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Altes iPadOS und Jailbreak vorausgesetzt

Open-Source-Projekt bringt macOS auf das iPad

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Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob es jemals eine von Apple unterstützte Möglichkeit geben wird, macOS auf einem iPad auszuführen. Wir halten die Chancen für sehr gering bis aussichtslos. Das Open-Source-Projekt Virtual Mac on iPad will aufzeigen, dass dies generell möglich ist. Allerdings ist das Ganze mit Grenzen versehen und richtet sich zudem an einen sehr eingeschränkten Nutzerkreis.

Alte iPadOS-Versionen erforderlich

Die Software unterstützt ausschließlich iPad-Pro-Modelle mit M1- oder M2-Prozessor sowie das iPad Air mit M1-Chip. Voraussetzung ist außerdem eine ältere Version von iPadOS. Da das Gerät per Jailbreak für die Installation der Virtualisierung vorbereitet werden muss, kommt ausschließlich eine Version zwischen iPadOS 16 und iPadOS 16.3.1 infrage. Eine Unterstützung neuerer Softwareversionen scheint unwahrscheinlich, da Apple mit iPadOS 16.4 hierfür relevante Komponenten aus dem Betriebssystem entfernt hat.

VirtualMac

Laut den mit dem Projekt befassten Entwicklern greift die Software auf die Hardware-Virtualisierung der Apple-Prozessoren zu. Dadurch soll sich macOS auf dem iPad mit einer für Alltagsaufgaben ausreichenden Geschwindigkeit nutzen lassen. Nutzer haben die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Systemversionen von macOS 12 Monterey bis hin zu den aktuellen Testversionen von macOS 27 Golden Gate zu wählen. Wobei darauf hingewiesen wird, dass die Unterstützung für macOS 26 Tahoe und höher nur eingeschränkt ist und mit Darstellungs- und Leistungsproblemen rechnen muss.

Praktischer Nutzen sehr eingeschränkt

Als gravierende Einschränkung ist zudem zu betrachten, dass keine Möglichkeit besteht, sich mit einem Apple-Konto anzumelden oder von der Virtualisierung aus auf iCloud zuzugreifen. Die Möglichkeit, Entwicklungswerkzeuge wie Xcode in der virtuellen Umgebung zu nutzen, soll die Lösung zwar für Entwickler interessant machen. Der praktische Nutzen ist jedoch sehr begrenzt. Das Softwareprojekt ist vor allem als Demonstration dafür zu verstehen, dass sich macOS grundsätzlich auf einem iPad virtualisieren lässt.

05. Aug. 2026 um 12:14 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Es wäre schön, wenn Apple einfach die Geräte und die Treiber nach Ablauf der Versorgung der iPads mit Updates, freigibt. Soll heißen bei der Millionen von Geräten könnte man ein alternatives Betriebssystem installieren. Wie Linux. Würde mir für viele Aufgaben reichen.

    • Das wäre echt eine gute Idee!! Geräte – und zwar viele – die eigentlich noch funktionieren müssten nicht entsorgt werden und damit wäre das schon echt Ressourcen schonender. Nicht jeder braucht ein nagelneues Gerät.

  • Mich wundert eh, das ein iPad mit Tastatur und Maus nicht eine Art Mac OS anzeigt. Fehlt eines von beiden, dann sollte es eben in ein Touch-Mac OS wechseln. Aber davon können wir nur träumen. Ist eben wie mit Multiuser. Am besten noch ein iPad für jeden Wochentag…

  • Würde mir endlich Benutzerkonten wünschen auf einzelnes Gerät, mit jailbreak war das mit einem tweak möglich

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