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Ab 8. April verfügbar

O2 Cloud: Unbegrenzter Cloud-Speicherplatz für 5 Euro im Monat

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O2-Kunden sollen mit der neuen O2 Cloud von kommender Woche an zum Monatspreis von 4,99 Euro unbegrenzten Cloud-Speicherplatz erhalten. Das neue Angebot wird sowohl für Kunden mit Laufzeitverträgen als auch für Prepaid-Nutzer verfügbar sein.

O2 Home

Bild: O2

Der Zugriff auf die in der O2 Cloud gespeicherten Daten wird nicht nur von iOS- und Android-Geräten, sondern auch von Desktop-Rechnern aus möglich sein. Neben einem Web-Interface will O2 zu Start des Angebots auch spezielle Software-Clients für Mac und Windows bereitstellen. Der Speicherplatz kann O2 zufolge für Fotos, Videos und Musik sowie „Dokumente und andere Dateien“ genutzt werden, als einzige Einschränkung werden 2 GB als maximale Größe einzelner Dateien angegeben.

Online-Fotospeicher im Fokus

O2 gibt an, dass die in der O2 Cloud gespeicherten Daten auf Servern in der EU abgelegt und jeweils vor der Speicherung automatisch auf Viren geprüft werden. Der Leistungsumfang beinhalte automatisierte Fotofunktionen wie automatische Motiverkennung und auf Wunsch auch eine Gesichtserkennung für die Suche und Sortierung von Personen sowie einfache Freigabefunktionen.

Bei der vom 8. April an möglichen Buchung wird zwischen O2 Cloud und O2 Cloud Flex unterschieden. O2 Cloud hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten, wobei die ersten drei Monate gratis sind. O2 Cloud Flex zielt auf Kunden ohne Laufzeitvertrag und kann jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden, hier ist nur der erste Monat nach Buchung kostenlos.

Montag, 01. Apr 2019, 16:43 Uhr — Chris
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  • Super 2GB pro Datei :D und was macht man mit seinen Videos? Wieder ein unnützer Cloud Anbieter mehr….

  • Ich werde weiterhin auf iCloud setzen.

  • Unbegrenzt…. und wenn dann wieder 30TB oben sind heißt es „das ist aber nicht fair“ und wusch war es das… Danke nochmal an Jeff Bezos

    Fool me once shame on you… fool me twice shame on me!

  • „Unbegrenzt“… wieder so ein Lockangebot. Und wenn man dann 4 TB HD-Filme dort gesichert hat, wird es entweder 3x so teuer oder gar ganz eingestellt. Erinnere da nur an Amazon Drive mit ihrerem Unlimited-Modell. Und Begrenzung auf 2 GB-Files… Nein Danke!

    • Anfangs hatte man auch nicht gedacht, dass Nutzer hunderte oder tausende TB in Anspruch nehmen. Kann ich verstehen, dass man da zurück zieht.

      Aber o2 sollte dass mitbekommen haben, sonst wärs echt traurig, wenn die auch zurück rudern.

      • Wenn man unbegrenzt anbietet (und damit wirbt), sollte man sich nicht wundern, wenn es Leute gibt, die das auch nutzen. Sie hätten ja einfach 1 TB angeben können wie der Rest. Dann hätte es aber keine genutzt.
        Deshalb warte ich bei der O2-Geschichte hier erstmal, wie sich das entwickelt, bevor ich da meine Backups lagere.

  • Ob die Cloud was bringt, werden uns die Hater schon sagen, aber die Preisgestaltung ist super – gerade was den Unterschied zwischen den Modellen betrifft. Flexible Laufzeiten sind die Zukunft und sollten nicht teurer sein.

  • Ist die dann auch so erreichbar wie das Netz von o2?

    • Ein Schenkelklopfer…
      Inzwischen sollte auch der letzte mitbekommen haben, dass die Netz- und Serviceprobleme kein wirkliches Thema mehr sind.

      • Inzwischen sollte auch der letzte O2 Kunde gekündigt haben und sich was ordentliches gesucht haben, von mir aus auch ein reseller.

