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Review: Auvisios Soundsystem mit Röhrenverstärker

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17 Kommentare 17

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Ende November haben wir das letzte (und erste) mal über den iPod-Röhrenverstärker von Auvisio geschrieben und euch dabei das folgende Fazit mit auf den Weg gegeben: „Selber hatten wir das Gerät noch nicht in der Hand und können euch weder Infos zur Verarbeitung noch zum Klang geben. Wenn es aber unbedingt eine „Röhre“ sein soll, dürfte man hier nicht viel falsch machen.

Seit vier Tagen haben wir das Gerät nun in der Redaktion, hatten Zeit genug das kreisförmige Soundsystem ausgiebig zu testen und können unser November-Fazit heute noch mal unterstreichen. Mit dem Auvisio kann man nicht viel falsch machen. Das 70€ teure Soundsystem (die Jungs von Pearl kümmern sich um den Vertrieb) kommt mit zahlreichen Features, einer Hand voll kleiner Macken, einer Fernbedienung und einem wirklich guten Klang.

Die kleinen Macken
Normalerweise widmen wir uns den kleinen Unzulänglichkeiten in unseren Reviews erst zum Schluss. Diesmal fangen wir jedoch mit den Kritikpunkten an, denn wenn es etwas gibt das euch vom Kauf des ansonsten tadellosen Systems abhalten könnte, ist es einer der nun folgenden Punkte.

  • Hilflos ohne Fernbedienung
    Die dem Auvisio beiliegende Fernbedienung ist mit 17 Tasten ausgestattet und das Herze des schwarzweißen Soundsystem. Ohne Fernbedienung lassen sich keine Alarm-Zeiten setzen, der Equalizer nicht ansteuern und nicht auf die Display-Beleuchtung zugreifen. Zwar verstehen wir das hier eingegangene Trade-off (das Soundsystem wirkt mit seinen fünf Tasten wesentlich aufgeräumter), vermissen jedoch die Möglichkeit das Gerät auch komplett ohne Remote zu bedienen.
  • Dauerstrom
    Auch im Standby-Modus ist das Soundsystem, bzw. die Rohre durchgehend mit Strom versorgt. Ein richtiger An/Aus Button wäre wünschenswert.
  • LED-Lichtspiele
    Neben dem hintergrundbeleuchtetem Display ist auch der Plexiglas-Schutz der Röhre mit einer eigenen Licht-Quelle ausgestattet. Leider lassen sich die LEDs nicht unabhängig vom Display ansteuern. Als Nachttisch-Soundsystem ist das Auvisio also entweder zu hell bzw. ohne Zeitanzeige. Wir vermissen eine Variante ohne leuchtende LEDs aber mit Display-Beleuchtung.

Die Features
Auf den ersten Blick wirkt das Auvisio mit seinen fünf Tasten relativ unscheinbar. Doch die Bedienelemente haben wesentlich mehr Funktionen als das übliche Lauter, Leiser, Vor, Zurück und Power On. Neben der offensichtlichen iPod-kompatibilität – das Auvisio bringt vier Dock-Adapter mit und lässt sich dank Universal-Dock mit beliebigen Einsätzen bestücken – verfügt das Soundsystem über ein integriertes AM/FM-Radio, eine Weck-Funktion, eine Uhr und ein hintergrundbeleuchtetes LED-Display. Über einen Line-In Port (ein Chinch zu Klinke Kabel ist Teil des Lieferumfangs) lassen sich alternative Sound-Quellen anschließen, Video-Signale können über den S-Video Ausgang abgegriffen werden.

Der integrierte Equalizer erlaubt die Auswahl aus sechs voreingestellten Presets. Das Radio kommt mit zehn Senderspeicherplätzen. Die Mute-Funktion erlaubt das Stummschalten des Soundsystems, für die Hörspielfans bietet Auvisio einen Sleep-Timer.

Der Sound
Das wohl wichtigste Kriterium eines iPod-Soundsystems erfüllt der Auvisio mit Bravour. Der Röhrenverstärker hat einen satten, warmen Klang, gute Bässe und auch bei hohen Pegeln eine qualitativ einwandfreie Wiedergabe. Die Equalizer-Settings sind durch die Bank vernünftig geregelt und geben uns keinen Grund zur Beanstandung. Die Lautstärke lässt sich in 32 Schritten den eigenen Vorlieben anpassen.


Das Fazit
Mit seinem Verkaufspreis von 70€ kann sich der Auvisio noch problemlos als Schnäppchen mit Röhrenverstärker auf dem iPod Zubehör-Markt positionieren. Zwar kauft man mit Auvisio ein No-Name Produkt (die Fernbedienung spricht für sich), macht bei Verarbeitung und Feature-Fülle aber keine großen Kompromisse.

Und wie wir bereits oben geschrieben haben: Wer Lust auf guten Sound und individuelles Design hat, kann hier nicht viel falsch machen.

Dienstag, 22. Jan 2008, 16:07 Uhr — Nicolas
17 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Hehe, sehr schön! Mal wieder mit der guten alten 3. Generation getestet.

    Preis leistungsmässig siehts ja ok aus.

  • Servus,
    hatte das Ding zuhause und siehe da – wieder mal etwas das null iPhone kompatibel ist. Im eingedockten Zustand nur Soundausgabe aus dem iPhone Speaker ;-/

  • Im MM stand auch so ein röhrenteil (Fa. Bernstein) rum, kostete aber deutlich mehr. Klang war sehr gut und touch-kompatibel war es auch (hab ihn gleich reingesteckt).

  • Sehr schönes Review!
    Das Gerät gefiel mir schon bei der ersten Vorstellung bei euch, jetzt ist es noch ein ganzes Stück interessanter. Zum Punkt Dauerstrom, wie sieht das mit Gespeicherten Radiosendern aus wenn ich das Gerät vom Netz trenne? Und wie war das jetzt genau mit dem Licht? Die Displaybeleuchtung lässt sich abstellen, die LEDs aber nicht?

  • @deepvolt: das mit den Lichtern hab ich so verstanden, dass entweder beides an…oder aus ist! Einzeln lassen die zwei sich nicht ansteuern…was echt sau blöd ist ^^

  • @kennykiller15: genau so ist es.
    zum dauerstrom: auf der unterseite (siehe fotos) ist ein slot für zwei batterien. diese kümmern sich um die zeit und sonst flüchtige informationen.

  • hi wollte ma wissen ob das doc ipod touch kompatibel ist

  • Hallo!
    Hab mir das Teil gleich bestellt, nachdem ich in den News bei euch gelesen hab. Nach knapp zweich Wochen kam dannendlich die Lieferung. Voller Vorfreude ausgepackt, iPod rein, und dann….Hmmm. Der Klang konnte mich einfach nicht überzeugen. Ich vergleiche das Auvisio-System hier nicht mit anderen Röhrenverstärkern oder einer ausgewachsenen Anlage. Im Vergleich zum JBL onStage konnte das Auvisio einpacken. Ein Freund hat sich auch das Auvisio bestellt und dann wie ich zurückgeschickt.
    Nach der Pleite damit haben wir uns für die iTeufel clock entschieden. Für einen Aufpreis von 30 Euro habe ich nun ein System, das für die wesentlich kompaktere Größe wirklich sehr erwachsen klingt. Meine persönliche Empfehlung. Denn von der Röhre im Auvisio habt ihr nichts.

    Jens

    PS: Wär bei Pearl wieder sein Geld zurück haben will muss geduldig sein. Ich musste weit über einen Monat warten.

  • also ich weiß nicht. EINE Röhre macht ja keinen Sinn. hier können maximal die vorstufen gesteuert werden, dann normale röhrenvollverstärker haben mindestens 6 Röhren. Keine Ahnung was man mit nur einer anfangen kann, denn ich kenne nur röhren, die in sich 2 röhren beeinhalten und so für die vorstufe nur 2 röhren gebraucht werden (normalerweise 4). Und mal ehrlich, für 70 euro und den daraus resultierenden schlechten lautpsrechern einen unterschied bei röhrenbestückung zu hören, ist ziemlich absurd.

  • warum habt ihr ein neues gerät mit so einem uralt ipod getest?

  • Wie ist der Wecker? Weckt er mit der zuletzt eingestellten Lautstärke oder einer vorgegebenen? Oder fängt er bei 1 an und wird immer lauter?
    Ist der Sound tatsächlich so schlecht wie in den Kommentaren beschrieben?

  • @egal: war diese frage ernstgemeint?
    Die alten iPods überzeugen wenigstens noch durch DESIGN.
    Die Generationen 1-4 waren die schönsten iPods (besonders 3 4). Der iPod der 5. Generation war auch noch gut. Der neue Classic passt überhaupt nicht in die Reihe der ansonst durchgehend schönen WEIßEN iPods und macht einfach einen schäbigen Eindruck.
    Ich hoffe, dass Apple dies als kleinen Ausrutscher sieht und die G7 wieder im klassischen Apple-Weiß macht!!!

  • also ich fand wieder das TEUFEL Clock System schlecht. Wenn dieses hier noch schlechter ist, dann sollte ich es wohl nicht bestellen.

  • mich interessiert dieses gerät nur optisch und als dockingstation für meine „echte“ stereoanlage.
    hat jemand getestet, ob über die „phone“ buchse eine verbindung zu einer externen stereoanlage möglich ist. Und, ganz wichtig: werden die lautsprecher des auvisio dann stummgeschaltet?

  • ich habe jetzt schon den dritten auvisio Röhrenverstärker von Pearl geliefert bekommen. Bei allen Geräten flckert nach kuzer Laufzeit das Display und verlöscht dann ganz.
    Schade ist eigentlich eine pfiffige Idee für Haus, Hof und Garten.

  • Wer hat das denn getestet? Klingt übel. Topfig. Kaum Bass, Höhen, und vor allem, die Mitten sind schlecht. Keine fünf Euro wert. Finger weg!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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