer, als auch Frauentoilette können. Wo ist da jetzt eine Gleichstellung? Meiner Meinung nach gibt es jetzt im Moment eine Gleichstellung.

      Diversität und das Wort „gleich“ widersprechen sich ohnehin. Die Menschheit ist nunmal nicht gleich. Und Vielfalt gibt es eben dann auch in vielerlei vor und Nachteilen. Solange der Mittelwert der vor und Nachteile bei allen gleich ist, dann passt doch alles.
      Ich persönlich möchte keinen Einheitsbrei

      • Das Leben ist häufiger nicht einfach nur schwarz oder weiß. Fällt dir bestimmt auch hin und wieder auf ;-)

      • Richtig, das Leben ist bunt, warum sollte man dann winfarbigkeit wollen? Ich bin doch nicht derjenige der das will ;)

      • Auch wenn dies nicht der Ort für solche Diskussionen ist, kann ich bei solchen Kommentaren nicht wegschauen. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen: Die sexuelle Identität hat relativ wenig mit den biologischen (physischen) Geschlechtsmerkmalen zu tun. Wenn sich Menschen im falschen Körper geboren fühlen, ist das nicht nur ein vorübergehendes „Stimmungsgefühl“, sondern ein tiefgreifendes Ungleichgewicht zwischen Körper und Geist. Diesen Menschen einen möglichst reibungslosen Übergang aus diesem Ungleichgewicht zu einer Deckungsgleichheit zwischen Identität und biologischen Merkmalen zu verhelfen, hat etwas mit Menschlichkeit zu tun. Und dazu gehört nun mal auch, dass Frauen (= alle die sich als Frau fühlen) und Männer (= alle die sich als Mann fühlen), die entsprechende Toilette aufsuchen dürfen. Weniger geistreiche Persönlichkeiten vermuten hinter dieser Sache wohl neuerdings, dass als Transgender „verkleidete“ Männer Frauen auf Damentoiletten überfallen, ausrauben und vergewaltigen. Totaler Schwachsinn, aber bei Trump wundert ja gar nichts mehr.

        Des Weiteren widersprechen sich ‚Diversität‘ und ‚Gleichheit‘ nicht, wenn man nur den Kontext betrachtet: Diversität beschreibt die Vielfalt der Menschen, wie sie leben, lieben, im weitesten Sinne eben „sind“ und genau diese Unterschiede zu akzeptieren. Das Gleichsein bezieht sich logischerweise darauf, dass allen Menschen die gleichen Rechte zugestanden werden sollten, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Identität und -Orientierung. Toll dass Apple weiterhin für diese Werte eintritt.

      • Männer die sich wie Frauen fühlen, können im Sitzen und stehen pinkeln… auf Männertoiletten.
        Frauen die im stehen pinkeln wollen, können sich die Frauenurinale kaufen und das auf der Toilette für Frauen machen…
        Probleme macht sich, wer keine hat.

      • @bumhum: Es ist ein Zeichen für eine Mangel- und Fehlernährung. Sonst nichts. Dass es natürlich Studien gibt, die das Gegenteil behaupten so wie du, das ist klar. Die Frage ist immer wer profitiert. Und wenn du das ausführlich und ohne Vorurteile recherchierst, dann wirst du feststellen, dass es diesen Menschen nicht um die Gleichstellung geht, sondern um die Zerstörung etwas anderen. Schade für die LSGBBGGT (oder wie auch immer die Abkürzung dafür ist) dass sie dafür mißbraucht werden, besonders schade für die, die es nicht merken, dass sie nur Spielbälle für jene sind.