      • Oh bei mir genau anders rum. Ich bin O2 Kunde seit 18 Jahren und seit ca 6 Monaten ist es unerträglich.. vorher war es zwar nicht gut aber für den echt lächerlich günstigen Preis war es erträglich… ich bin weg in 2 Monaten…

      • Jaja genau :D die ist Top :D

        O2 Vorstandsmeeting:
        -„Wir haben anscheinend massive Probleme mit unserer Netz Qualität….Wir bekommen jeden Tag tausende Anrufe von wütenden Menschen“

        -„Die haben aber alle einen Vertrag unterzeichnet?“

        -„natürlich….“

        -„Dann schalten Sie doch einfach die Hotline ab“

        -„Genial! Das löst tatsächlich unsere Probleme „

    • Unbegrenzt kann ja stimmen , nur wenn der Upload so gedrosselt wird das man Wochen damit verbringen muss um in 10 Tb hochzuladen dann kann man sowas nicht gebrauchen .

    • Also ich kann in Raum Hamburg nichts zum o2 Netz sagen. Ich habe über vernünftige LTE Geschwindigkeit und erreichbarkeit.

      Es gibt sicherlich Orte wo es nicht so ist, aber in meinem Radius in dem ich mich Bewege ist es völlig ausreichend.

      Und 20GB für 35€ ist mehr als Fair.

      Also immer zu sagen, überall schlecht ist ein bisschen zu sehr verallgemeinert.

  • Hat Amazon schon durch und wieder aufgehört, so ein Angebot wird sofort und umfangreich missbraucht werden.

    • Was heißt denn „missbraucht“?

      Wenn man mit unbegrenzt wirbt, ist es doch in Ordnung wenn man mehrere TB speichert. Wie schon mehrfach geschrieben, sollen sie doch mit 1 TB, 5 TB, 10 TB oder so werben. Dann ist das auch klar.

      • Missbraucht im Sinne von Hochladen von massenhaft uhrheberrechtlich geschütztem Content, Streaming auf professionelle Plex-Umgebungen durch Tools und Hintertüren usw. Bei Amazon haben sie sich ganz schön verkünstelt, bis es dann irgendwann wieder abgekündigt wurde.

      • Urheberrechtlich geschützter Content oder nicht ist irrelevant, es handelt sich um privaten Cloudspeicher und nicht um eine Veröffentlichung.

      • Ich vermute das wird im Kleingedrucken stehen. Ähnlich wie es zu Beginn mit den Datenflatrates der Fall war.

    • Mich wundert eh, dass Amazon das eingestellt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele gibt, die TB-weise Daten hochladen vs denjenigen, die bezahlen aber nur einen Bruchteil des Platzes nutzen. Amazon ist so groß, die hätten das wegstecken können.

      Seie denn, das Problem war ein anderes …

      Und grundsätzlich halte ich Abstand bei solch Gemischtwaren-Anbietern. Amazon ist ein Kaufhaus. Und dann gibt’s AWS für Server-Zeug. Das ganze Consumer-Cloud-Zeug, wie Drive, Music, Video ist alles nur halbgar und nicht toll umgesetzt vs den Anbietern, die dort 100% reingehen und deren Zukunft von einem guten Angebot abhängt (Netflix, Dropbox, Spotify).

  • Einmal O2…. nie wieder O2….
    Was hilft mir unbegrenzter Speicherplatz bei „toller“ Netzabdeckung…! :-D
    Ich bin oft in Gebieten unterwegs, in denen O2 Nutzer „Kein Netz“ sehen, die
    Telekom aber fast Vollauschlag hat…
    Ist aber nicht weiter schlimm…. die Geiz ist geil – Fraktion darf sich weiterhin
    über O2 ärgern… ich muss es zum Glück nicht mehr… ;-)

  • „…und jeweils vor der Speicherung automatisch auf Viren geprüft werden. Der Leistungsumfang beinhaltet automatisierte Fotofunktionen wie automatische Motiverkennung und auf Wunsch auch eine Gesichtserkennung für die Suche und Sortierung von Personen sowie einfache Freigabefunktionen.“

    Wer dort seine Daten freiwillig und am besten noch unverschlüsselt hochlädt, ist echt selbst Schuld.
    Nur Google macht es noch offensichtlicher, für den Fotospeicher sogar gar keinen Monatsbeitrag zu verlangen.

