ifun.de — Apple News seit 2001. 24 270 Artikel
Kontosperrung angedroht

Spotify verwarnt illegale Nutzer

Artikel auf Google Plus teilen.
44 Kommentare 44

Spotify hat uns letzte Woche erst aktuelle Nutzungszahlen geliefert. Der Musikdienst zählt 159 Millionen Nutzer weltweit, mit 71 Millionen ist jedoch nur knapp die Hälfte davon bereit, für das Angebot zu bezahlen. Den angestrebten Börsengang vor Augen ist das Unternehmen nun offenbar bestrebt, diese Zahlen in ein besseres Verhältnis zu rücken.

Spotify Dp

Bilder: depositphotos.com

Das Onlineportal TorrentFreak berichtet, dass Spotify damit begonnen hat Warnungen an Nutzer zu versenden, die sich auf illegale Weise Zugang zum Premium-Angebot des Dienstes verschaffen. Dergleichen lässt sich mithilfe von diversen inoffiziellen und modifizierten Anwendungen erreichen.

Spotify kann den unberechtigten Zugriff wohl problemlos automatisiert erkennen, hat sich bislang mit Aktionen diesbezüglich allerdings zurückgehalten. Die Vorgehensweise hat sich nun geändert und Nutzer berichten davon, dass sie entsprechende Warnungen erhalten und die modifizierten Apps teilweise auch nicht mehr nutzen können.

Die Spotify-Mitteilung an einen Android-Nutzer liest sich wie folgt:

Wir haben ungewöhnliche Aktivitäten in der von Ihnen verwendeten App festgestellt, daher haben wir die Funktion deaktiviert. Keine Sorge – Ihr Spotify-Account ist sicher.
Um auf Ihr Spotify-Konto zuzugreifen, müssen Sie nicht autorisierte oder modifizierte Versionen von Spotify-Apps entfernen und die Spotify-App direkt aus dem offiziellen Google Play Store installieren.

Abschließend folgt eine eindeutige Warnung. Sollte man wiederholt die Nutzung von nicht autorisierten Spotify-Apps oder sonstige Verstößt gegen die Nutzungsbedingungen feststellen, behalte man sich eine dauerhafte Sperrung des Kontos vor.

Dienstag, 06. Mrz 2018, 10:49 Uhr — Chris
44 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • 10 Minuten Mail, was will Spotify machen? Wenn Sie etwas dagegen machen könnten… Würden sie es auch tun!

    • Steht im Artikel, das sie nun diese Apps aussperren.

    • @fire2002: Trotzdem ist und bleibt es UNRECHT den Dienst ILLEGAL zu benutzen. Stell Dir mal vor in Deinem Unternehmen würde alles was DU und Deine Kollegen/innen anfertigst illegal zur Hintertür rausgeschafft. Wer würde dann Dein Gehalt zahlen? ;-)

    • Was denn das für eine Aussage…Sie wollen das man für ihren Service zahlt und wollen aber auch nicht den Vorschlaghammer rausholen! Natürlich könnten die was machen aber höflich bleiben hat ein höhere Chance auf Erfolg.

    • @fire202.de

      Tut uns leid, dein Gehalt vom April 2018 wird bis auf weiteres einbehalten, bis du Anstand, Respekt und Rechtsempfinden gelernt hast…

    • es gibt eine legalen kostenlosen Basis Account und dann illegal einen Premium Account nutzen?
      Na, das kann nur die gier Geiz ist geil sein!
      Solche Accounts sollte Spotify direkt sperren. Nicht lang fackeln!

    • Ich brauch keine Moral Predigen… Und selbst wenn ich Spotify nutzen würde… Wäre es mir völlig egal… Die werden schon nicht am hunger tot nagen… Und ja es ist unrecht, man sollte für solch einen recht gut ungesetzen Dienst zahlen. So teuer ist das nicht. Meine frage steht eben nicht im Text, ich habe nichts von apps erzählt. ;)

      Eine Idee wäre es per Zufall eine account Bestätigung innerhalb der 3 Monate zuschicken. So würde die 10 Minuten Mail nicht mehr funktionieren.

      • Du bist einfach nur eine absolute Nullnummer! Ich wünsche dir, dass irgendjemand dich so richtig fett abzockt.

      • Du brauchst keine Moralpredigten und man nagt am Hungertuch.

      • Ich finde auch das Du kein Moralpredigten brauchst. Was Du aber brauche würdest, wenn die Spotify illegal nutzen würdest, wäre eine empfindliche Strafe.