      • Bumhum, schön dass du die persönliche Meinung mit der Intelligenz gleichsetzt. Sagt einiges über deine aus

      • @Jim
        Würde ich es nicht besser wissen, würde ich glauben heute ist der erste April ;-) „Mangelernährung“.. Sie sind doch, freundlich ausgedrückt, nicht ganz zurechnungsfähig, oder ein Troll! Wahrscheinlich glauben Sie auch, Homoexualität sei das Ergebnis von sexuellem Missbrauch in der Jugend. Schade dass wir Tim Cook nicht fragen können was er selbst persönlich davon hält ;-) Meine Güte, wenn das Ihr Ernst ist, dann steht der Weltuntergang wohl kurz bevor. Retten wir uns besser auf die Arche, bei Noah ist bestimmt noch Platz im Boot LOL.

      • IGon- Gleichstellung bezieht sich auf rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. Nicht darauf, dass jeder Mensch gleich sein soll.
        Insofern passt Diversität und Gleichstellung prima zusammen.

  • Tim for President! (Das meine ich nur halb ironisch. Ich finde es gut, dass der Mann nicht nur technologischen, sondern auch gesellschaftlichen Fortschritt vorantreibt, auch wenn ihn das sicherlich Kunden (auch Konservative kaufen Computer)! und die Gunst des derzeit mächtigsten und neben dem Nordkorianer Kim dämlichsten Despoten der Welt kostet.)

  • Konsequent wäre dann eigentlich die einheitstoilette für alle. Frauen, Männer, alles dazwischen und behinderte. Ebenso die Abschaffung von speziellen Parkplätzen, umkleidekabinen, Herren und Damenabteilungen im Kaufhaus…. es ist so krass wie es heutzutage übertrieben wird. Wo ist das Problem für einen Transgender in die männertoilette zu gehen? Als Frau geht man doch nur in die Frauentoilette weil man muss. Und wenns dort mal zu voll ist gehen trotzdem alle in die Männertoilette. Offensichtlich sind die wahren Probleme der Menschheit doch nicht mehr so gross. Oder eine geheime Supermacht möchte uns mit sowas von den echten Problemen ablenken. Sollten uns ausserirdische bei der Bewältigung SOLCHER Probleme zuschauen, werden Sie wahrscheinlich aussterben weil sie sich tot lachen.

    • Du meinst, es gäbe nur Männer, die sich im falschen Körper gefangen fühlen? ;) Im Übrigen lässt sich auch umgekehrt fragen: wo liegt das (gesellschaftliche) Problem, die Entscheidungen und das Selbstbestimmungsrecht dieser Menschen zu akzeptieren?

      • Ich habe nur ein Beispiel genannt. Mir geht es auch nicht darum irgendwas zu diskriminieren, es ist aber so, dass zB Frauen Umkleidekabinen „erfunden“ wurden damit Frauen sich nicht unwohl fühlen (wieder nur ein Beispiel), jetzt soll aber auf einmal im Prinzip jeder rein dürfen der sich als Frau „fühlt“? Ist das jetzt fortschrittlich weil jeder die Freiheit hat das zu entscheiden, oder ist es vielleicht eher eine Beschneidung der Selbstbestimmung der Frauen(wieder nur als Beispiel)? Es sind nicht alle Menschen gleich (zum Glück) warum muss man dann zwanghaft alles möglichst gleich machen? Wenn zu mir einer sagen würde ich muss in Zukunft auf die Damentoilette gehen weil ich in die männertoilette nicht mehr darf, wär mir das sowas von egal. Das Problem dieser „Randgruppen“ ist doch dass sie sich selbst nicht als „normal“ empfinden und deshalb überzogen als normal betrachtet werden wollen. Das ist bei vielen Homosexuellen genau so wie bei Transgendern, Veganern oder sonst einer „Gruppierung“ so. Würden die sich selbst einfach neutral betrachten, bräuchte es diesen Aufriss doch gar nicht. Ich bin ein Mann und kann frauenspezifische Sachen nicht machen, deshalb bin ich doch auch nicht deprimiert.

      • Danke iGon, bin ganz deiner Meinung. Es artet aus mit diesem Wahnsinn…

    • er hat recht. man kann es echt übertreiben. als gäbe es nichts wichtigeres.