    Aber wer es nicht selbst merkt…hAt Ja NichTs zU VerBeRgeN…

    • Ist doch praktisch. Wenn man da ein präpariertes Dokument hochlädt, das die Engine eines Virenscanners als Einfallstor nimmt, dann hast du direkt Zugriff auf die Server und kannst auch durch alle anderen Alben stöbern. Da steht ja nirgends, dass deine Dateien verschlüsselt abgelegt werden.

    • Cloud und selbst verschlüsselt ist eh ein Muss.

      Aber jetzt weiß man wenigstens, warum O2 das macht: AI-Training wie auch Google. Grundsätzlich ist das aus User-Sicht nicht verkehrt. Sollen die doch automatisiert versuchen, Fotos zu erkennen und Texte zu verstehen. Sensible Sachen sollten eh verschlüsselt sein. So wird wenigstens das Angebot subventioniert und die Möglichkeit, dass das Angebot länger bestehen bleibt ist höher (es gibt immer irgendwas zu erkennen und neue Algorithmen auszuprobieren) – zumindest solange O2 Interesse an Big Data hat.

  • Dafür hab ich dann kein Netz mit Telekom, aber meine Frau mit o2 LTE. Man kann es sehen wie man will. Netzabdeckung in Deutschland haben alle 3 versagt.

  • doitwithanarchitect

    Ich würde nicht mehr zu O2 zurückkehren wenn ich noch Geld dazu bekomme!

    • Fred Feuerstein

      Volle Zustimmung- soviel Ärger wünsche ich niemandem! O2 ist definitiv der Rekordhalter in Abbrüchen pro Strecke. Andererseits dafür ungeschlagen langsam … außer man wohnt im Großstadtdschungel

  • Wer kennt sich wirklich aus? Ernstgemeinte Frage.
    Bei vielen Kommentaren, nicht nur hier, wird gesagt wenn man dann Filme, Musik etc. hochballert, dann stellen sie es wieder ein.

    Die Daten liegen doch nicht wirklich redundant, oder? Dafür gibt es doch file-de-duplication.
    Wenn 10.000 Anwender den gleichen Film hochladen, dann wird der doch nur einmal (natürlich mit Ausfallsicherheit) gesichert.
    Der Film wird sicherlich nicht 10.000 mal mit 10GB gesichert. Das machen doch modere Serverfarmen gar nicht mehr.

    Natürlich, wird der Film editiert, dann ist das technisch ein neuer Film und wird wieder gesichert.
    Aber gerade bei, ich umschreibe es mal, „getauschten Inhalten“ ist das kein Problem.

    Ich denke nicht, dass das „unbegrenzt“ heute so schlimm ist, wie hier viele schreiben.
    Da ist ja technisch heute einiges mehr drin

    • Echt wie soll das denn sonst funktionieren? Hier greifen doch nicht mehrere Nutzer auf ein System/Datei zu, sondern viele auf viele Dateien. Wenn Sie mit „Peters Profil“ ein Bild ihrer Frau hochladen und ich mit „mixmox Profil“ ein Bild ihrer Frau hochlade, woher soll denn dann das System wissen, dass das das selbe Bild ihrer Frau ist und diese zusammenführen? Das wäre ja nur der Fall, wenn ihr Nachbar ein Bild ihrer Frau hochlädt und den Link an alle Verteilt und alle downloaden es dort bzw. fügen diesem Profil neue Bilder hinzu.

    • Ist halt die Frage: Wie gut ist deren „Serveranlage“ wirklich, oder sind es vielleicht irgendwelche angemieteten Server, um den Service anbieten zu können?

