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Neuerscheinung der Plus-Serie

Synology DS920+: Neues 4-Bay-NAS wäre unsere Empfehlung

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Wir nehmen den heutigen Launch der Synology DS920+ zum Anlass noch mal kurz auf die Synology Namenskunde einzugehen, da die Hintergrundinfos zum Aufbau der Produktbezeichnungen dabei helfen, neue Modelle etwas besser in das große Angebot des NAS-Anbieters einzusortieren.

Ds 920 Plus Ansicht

Also, DS920+: Während die ersten beiden Buchstaben über den Modell-Typ informieren (DS steht etwa für DiskStation, also die eigenständigen NAS-Geräte des Anbieters, während RS für RackStation steht und Modle bezeichnet die in Server-Schränke gesteckt werden) geben die folgenden 1-2 Zahlen an, wie viele Festplatten das Gehäuse (auch mit Expansionseinheiten, falls unterstützt) aufnehmen kann.

Die nächsten beiden Zahlen korrespondieren mit dem Jahr der Veröffentlichung. Ein zusätzliches „+“ im Namen macht darauf aufmerksam, dass es sich um ein High-End-Modell mit kraftvoller CPU handelt.

DS920+ Die Eckdaten im Überblick

  • Kapazität: Bis zu 64 TB (4x 16 TB) ohne Erweiterungseinheit
  • Prozessor: Quad-Core Intel® Celeron® J4125
  • RAM: 4 GB DDR4 – erweiterbar bis zu 8 GB
  • Netzwerkports: 2 x RJ-45 1GbE LAN Port; 2 x USB 3.0; 1 x eSATA Port
  • Dedizierte Cache-Steckplätze: 2 x M.2 NVMe 2280
  • Garantie: 3 Jahre
  • Preis: € 485 exkl. MwSt

Bis zu 64TB Kapazität

Bei der DiskStation DS920+ handelt es sich um ein 4-Schacht-Modell mit vergleichsweise ordentlichem Quad-Core Intel Celeron J4125, das bis zu 64TB (4x 16TB) Kapazität ohne zusätzliche Expansionseinheit bereitstellen kann. Bei der DS920+ handelt es sich um den Nachfolger der DS918+ – das Modell hat kleine Unternehmen, Kreative und IT-Enthusiasten mit schnell wachsenden Datenmengen im Visier.

Ds 920 Plus Ruecksicht

559 Euro ohne Festplatten

Das Modell, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 485 Euro exklusive Mehrwertsteuer in den Markt startet – bei notebooksbilliger.de kostet die nackte DS920+ aktuell 559 Euro, bei Amazon ist das neue Modell noch zum Mondpreis gelistet – würden wir im Freundeskreis empfehlen.

Seit Jahren selbst mit zuverlässigen Synology-Geräten im Alltag konfrontiert, haben wir gelernt, dass vier Schächte (vor allem Blick auf die aktuellen HDD-Kapazitäten) meistens ausreichen, dass die in den günstigen Einsteiger-Modellen verbauten Prozessoren aber meist zu schwach ausfallen, um Video-Streaming, Foto-Archiv und Backup-Funktionen und akzeptabler Performance anzubieten.

Da wir uns zudem auf dem Synology-System zu Hause fühlen und die Ästhetik der NAS-Modelle deutlich ansprechender als beim größten Konkurrenten QNAP empfinden, würden wir nachfragenden Freunden zum DS920+ raten. Dies nur nebenbei, da Datenblätter als alleinige Entscheidungshelfer nicht immer ausreichen.

Die Synology DS920+ ist ein leistungsstarkes Desktop-NAS mit 4 Einschüben mit einem sequentiellen Datendurchsatz von über 225 MB/s (Lesen und Schreiben). Sie ist ideal für rechenintensive Anwendungen. Gegenüber dem Vorgängermodell beschleunigt sie Synology Drive
und Moments um durchschnittlich 15 % und steigert die Web PHP- Antworteffizienz um etwa 130 %. Das macht die Datenverwaltung noch einfacher und effizienter.

Die DS920+ hat zwei integrierte M.2 SSD-Steckplätze, die die Synology SSD-Cache-Technologie unterstützen. Damit können Sie die Reaktionszeiten beim zufälligen Zugriff im Vergleich zu mechanischen Laufwerken um das 20-fache beschleunigen, ohne dafür Einschübe zu belegen. Falls Sie noch mehr Speicherkapazität benötigen, können Sie mit der Synology DX517 fünf weitere Laufwerke hinzufügen.