        Rechteinhaber sollte viel stärker gegen illegale Schmarotzer vorgehen. Nicht nur der Rechteinhaber wird geschädigt sondern auch alle anderen Nutzer. Denn der Dienstleister wird die entgangenen Entgelte zwangsläufig auf die Preise zuschlagen.

      • Ihr habt den Jungen nicht verstanden. Er zeigt lediglich ein Problem auf….

      • Eine offene Haustür gibt aber keinem das Recht das Haus auszuräumen.

      • Danke N_O

    • Grundsätzlich hat er ja schon recht. Spotify hat momentan keine Möglichkeit die Anmeldung mit temporären Mailadressen zu unterbinden, da sie nach der Anmeldung keine weitere Kontoverifizierung durchführen.

      Das könnte man dadurch beheben, dass man die Mail nicht direkt nach Registrierung verschickt, sondern in einem bestimmten Zeitraum per Zufallsprinzip. Zum Beispiel wie vorgeschlagen irgendwann innerhalb von drei Monaten. Dadurch wären die User zumindest gezwungen eine gültige Mailadresse zu verwenden.

      • Das ist ja totaler Quatsch!
        Kann der User dann bis die E-Mail kommt einen nicht verifizierten Account nutzen?

  • Steht zwar nicht so im Beitrag aber es wird wohl tatsächlich so sein: Der eine oder andere Illegale Nutzer besitzt sogar noch die Frechheit sich darüber aufzuregen das er nun Warnungen bekommt und eine Kontosperre angedroht wird. Ich anstelle von Spotify würde jedem einzelnen dieser Herrschaften eine Klage zustellen denn Fakt ist das es sich hier um eine Straftat handelt wenn man sich Illegal Zugang zu diesem Dienst verschafft. Warum sich die Helden von Spotify das gefallen lassen ist mir schleierhaft.

    • Aber nehmen wir mal an, es würde tatsächlich zu einer Kontosperrung kommen. Kann der Betroffene dann nicht einfach mit einer neuen eMail ein neues Konto anlegen? Okay, seine Playlists wären halt weg, aber die könnte er ja wieder neu anlegen. Ich frage mich, ob eine Kontosperrung tatsächlich als „Strafmaßnahme“ ausreicht.

      • Es steht ja im Text, dass illegale Zugriffe automatisiert erkannt werden können. Dann sicherlich auch Konten automatisiert gesperrt werden können.
        Natürlich können jedes Mal neue Konten angelegt werden. Aber letztendlich fragt es sich, wer den längeren Atem hat und ob Nutzer diese Strapazen auf sich nehmen oder lieber zahlen und in Ruhe nutzen und vor allem leben wollen.

      • Ja. Wenn die Kontosperrung autmatisiert und schnell geht. Wenn dir der Account innerhalb von Minuten nach der Erstellung dicht gemacht wird und du für einen neuen Account 5 Minuten „select all pictures with Cars“ machen musst, und dass 5x hintereinander bis Spotify dir den Accoun machen lässt dann lässt du es irgendwann bleiben.

        Abgesehen davon ist auch 10Minutenmail kein Unbekannter für solche Unternehmen die Adresse ist gleich gesperrt und wann die die Adressen ändern ist auch kein Geheimnis. Abgesehen davon kann man dann noch so schöne Tricks anwenden wie: Accounts pro IP-Adresse limitieren, VPN-IPs aussperren, Seriennummern der Geräte übermitteln und daran die Accouns identifiezierne etc.

    • Das ist gar nicht so einfach. Eine Klage dauert sicher lange und wird erstmal nicht billig, die Anwälten wollen ja nicht erst nach Beendigung des Verfahrens bezahlt werden. Außerdem sieht es bei einem Börsengang sicher nicht so toll aus, wenn es heißt „hat xy offenen Rechtsverfahren gegen Nutzer laufen“.

  • Kurze Interessensfrage: wie funktioniert das illegale nutzen? Möchte jetzt hier gar keine Anleitung oder ähnliches.
    Gibt’s da illegale Apps die sich einen Account teilen?

    • Fragst bestimmt für nen Freund oder? xD

    • Die meisten funktionieren einfach über einen Proxy der die Werbung unterdrückt. Quasi ein Adblocker für Spotify, dadruch fehlen dennoch alle echten Premium Features wie offline hören oder unbegrenztes skippen. Der Artikel ist hier mal wieder nur halb recherchiert.