    • Um dafür zu sorgen, dass ein Film nur einmal physisch auf dem Cloudspeicher ist und alle auf die selbe Datei zugreifen, müsste der Anbieter doch die Datei analysieren, oder? Nur Dateiname und Größe reichen doch nicht aus.

      Ich will nicht hoffen, dass die Anbieter die Daten analysieren… aber wer weiß.

    • Was ist das denn für ein absolut dummer Kommentar ? Denke mal selber darüber nach. Unfassbar wirklich

    • Technisch geht De-Duplication einfach über Checksummen. Das ist schon eine ziemlich alte Methode. Theoretisch geht das auch auf Block-Level, also wenn nur ein Teil der Datei durch Zufall gleich ist. Bspw. zwei identische MP3s und ein User ändert das Coverbild.

      Aber so viel bringt die letztlich nicht. Die meisten User haben doch persönliche, individuelle, einzigartige Daten, wie Fotos, Videos, Office-Dateien und ein paar selbst-gerippte CDs. Im Zeitalter von Streaming ist das Thema urheberrechtlich geschützte Filme und Musik nur noch eine Nische. Und der technische Aufwand (Software, Wartung, Ausfallsicherheit, Rechenzeit) das so zu machen vs einfach eine größere Festplatte einzubauen, ist selten gerechtfertigt. Die Serveranbieter profitieren ja von einem ähnlichen Preisverfall bei Storage, wie wir Privatkunden. Und gerade Cloudstorage braucht keine super-schnellen Laufwerke.

  • @carstentrading:

    Warum unfassbar dummer Kommentar?
    Du scheinst intellektuell sehr zurück geblieben, um Deine Argumente so zu unterstützen.
    Wie ist es den nun wirklich? Wo ist Dein Wissen zum Thema außer Beleidigungen hinter einem Pseudonym?
    Oder ist mir der Mehrwert Deines Beitrags entgangen?

    @alle:

    In dem Fall wisst ihr nicht wie iTunes Match und Sync-Dienste funktionieren.
    Die Daten werden auf Gleichheit mit Prüfsummen identifiziert.
    Keine der Daten wird doppelt gesichert.

    @Mixmox:
    Doch genau das ist der Fall. Du hast ein Profil und keine eigene Festplatte.
    Das Ganze wird über einen Index/Datenbank zugeordnet.
    In dieser Datenbank wird markiert was zu Dir gehört.

    Warum schreibst Du jetzt auch Fotos?
    Es ging um den „Missbrauch“ mit enormen Datenmengen, wie thematisiert wurde.

    @wischi1812
    Danke, dass Du nicht beleidigend bist. Dir scheint auch der Sinn klar.
    Die Frage ist, ob Prüfsummen als „Datei lesen“ zählt.

    Mit APFS werden ja auch keine Daten mehr dupliziert.
    Somit lassen sich unzählige TB auf einer 128GB sichern.
    Gibt lustige Bildschirmfotos dazu.
    Es wird erst dann wieder Speicher gebraucht, wenn eine der Dateien bearbeitet wird.

    Meine Frage war nun, ob moderne Server auch so etwas haben.

    Und ich denke, dass der Gedanke alles andere als dumm ist.
    Ich bin mir sicher, dass andere Menschen Lebenszeit in solch eine Sache gesteckt haben.

    • Der Abgleich in iTunes Match funktioniert nicht ausschließlich mit Prüfsummen.
      Dort wird zusätzlich auch Fingerprinting eingesetzt, falls eine Prüfsumme nicht direkt gefunden wird.

    • Das würde nur funktionieren, wenn die Daten unverschlüsselt hochgeladen werden würden. Wer das macht ist, wie oben schon geschrieben, wirklich selber schuld.