Ds920plusscreenshot 1500

Donnerstag, 09. Jul 2020, 14:20 Uhr — Nicolas
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  • Ach wunderbar, dies scheint mir ein würdiger Nachfolger meiner DS 412+ zu sein. Die werkelt noch immer zufrieden vor sich hin, aber beim Streaming kommt die doch arg an die Grenzen.

  • Wie laut sind derartige NAS? Meine würde direkt hinter der Sitzecke stehen. Stört der da?

    • Kommt drauf an, was du drauf laufen lässt. Wenn es keine aktiven Dienste, wie zum Beispiel Plex, bereitstellen soll, dann ja, das ist annehmbar. Viele Dienste sorgen allerdings dafür, dass die Festplatten nicht zur Ruhe kommen und so ständig laufen, das kann direkt an einer Sitzecke nerven. Bei mir steht’s im Schrank, direkt am Router. Es ist hörbar, aber leise genug. Ich sitze da eh mit Kopfhörern zwei Meter ‚von weg, wenn ich zocke. :)

    • Das hängt davon ab, was du als Massenspeicher nutzt. Wenn du SSDs nimmst hörst du nur den Lüfter rauschen. Nimmst du Platten, stört das ziemlich sicher.

      • Papperlapapp. Ich hab eine DS1512+ mit 5 Drives und die Platten höre ich absolut nicht. Sind definitiv leiser als der recht leise Lüfter.

    • Das hängt ganz von deinen zu verwendenden Festplatten ab. Die verursachen wesentlich mehr Lärm als die Lüfter. Findest du bei den Datenblättern raus.

    • Das kratzen der Fedtplatten hört man sehr deutlich. Meins steht in einem HWR in einem gedämmten holzkasten.

    • Es geht und kommt wirklich stark auf die Platten an. Hab in einer die WD red und in einer anderen Iron Wolf. Die red Platten sind flüster leise und die Iron Wolf knattern ordentlich Lang hin.

      Bei mir stehen beide Server im Büro und der Rest wird via Netzwerk gestreamt

    • Mit SSDs nein, mit rotierenden Platten eindeutig, ja.

    • Wenn dir Kapazität und Geschwindigkeit reicht, dann lassen sich die NAS in der Regel auch mit 2,5-Zoll Platten bestücken. Die sind dann durchaus noch leiser als 3,5-Zöller (aber natürlich nie so leise wie SSDs, die nunmal ohne Mechanik auskommen). Allerdings auch da unbedingt drauf achten, das die für ein 4-Platten NAS geeignet sind, sonst halten sie am Ende nicht lange.

    • Übrigens: Die Lüftergeschwindigkeit und damit auch die Geräuschentwicklung lässt sich konfigurieren.

  • Das mit der ersten Zahl ist so seit einiger Zeit nicht mehr ganz zutreffend. Viele der „kleinen“ NAS können ebenso Expansionseinheiten nutzen, allerdings mit Einschränkungen, wie zum Beispiel, dass Volumes nicht Geräteübergreifend existieren können.

  • Leider immer noch mit Billiglüftern statt anständigen und leisen Noctuas.

      • Billig Lüfter?? Darf ich echt anzweifeln. Die originalen Kosten um die 30€. Und wenn Du die mit einem anderen Modell tauschen willst, wirst Du Dich wundern warum die Kiste massenhaft Fehlermeldungen ausspuckt, obwohl der Lüfter funktioniert. Das hängt mit der Drehzahlüberwachung zusammen. Synology nutzt dazu bestimmte Lüfter, die man kaum im Handel bekommt. Das ärgert mich jedesmal, denn die Dinger halten nur 2-3 Jahre.

      • Hab in meiner DS916+ Noctua Lüfter verbaut. Seit Jahren keine Probleme. Und die verbauten YS Tech Lüfter sind einfach nur unterer Standard.

    • Kann man das selber wechseln? Sind die teuer?

  • Was ist eure Empfehlung für ein lokales RAID 1 zur Datensicherung von Kram an den man nicht ständig dran muss & zusätzlich zur iCloud?