    • Eine Zeit lang war es möglich über den Browser über http zuzugreifen. Dafür musste man nur den Link entsprechend erweitern. Auf diesem Wege kam dann keine Werbung – das dürften viele Apps auch genutzt haben.
      Inzwischen ist der Weg nicht mehr möglich bzw. auch dann kommt Werbung :)
      Es gibt sicher noch andere Wege die URL zu modifizieren um sich als Premium-Nutzer auszugeben, vermute ich. Ich selbst gehe inzwischen immer häufiger auf Amazon-Music – da habe ich keine Werbung (ich bin Prime Kunde und habe damit eh Zugriff)

  • Das Programm Spotifree für den Mac erkennt die Werbung und setzt die Lautstärke auf Null. Ist dies auch schon ein illegales Programm ?
    Ich spule auch manchmal die Werbun in aufgenommenen TV-Aufnahmen vor. Ist das auch schon Diebstahl ? :-)

  • Ich gehöre zu den Free usern (Legal Free). Auf dem iPad und Notebook, kann ich unendlich viele songs
    überspringen, muss keine shuffel Fukntion benutzen und bekomme dafür alle 15min Werbung,
    was ich auch ok finde.
    Was ich aber nicht ok finde ist die tatsache, dass auf dem iPhone nur 5mal Songs überspringt werden
    dürfen und ich auch nur die shuffel funktion benutzen muss. Warum die künstliche beschränkung auf dem
    iPhone aber nicht auf den anderen mobilen Geräten?

    Wegen dieser ungerechtfertigen behandlung von iPad/Notebook free User und iPhone free User bin ich dazu übergegangen auf dem iPhone eine modifirzierte Spotify app zu nutzen.

    • Was für eine bescheidene Ausrede. Wenn du etwas nutzen willst, was jemand für ein Entgelt bereit stellt, dann zahl es auch. Armselig.

    • Echt ne dumme Frage, warum werden da wo man Spotify am häufigsten nutzt (Smartphone) die Funktionen der Free-Version eingeschränkt? Die einzige Antwort ist, damit du Premium User wirst, und entsprechend dafür bezahlst.

    • Hat Spotyfy auf dem iPhone wirklich mehr Einschränkungen oder haben sie Dir auf dem iPad vielleicht sogar ein paar mehr Freiheiten gelassen. Kann man so oder so sehen.

      Die einen sehen das eine als Gängelung (iPhone). Die anderen als kostenlosen Mehrwert gegenüber dem üblichen kostenlosen Angebot (iPad)

  • Spotify hat im letzten Jahr 540 Mio. € Verlust gemacht. Entweder die drehen jetzt das Ding ins Plus und das geht nur so oder es gibt den Laden in 2-3 Jahren nicht mehr……

    • Aha. Wusste ich gar nicht. Es gibt viele große Dienste oder Dienstleister, die lange Zeit kein plus unterm Strich hatten, aber dennoch für viel Geld verkauft wurden oder für Investoren interessant waren und sind. Spotify ist da ganz und gar nicht alleine.

      • Du stimmst ihm aber unbemerkt zu, denn es haben ( in der Vergangenheit der Unternehmen die du meinst) einige keine Gewinne erwirtschaftet sondern sogar Verluste. Dies geht aber wie Kelstenbacher sagt nur eine Zeit lang gut, kein Unternehmen dass NUR und DAUERHAFT minus einfährt überlebt dies. Die Frage ist nunmal eben nur wie lange dies gut geht, und ob man auf einen positiven Pfad kommt.

      • Anders als bei Tesla oder Amazon (Handel) die 1:1 Fabriken, Lagerhallen, Material und Personal brauchen, was Geld kostet muss Spotyfy nicht Ihre Infrastruktur kostentechnisch Verdoppeln nur weil man doppelt so viele Kunden hat. Spotyfy ist im Gegensatz zu Tesla oder Amazon Handel (ohne die Onlinedienste) ein skalierbares Geschäftsmodel. Denn es besteht grob nur aus Kosten von Lizenzzahlungen, Server Infrastruktur und ein paar Angestellte. Diese kosten der Angestellten und Server steigen aber nicht 1:1 mit der Nutzerzahl. Netflix schafft es ja bei Identischem Geschäftsmodel in Videoform ja auch. Nur geben die obendrein noch Geld aus um eigenen Content zu drehen (um langfristig keine Lizenzzahlungen zu haben)

      • @alexis
        Wenn die Investoren abspringen, kauft den Laden halt einer der Big Player.

  • Hallo, es geht um € 9,99 pro Monat?!? Da bekomm ich bei uns nicht mal ein Mittagsmenü. Wie armseelig muss man sein wegen solchen Peanuts kriminell zu werden?

  • Mich wundert, dass hier noch nicht die Abmahnindustrie tätig geworden ist. Hier wäre es aber mehr als gerecht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 24270 Artikel in den vergangenen 6177 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2018 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven