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Für jeweils 4,99 Euro monatlich

Pro-Apps für das iPad: „Final Cut Pro“ und „Logic Pro“ kommen im Abo

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54 Kommentare 54

Apple hat heute einen der größten Kritikpunkte adressiert, die iPad-Besitzer in den vergangenen Jahren an Apples Tablets auszusetzen hatten.

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Während die Hardware des iPads, so die einhellige Meinung der meisten Anwender, so gut wie keine Wünsche mehr offen lassen würde, würden Apple Software-Entwickler das iPad zurückhalten.

Pro-Apps für das iPad

Nicht nur die zahlreichen Kompromisse des iPadOS-Betriebssystems, auch die Tatsache, dass selbst auf den pro Geräten keine der von Apple angebotenen pro Applikationen verfügbar sind, sorgte regelmäßig für Kopfschütteln.

Hier bessert Apple nun nach und hat heute angekündigt, sowohl die Videoschnitt-Applikation „Final Cut Pro“ als auch das virtuelle Tonstudio „Logic Pro“ in der kommenden Woche auch für das iPad bereitstellen zu wollen.

Apple setzt auf Abo-Apps

Beide Anwendungen werden jedoch nicht zum Einmalkauf angeboten, sondern als Software Abonnements bereitgestellt wie Kosten für den monatlichen Zugriff betragen 4,99 Euro, die jährliche Nutzung lässt sich Apple mit 49 Euro bezahlen.

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Verfügbar ab 23. Mai

Zum Installieren der neuen Apps, die ab Dienstag, den 23. Mai zum Download bereitgestellt werden sollen, wird im Fall von „Final Cut Pro“ mindestens ein iPad mit M1 Chip benötigt. Für den Einsatz von „Logic Pro“ sind die Anforderungen etwas moderater. Hier reicht bereits ein iPad mit Apples A12 Bionic Chip oder neuer. Beide Anwendungen setzen iPadOS 16.4 zur Installation voraus.

Wir haben euch im Anschluss die Kurzbeschreibungen Apples abgedruckt, mit denen der Konzern schon mal skizziert, was in der kommenden Woche erwartet werden darf – der Volltext lässt sich hier einsehen. Zu beiden Anwendungen hat Apple bereits erste Sonderseiten veröffentlicht, die Bildschirmfotos und Teile der Benutzeroberfläche demonstrieren.

Final Cut Pro für iPad

Final Cut Pro für iPad bietet ein völlig neues Interface für Touch Nutzung und intuitive Werkzeuge, die neue Arbeitsabläufe für Videoproduzent:innen ermöglichen. Ein neues Jog Wheel macht den Videoschnitt einfacher als je zuvor, sodass Anwender:innen auf völlig neue Weise mit Inhalten interagieren können. Sie können durch die Magnetic Timeline navigieren, Clips verschieben und schnelle, framegenaue Bearbeitungen mit nur einem Fingertipp vornehmen und mit der Unmittelbarkeit und Intuition von Multi-Touch Gesten ihre Kreativität auf ein neues Level bringen.

Mit Live Drawing können Nutzer:innen mit dem Apple Pencil direkt über Videoinhalte zeichnen und schreiben. Auf dem iPad Pro mit M2 ermöglicht die Apple Pencil Schwebefunktion das schnelle Überfliegen und die Vorschau von Filmmaterial, ohne den Bildschirm zu berühren. Außerdem können Arbeitsabläufe durch Verwenden eines Magic Keyboard oder Smart Keyboard Folio und Nutzung von Tastenbefehlen beschleunigt werden. Filmemacher:innen können atemberaubende HDR-Videos ansehen und bearbeiten — und dabei das Liquid Retina XDR Display des 12,9“ iPad Pro nutzen — und mit dem Referenzmodus Farbkorrekturen präzise vornehmen.

 

Logic Pro für iPad

Logic Pro für iPad kombiniert die Leistung von Logic Pro mit der Mobilität des iPad zu einer professionellen All-in-One App für die Musikproduktion. Mit Multi-Touch Gesten können Musikschaffende Software-Instrumente spielen und auf natürliche Weise mit den Bedienelementen interagieren, sowie in komplexen Projekten durch Auf- und Zuziehen und Streichen navigieren. Plug-in Felder stellen die nützlichsten Steuerelemente zur Verfügung und erleichtern schnelles Gestalten von Sounds. Mit den eingebauten Mikrofonen des iPad können Nutzer:innen Stimmen oder Instrumente aufnehmen, und mit den fünf Mikrofonen in Studioqualität des iPad Pro können Anwender:innen praktisch jeden Raum in ein Aufnahmestudio verwandeln. Außerdem können Produzent:innen mit dem Apple Pencil präzise Bearbeitungen vornehmen und detaillierte Spurautomationen zeichnen. Außerdem können sie ein Smart Keyboard Folio oder Magic Keyboard anschließen, um Tastaturbefehle zu verwenden, die die Produktion beschleunigen.