    • Das sind alles Use Cases, die sich auf einen Cloudspeicher nicht übertragen lassen. Wie stellst du dir das vor? Das z.B. 1000 Leute den exakt selben Film mit den gleichen Hashwerten hochladen und dann nur eine Kopie vorgehalten wird? Und was passiert, wenn diese Datei gelöscht wird? Verlieren dann die restlichen 999 User auch „ihren“ Film? Bei einem Cloudstorage wird für jeden User individuell genau das gespeichert, was er auch hochlädt. Bei sensiblem Content muss man ohnehin verschlüsseln und dann Chunks hochladen, z.B. via Rclone oder Stablebit, da die Anbieter mittlerweile recht gut sind, uhrheberrechtlich geschützten Inhalt zu finden und zu löschen. Außerdem umgeht man so das 2GB Cap. Wie gesagt, ich gebe dem ganzen Ding ein paar Wochen, maximal Monate, dann wird aus „unlimitiert“ ein ziemlich straffes Limit. Bei Amazon Drive hatten viele User hunderte Terrabyte gespeichert, und für viele andere zugänglich gemacht. So ein Angebot lässt sich einfach zu leicht missbrauchen.

    • @Eddie Kuh

      Das ist klar. Es ging aber um Missbrauch mit Filmen etc.
      Die wird niemand freiwillig verschlüsseln.

      @dynAdZ

      Warum sollten bei 1k Benutzer der gleichen Datei diese gelöscht werden, wenn der eine Nutzer diese löscht?
      In seinem „Profil“ wird einfach der Eintrag zu der Datei gelöscht.
      Die „echte Datei“ wird erst gelöscht, wenn alle 1k Benutzer diese als gelöscht markiert haben.

      Letztendlich nehme ich für mich mit, dass meine Frage „dumm“ ist :D
      Es weiß aber niemand wirklich besser. Mir fällt es schwer zu glauben, dass ein Film 100k Fach gesichert wird.

      Letztendlich scheint meine Frage aber nicht so dumm zu sein, wenn Apple file-de-duplication in APFS gebaut hat.
      Und das geht auch über Benutzer hinweg. Und bei online-Zeugs sind es sogar „nur“ Profile.

      Das Problem wird in der Server-Industrie sicherlich adressiert.
      Hätte mich gefreut spannende Links dazu zu lesen.

      Ich lasse es dann hier damit mal gut sein.
      Danke für die positiv Mitwirkenden :)

      • Das glaube ich nicht, das dürfte nicht GDPR-Konform sein. Wenn ich eine Datei bei meinem Cloudstorage-Anbieter lösche, dann muss diese auch gelöscht werden. Stell dir vor, du lädst ein hübsches Nacktbild von dir hoch ( ;) ) und deine Freundin ebenfalls. Nun möchtest du das Bild löschen, aber da es ein anderer User ebenfalls hochgeladen hat, bleibt es physisch dort vorhanden. Da du die Rechte an dem Bild innehast, darf so etwas nicht der Fall sein. Und da der Cloudspeicheranbieter, in diesem Fall o2, die Rechte der Dateien nicht kennt, kann er die Dateien nicht dauerhaft speichern, da er davon ausgehen muss, dass der, der die Datei hochgeladen hat, die Rechte auch hält. Bei deinem iTunes-Beispiel ist das anders, da hier Apple die Rechte an den Dateien innehat.

      • Dumm ist/war die Frage nicht (vielleicht manche Antwort aber das Urteil soll andere fällen)

        Deduplizierung gibt es und ist durchaus üblich – allerdings nicht zwingend auf Dateiebene sondern weiter unten. Es ist durchaus möglich, dass mehrere User die exakt selbe Datei hochladen (das dürfte auf Filme aus zweifelhaften Quellen zutreffen) aber nicht sehr wahrscheinlich.
        Wahrscheinlicher ist es, dass bestimmte Bit-/Byte-Folgen sich wiederholen und sich somit zusammenfassen lassen. Das Filesystem ZFS bietet so etwas schon länger an – man braucht ordentlich RAM damit das performant funktioniert, das ist bei solchen Servern aber eher kein Problem.

