Bei Amazon noch zum alten Preis
Philips Hue erhöht Preise: Bridge Pro kostet jetzt fast doppelt so viel
Philips Hue hat über verschiedene Bereiche seines Beleuchtungsprogramms hinweg die Preise erhöht. Besonders deutlich fällt die Preiserhöhung bei der Schaltzentrale des Systems aus. Die Hue Bridge Pro wird jetzt offiziell für 149,99 Euro angeboten. Bei ihrem Verkaufsstart im vergangenen Jahr lag der Preis für das Zubehör noch bei 89,99 Euro. Im Frühjahr stieg der Preis dann auf 99,99 Euro.
Auch das Standardmodell, die weiße Hue Bridge, wurde von der Preiserhöhung getroffen. Hier fällt die Erhöhung mit 79,99 Euro statt zuvor 59,99 Euro zumindest geringer aus. Auch beim übrigen Beleuchtungsprogramm von Philips Hue sind Preiserhöhungen zu verzeichnen, diese halten sich prozentual gesehen jedoch im Rahmen.
Preissteigerung bei Komponenten
Der hinter Philips Hue stehende Signify-Konzern dürfte den deutlichen Aufpreis für die Bridge Pro mit der darin verbauten Technik begründen. Auch hier dürfte die Preisentwicklung bei Chips und Speicherkomponenten eine Rolle spielen. In der Hue Bridge Pro sind ein Cortex-Prozessor mit vier Kernen und 1,7 GHz sowie jeweils acht Gigabyte Arbeits- und Flash-Speicher verbaut.
Fraglich ist, ob Signify den Aufpreis nicht besser selbst aufgefangen hätte, um die Basiskomponente für umfangreichere Hue-Systeme möglichst günstig anzubieten. Standardinstallationen kommen zwar weiterhin mit der weißen Hue Bridge aus, allerdings setzen inzwischen mehrere Funktionen das Pro-Modell voraus. Dazu zählt nicht nur die zuletzt eingeführte Restore-Option, sondern auch die Beleuchtungsfunktion Hue SpatialAware, bei der das System für eine ausgewogene Beleuchtung die jeweilige Raumaufteilung berücksichtigen und erkennen soll, wo sich vorhandene Leuchten befinden.
Bei Amazon für rund die Hälfte des Preises
Momentan ist die Philips Hue Bridge Pro bei Amazon noch für 79,95 Euro erhältlich und damit fast zum halben neuen Listenpreis. Wer mit dem Kauf des Geräts liebäugelt, sollte wohl schnell zuschlagen. Es ist davon auszugehen, dass Amazon seine Preise ebenfalls anzieht. Und günstiger werden elektronische Geräte in nächster Zeit sicher nicht mehr.


Kann man auf die Bridge eigentlich verzichten wenn man z.B. einen Raspi mit Home Assistant nutzt?
Nein.
Hue hat wie im Text beschrieben softwareseitige Feinheiten integriert.
Diese sind soweit ich weiß proprietär und können bislang nur „nachgestellt“ aber nicht so implementiert werden.
Es gibt Z.B. die Ankündigung, dass die Lampen von Hue als Bewegungsmelder agieren.
Bin mir nicht sicher ob das schon geht aber theoretisch können sie dann das Funksignal auswerten und wissen ob ein Raum belegt ist.
Mit HomeAssistant ist das bislang nur mit Lampe + Bewegungsmelder möglich.
Die oben genannten Funktionen nutzen ebenfalls das Funksignal um die Lampen im fiktiven Raum zu platzieren.
Somit ist die Ausleuchtung anders realisierbar.
Generell kommt es aber auf die Ansprüche an ;)
Ich Brauchs net
Gruß
derMitch
Ja ohne Probleme. Es wird lediglich ein Zigbee Dongle benötigt (z.B. von Sonoff). Ich habe ebenfalls die Hue Bridge rausgeschmissen und jedes Leuchtmittel und Buttons in HA integriert.
Wenn du einen Zigbee-Empfänger hast in der Theorie ja.
Kannst aber nicht die Funktionen der Bridge nutzen sondern musst alles über HOAS machen.
Danke. Aber nein, danke.
Die Chipkrise kommt früher oder später überall an :(
Ja, das ist ein sehr unkluger Schachzug…
gestern für 72,99€ auf amazon beste
Was soll man dazu noch schreiben…
Ich bin nicht so in der Materie drin. Warum braucht man noch eine Bridge wenn es matter gibt?
Alte Lampen können kein Matter over Thread – hier ist die Bridge für Matter notwendig.
Und ansonsten für die ganzen Szenen und Funktionen ist die Bridge notwendig
Kleine Anmerkung: die Hue Bridge Pro hat nur 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash Speicher verbaut.
Hab mich schon gefragt, für was die 8 GB RAM braucht, total unnötig.
Erst mal schnell bestellt, zurückschicken geht ja immer noch :-)