    • DS218. Wenn du mehr Performance brauchst oder es länger halten soll, die Plus Variante. Vielleicht kommt noch eine DS220 in den nächsten Wochen raus.

      Du kannst natürlich auch selbst alles zusammenfrickeln, aber das stellt sich die Frage, in was alles man seine Zeit investieren will. Theoretisch kann man alles selber basteln, man lebt nur nicht lange genug dafür ;)

      • Korrektur: die DS220 gibt es schon, nur nicht auf der deutschen Synology-Seite.

      • Danke, dann warte ich mal was der 220 kosten soll und wo der 218 dann landet ;-)

      • Hab grad eine 220+ im MM gekauft… 164€

      • Mario, ich glaub, da hat dich jemand übers Ohr gehaut. Das was du beim MM gekauft hast, ist die DS220j. Das Plus-Model gibt es aktuell noch nicht.

    • Bitte verwechselt Datensicherung nicht mit Verfügbarkeit. Ein Raid erhöht nur die Verfügbarkeit und ersetzt niemals ein Backup!

      • Nein, aber ein NAS reicht als Backup oftmals aus, und das RAID sorgt für eine gewisse Ausfallsicherheit.

  • Wenn ich das lese:
    „…High-End-Modell mit kraftvoller CPU handelt.“
    Und danach in den Specs: „Intel Celeron“
    Irgendwie passt das nicht so recht für mich aber das ist wohl Ansichtssache. Hier muss man wohl immer relativieren.

    • Es geht um ein NAS und nicht um einen PC zum Zocken. Und für ein NAS stimmt die Aussage schon

      • Nö stimmt auch für ein NAS nicht. Wenn man etwa seine Projekte automatisiert vom NAS als .zip verpacken lassen möchte und dann dies anderweitig verwenden möchte, macht sich die Lusche von CPU ziemlich sicher bemerkbar, ohne dass man Spiele spielt.

        Andere Szenarien sind zu Hauf denkbar. Klar kann man jetzt sagen „braucht der Normalanwender nicht“. Aber dann ist es eben auch kein High-End Gerät sonder einfach ein simples Mittelklasse NAS, das ein bisschen mehr kann als Synologys Einstiegsgeräte.

    • Weiterlesen, zu dem konkreten Modell heißt es nämlich:

      „vergleichsweise ordentlichem Quad-Core Intel Celeron J4125“

      VERGLICHEN mit Modellen ohne + ist der Prozessor recht ordentlich.

  • schon Mittags mit Zähneknirschend bestellt, soll das letzte Syno bei mir sein, hoffe Qnap schließt endlich zu DSM auf, dann bin ich weg.

  • Ich suche nach einem großen Speicher, den ich direkt per USB-C/Thunderbolt an mein MB Pro 2020 anschließen kann. Netzwerk wird nicht gebraucht, geht nur um optimale Übertragungsrate und viel Speicherplatz für ruckelfreien Videoschnitt im Heimbereich. DAS statt NAS.

    Habe mir die QNAP TR Serie angesehen, ggf. mit SSD Platten.
    Oder hat jemand eine noch bessere Empfehlung?

  • Reicht die Power für eine Windows10-VM?
    Kann ich die als VPN-Server laufen lassen und alle Geräte damit verbinden?
    Würde auch PI-Hole laufen?

    Würde das NAS und den Router (GB-Leitung) als zentralen Server nutzen. Internetsicherheit (VPN), Backup, Fotos inkl. Gesichtserkennung?

    Musik/Video-Streaming eher uninteressant.
    Aber wenn ich einen TV-Stick daran betreiben könnte, inkl. Aufnahme, wäre es top.

    Was kann man noch verrücktes damit machen?

    Nextcloud wäre interessant, als eigener Dienst…

    • Nachtrag: SmartHome-Steuerung ist auch gewünscht. HUE und HomeMatic-IP zur Zeit

      • Zustimmung. Nimm da lieber ein Eigenbau-NAS mit unraid. Da kannst du all deine gefragten Funktionen laufen lassen und sparst dir zudem noch einiges an Geld. Mit einem Node304 Gehäuse das nur minimal größer ist als das NAS hier, i3 8100/9100, Board, 16gb RAM, einer einfachen GT1030 GPU für die VM und 300W Netzteil kostet dich das 400 EUR, hast aber ausreichend Power für alle möglichen Docker und Win10 VM parallel.