    • nur weil dir es egal ist, kann es trotzdem für andere menschen wichtig sein

    • Ja, wir sollten die kleinen Probleme der Menschen auf jeden Fall außen vor lassen und uns komplett auf die großen Probleme konzentrieren. Was haben wir von Toleranz im kleinen, wenn der Weltfrieden nicht erreicht ist? Was haben wir davon, Umweltschutz zu betreiben, wenn das nicht weltweit gelöst wird.
      Die Welt steht am Abgrund, jetzt muss nur noch einer rufen „We first“, dann kann der Endspurt losgehen.

    • Richtig klasse dein Kommentar! Genau so denke ich auch, denn wenn schin gleich, dann aber bitte schön richtig – wenn gleiche Rechte, dann auch gleiche Pflichten!
      Warum Militärpflicht, gesonderte Parkplätze, eigene Saunatage, Erziehungsrecht etc. nur für jeweils eine Gruppe der Menschen?
      Entweder alle und alles gleich oder man soll mit dieser blöden Heuchelei aufhören!

    • Der einzig sinnvolle Kommentar. Danke

    • Die Transgender-Frau fühlt sich halt evtl. auch unwohl, wenn sie mit Männern auf die Toilette muss…

      • Dann soll sie sich doch einfach wie eine Frau anziehen und auf die Damentoilette gehen. Hast du da schonmal eine Ausweiskontrolle erlebt?

      • Wenn sie dann nicht wegen sexueller Belästigung belangt werden können, ist das durchaus eine Möglichkeit.

  • Damit ist der Belästigung von Frauen durch Männer Tür und Tor geöffnet. Oder was meint man warum es spezielle Frauentoiletten gibt? Im Grunde sind diese Transgender Toiletten eine frauenfeindliche Massnahme im fortschrittlichen Gewand. Völlig Irre.

    • Deine „Logik“ muss man nicht wirklich verstehen, oder? Alle Männer sind Perverse, die nur darauf warten endlich „offiziell“ auf die Frauentoilette zu dürfen…? Ist klar…

      • er hat nichts von ALLE geschrieben

      • mHumm ist es eigentlich Absicht dass bei derartigen Diskussionen immer alles falsch/überzogen verstanden wird? Er schreibt davon dass es von einigen ausgenutzt werden könnte und sich deshalb logischerweise alle Frauen potentiell unwohl fühlen. Du konterst damit dass er behauptet ALLE Männer wären so – was ist deine Motivation dahinter? Ist doch offensichtlich dass er genau das nicht meint.

        Das ist genau so bescheuert wie wenn man sagt „unter den Flüchtlingen sind Männer die die reche der Frauen nicht respektieren“ und es kommt mit 100 prozentiger Sicherheit der Konter man wäre ausländerfeindlich weil man behauptet alle Ausländer wären kriminell…. kranke Gesellschaft.

      • Irgendwie seltsam. Ich habe schon häufig gesagt, dass unter den Flüchtlingen Vergewaltiger, Verbrecher und sonstige Arschlöcher sind. Das wurde mir nie so ausgelegt, als hätte ich das auf alle bezogen.
        Es ist natürlich schade, wenn du immer falsch verstanden wirst, es ist auch schade, dass dich immer alle als geistig zurückgeblieben darstellen, wenn dem nicht so sein sollte. Aber das liegt vermutlich nicht an einzelnen Sätzen, sondern an deinem Auftreten im Ganzen.

      • Rainer, lass es gut sein, du wirst dadurch nicht sympatischer, dass du auf Dinge antwortest die niemand gesagt hat.

    • Weil sich entsprechende Menschen natürlich von einem Schild an der Tür abhalten lassen.