        Also ja, ich glaube schon, dass die Server etwas Platz sparen mit Deduplizierung – aber nicht so viel, dass ein „unendlich“ Angebot wirklich so kalkuliert ist. Es gibt immer Leute die sagen: „Wenn unendlich, dann schmeiß ich da einfach mal ein Petabyte drauf“ – Einfach weil sie es können und genau damit kalkuliert sicher niemand und genau solche Leute sorgen dafür, dass es diese Angebote nicht mehr gibt.

        Das wird auch O2 merken und wir können jetzt schon mal die Tage zählen

        Schlauer wäre es ein Limit zu nennen – kann ja hoch sein, so etwas wie „bis 100TB“ oder so … aber „unendlich“? Da sagen sich doch wieder einige: „Challange accepted!“

      • @dynAdZ
        Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst, aber mit GDPR und Urheberrechten hat das nichts zu tun.

        Wenn du und deine Freundin jeweils das gleiche Bild hochlädst und der Server De-Duplication nutzt, dann erkennt er die doppelte Datei und legt zwei Indexes auf die Datei. Wenn du deine Datei löschst, entfernt er den Index von dir und behält den deiner Freundin bei. Denn das System kennt ja sowohl dich als auch deine Freundin als Besitzer der Datei an. Du kannst ihr ja nicht einfach Dateien löschen, indem du sie löschst. Erst wenn sie auch die Datei löscht, wird die Datei physikalisch vom Server gelöscht.

        Ohne De-Duplication verhält es sich doch genau so: Ihr beide lädt die Dateien hoch, zwei Dateien sind auf dem Server, du löschst deine und die Datei deiner Freundin ist immer noch vorhanden. Wo ist das Problem? Wo ist das GDPR? Was hat das mit Urheberrechten zu tun?

      • @Soso – da gebe ich dir recht, das war ein Denkfehler von mir.

      • @Borsi:
        Aber warum sollten die Anbieter das komplette Angebot schließen, weil einige super-wenige User das Angebot sprengen? Es gäbe so viele Alternative: bspw. könnte man nur einzelne User sperren oder deren Accounts so langsam machen, dass sie keine Lust mehr haben oder einfach mal wegstecken. Das sind ja keine kleinen Unternehmen und die Zahl der User, die Petabyte-weise Daten generieren und die auch in akzeptabler Geschwindigkeit hochladen können, ist super begrenzt. Warum sollte ein Unternehmen also Marketing-Gau hinnehmen? Seie denn, man hat sich absolut verkalkuliert (also auch beim Durchschnittsverbrauch), man bekommt nicht genügend Kunden (nur die Hardcore-Sammler und nicht genügend Normalos, die zwar zahlen aber nicht viel nutzen), man hat sich bei den Kosten verkalkuliert (man bekommt nicht die Rabatte, die man sich erhofft hat oder nicht genügend Funding) oder das Businessmodell ist eh ein ganz anderes und man sieht nicht die erhoffte Wirkung (bspw. AI Training aber die User-Daten passen nicht). Denn ob man unlimited braucht oder nicht, es klingt gut bei der Kaufentscheidung, weil man sich keine Sorgen machen muss, wie denn die Zukunft aussieht.

      • @dynAdZ @Borsi @Soso
        So machen die Kommentare Spaß zu lesen und man erweitert seinen Blickwinkel.
        Danke dafür. Muss man einfach mal sagen, nach dem man hier als dumm deklariert wird.

      • @soso das musst Du nicht mich sondern die Anbieter fragen, die in der Vergangenheit genau so reagiert haben. Seither reagiere ich etwas zurückhalten wenn ich „unlimited“ lese ;)
        O2 wird es über die 2GB-Grenze einzelner Dateien versuchen einzudämmen… aber ich denke, das triggert den ein oder anderen erst recht… und wenn Du lokal verschlüsselst mit Tools wie Arq oder anderen, dann hast Du ohnehin lauter „mini“-Dateien … wir werden sehen, ich wäre vorsichtig sofort voll auf so ein Angebot zu setzen (oder nur dann, wenn es einen nicht stört, sich in in ein paar Monaten nach einer Alternative umzusehen ;))

  • Bis jetzt gibts null info seitens o2

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