    • Alles ja! Geht sogar mit meiner ds415+.
      Tv stick weiß ich nicht so recht, da musste selbst mal gucken.
      Nextcloud brauchste nicht. Dscloud und webdav und du hast viel abgedeckt. Es sei denn du hast einen besonderen dienst, der nur nextcloud unterstützt. Glaube aber schon, dass es möglich ist.
      Win 10 ja, aber keine spiele. Nur für notfall programme und leichtes office.

  • Nachdem meine Platten in meiner DS212j nach 10 Jahren so langsam in die Knie gehen, habe ich mich entschieden auf Unraid umzusteigen. Es gibt viel mehr Möglichkeiten, Plugins, Docker etc. und vor allem die Netzwerkperformance ist endlich echtes Gigabit. Umstieg auf 10GB ist auch schon geplant. Als Hardware diente ein alter PC mit i7 Quad Core und mittlerweile verrichten ein paar nützliche Docker ihren Dienst wie:
    – PiHole DNS
    – Unifi Controller
    – Hoobs Homekit Bridge
    – Weiteres in Arbeit

    Wer ein bisschen spaß am Klicken und Probieren hat, dem kann ichs nur empfehlen.

    • Bin auch von QNAP auf UNRAID umgestiegen. Würde nie mehr zurück wollen. UNRAID bietet einfach so viele Möglichkeiten. Alleine für die VM’s und Docker lohnt es sich schon.

      • VM und vor allem Docker läuft doch überall. Das ist ja auch der Sinn von Containern. Mir ist Unraid zu sehr „Bastelprojekt“ und bietet auch nicht mehr für den täglichen Bedarf, was man auf den kommerziellen NAS-Systemen nicht auch laufen lassen kann. Via SSH und Console läuft auf Qnap/Synology auch deutlich mehr ;)

  • Warnung vor Synology: Ich hatte mir letztes Jahr eine DS218+ gekauft. Generell wollte ich testen, in wie fern ich die auch professionell für Kunden einsetzen könnte.

    Meine Ergebnisse: Raid-Funktion, Bedienung und als reine NAS ok.

    Leider haben viele der schicken Zusatzfunktionen deutliche Macken:

    Drive hindert Macs am einschlafen. (Hat mich ca 50 KW /Monat gekostet)
    DSVideo auf App auf AppleTV kann kein AirPlay-Audio.
    Time Machine schlägt nach einer Weile fehl und muß ersetztet werden.
    Drive Datei-Sharing mit einem externen Kollegen führte einmal dazu, dass der Kollege auf eine DS216j geleitet wurde und dort sein Passwort eingegeben hat. Übel es Security Problem.

    Außerdem findet man auf YouTube viele Beschwerden über die geringe Haltbarkeit von Mainboard und Netzteil, und beides ist sehr teuer zu ersetzen. (Mainboard 300-400)€.
    Stromverbrauch ist auch recht hoch. Ein Mac Mini Server braucht deutlich weniger Strom und kann erheblich mehr.

    • Wenn du es beim Kunden einsetzt gehe ich davon aus das dir auch bewusst ist Vor Ort Service auf die Dinger beim Distributor zubuchen zu können? Muss man halt mal nicht bei Amazon bestellen um 20 Euro mehr Gewinn zu haben ;) oh und Garantieerweiterungen gibt es auch.

      Gruß

      • Hallo, ich habe erstmal selber getestet. Nicht beim Kunden. Danke aber für den Tip.
        Ich war anfangs echt begeistert von Synology, aber die haben zu viele Probleme für meinen Geschmack.

  • Bei dem Preis werfe ich doch glatt mal den Eigenbau in den Raum. Hatte jahrelang ein QNAP NAS, das allerdings noch ne 32Bit ARM CPU hatte….Damit war vieles nicht möglich, die Power war zu gering und es musste was neues her.

    Mein Eigenbau nutzt mit UNRAID ein Top Betriebssystem, hat einen Intel Xeon 8C16T Prozessor, 16GB ECC RAM und im ultra Quiet Gehäuse ist Platz für bis zu 11 3,5″ HDD’s, 2 SSD’s in 2,5″ und ich habe noch PCIe Steckplätze für ne Graka, NVME SSD’s oder später mal ne 10Gbit Netzwerkkarte. Damit bin ich auf Jahre versorgt.