  • Jeder darf sein wie er will, aber ins Herren klo gegen die Jungs ins Damen die Mädchen, das war schon immer so und gehört einfach so… unfassbar das ständig hinter mir Frauen rein und raus laufen sollen während ich grad an der Rinne stehe …

  • @iGon @dny: Nur weil Euch als (vermutlichen) Cis-Menschen sowas – selbstverständlich – egal ist, meint Ihr beurteilen zu können, was für andere wichtiger oder übertrieben ist? Manche raffen echt nicht mal, was sie für Privilegien haben, wenn sie mit der Nase darauf gestoßen werden.

    • Ich beurteile nicht was für andere wichtig ist, ich stelle aber fest was bei Milliarden Menschen immer zutrifft: man kann es nicht allen recht machen! Und dieser neue Trend der Gleichstellung von Fakten die nicht gleich sind, bedeutet vermutlich eine viel umfangreichere Benachteiligung

  • Es ist ja nicht so, dass man sich nicht gleichzeitig um vermeintlich unwichtige wie auch wichtige Dinge kümmern könnte.
    Ruhig mal versuchen. Klappt mit ein wenig Übung ganz gut.

  • ihr sollt die name von ifun auf iZDF ändern!

  • Ich finde den Einsatz von Apple an dieser Stelle gut, verstehe aber gleichzeitig den Sinn hinter der Aktion nicht wirklich. Worin unterscheiden sich denn bitte Frauen- und Männertoiletten? In den Frauentoiletten gibt es nur Kabinen und in den Männertoiletten Kabinen + Pissoirs.

    Wirklich Sinn würde nur eine getrennte Pissoir-Toilette machen, denn dort steht man nicht „geschützt“ in einer Kabine und es gibt ein theoretisches Risiko, dass einem die edelsten Teile abgeguckt werden. Ansonsten wäre einfach eine Unisex (nein, das hat nichts mit Geschlechtsverkehr zwischen Student*Innen zu tun :-) Toiletten die einfachste Wahl: Ob nun Mann, Frau, Transmann, Transfrau, oder wer auch immer in der Kabine nebenan hockt ist doch komplett egal. Hauptsache die Kabine wird sauber hinterlassen.

    • Genau. Wie im Flugzeug. Oder bei den meisten Menschen zu Hause.

    • Ich kann nur für mich sprechen:
      Ich persönlich finde es unangenehm in der Kabine nebenan extreme Flatulenzgeräusche zu vernehmen um dann festzustellen dass es sich um ein hübsches Mädchen handelt wenn sie die Kabine verlässt. Es würde mein Weltbild zerstören. Selbstverständlich gehe ich davon aus dass jede Frau Stuhlgang hat, dennoch möchte ich davon nichts mitbekommen, und ich hoffe dass dieser Wunsch weiterhin respektiert wird.

      • Habe ich irgendwo gesagt dass sich jemand meiner Einstellung unterordnen soll? Aktuell geht es darum dass sich die gesamte Menschheit Minderheiten anpassen muss. Im übrigen wären mir schalldichte Kabinen auch am liebsten, was für mich aber keine Option ist, ist neben einer Frau in einer öffentlichen Toilette zu sitzen. Wobei ich ohnehin heimscheisser bin. Was mir aber tierisch auf die Hoden geht ist dass man permanent als geistig rückständig dargestellt wird nur weil man nicht alles „tolerante“ toll findet.

      • Da meine andere Nachricht scheinbar falsch verstanden wurde, hier jetzt nochmal:
        Man muss immer die Interessen in der Gemeinschaft gegeneinander abwägen. Auf der einen Seite möchtest du dein Weltbild, bei dem du selbst erkannt hast, dass es falsch ist, schützen, indem du vor der Realität geschützt wirst. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die sich falsch einsortiert fühlen, im allgemeingültigen Weltbild.
        Früher gab es teilweise getrennte Toiletten für Schwarze und Weiße. Bei deren Abschaffung gab es auch Leute, die sich dadurch gestört fühlten. Trotzdem halte ich das für richtig.
        Du kannst dein Weltbild doch auch weiterhin aufrecht erhalten. Wenn neben dir jemand sitzt, von dem du auf dem ersten Blick denkst, dass es eine Frau ist, dann zeigen dir die Geräusche doch, dass du dich da geirrt haben musst. Es ist halt ein Mann im Körper einer Frau.