09. Mai 2023 um 15:35 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • In dem Fall aber für mich sinnvoll.

      Ich hätte niemals jeweils 300 € für eine „Dauerlizenz“ ausgegeben. Dafür würde ich beide Apps am iPad zu selten nutzen.

      Mit der Abo-Gestaltung kann man die Apps mal für einen Monat nutzen und danach das Abo wieder kündigen. Das ist schon praktisch!

      • Genau! Vor Abos schrecken die Leute immer noch sowas von zurück.

        Wahrscheinlich ist die Angst vor Abos noch im Unterbewusstsein verankert, wo diese noch mindestens eine Laufzeit von 24 Monaten hatten.

        Bei Apple habe ich absolut 100 % Vertrauen! Ich habe schon so oft Apple TV abonniert und dann wieder gekündigt. Alles problemlos.

        Auch die Microsoft Office Abos sind echt toll. knapp 50€ für 6 Lizenzen, incl. aller Sicherheitsupdates und Upgrades… wirklich toller Preis.

      • … kannst gerne von mir noch Abos bekommen – mache gerne Super-Preis :-))

    • Was gibt es daran wieder auszusetzen?
      Im Vergleich zur Einmalzahlung ist das Abo ein Schnäppchen!

  • Warum wundert mich das nicht, dass die Apps vorher „eingestellt“ bzw nicht mehr verfügbar waren…

  • Was für mich jetzt noch nicht ganz klar ist: Kosten die beiden Apps jeweils 4,99€ respektive 49,99€ oder sind die beide in dem Abo enthalten?

  • Ich würde mich ja über eine Xcode Version für das iPad Pro freuen. Habe mir jetzt ein MacBook Air für diese Zwecke angeschafft … schade eigentlich, mein iPad Pro M1 könnte da locker von der Leistung stemmen …

  • Damit absolut uninteressant. Ich hätte erwartet, dass Mac User die Final Cut gekauft haben es dann auch kostenlos zusätzlich auf dem iPad nutzen können. Exklusiv im Abo werde ich schon aus Prinzip boykottieren. Langsam reichts mit den Abos.
    Luma Fusion ist dagegen ja nen Schnäppchen.

  • Interessant ist natürlich das diese Vorstellung nicht im Rahmen der WWDC abläuft, um zu zeigen wie Leistungsfähig das iPad doch ist.
    Meinerseits könnte man daher ableiten das es einiges vorzustellen gibt.
    Außerdem hieß es, iPad Apps könnten auf dem Headset angekündigt werden.

  • Das ist mal ein Abo, welches ich sogar ganz vorteilhaft finde. Als Privatnutzer war mir Final Cut zu teuer, um gelegentlich mal ein Urlaubsvideo zu schneiden. Bei Bedarf mal 4,99 für einen Monat finde ich hingegen ganz in Ordnung.

  • Sehr unwahrscheinlich, dass die Plug-Ins für Logic Pro auf dem iPad funktionsfähig sind. Und dann noch das verkorkste Dateisystem…
    Hoffentlich kommen sie nicht auf die Idee, beide Programme auch für den Mac auf ein Abonnement umzustellen. Habe beide für relativ viel Geld für jenen erworben, ganz zu schweigen von Synthesizern etc., die es erweitern.

    Meines Erachtens ist das ein weiterer Schritt hin zur Mainstream-Firma.

  • Das sind doch die ersten Apps von Apple, die nur als Abo angeboten werden, oder?

  • Das ist doch ganz cool. Dann bekommt Apple abkanten 13 nur noch 10% von Nettopreis ^^

    Nein ganz im Ernst. Das dürfte für Gelegenheitsnutzer ideal sein, da diese nur noch bei Bedarf Geld dalassen müssen. Aber die Einmalkaufoption wäre schon gut.

  • Ob man sich diese Woche noch über weitere Überraschungen freuen darf?

  • Ich höre die letzt Zeit aus der virtuellen Welt nur noch ABO ABO ABO…Die goldenen Zeiten scheinen langsam vorbei zu sein. ;-)

  • Und mal wieder schaue ich mit einem nur 3 Jahre alten iPad Pro (hat damals auch nur 900€ gekostet) in die Röhre…vielleicht sollte man doch auf android wechseln, dann ist von Anfang an klar dass es kacke wird ;)

  • Final Cut Pro fürs iPad… wielange habe ich darauf gewartet und damit auch auf den Kauf für ein iPad. Sorry Apple, nach Jahren des wartens war es mir einfach zu lange und ich bin umgestiegen…
    Ausserdem hab ich auf Abos keine Lust!

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