    Ja der Server verbraucht nen bisschen mehr Strom als so ein NAS….Ja er ist auch größer als ein NAS….Dafür läuft Docker aber perfekt, ich habe Windows, Linux und Mac VM’s drauf laufen und ich kann ihn jederzeit erweitern.
    Denkt also ruhig mal drüber nach. Alles in allem habe ich etwa 350€ für den kompletten Server bezahlt.

    • Ich hatte einen UNRAID Server und bin Anfang letzten Jahres auf den DS918+ gewechselt. Ich habe es bislang keine Sekunde bereut. UNRAID ist super, keine Frage. Vor allem wenn es um Virtualisierung geht. Allerdings war der Stromverbrauch meines UNRAID Servers um den Faktor 4-5 höher als jetzt beim Synology NAS. Und in dem Ausmaß hab ich den Server ehrlich gesagt nicht genutzt, dass diese DEUTLICH höheren Kosten gerechtfertigt gewesen wären. Hinzu kommt, dass der Synology NAS einfach deutlich wartungsärmer ist als ein Eigenbau-Server mit UNRAID. Und für die Anwendungen die ich über Docker darauf laufen lasse (z.B. Homebridge) tut es die Synology auch…

      • Also pauschalisieren kann man das ja wohl wirklich nicht. Das kommt absolut von der verwendeten Hardware an. Wenn du die gleiche CPU bzw. ein vergleichbares Board mit SoC in ein eigen gebautes NAS verbaust und entsprechend auf zusätzliche GPU verzichtest, warum solltest du da mehr Strom verbrauchen als bei einem Synology NAS? Das Problem ist, dass man bei unraid gerne mal einfach leistungsfähigere Hardware verbaut, eben weil man deutlich mehr machen kann.

        Inwieweit ist es wartungsärmer? Die Ersteinrichtung ist bei Unraid und Synology gleich „aufwendig“ und dann kommt es einfach drauf an, welche Spielereien man nachträglich ausprobieren möchte. Meinen alten Unraid-Server habe ich vor 5 Jahre einmal aufgesetzt und bin in den folgenden 4 Jahren 3x auf die Weboberfläche gegangen. Jetzt mit dem neuen Server und potenteren Hardware entsprechend öfter, da viel mehr Möglichkeiten mit Virtualisierung.

    • Welche Hardware? MacOS VM würde mich interessieren…

      • Ist egal, solange es halbwegs sinnvolle Desktop-CPUs sind. Habe einen i3 8100 verbaut, ein H370 mITX Board und der VM 8gb RAM zugewiesen. Als GPU habe ich eine Geforce GT1030. Die war ein Gefrickel bis ich damit die VM zum Laufen bekommen habe, mit einer Radeon gibt es da aber überhaupt keine Probleme da die Treiber bei macOS mitgeliefert werden. Trotz Virtualisierung läuft damit macOS schneller als mein 2017er MBP.

  • In der aktuellen c’t kommt ein QNAP im Vergleich mit einer Synology besser weg…
    Was erneut die Frage aufwirft, warum hier so oft Werbung für Synology gemacht wird,

    • Da kannst Du doch mal drüber hinwegsschauen. Ignoriere das doch einfach wenn es dich nicht interessiert und fertig. Ich hab schon seit vielen Jahren solche Kisten im Einsatz und mag sie, obwohl nicht alles perfekt ist.

    • Ich habe hier seit vielen Jahren ein QNAP TS-439 Pro II+ (4-Bay NAS) mit 4*3TB als RAID5 laufen, nutze das einfach als Server für Musik, Fotos, Filme (ich konsumiere die Daten mit Kodi auf einem MacMini im Wohnzimmer, das NAS ist also nur Fileserver hier) und Backups im Netz. Keine Rakete, aber leise (steht im Arbeitszimmer und ist leiser als mein leiser PC) einfach zuverlässig und nie Probleme, nie auch nur den kleinsten Ruckler. Ich bin sehr zufrieden und möchte daher auch mal eine Lanze fur QNAP brechen.

  • Weiß jemand von Euch zufällig, wann es die DS220+ endlich auch mit Festplatten zu kaufen gibt? Die NAS wurde doch schon vor Wochen vorgestellt, oder?