      • Jetzt beruhige dich doch mal wieder. Niemand beurteilt dich hier danach, was die anderen über dich schreiben. Du bist derjenige, der dich hier darstellt. Manchmal ist es aber auch besser, wenn man sich Dinge eingesteht, als einfach nur die Augen zu verschließen.

  • tim cook – sollte wohl eher einen neuen job bei der uno oder so annehmen – damit wäre auch apple geholfen.

  • Da ihr viele Verwirrungen herrschen und falsche Aussagen getätigt werden, möchte ich kurz aufklären:

    Der Hintergedanke hinter den Gendertoiletten ist der: Das gesellschaftliche Geschlechterbild ist binär strukturiert, d.h. es gibt Männer und Frauen. Jeder muss sich zu einem der beiden Pole zuordnen und somit kenntlich machen, ob er als Mann bzw. als Frau gelesen werden möchte. Wie Judith Butler zeigen konnte, lässt sich Geschlecht nicht nur auf seine binären Geschlechtsmerkmale reduzieren, sondern wird zugleich performativ (sozial) erzeugt. So sind wir nicht nur Männer, weil wir einen Bimbam zwischen den Beinen haben, sondern zugleich inszenieren wir uns als Männern, indem wir uns (unbewusst) u.a. geschlechtersterotypischen Rollenstereotypen (wie Stärke, Selbstbewusstsein, bestimme Kleidung etc.) bedienen, die männlich konnotiert sind. Gleiches gilt natürlich für Frauen, die sich weiblich konnotierten Merkmalen bedienen (süß, sanft, zart, liebevoll etc.) um als Frau gelesen zu werden. Diese performativen Akte entstehen nicht bewusst, sondern auf einer vorbewussten Ebene, da sie sozialisiert sind. Unsere Gesellschaft trägt diese Rollenbilder immer an jede weitere Generation weiter (Sozialisation).

    Das Problem von Transgender Personen ist nun, dass sie sich dem binären Geschlechterbild nicht zuordnen können: Sie haben bspw. die primären Geschlechtsmerkmale einer Frau (Brüste), fühlen sich aber als Mann. Obwohl sie sich somit als Mann fühlen, werden sie gesellschaftlich qua ihres biologischen Geschlechts als Frau gelesen. Um dies zu umgehen, müssen sie sich „männlich“ verhalten, kleiden etc. Dies wäre anders, wenn es in der Gesellschaft nicht nur ein bipolares Geschlechtersystem (Mann-Frau), sondern ein offeneres gäbe, welches keine strikte Zuordnung zu Mann bzw. Frau erfordert. Ein Auflösen dieses Systems kann durch das Einführen von Transgendertoiletten angenähert werden und ein erster Schritt sein. Denn diese Toiletten erodierten nicht, dass man sich als Mann oder Frau fühlen und sich (in diesem Fall)einer Toilette zuordnen muss, sondern sie lassen Raum für weitere Rollenverständnisse, die über das Bipolare hinausgehen.

    • biologie hatte die gute judith aber nicht.

    • Gleichstellungsbeauftragter

      „Sie haben bspw. die primären Geschlechtsmerkmale einer Frau (Brüste), fühlen sich aber als Mann“

      Die glauben nur sich wie ein Mann zu fühlen, denn die wissen gar nicht wie ein Mann fühlt. Diese ganze „Gleichstellungen“ von psychisch kranken nervt nur.