  • Was habt ihr denn gegen das 1019+? Ich finde das ist im Vergleich immernoch der Gewinner.

  • Danke für die Empfehlung! Werde es mir wohl anschaffen mit 4x8TB. Sind WD Red Platten noch immer zu empfehlen oder tendiert ihr eher zu IronWolf?

    • Und gleich noch ne Frage an die Spezialisten unter euch: Eine Cache-SSD oder zwei?
      Einsatz: Primär Datenarchiv (Film und Fotoprojekte) ohne Dauerzugriff sowie Streaming auf Apple-TV und Laptops via SMB.

      • Ich hab den Doppel-SSD-Cache für Plex angeschafft und es nicht bereut. Bei mir sind es aber auch mehr als ein oder zwei Benutzer.

        Einen nennenswerten Unterschied zwischen IronWolf und WD Red kann ich nicht feststellen, habe von WD 4, 8 und 10TB und von Seagate 16TB IronWolf am Laufen und bis auf eine einzige WD Red 8TB, die direkt beim ersten Start ausgestiegen ist, hatte ich nie Probleme mit denen. Die ältesten 4TB sind inzwischen sechs Jahre alt.

      • Hmm, wenn schon, denn schon, nicht? ;D Werde auch auf Doppel SSD setzen. Mehr Speed schadet nie. Danke für den Tipp waldef!

    • Momentan bloß keine WD Red mehr kaufen, durch die Produktionsumstellung geht’s da drunter und drüber mit den neuen Modellen. Zur Zeit definitiv IronWolf !

      • Warum geht es da drunter und drüber? Bis zu einer Größe von 4tb muss man darauf achten die EFRX-Modelle zu nehmen, die kommen mit CMR. Die EFAX-Modelle nutzen SMR. Alle WD RED ab 6TB gibt es eh nur mit CMR.

        Bald kommt dann auch die neue Modellbezeichnung, dann braucht man gar nicht mehr auf die Modellnummer achten. SMR heißt WD Red, CMR heißen bald WD Red Plus.

      • Ok, danke für den Tipp Herbert! Werde IronWolf anschaffen.

  • Wer sich eine Synology anschafft, sollte vor dem Kauf die Kompatibilitätsliste auf der Webseite von Synology durchlesen. Damit wird Ärger vermieden.

  • Wie lange würdet Ihr eine DS212j aus 03.2013 mit RAID1 betreiben? Bis zum bitteren Ende?

  • Auf die hab ich gewartet!
    Wer bräuchte eine DS414? Hab bald eine übrig ^^

  • Wem seine Daten etwas wert sind, sollte sich nach Lösungen umsehen die auf ZFS basieren, z.B. FreeNAS. Ich habe schon mehrere Fälle von Bit Rot gehabt (auf früheren Synology Systemen…)
    Für das gleiche Geld bekomme ich ein System zusammen gestellt, welches dem Synology weit überlegen ist. Klar, die mitgelieferten Software Tools auf dem Synology sind nicht schlecht, finden sich aber auch im open source Bereich reichlich wieder.
    Außerdem: Nicht das Backup vom NAS vergessen! RAID 1,5, etc. ist kein Ersatz für Backups!

  • Brauche/Will aber ein Rack Modell, habe mir jetzt das RS1219+ gekauft….

  • @ Uschi O
    Deine Antwort: „BTW. ein NAS mit max. 8gb RAM als High-End zu bezeichnen ist ja auch sehr gewagt :)“ ist als Marketing-Aussage tatsächlich vollmundig. High-end ist die DS920+ trotzdem, weil du (entgegen der technischen Angaben im Datenblatt) in diese Diskstation ohne Problem statt eines zusätzlichen 4GB-Moduls auch ein 8, 16 oder sogar 32GB-Modul einsetzen kannst (soweit die technischen Spezifikationen des Moduls passen). Meine DS920+ läuft mit 20GB (4GB auf dem Board und 16GB zugesteckt) problemlos. Synology begrenzt das marketingmäßig auf max. 8 (4+4) GB, um sich nicht selbst den Markt für ihre größeren Modelle abzugraben. Und auch die Aussage von Synology, das bei Verwendung von größeren oder herstellerfremden Modulen die Garantie verloren geht, ist nach EU-Recht nicht zulässig.

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