  • Ich zitiere mal aus einem anderen forum :
    Die Schulen duerfen jetzt frei entscheiden. wenn eine Schule den Maennern erlauben moechte bei den Frauen zu duschen dann ist das weiterhin moeglich. Falls aber die Frauen sich dadurch gestoert fuehlen, dann darf die Schule dies jetzt verbieten. Das durfte sie zwar auch unter Obama, allerdings wurden ihr dann alle staatlichen Foerdermittel gestrichen.
    Und ganz ehrlich, ich finde das besser so.

    • ichmagtimzwarnichtaber.....

      Wir sprechen von Toiletten, nicht von Gemeinschaftsduschen ;)

      Wenn die Jungs sich jetzt von einem körperlich oder geistig eingeschränktem Menschen gestört fühlen würden, wäre es dann auch okay wenn die Schule ihn nur noch auf spezielle Behinderten-WC lassen würde?

  • alles nur blabla … sprich marketing … in Wahrheit ist es denen Wurscht … T C geht ohnehin nich auf öffentliche gar unbewachte tois !!!

  • Irgendwie seltsam. Ich habe schon häufig gesagt, dass unter den Flüchtlingen Vergewaltiger, Verbrecher und sonstige Arschlöcher sind. Das wurde mir nie so ausgelegt, als hätte ich das auf alle bezogen.
    Es ist natürlich schade, wenn du immer falsch verstanden wirst, es ist auch schade, dass dich immer alle als geistig zurückgeblieben darstellen, wenn dem nicht so sein sollte. Aber das liegt vermutlich nicht an einzelnen Sätzen, sondern an deinem Auftreten im Ganzen.

    • Vielleicht hast du es auch einfach nicht gemerkt. Die unwissenden sind immer zufriedener. In diesem Sinne… wegen mir kann jeder kacken wo er will, wenn ich dir damit einen Gefallen tun kann.
      Fakt ist, egal ob du Transgender, schwul, schwarz oder behindert bist, völlig unabhängig davon möchte ich dich nicht beim Stuhlgang neben mir haben. Einen schönen Abend noch.

      • Ich habe allen Grund zufrieden zu sein. Ich habe einen guten Job, eine tolle Familie und mein Umfeld ist allgemein in Ordnung.
        Wenn du das Unwissen nennst, dann stört mich das auch nicht. Weil es mir egal ist, was du über mich schreibst.
        Weil es mir gut geht, gönne ich es auch den Minderheiten, dass es denen gut geht. Selbst dir gönne ich, dass es dir gut geht. Deshalb habe ich hier versucht, dir etwas den Spiegel vorzuhalten.

  • Von wieviel Prozent der Gesamtschülerzahlen sprechen wir hier eigentlich?! Total lächerlich das Thema an sich. Als männlicher Schüler fände ich es natürlich saugeil zu den Mädels auf die Toilette zu gehe :-))

  • Sowas hättes mit Steve nich gegeben. Aber Tim ist eben….. Tim.

  • Warum stellt man solche Artikel hier überhaupt rein. Ob Apple jetzt für oder gegen Unisex Toiletten ist, ob für oder gegen Trump hat doch hier wirklich nichts verloren. Ich lese ifun um mich über die technischen Neuerungen der Apple Produkte oder dem Zubehör für diese zu informieren. Hier interessieren mich doch keine Meinungen von irgendwelchen Konzernchefs wie die zu Donald Trump stehen. Dafür gibt es andere Foren oder Kommentarspalten.

    • Auf der ifun.de Startseite ist es ganz gut beschriebe, warum die das machen: „Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
      Insgesamt haben wir 19856 Artikel in den vergangenen 5603 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
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      • Ja genau. „Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac“, da haben Unisex-Toiletten und wer wie wo bei Apple aufs Klo geht schon mal nichts mit zu tun.
        „und sonstige Dinge die uns gefallen.“ Was soll einem denn bei diesem Thema gefallen.
        Sorry, aber es passt einfach nicht hier rein. Es sollte hier unpolitisch bleiben.

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